Schon wieder ein Jahr ohne Japan! Ein weiteres Corona-Jahr geht vorbei. Eine harte Zeit. Nach diesem weiteren Schock – auch im Jahr 2021 – war auf WanderWeib jedoch keine tote Hose, sondern ziemlich was los. Deshalb stelle ich euch heute die Highlights des Jahres vor und blicke noch einmal auf das zweite Krisenjahr zurück.


Januar

Arashiyama

Im Januar nutzte ich die Gelegenheit und erkundete Kyotos Arashiyama. Endlich ein Foto vom berühmten Bambuswald schießen, ohne tausende Touristen! Doch auch im touristenfreien Jahr musste ich dafür um 6 Uhr morgens im Wald sein. Ebenfalls früh raus musste ich für den Fushimi Inari Taisha Schrein. Dort konnte ich endlich die 1.000 roten Tore erkunden, ohne andauernd Leuten auszuweichen.

Nördlich von Kyoto schaute ich mir den Ort Kinosaki Onsen an, der für seine heißen Quellen berühmt ist. Dort übernachtete ich in einem Ryokan und besuchte die sechs Quellen des Ortes.

Februar

Burg Osaka

Besonders freute ich mich über den Burg Osaka Artikel. Dafür besuchte ich die Burg mehrmals: einmal im Winter und einmal zur Kirschblüte. Ganz einfach, weil ich die beiden Jahreszeiten abdecken wollte.

Falls du mit dem Shinkansen nach Kyoto fährst, wirst du vermutlich schon von Weitem die Pagode des Toji Tempels sehen. Der Tempel ist speziell für seine abendlichen Beleuchtungen im Herbst und zur Kirschblüte bekannt.

Im Februar startete auch unsere Nikko Reihe mit dem Toshogu Schrein, dem Mausoleum des berühmten Tokugawa Ieyasu, dem Gründer des Tokugawa Shogunats. Ieyasu wird im Schrein als Gottheit verehrt.

März

Nara Park

Im März besuchten wir den Nara-Park, in dem freilaufende Hirsche ihr Unwesen treiben. Sie fressen gerne Japan-Rail Pässe oder auch Konbini-Plastiktüten. Am besten alles im Rucksack verstauen. Und solltest du dich trauen, Hirsch-Cracker zu kaufen, wirst du von den Tieren wild umkämpft.

Außerdem stellte ich den Sumiyoshi Taisha Schrein in Osaka vor, der der Hauptschrein von etwa 2.300 Sumiyoshi Schreinen in ganz Japan ist. Zu den Neujahrstagen zählt der Schrein zu den bedeutsamsten Japans, wenn ihn mehr als 2 Millionen Menschen besuchen.

April

Chureito Pagode

Schon im letzten Jahr wollte ich zur Kirschblüte zur Chureito Pagode mit dem Blick auf den Mount Fuji, doch die recht aufwendige Anfahrt schreckte mich lange ab. Im April schaffte ich es dann endlich, mich ins Auto zu setzen und zur Pagode zu fahren. Für diesen Anblick nahm ich gerne den Andrang vor der Pagode in Kauf.

Direkt im April stellte ich die berühmten Bergdörfer Shirakawago vor, die mit ihren markanten Dächern heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Gerade im Winter sind die Häuser eine echte Augenweide.

Wer sich mal richtig durch die japanische Küche schlemmen möchte, der sollte Osaka’s Namba besuchen. Dort gibt es an jeder Ecke einen Straßenstand, der leckere Köstlichkeiten verkauft.

Mai

Altstadt Takayama

Im Mai besuchte ich die Altstadt Takayama, die für Sake-Brauereien und farbenfrohe Feste weltbekannt ist. Besonders das leckere Rindfleisch auf Reis (Gyudon) wird hier an jeder Ecke angeboten.

Im Mai findet auch das berühmte Fuji Shibazakura Festival statt, wo pinke Moose direkt vor dem Fuji blühen.

Überrascht hat mich Nikko’s Kanmangafuchi Schlucht. Sie ist ein echter Geheimtipp, um authentisches Japan kennenzulernen. Durch die Mitte der Schlucht rauscht ein wilder Bach entlang, der einen – zusammen mit zahlreichen Statuen – sofort in seinen Bann zieht.

Juni

Kyoto Tower

Im Juni nahmen wir euch mit auf den Kyoto Tower, dem Wahrzeichen Kyotos. Er befindet sich direkt neben dem Hauptbahnhof, steht ganz im Kontrast zu den anderen Kulturgütern der Stadt und beherbergt ein Hotel.

Außerdem erlaubte ich es mir, in Kyoto Taxi zu fahren, um möglichst viele Sehenswürdigkeiten in kurzer Zeit zu erkunden. Ohne Bus und Bahn kam nach nur einer Woche schnell ein vierstelliger Eurobetrag zusammen. Sowas kann man sich nicht allzu oft leisten.

Juli

Kifune Schrein

Der Kifune Schrein gehörte zu den allerersten Schreinen, die ich in Japan besuchen durfte und bleibt mir deshalb ganz besonders in Erinnerung. Damals hatte ich noch keine Kamera und damit keine Fotos. Das holte ich endlich in diesem Jahr nach.

Im Juni besuchte Corinna Immermannstraße in Düsseldorf und stellte die besten Restaurants, Supermärkte und Läden vor. Wenn sie schon nicht nach Japan konnte, machte sie eben das japanische Viertel in Düsseldorf unsicher.

Wer Lust auf chinesisches Essen hat, der fährt am besten mit dem Zug von Tokio nach Yokohama und besucht das Chinatown-Viertel. Dort gibt es authentische chinesische Gerichte und reichlich Abwechslung.

August

Shogunzuka Hügel

Im August stellte ich den Shogunzuka Hügel vor, von dem ich eine spektakulärere Aussicht über ganz Kyoto erhielt. Es soll jener Ort sein, an dem Kaiser Kanmu zum ersten Mal ins Tal hinunterblickte, um dort später die Kaiserstadt Kyoto zu bauen.

Mehrfach erreichte uns via E-Mail ein ganz spezieller Artikelwunsch: Wo (außerhalb der Immermannstraße) in Düsseldorf kann man noch japanisch essen gehen? Dazu besuchte Corinna die Klosterstraße und stellte auch dort die leckersten Restaurants etc. vor. Somit war die Düsseldorf-Reihe geboren – zugegeben, ein ziemlich teurer und großer Aufwand – aber auch sehr spaßig.

September

Kirschblütenplätze Kyotos

Der aufwendigste Artikel aus japanischer Sicht war definitiv der Artikel mit den schönsten Kirschblütenplätze Kyotos. Dazu reiste ich mit dem Taxi ab 4 Uhr morgens bis 21 Uhr abends an 3 Tagen hintereinander quer durch die alte Kaiserstadt.

Einer der schönsten Tempel ist für mich der Yakushiji Tempel in Nara, der zu den ältesten Kultstätten Japans zählt und beeindruckende Bauten besitzt.

Oktober

Blick vom Osanbashi Pier Yokohama

Wer einmal den Blick vom Osanbashi Pier zum Yokohama Minato Mirai Pier geworfen hat, der möchte dort immer wieder hinreisen. Dort kann man einfach die Seele baumeln lassen und entspannen.

Im Oktober führte ich euch außerdem zu den Kamo Schreinen, die zu den ältesten Schreinen Kyotos gehören und zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Die beiden Schreine gelten als Beschützer der Kaiserstadt Kyoto und sind für diverse Feste bekannt.

November

Horyuji Tempel

Im November besuchte ich den Horyuji Tempel in Nara, auf dessen Gelände sich die ältesten Holzgebäude der Welt befinden. Sie gelten seit 1993 als UNESCO-Weltkulturerbe.

Beim meinem Aufenthalt zur Kirschblüte im April, war ich natürlich auch am berühmten Philosophenweg, der im Rest des Jahres recht unscheinbar ist. Und was soll ich sagen? Der Weg beeindruckte mich so sehr, dass ich ihn ganze drei Mal besuchen musste.

Dezember

Lagerstadt Kurashiki

Tief beeindruckt war ich von der Lagerstadt Kurashiki in Okayama, die für ihre wunderschöne Altstadt und ihren Kanal bekannt ist. Der Name Kurashiki heißt deswegen auch übersetzt „Stadt der Lagerhäuser“.

Zudem schaute ich mir im Dezember den Kitano Tenmangu Schrein an, der zum ersten Mal in der japanischen Geschichte einer real existierenden Person gewidmet wurde. 


Wie du siehst, war in diesem Jahr – trotz nervigem Corona jede Menge auf WanderWeib los. Auch im nächsten Jahr ist wieder SO viel geplant!


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In diesem Sinne wünschen wir Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2022!

Tessa & Corinna – WanderWeib.de

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