Der Kifune Schrein (貴船神社) befindet sich im gleichnamigen Stadtteil Kibune und ist dem Wasser- und Regengott gewidmet. Der Legende nach reiste eine Göttin auf einem Boot von Osaka nach Kibune, deren Reise in Kibune endete, wo heute der Kifune Schrein steht.


Laternenweg

Der Weg zum Schrein ist durch viele rote Laternen geprägt und wird im Herbst atmosphärisch beleuchtet.

Kifune Schrein

Am Schrein kannst du spezielle Wahrsage-Zettel (Omikuji) erwerben, die in Wasser aufgelöst, eine geheime Nachricht preisgeben. Etwas weiter im Tal versteckt sich Okunomiya, das recht schlicht wirkende, innere Heiligtum des Kifune Schreins.

Okunomiya (Innerer Schrein)

Vor dem Schrein befindet sich ein mit grün bedeckter Stein, dort soll das Boot der Göttin begraben sein.

Essen & Trinken

Hirobun ひろ文

Nur wenige Schritte vom Kifune Schrein entfernt, befindet sich das berühmte Restaurant Hirobun. Von Juni bis September kannst du auf Plattformen über dem Fluss speisen.

  • Öffnungszeiten: 11.30-19.00 Uhr
  • Karte: Japanisch mit Fotos
  • Preise: ~3.000 Yen
  • Empfehlung: Tezukuri Tofuzen 手づくり豆腐膳für 2.750 Yen (Mittags)
    • Tofu-Eintopf mit regionalen Köstlichkeiten

Hyoue 兵衛

Das kleine Cafe Hyoue ist für seine leckeren japanischen Süßigkeiten und die freundliche Atmosphäre bekannt. Es lädt dazu ein, sich etwas vom Reisestress zu erholen.

  • Öffnungszeiten: 11.00-20.00 Uhr
  • Karte: Englisch/Japanisch
  • Preise: ~1.000 Yen
  • Empfehlung: Matcha mit Fresh cooked Warabimochi (cold) für 1200 Yen
    • Leckerer Matcha-Tee mit frischen Reiskuchen.


Insidertipps

  • Zur Herbstzeit werden die Ahornbäume angestrahlt.

Anfahrt

Am einfachsten erreichst du den Kifune Schrein vom Kyoto Bahnhof, wenn du die JR Nara Linie bis Tofukuji Bahnhof nimmst, weiter mit der Keihan Main Linie bis zu Demachi-Yanagi Bahnhof. Von dort fährt die Eizan Railway Richtung Kibune-guchi ab. Von dort nimmst du den Bus bis zum Schrein. Die Anfahrt dauert ca. 60 Minuten.

Per Zug:

  • JR Kyoto Bahnhof -> Nara Linie (2 Minuten, 150 Yen) ->  JR Bahnhof Tofukuji -> Keihan Main Linie (~9 Minuten, 270 Yen) -> Demachi-Yanagi Bahnhof -> Eizan Kurama Linie (30 Minuten, 430 Yen) -> Kibune-guchi Bahnhof

Weiter mit Bus:

  • Kibune-guchi Bahnhof -> Bus (5 Minuten, 2 Haltestellen, 170 Yen) -> Kifune Schrein

Weiter zu Fuß: 

  • Kibune-guchi Bahnhof -> 30-40 Minuten bergauf auf Straße (2,5 km) -> Kifune Schrein

Achtung: Wegen eines Erdrutsches im Sommer 2020 fährt ein Ersatzbus zwischen  Ichihara und Kibune-guchi. 


Öffnungszeiten & Preise

  • Öffnungszeiten: 6.00-20.00 Uhr (bis 18.00 Uhr von Dez. bis April)
  • Eintritt: Kostenlos
  • Verweildauer: 60-80 Minuten

Barrierefreiheit

  • Barrierefrei = BF, nicht Barrierefrei = NBF, Stillraum = SR, Wickelflächen = WF, Rollstuhltoilette = RT
  • Bahnhof Kifune-guchi ist NBF.
  • Kifune Schrein ist nicht barrierrefrei und es gibt keine WF oder RT.
  • Kifune Schrein: NBF (Treppen)
  • Oku-Kifune Schrein: NBF
  • Hirobun: BF (Kinderwagen und Rollstühle dürfen mit hinein).
  • Hyoue: BF (Kinderwagen und Rollstühle dürfen mit hinein).

Nützliche Links

Japanisch:


Fehler gefunden? Tipps? Lass mir doch einen Kommentar da!

4 Thoughts on “[Kyoto Reise] Kifune Schrein in Kibune

  1. Hallo,
    der ist mir in Kyoto durch die Lappen gegangen… wie vermutlich einige andere auch, sieht aber sehr interessant aus, und wird in jedem Fall mit auf den nächsten Reiseplan gesetzt :-)

  2. Elina Frey on 19. Juli 2021 at 7:27 said:

    Dein Artikel passt gerade sehr gut zur regnerischen Wetterlage, liebe Tessa, danke dir!
    Ich würde gerne noch etwas mehr über die Regengöttin erfahren, kannst du mir einen Tipp/Link vermitteln. Ganz herzliche Grüsse aus der (wieder) sonnigen Zentralschweiz, Elina Eveline

    • Corinna on 21. Juli 2021 at 7:37 said:

      Hallo Elina Eveline,

      um hier tiefer in die Materie einzusteigen, könntest du dich mit dem Shintoismus auseinandersetzen. Es gibt jedoch kaum gutes, deutschsprachiges Material dazu. Einfach googeln oder, für den Anfang, die offizielle Webseite des Schreins (unten im Artikel) besuchen.

      Viele Grüße aus der WanderWeib-Redaktion
      Corinna

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Post Navigation