Du möchtest unbedingt auf den höchsten Berg Japans, den Fuji 富士山, steigen? Ohne endlos im Internet nach Erfahrungsberichten zu suchen? Die Besteigung eines 3776 m hohen Vulkans solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wann kannst du den Fuji besteigen? Wie viel kostet die Besteigung? Welche Wanderwege gibt es? Wie kommst du zu den Wanderwegen? Wo kannst du das Wetter überprüfen? Was für eine Ausrüstung ist nötig? Welche Risiken erwarten dich? Alles Fragen, die du gerne im Vorfeld beantwortet haben möchtest? Zur Vorbereitung habe ich dir die wichtigen Punkte hier aufgeschrieben.

Update: Der Fuji ist eröffnet! Bis Anfang September kannst du den Fuji jetzt besteigen! + Brauchst du für den Mount Fuji eine Eintrittskarte?

Mein Erfahrungsbericht, den zweiten Teil, kannst du hier lesen.

Schauen wir uns die Besteigung im Detail an!

Die Fragen im Überblick:



Wann kannst du den Fuji besteigen?

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Auf dem Fuji liegt eigentlich immer Schnee, außer in den Sommer-Monaten Juli bis August. Dann fängt auch die Wandersaison an. Die Hütten sind offen und nehmen Reservierungen an. Besonders an Wochenenden tummeln sich viele Wanderer auf den Wegen zur Spitze. Ab der Ferienzeit vom 20. Juli bis Ende August sind zeitweise bis zu 9000 Wanderer pro Tag(!) auf dem Fuji unterwegs.

Gerade an Wochenenden bilden sich auf dem beliebten Yoshida Wanderweg 吉田ルート von der fünften Station bis zur Spitze eine riesige Menschenschlange. Meine Freunde erzählten mir, dass das Besteigen dann ziemlich lange dauern kann: Einen Schritt vorwärts, warten, einen Schritt vorwärts, warten,…. Es ist schwer seine eigene Geschwindigkeit beizubehalten. Du solltest werktags und noch im Juli den Fuji besteigen. Jetzt musste du nur noch den Wanderweg auswählen, deine Ausrüstung zusammenstellen und schönes Wetter abpassen!



Welche Wanderwege gibt es?

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Zur Spitze des Fujis gibt es insgesamt vier Wanderwege:
1.) Yoshida Wanderweg 吉田ルート (Der beliebteste)
http://www.japan-guide.com/e/e6922.html
2.) Fujinomiya Wanderweg 富士宮ルート(Der kürzeste, aber steilste)
http://www.japan-guide.com/e/e6930.html
3.) Subashiri Wanderweg 須走ルート(Der sehr sandig ist)
http://www.japan-guide.com/e/e6928.html
4.) Gotemba Wanderung 御殿場ルート (Der längste und startet am niedrigsten (1440 m))
http://www.japan-guide.com/e/e6929.html

 

Diese unterscheiden sich von der Starthöhe, dem Anstieg, der Länge, Steigung und Dauer. Alle Wanderwege beginnen an der jeweiligen fünften Station, die auf unterschiedlichen Höhe liegen. Eine Übersicht über alle Wanderwege und ihre Unterschiede:

Wanderroute Fünfte Station Höhenmeter Anstieg Abstieg Steigung Aufstiegszeit Abstiegszeit
Yoshida 2305 m 1452 m 7.5 km 7.6 km 21% 06:20 03:40
Fujinomiya 2400 m 1376 m 5.0 km 5.0 km 27% 05:00 03:50
Subashiri 1970 m 1750 m 7.8 km 6.2 km 26% 06:50 03:00
Gotemba 1440 m 2336 m 11.5 km 8.5 km 29% 07:50 03:50
Krater-Umrundung 3720 m 3 km 01:30

Da der beliebteste Wanderweg Yoshida 吉田ルート am besten von Tokio zu erreichen ist und die meisten Raststätten und Toiletten-Möglichkeiten bietet, empfehle ich dir diesen. Außerdem kannst du auf der ganzen Strecke den Sonnenaufgang sehen. Mehrere Erste-Hilfe-Stationen sind ebenfalls auf der Strecke vorhanden, falls du Hilfe benötigst.

Yoshida 吉田 startet relativ hoch auf 2305m Höhe an der fünften Station der Fuji Subaru Linie 富士山五合目 und führt an der sechsten, siebten, achten und neunten Stationen bis zur zehnten Station dem Gipfel hinauf. Der Aufstiegs- und Abstiegsweg sind getrennt und besitzen eine Länge von 7,5 km und 6.5 km. Im Durchschnitt braucht man 6:20 Stunden für den Aufstieg und 3:40 Stunden für den Abstieg. Insgesamt gilt es 1452 m hinauf und hinunter zu klettern.


Der Yoshida Wanderweg 吉田ルート:

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Kannst du als Anfänger den Fuji besteigen?

Zwar ist der Fuji der höchste Berg Japans, gleichzeitig aber auch verhältnismäßig einfach zu besteigen. Eine riesige Infrastruktur mit Toiletten, Berghütten und Erste-Hilfe-Stationen macht es möglich, dass jeder halbwegs fitte Mensch den Fuji besteigen kann. Als Anfänger sollte man unbedingt den Yoshida Wanderweg 吉田ルート wählen, da dieser der einfachste ist.

Offiziell zum Besteigen freigegeben ist der höchste Berg Japans von Juli bis Anfang September. Während Tokio mit Temperaturen über 30 Grad geplagt wird, sind Nachts auf dem Gipfel Temperaturen Nahe des Gefrierpunktes nichts Ungewöhnliches. Angemessene Kleidung ist also Pflicht (Siehe dazu auch hier). Den Berg außerhalb der Saison zu besteigen, ist illegal und äußerst gefährlich. Praktisch sind alle Hütten in der Nebensaison geschlossen. Ansonsten sind die Risiken hier aufgelistet. Und ganz wichtig: Geh nicht alleine! Schließe dich einer Gruppe an (Link)!



Welche Kosten erwarten dich auf der Fuji Besteigung?

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#1. Eine gebuchte Tour fängt ab 20.000 Yen  (175 Euro~) an. Enthalten sind Busfahrt, eine Hütten-Übernachtung und Verpflegung.

#2. Wenn du aber Geld sparen möchtest, organisierst du deine Tour selbst:

  • Fahrt Bahnhof Tokio <-> Bahnhof Kawaguchiko = 5400 Yen (45 Euro) (ggf. mit  Japan Rail Pass billiger)
  • Bus Bahnhof Kawaguchiko <-> Fünften Station des Fujis = 2700 Yen (22 Euro)
  • Hütte = 9000 Yen (75 Euro)
  • 2 Liter Wasser = 2000 Yen (15 Euro).

Also kommst du insgesamt auf ~19.000 Yen (157 Euro).

#3. Oder, wenn du einen Monat vorher buchen kannst:

  • Bus Bahnhof Shinjuku <-> Fünften Station des Fujis = 5400 Yen (49 Euro)
  • Hütte = 9000 Yen (75 Euro)
  • 2 Liter Wasser = 2000 Yen (15 Euro).

Insgesamt auf ~16.400 Yen (139 Euro).

#4. Die günstige Variante ist, wenn du in der Nacht hinaufsteigst und dir die Hütten-Übernachtung sparst:

  • Bus Bahnhof Shinjuku <-> Fünften Station des Fujis = 5400 Yen (49 Euro)
  • 2 Liter Wasser = 2000 Yen (15 Euro).

Insgesamt auf ~7.400 Yen (64 Euro). Achtung: Das ist sehr anstrengend!

 



Brauchst du für den Fuji eine Eintrittskarte?

Nein, brauchst du nicht. Du kannst aber eine Spende von 1000 Yen abgeben und unterstützt damit die Wartung, Pflege und Forschung der Wanderwege. Jeder Wanderer wird dazu aufgefordert, diesen Betrag „freiwillig“ zu bezahlen.



Wie erreichst du den Wanderweg? (Update: 05.04.2016)

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Es gibt mehrere Möglichkeiten, um zum Yoshida Wanderweg 吉田ルート zu gelangen. Leider darf man nicht mit dem Auto zu den fünften Stationen hinauffahren. Generell dürfen nur Busse oder Taxis zu den Stationen fahren. Ich empfehle dir, die schnellste und einfachste Möglichkeit: Mit dem Bus vom Tokioer Bahnhof Shinjuku 新宿 zur Fuji Subaru Linie 5ten Station 富士山五合目.

Die Busse fahren ab 6.40 Uhr bis 19.30 Uhr regelmäßig vom West-Ausgang vom Shinjuku Bahnhof oder vom Busbahnhof Shinjuku ab, der am einfachsten vom neuem Südausgang (Süd-guchi 南口) zu erreichen ist. Die Fahrt dauert gut 120 Minuten und kostet ca. 2700 Yen. Allerdings müssen die Tickets im Voraus reserviert werden (Link). Der Bus um 7.40 Uhr ist am praktischsten, um spätestens um 10 Uhr an der fünften Station anzukommen. Danach solltest du mindestens eine Stunde an der Station auf 2305 m ausruhen, um deinen Körper zu akklimatisieren. In den Restaurants esse etwas zu Mittag. Falls du einen anderen Wanderweg gehen möchtest, schau dir die Informationen hier an:



Kannst du den Mount Fuji auch von Kyoto oder Osaka erreichen? (Update: 25.07.2016)

Ja, kannst du. Es gibt den Fujikyu-Bus, der von den Bahnhöfen Osaka und Kyoto abfährt. Die Fahrt startet am Vorabend um 22.15 Uhr in Osaka oder 23.10 Uhr in Kyoto, kostet ab 8.700 Yen  und dauert ca. 8-10 Stunden.



Wo gibt es Schließfächer für dein Gepäck?

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Zunächst einmal die erfreuliche Nachricht: Es gibt Schließfächer an (fast) allen fünften Stationen und Bahnhöfen. Und jetzt die schlechte: Die Verfügbarkeit hängt stark von mehreren Faktoren ab: den Wanderweg, den Tag der Woche und der Tageszeit. Die meisten Schließfächer gibt es am Yoshida Wanderweg. Doch auch hier geht die Wahrscheinlichkeit ein Fach zu ergattern gegen Null, wenn man am Wochenende anreist. Die besten Zeit ein Fach zu ergattern, ist Montags vormittags, wenn die Wanderer gerade vom Fuji zurückkommen und ihre Fächer leeren.

Großes Reisegepäck solltest du lieber an den Bahnhöfen Tokio oder Shinjuku lagern. Dort darf man das Gepäck bis zu drei Tage lagern. Fächer gibt es hier ab 300 Yen/pro Tag. Alternativ schickst du das Gepäck zum nächsten Hotel mit einem Gepäcktransport, das kostet ab 1500 Yen und kommt am nächsten oder selben Tag an. Achtung: In kleineren Bahnhöfen kann es sein, dass man das Gepäck noch am selben Tag abholen muss!

Karte der Bahnhof-Schließfächer:
Bahnhof Shinjuku: http://www.jreast.co.jp/
Bahnhof Tokio: http://www.jreast.co.jp/

Die Standardgrößen der Schließfacher am Bahnhöfen:
Klein: 35cm x 43cm x 57cm (Hohe Anzahl verfügbar)
Mittel: 57cm x 43cm x 57cm (Geringe Anzahl)
Groß: 117cm x 43cm x 57cm (Geringe Anzahl)



Wann solltest du am besten starten, um den Sonnenaufgang zu sehen?fuji_tour (40 von 85)

Es gibt im Prinzip zwei Möglichkeiten, um den Sonnenaufgang zu sehen. Entweder du übernachtest in einer Hütte oder du gehst den ganzen Tag und die ganze Nacht durch:

  1. Start: 11 Uhr – Klettert im Hellen 7 Stunden bis zum Gipfel hinauf und wartet oben auf den Sonnenaufgang.
    Vorteile: Günstiger (Keine Übernachtung), freie Platzwahl, es ist hell und kaum Wartezeiten vor dem Gipfel.
    Nachteile: Übermüdung, Kälte, Höhenkrankheit, lange Wartezeit, erhöhte Unfallgefahr und teure Gipfel-Toiletten (300 Yen).
  2. Start: 12 Uhr – Klettert 4 Stunden bis zur Hütte und “übernachtet” dort von 18.-23. Uhr. Danach steigt man zum Gipfel innerhalb von 4-5 Stunden hinauf.
    Vorteile: Kaum Höhenkrankheit-Symptome, stressfreier und ruhiger.
    Nachteile: Teuer, Staus vor dem Gipfel, Dunkelheit, Kälte, …

Ich kann nur empfehlen in einer Hütte zu übernachten, da das deutlich stressfreier ist! Übrigens die Sonnenaufgangszeiten findet ihr hier.



Was brauchst du an Ausrüstung?

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Besonders musst du darauf achten, welche Temperaturen auf der Wanderung auf dich warten. An der 2305 m fünften Station 五合目 des Yoshida Wanderweges 吉田ルート herrschen zum Beispiel Temperaturen um die 17-20° Grad, auf der Höhe der Hütten (3100 m) dagegen Temperaturen um die 10-12° Grad und auf der Spitze 0-5° Grad.

Du musst also Kleidung von Temperaturunterschieden von 0-25° Grad einpacken. Allerdings empfehle ich dir, noch eine Trinkblase für deinen Rucksack zu kaufen. Das stellte sich als besonders praktisch heraus, da du so die gekauften Wasserflaschen an den Hütten wieder abgeben kannst und weniger Müll mitschleppen musst. Ferner empfiehlt es sich, Trekkingstöcke und Gamaschen für den Abstieg einzupacken, um deine Knie zu entlasten und Steine im Schuh zu vermeiden.

Eine ausführliche Checkliste:

Kleidung Zubehör Nützlich
Windstopper Mütze Sonnenbrille GPS-Gerät
Regenhut Sonnencreme Feuchte Tücher
Halstuch Akkus für Handy, Lampe,.. Notdecke, Erste-Hilfe-Pack
Windstopper Handschuhe Stirnlampe Pflaster
Sport BH Kleines Handtuch Sitzkissen
Regenjacke Trekkingstöcke Aspirin
Dicke Winter-Jacke Plastiktüten (Müll, etc..) Lippenstift f. trockene Lippen
2x Merino Hemd Trinkblase (2 L) Ggf. Wechselsachen(Hemd, …)
Regenhose Rucksack 30-40 L + Regenhülle Bürste
Windstopper Hose 10 x 100 Yen Münzen (WC) Unfall-Versicherung
Merino lange Unterhose Geld 10.000 Yen Tape fürs Knie, …
Schnell trockene Unterhose Ohrstöpsel Wasserdichte Packsäcke
Socken ( 1 x dick und 1 x dünn) Zahnbürste, Pasta, …. Energieriegel
Gamaschen Kamera Bonbons
Hohe Wanderstiefel (Knöchel hoch) Handy Kekse

Insgesamt kommst du so auf 10 kg Gepäck. Das ist ganz schön schwer! Dazu kommen 2L Wasser für die Hinfahrt im Bus. Falls du dich nicht in Unkosten stürzen möchtest, kannst du auch einfach die nötige Ausrüstung ausleihen (Link).



Kannst du mit Jeans und Sandalen auf den Fuji?

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Jein, du kannst schon, aber ob du das möchtest ist eine andere Geschichte. Gerade auf dem Fuji ist eine Wanderhose unbedingt wichtig. Da kann eine normale Jeans nicht mithalten. Erst einmal nass geschwitzt oder durch Regen durchnässt, klebt die Jeans kalt an den Beinen und wird unglaublich schwer. Und glaubt mir – du wirst schwitzen wie Sau! Auf dem Fuji gibt es nämlich keinen Schatten. Keine Frage, auch ich trage gerne Jeans, aber nur eben in der Stadt.

Eine Wanderhose ist atmungsaktiv, schnell trocknend und transportiert den Schweiß nach außen. Bei Kälte und Wind besonders auf dem Gipfel hält die Hose die Wärme im Inneren und schützt vor Auskühlung. Es muss auch nicht die teuerste Hose sein! Ich trug auf dem Gipfel diese Hose.

Sandalen sind ebenfalls eine schlechte Wahl. Wanderstiefel, die bis zum Knöchel reichen, bieten deutlich mehr Schutz vor den vielen kleinen Steinen und den Geröll. Falls vorhanden, solltest du unbedingt Gamaschen für den Abstieg einpacken.

Eine genaue Packliste findest du hier.



Kannst du im März, April, Mai, Juni, September, Oktober oder November den Mount Fuji besteigen?

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Bergsteiger, die im Winter in Japan sind, möchten natürlich auch unbedingt den höhsten Berg, den Fuji, besteigen. Jedoch möchte ich dich ernsthaft davon abraten. Außer du bist im Eisklettern sehr erfahren und besitzt die passende Ausrüstung (GPS, Eispickel, Spicks,…). Im Winter wird der Fujisan nur von Profi-Bergsteigern bestiegen, die für den Mount Everest(!) oder ähnlich hohe Berge üben!

Ansonsten ist der Aufstieg abseits der Season verdammt gefährlich! Spätestens ab der 8. Station herrschen starke Winde und Temperaturen um die Minus 30-40 Grad, die jedes Jahr Bergsteiger verunglücken lassen. Außerdem kommst du schnell vom Weg ab, da die Wege kaum erkennbar sind. Das Wetter ist im Winter durch Stürme und Blitze unberechenbar, so dass jedes Jahr nur eine handvoll Bergsteiger es tatsächlich auf seine Spitze schaffen… Und falls du es dir doch zu traust, dann gibt es hier und hier ein paar Tipps.



Brauchst du unbedingt eine Taschenlampe in der Nacht?

Ja, braucht du, aber keine normale Taschenlampe. Kauf dir unbedingt eine Stirnlampe, da du gerade im letzten Abschnitt zum Gipfel freie Hände zum Klettern brauchst. Achte auf die Brenndauer der Lampe und pack zur Sicherheit ein paar extra Batterien ein, da die Hersteller gerne eine höhere Brenndauer angeben. Die Kälte am Gipfel zieht zusätzlich die Batterieleistung herunter. Vor dem Gipfel kommt es gerade im August zu Staus auf den Strecke, da der Weg sehr schmal und steil ist. Du brauchst dann statt eine sogar drei Stunden.

Außerdem kann eine Stirnlampe in der Hütte nützlich sein, um deine Sachen zu sortieren und zur Toilette zu kommen. In den Gängen der Hütten liegen meistens Rucksäcke, über die man gerne stolpert. Ich persönlich besitze die Lampe Zebralight H52w, die man als Stirnlampe oder Taschenlampe verwenden kann. Außerdem passen normale 1.5V AA Batterien hinein, die es in jedem Laden gibt. Einige Lampen verwenden nämlich spezielle Batterien, die nur in Fachgeschäften erhältlich sind.

Allerdings kann es während der Stoßzeiten (23-4 Uhr) schon mal taghell auf den Wegen sein, da jeder eine Stirnlampe trägt. Verlass dich aber nicht darauf!



Wie viel Wasser brauchst du?

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Mindestens 2L Wasser werden für den Aufstieg empfohlen. An jeder Hütte kann man allerdings jederzeit Wasser nachkaufen. An der fünften Station kostet das Wasser noch 100-200 Yen, aber sobald man höher steigt, kosten 500 ml Wasserflaschen 400 Yen und ab 3100 m schon 500 Yen. Auf dem Gipfel kostet der halbe Liter Wasser 500 Yen. Auf dem Gipfel gibt es sogar Getränkeautomaten!! Die Wasserflaschen werden mit Bulldozer zu den Hütten gefahren, deswegen sind die Preise extrem hoch.

Da ich relativ viel trinke, nahm ich für meinen Aufstieg zur Hütte 3 L Wasser mit, dass relativ viel ist. Am ersten Tag nimm einfach nur 1 L mit und kauf dir 2 L Wasser  (2000 Yen)  für den Weg zum Gipfel nach. Generell solltest du auf Grund der dünnen Luft mehr Wasser trinken, da du durch deine beschleunigte Atmung deutlich mehr Flüssigkeit verlierst. Außerdem solltest du durch einen rund-geformten Mund tief einamten, vor allen wenn du steile Stufen hinaufsteigt. Dann vergisst du nämlich gerne zu atmen. 😉



Wo kannst du übernachten?

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Es gibt mehrere Möglichkeiten den Aufstieg einzuteilen. Entweder du schaffst die ganze Strecke an einem Tag, was ziemlich anstrengend ist, oder du übernachtest in einer Berghütte. Insgesamt gibt es am Fuji 40(!) Berghütten. Ich empfehle dir, mindestens ein mal in einer Hütte zu übernachten, damit du auch sicher keine Höhenkrankheit bekommst. Außerdem kannst du so den berühmten Sonnenaufgang Goraiko ご来光 sehen, der vom Fuji einfach atemberaubenden schön sein soll. Die Hütten sind offen vom Juli bis September (Hüttenliste: hier). Ich empfehle dir, eine der neueren Berghütten, die Taishikan Hütte  太子館, am Yoshida Wanderweg 吉田ルート, die auf 3100 m liegt und werktags 8500 Yen kostet. Freitags kostet eine Übernachtung 9.500 Yen und Samstags 10.000 Yen. Im Preis sind Abendessen (Curryreis und Tee) und Frühstück (Brot, Reis und Wasser 350 ml) enthalten. Achtung: die meisten Hütten akzeptieren nur Bargeld!! Die Homepage von der Tashikan Hütte 太子館 findet ihr hier. Reservieren kannst du auf Englisch von 9 Uhr bis 20 Uhr (Japanischer Zeit) unter +81-555-22-1947.



Wie ist eine Übernachtung in einer Hütte?

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Gleich beim Betreten der Hütte werden die Schuhe im Vorraum ausgezogen und in eine Tüte gepackt, damit die Hütte schön sauber bleibt. In der ersten Etage befindet sich der Verkaufsladen und der Speisesaal. Danach steigst du einige Stufen hinauf zum Schlafsaal. Wenn du dachtest, dass du in Deutschland schon wenig Platz in den Hütten hattest, dann hast du nie in einer japanischen Berghütte übernachtet. Hier bekommst du sage und schreibe 40 cm Breite und 2 m  Länge zugewiesen. Eine harte Matte und ein Schlafsack liegen auf dem Platz bereit.

Zum Schlafen solltest du unbedingt Ohrstöpsel dabei haben, da immer irgendwer mit einer Plastiktüte raschelt. Der Rucksack wird auf einem Regal über der Ruhefläche gelagert. Im Schlafsaal darf man nichts essen, aber Wasser trinken. Zum Abendessen wird man in den Speisesaal im ersten Stock herunter gerufen. Dort hast du ganze 10 Minuten(!) Zeit, um dein Abendessen zu verspeisen. Danach musst du alles liegen lassen, bekommst dein Frühstück für den nächsten Tag und gehst zurück auf deinen Schlafplatz. Die Toiletten von den Hütten befinden sich meistens draußen und kosten einmalig 200 Yen. Danach darfst du die Toilette beliebig oft benutzen. Im Vorraum stehen deswegen extra Schlappen bereit, in die du schlupfen kannst, um zur Toilette zu gehen. Allerdings darfst du die Schlappen nicht für andere Zwecke, wie zum Beispiel Fotografieren oder Zähne putzen, anhaben. Wenn du zwei Nächte übernachtest, kannst du auch unnötiges Gegenstände am Schlafplatz zurücklassen.



Musst du unbedingt vorher die Berghütte reservieren?

Ja, auf jeden Fall! Seit der Fuji 2013 zum Weltkulturerbe gehört, musst du leider vorher reservieren. Besonders während der Monate Juli bis August können die Hütten komplett ausgebucht sein. Eine Liste aller Telefonnummern findet ihr hier. Im Durchschnitt bezahlst du inklusive Abendessen und Frühstück werktags 8500 Yen, Freitags 9.500 Yen und Samstags 10.000 Yen.

Einige Hütten bieten eine Übernachtung für 6500 Yen an, dann entfällt aber die Verpflegung. Optional kann Abendessen und Frühstück für 1000-2000 Yen nachgekauft werden. Abendessen ist meistens Curryreis und Tee. Frühstück ist Brot, Reis und Wasser. Teilweise spricht das Personal in den Hütten auch Englisch.



Wann solltest du eine Berghütte reservieren? (Update: 15.2.107)

Die Berghütten können gerne im Juli/August komplett ausgebucht sein, deswegen ist es ratsam, möglichst früh eine Hütte zu reservieren. Die meisten Hütten offnen ihre Türe um den 29. Juni und nehmen Reservierungen per Telefon an. Eine komplette Liste mit den Öffnungsdaten jeder Hütte findest du hier: http://www.garyjwolff.com/ Am besten rufst du am ersten Tag, an dem die Hütte offen hat, an, und reservierst diese (Siehe dazu nächster Abschnitt).



Wie reservierst du eine Berghütte?

Die Hütte reservierst du, indem du die Hütte während ihrer Öffnungszeiten anrufst. Die Hütten-Liste aller Telefonnummern und die Öffnungszeiten findest du hier. Auf den Hütten wird meist nur Englisch oder Japanisch gesprochen! Falls kein Englisch sprechende Person da ist, kannst du es auch mit Japanisch probieren:

Japanische Anleitung:

  • Konnichiwa – Guten Tag
  • Watashi no namae wa …. – Mein Name ist [Dein Name]
  • Kono yamagoya de [hachi gatsu yu-roku nichi ] ni yoyaku o shitai desu. – Ich möchte gerne in dieser Hütte [am 16. August] reservieren.
  • Hitori – Eine Person
  • Futari – Zwei Personen
  • Ippaku – Eine Nacht
  • Nihaku – Zwei Nächte
  • (Nedan wa ikura des ka? – Was kostet die Übernachtung?)
  • Yorushiku onegaishimasu – Danke!

Im Durchschnitt bezahlst du inklusive Abendessen und Frühstück werktags 8500 Yen, Freitags 9.500 Yen und Samstags 10.000 Yen. Einige Hütten bieten eine Übernachtung für 6500 Yen an, dann entfällt aber die Verpflegung. Optional kann Abendessen und Frühstück für 1000-2000 Yen nachgekauft werden.



Wie sind die Sanitären-Anlagen auf dem Fuji?

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An der fünften Station Fuji Subaru Linie 富士山五合目 sind die Toiletten noch kostenlos und mit Wasser betrieben. Jedoch verlangen einige Restaurants 200 Yen (Update: 11.07.2016). An dem Yoshida Wanderweg 吉田ルート gibt es in regelmäßigen Abständen Toiletten direkt neben jeder Hütte. Ab der sechsten Station bezahlt man jeweils 200 Yen und auf dem Gipfel stolze 300 Yen. Leider wird nur gewechselt, wenn du etwas kaufst, deswegen solltest du unbedingt 10 x 100 Yen Münzen einpacken.

Das Toilettenpapier wird auf den Hütten-Toiletten nicht in die Toilettenschüssel geworfen, sondern daneben im Mülleimern entsorgt. Mit Regenwasser wäscht du dir im Anschluss die Hände. Duschen und Waschbecken gibt es auf den Hütten nicht. Eingepackte feuchte Tücher sollten mitgebracht werden, um sich trotzdem sauber zu fühlen. Wenn du in einer Hütte übernachtest, bezahlst du einmal 200 Yen, dann darfst du die Toilette beliebig oft benutzen. Deine Zähne musst du draußen vor der Hütte mit mitgebrachtem Wasser putzen. Achtung! Auf dem Abstieg des Yoshida Wanderwegs 吉田ルート gibt es nur am Anfang und am Ende des Weges eine Toiletten- und Wasser-Einkaufsmöglichkeit!!



Was kannst du in den Hütten kaufen?

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Im Prinzip bekommst du in jeder Hütte Wasser, Tee und Sportgetränke. Doch einige bieten auch Postkarten, Sonnenbrillen, Red Bull, Pflaster oder Eis an. Je höher die Hütte liegt, desto höher sind die Preise. Zum Beispiel kostet das Wasser an der fünften Station 100-200 Yen, an der sechsten 400 Yen und ab der siebten bis zum Gipfel schon 500 Yen. Zum Glück kannst du die gekauften Wasserflaschen nach dem Umfüllen wieder abgeben, dann musst du weniger Müll mitschleppen.

Die Energieriegel SOY JOY kann ich zum Beispiel nur empfehlen. Die haben mich so manches Mal vor dem Hungertod bewart. In der Regel solltest du immer etwas essen, bevor du ein “richtiges” Hungergefühl verspürst. Sonst kann es sein, dass du zu viel isst und dein Magen zu schwer wird!

Hier stelle ich dir kurz die Einkaufsmöglichkeiten an der Berghütte Taishikan 大子館 vor:

Essen & Getränke Preis Kleidung & Zubehör Preis
Wasser 500 Yen Regenkleidung 2000 Yen
Grüner Tee 500 Yen Jerseyjacke 5000 Yen
Sportgetränk 500 Yen Handschuhe 300 Yen
Kaffee 400 Yen Socken 500 Yen
heiße Schokolade 400 Yen Kopflampe 2500 Yen
Kekse 200 Yen Ohrstöpsel 300 Yen
Energieriegel 200 Yen Talismane 400 Yen
Mais-Suppe 400 Yen
Instant-Nudeln 600 Yen
Heißes Wasser


Wo kannst du das Wetter überprüfen?

Den Fuji solltest du nur bei gutem Wetter bestiegen, da du sonst schnell den Spaß beim Besteigen verlieren kannst. Die Aufstiegs-Wege verwandern sich bei starken Regen in kleine Bäche. Ferner werden jedes Jahr Wanderer von Blitzen getroffen oder von Windböen erfasst. Das solltest du nicht unterschätzen. An der 2500 m hohen Fuji Subaru Linie 5ten Station 富士山五合目 herrschen Temperaturen um die 17-20° Grad. Auf der Höhe der Hütten (ca. 3100 m) dagegen Temperaturen um die 10-12° Grad und auf der Spitze 0-5° Grad. Jeden Tag überprüfe bitte das Wetter auf diesen beiden Seiten:

Das Wetter für die 2500 m hohe Fuji Subaru Linie 5te Station 富士山五合目 und 3100 m Höhe:
http://tenkura.n-kishou.co.jp/

Das Wetter für 3100 m Höhe und die Spitze:
http://tenkura.n-kishou.co.jp/

Von Mitte Juni bis Mitte Juli dauert leider die Regenzeit mit vielen Sturmböen an.



Wie kalt wird es auf dem Fuji?

Generell startest du an einer der fünften Stationen, zum Beispiel an dem Yoshida Wanderweg auf 2500 m. Dort herrschen Temperaturen um die 17-20° Celsius. Während des Aufstiegs fallen die Temperaturen auf 10-12° Celsius in 3100 m Höhe. Auf dem Gipfel sind Temperaturen um die 0-5 Grad zu erwarten. Zusätzlich geht ein starker Wind, der je nach Stärke die gefüllte Temperatur noch weiter nach unten zieht. Nachts können die Temperaturen auch unter den Gefrierpunkt fallen!

Packe auf jeden Fall Handschuhe, eine dicke Jacke und eine Mütze ein. Eine ausführliche Packliste gibt es hier. Und bevor du auf den Fuji steigst, überprüfe immer das Wetter! In den Sommermonaten kommt es öfters zu Gewittern und Bergsteiger werden von Blitzen getroffen. Suche dann unbedingt Schutz in einer der Hütten! In einigen Hütten kannst du dich für 1000 Yen eine Stunde aufwärmen. Ferner empfehle dir eine warme Nudelsuppe für 600 Yen zu bestellen, das hilft Wunder!



Wann ist der Sonnenaufgang?

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Im Juli-August liegt der Sonnenaufgang zwischen 4.20 und 5.05 Uhr. Vom Yoshida Wanderweg 吉田ルート kann ihn von fast jeder Stelle aus sehen. Die meisten Wanderer klettern in der Nacht auf den Fuji, um dann von seiner Spitze aus den Sonnenaufgang zu betrachten. Im Dunkeln sieht man dann meist eine Perlenkette an Lichtern den Berg hinaufsteigen.

Der Sonnenaufgang ist vom Fuji ein sehr ergreifender Moment, den du sicher nicht mehr in deinem Leben vergessen wirst. Der Aufgang wird übrigens im japanischen Goraiko ご来光 genannt. Auf dieser Seite (hier) stehen alle Sonnenaufgangszeiten. In den Hütten ertönt eine Sirene ca. 15 Minuten vor dem Sonnenaufgang, damit auch wirklich niemand den Aufgang verpasst. Innerhalb von 15 Minuten musst du dich dann anziehen und mit samt Gepäck vor der Hütte stehen. Auf Toilette darfst du dann nur noch mit Gepäck.



Welche Risiken gibt es?

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Der Fuji ist mit seinen 3776 m der höchste Berg Japans und schon ab 2500 m Höhenmetern kann auf Grund der dünnen Luft Symptome der  Höhenkrankheit auftreten. Kopfschmerzen, Übelkeit und Verwirrtheit sind die üblichen Anzeichen der Krankheit. Viele Ratgeber schlagen vor, dass man sich während des Aufstiegs Zeit nehmen und viel Wasser trinken sollte. Menschen, die besonders Kopfschmerz anfällig sind, sollte auf jeden Fall Aspirin einpacken.

Außerdem gibt es auf den sehr steilen Wegen viele Steinschläge. Besonders am Wochenende gibt es immer wieder Vorfälle. Zahlreiche Schilder warnen vor Steinschlägen und Steinlawinen. Bei kleineren Steinschlägen kann ein stabiler Hut etwas Schutz bieten.

Ferner bekommst du auf Grund der hohen UV-Strahlung schneller einen Sonnenbrand. Ab 3000 m solltest du dich unbedingt mit einer Sonnencreme Schutzfaktor 50 eincremen. Falls du weitere Hilfe benötigst, gibt es Erste-Hilfe-Station an der fünften, siebten und achten Station. Allerdings sitzen dort keine Ärzte sondern nur Krankenschwester/Pfleger.



Was solltest du zur Vorbereitung machen?

Zur Vorbereitung meide alle Fahrstühle und steige Treppen hinauf- und herunter. Den Aufstieg solltest du mit kleinen Schritten auf höheren Berge (>1000 m) üben, damit du dir eine angenehme Geschwindigkeit aneignest und herausbekommst wie viel Wasser du benötigst. Deine Fitness kannst du gut an dem Berg Takanosu überprüfen. Dieser besitzt einen ähnlich steilen Aufstieg. Ferner solltest du deine Atmung aus dem Bauch üben, damit der Kopf auch bei dünner Luft gut versorgt wird. Sonst droht die Höhenkrankheit den ganzen Spaß zu verderben.

Beim Abstieg zuerst mit der Ferse auftreten. Dann mit kleinen Schritten und Trekkingstöcken vorsichtig den Weg hinabsteigen. Die Knie werden bei zu großen Schritten zu stark belastet und du bekommst schnell Knie-Schmerzen. Ferner solltest du unbedingt am Tag vorher viel geschlafen haben, damit du ausgeruht den Fuji besteigst. Es gibt einige Hinweise, dass Schlafmangel das Erkranken an der Höhenkrankheit begünstigt. Auf jeden Fall Ohrstöpsel mitzunehmen, damit du auch in der Hütte “gut” schlafen kannst und dich etwas von der Anstrengung erholen kannst.



Wie kannst du eine Ansichtskarte an deine Freunde schicken?

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Direkt auf dem Gipfel liegt das höchste Postamt Japans Fujisan-cho Yuubin Kyoku 富士山頂郵便局. Eine Postbox steht direkt vor dem Gebäude, so dass du auch außerhalb der Öffnungszeiten (6.-14. Uhr) Karten einwerfen kannst. Das Gebäude ist links am Krater vorbei zu finden. Die Postkarte wird dann mit einem wunderschönen Stempel des Fujis versehen.

Übrigens Postkarten auf dem Gipfel kosten 300 Yen. Falls du doch nicht den Weg zum Postamt finden solltest, kannst du auch deine Karte am Postamt der Fuji Subaru Linie 5ten Station 富士山五合目 abgeben (Siehe Foto). Die Öffnungszeiten sind dort von 8.30-18.30 Uhr. Das Amt ist in dem Gebäude, welches mit einem roten 〒 markiert ist. Eine Postbox findet sich neben dem Schalter. Das Amt besitzt ebenfalls einen schönen Fuji-Stempel. Briefmarken nach Deutschland kosten 70 Yen. Karten mit Briefmarken innerhalb Japans bekommst du für 130 Yen.



Hast du Internet auf dem Fuji?

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Falls du einen Wifi-Router von einm japanischen Netzanbietern wie docomo oder Softbank dabei hast, solltest du meistens einen guten Empfang haben. Ansonsten gibt es ab diesen Sommer ein kostenloses Wifi-Netz an den fünften Stationen und auf dem Gipfel. Du wählst einfach die SSID “skylink-spot” aus und gibst das Passwort 11088011 ein, welches in den Restaurants an den Wanden hängt.

Oder du wählst am Gipfel die „Welcome_to_Fujisan_Summit“ SSID aus und folgt der Anleitung auf dem Display. Die Verbindung steht insgesamt für 72 Stunden. Danach kannst du dich nicht mehr anmelden.  Über die Geschwindigkeit kann ich nichts sagen, da ich das Netz nicht genutzt habe.



Wo kannst du eine geführte Tour buchen?

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Deutsch-sprachige Touren auf den Fuji gibt meist nur in Verbindung einer Kombi-Reise, d. h. inklusive Flug, Hotel und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Japan. Alles wird komplett vorausgeplant. Davon würde ich eher abraten, weil gerade die freie Zeiteinteilung etwas unglaublich Schönes in Japan ist. Die Touren, die nur auf den Fuji gehen, starten an den größeren Bahnhöfen in Tokio und sind meist nur auf Englisch. Die Preise schwanken je nach Tag und Tour zwischen 20.000 Yen und 45.000 Yen. Der Vergleich lohnt sich also!

Eine Auswahl von Angeboten findet ihr hier:
Fuji Mountain Guides: https://www.fujimountainguides.com/
JTB Sunrise Tours: http://www.japanican.com/
IACE Travel: http://www.iace-asia.com/
Tokyo Travel Pal: http://www.tokyotravelpal.com
Willer Express: http://willerexpress.com/
Whole Earth Nature School: http://wens.gr.jp/english/03.html


Weiterlesen in Teil 2: Die Mount Fuji Besteigung Erfahrungsbericht



Links:
Meine Fuji-Besteigung: https://wanderweib.de/
Weitere Informationen: http://www.garyjwolff.com
Yoshida Trail: http://www.fujiyama-navi.jp
Berghütte Taishikan: http://www.mfi.or.jp
Berghütten Liste: http://www.garyjwolff.com/
Sonnenaufgang: http://www17.plala.or.jp/
Bus Reservierung: http://www.japan-guide.com
Zugverbindungen: http://www.hyperdia.com/
Funkloch Fuji Bericht: http://www.funkloch.me/


Ich wünsche euch viel Spaß beim Besteigen des Fujis!! Alle Angaben ohne Gewähr!

Habt ihr noch weitere Fragen? Ihr habt einen Fehler gefunden? Schreibt einfach einen Kommentar!ge

45 Thoughts on “[TIPPS] Mount Fuji besteigen – Die Vorbereitung – FAQ | 富士山 Teil 1

  1. Pingback: Funkloch | Die Besteigung des Mount Fuji | Japan #asientrip - funkloch

  2. Hi!
    Wirklich ein toller Bericht!
    Brauch ich ja fast nicht mehr selbst loszuziehen…ist ja schon alles gesagt und erlesen worden! 😉
    Na ich freue mich trotzdem drauf!
    Herzliche Grüße aus Nagoya!
    Wernersen

  3. Pingback: Von Tokio über Mount Fuji (Besteigung) nach Kyoto - Was machen mit Gepäck?

  4. Es gibt in Fujinomya am Bahnhof Schließfächer (“Coinlocker”) für 600Y am Tag, in die man aber 100Y Stücker einwerfen muss. Dort passen auch große Koffer rein.

    Wen es interssiert hier unsere Route
    http://www.outdooractive.com/de/wanderung/japan/fujinomya-trail-mt-fuji-jp-2015/105051613/#dmlb=0
    Insbesondere der Rückweg über den 2. Krater war sehr schön – Aufstieg Nachts um 00:30Uhr von der 7ten Station

    Tolles Erlebnis – Tessa, Danke für die Berichte, die unsere Planung vereinfacht haben

    VG
    Frank

  5. Vielen Dank für diesen tollen, ausführlichen Artikel!
    Ich war dieses Jahr viermal in Tokio und habe jedes Mal mit dem Vulkan geliebäugelt. 2016 werde ich das auf jeden Fall Mal angehen 🙂
    Liebe Grüße
    Franzi

  6. Sara on 2. Januar 2016 at 0:02 said:

    Dein Bericht hilft uns wirklich bei unseren vorberritungen. Danke.

    Wir (ne Freundin und ich) werden die letzten 2 Juli Wochen nach Tokyo fliegen und haben uns endschlossen am 18. Oder 19. Auch den Fuji zu besteigen.
    Da ich schonmal in Tokyo war, weiß ich, wie schön es ist, sich im Shinjuku Bahnhof zu verlaufen… :/
    Deshalb wollte ich fragen, ob du noch weißt, welcher Nummer wir folgen müssen um zum Busbahnhof zu kommen. Wir werden zwar einen Tag vorher dort einmal gucken gehen aber ich finde es doch beruhigender, wenn ich weiß wo ich hin muss.

    • Hallo Sara,

      das freut mich sehr, dass dir mein Bericht weiterhilft! Danke! Ich drücke euch die Daumen, dass das Wetter mitspielt!

      Den Busbahnhof erreichst du am besten vom neuem Shinjuku Südausgang. Eine Karte findest du
      hier. Meinen Artikel habe ich
      oben auch dementsprechend angepasst. 😉

      Viele Grüße aus Tokio,
      Tessa

  7. Torsten Fischer on 24. Januar 2016 at 2:22 said:

    Hallo Tessa,

    mein Name ist Torsten und bei den Recherchen zu unserer (meine Freundin Karo und ich) Japanreise, haben wir Deine tolle und sehr hilfreiche Seite gefunden. Wir sind begeisterte Wanderer und Bergsteiger und würden gerne Ende April 2016 auf unserem Japantrip auch den Mt. Fuji versuchen (das passende Wetter natürlich vorausgesetzt). Hierfür hätte ich ein paar Fragen an Dich hinsichtlich der Anreise und Organisation und würde mich riesig freuen, wenn Du Zeit und Lust hast, dich mal zu melden.

    Dir ein schönes Restwochenende und sportliche Grüße aus München!

    Torsten

  8. Marie -Christine Krautzberger on 14. Februar 2016 at 17:30 said:

    Hallo,

    Wir wollen im August vom 15. bis zum 16. eine Tour auf dem Fuji-San machen. Leider hängen wir gerade beim Buchen fest.
    Wir würden gerne in die Taishikan Hütte. Wie kann man die am besten buchen? Gibt es auch eine Möglichkeit eine geführte Tour inkl. der Hütte zu buchen? Und wenn ja wo und wie?

    Vielen Dank schon mal.

    LG
    Chrissy

  9. Amalia on 25. Februar 2016 at 4:39 said:

    Hallo,
    deine Seite ist toll.
    Wir wollen Anfang März um und am Fuße des Fuji wandern (da wir keine Alpinisten sind, trauen wir uns nicht rauf). Kennst Du irgendwelche Wanderwege (2-3 Tagestour) in den tieferen Stationen. Würden uns riesig freuen.
    Liebe Grüße aus Tokyo,
    Amalia

  10. Sebastian on 11. April 2016 at 15:08 said:

    Hallo zusammen,
    Ich habe 2015 zu meinem Geburtstag den Sonnenaufgang auf dem Fuji gesehen. Ich bin nachts alleine den Yoshida-trail gegangen. Mit dem Bus kommt ich recht easy von Shinjuku zur 5. Station. Auf dem Weg lernte ich viele tolle Leute kennen. Wenn ihr um 20Uhr mit dem Bus auf der 5. Station ankommt dann gönnt euch eine Stunde auf der Höhe und esst etwas (ist nicht lecker aber der Magen ist gefüllt). Gewöhnt euch langsam an die Höhe. Ich bin von 21Uhr bis 04Uhr hochgegangen ohne Hüttenübernachtung…unterschätzt das nicht. Bei mir kam plötzlich Regen und Orkan und es war knapp unter 0Grad. Und regt euch nicht auf, dass ihr euch auf Station 9 freut und es dann doch Station 8,5 ist. 😉
    Der Aufstieg geht in die Oberschenkel und der Abstieg in die Schienenbeine da ihr bergab nur noch im Zickzack über kleines Geröll geht wo ihr mit jedem Schritt einsinkt und rutscht. Daher am besten hohe Wanderstiefel. Robuste Wanderstöcke retten euch wenn es bergab geht. Kauft nicht wie ich die Stöcke für je 30Euro an der 5. Station…die konnte ich danach auch gleich entsorgen. Aber kauft euch eine Büchse Bier. Ich habe auf dem Gipfel mit einem Mädchen aus Kanada und einem französischen Pärchen das Bier getrunken und einen Kuchen samt Kerzen drauf verputzt. Gemeinsam ein Bier an so einem Ort zum Geburtstag…einfach toll. Packt euch Wechselsocken ein (am besten Merinowolle) und ein weiteres T-Shirt ein. Kurz vor dem Gipfel hätte euch heulen können weil ich dachte es geht nicht zu ende…auf dem Gipfel hatte ich Tränen in den Augen weil es so wunderschön ist. Ich kann dieses Erlebnis nur empfehlen!!!
    Vielen Dank für deinen tollen Bericht…der hilft vielen bestimmt weiter! 🙂

    • Hallo Sebastian,

      vielen Dank für dein Erfahrungsbericht zur Fuji-Besteigung, die sicher ein geniales Geburtstags-Erlebnis war. Da bin ich ganz neidisch. Es ist immer schön, auch andere Berichte zu lesen.

      Merinowolle trägt sich für die Fuji Besteigung wirklich sehr angenehm und fängt nicht so schnell an zu stinken wie normale Baumwollhemden. Neben den Merino-Socken, trug ich auch ein Merino-Unterhose und Shirt.

      Viele Grüße aus Tokio,
      Tessa

    • TheWashingtonP on 16. Juli 2017 at 0:57 said:

      Hallo Sebastian, eine schöne Erfahrung, trotzdem hätte ich eine Frage, warum hast Du “nur” mit einem kandischen Mädchen und französischen Pärchen gefeiert? Oder wolltest Du als “Gaikokujin” unter sich sein?
      Viele Grüße aus Gotanda

  11. Sarah on 1. Juli 2016 at 5:35 said:

    Hallo Tessa!
    Dieser Bericht ist super! Ich habe mir soeben eine Reservierung gemacht auf der Hütte die du vorgeschlagen hast, um dort zu übernachten 🙂
    Ich freu mich schon sehr – ich hoff das Wetter ist gut an meinem FujiTag.
    Liebe Grüße aus Kagurazaka!
    Sarah

    • Hallo Sarah,

      vielen Dank! Ich drück dir die Daumen, wenn du noch Fragen hast, meld dich.

      Viele Grüße aus Tokio,
      Tessa

  12. Harald on 10. Juli 2016 at 12:09 said:

    Hallo,

    Komme eben vom Fuji zurück und möchte mich sehr für den Bericht bedanken, der die Vorbereitung sehr erleichtert.
    Hatte einen wunderschönen Sonnenaufgang und es ist bereits ein Erlebnis mit all den Personen in der Lichterkette zu Gipfel zu laufen.
    Evtl. als Update: Toiletten kosten inzwischen meist 200¥.

    Viele Grüße
    Harald

    • Hallo Harald,

      vielen Dank und für das Update! Das freut mich sehr! Ich glaube, das Erlebnis wirst du so schnell nicht mehr vergessen.

      Viele Grüße aus Tokio,
      Tessa

  13. Lisa on 5. Januar 2017 at 12:57 said:

    Vielen Dank für diesen tollen Bericht Tessa. (:
    Ich hab noch zwei Fragen:
    1) Du bist mit einer geführten Gruppe rauf gegangen oder? Wo hast du die Führung gebucht? Also mit welchem “Unternehmen” bist du rauf gegangen?
    2) Wann sollte man spätestens die Hütte buchen (wenn mal selber alles plant)?

    Wir wollen 2017 in der Woche vom 10.-14. Juli rauf. Sind aber noch etwas unentschlossen ob wir selber buchen sollen oder eine Tour nehmen. Eigentlich wollten wir warten um zu sehen wie das Wetter in der Woche wird, aber da ist es dann wahrscheinlich schon zu spät mit der Hüttenbuchung.

    GLG Lisa

  14. Fritz on 5. Februar 2017 at 12:44 said:

    Gehört zur tour auch die Besichtigung des aokigahara Wald dazu?

    Würd mich über rine schnelle Antwort freuen😉😉

  15. Liebe Tessa,

    ein toller Bericht, der quasi keine Fragen offen lässt. Ich musste mir damals jegliche Info noch mühsam selbst zusammensuchen.
    Ich wollte dich fragen, ob ich dich auf meinem Blog verlinken darf? 🙂

    Viele liebe Grüße
    Kathi

    • Hallo Kathi,

      bei mir was das ähnlich. Deswegen schrieb ich den Artikel.

      Klar, darfst du mich verlinken. 😉

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  16. Danny on 16. Februar 2017 at 19:35 said:

    Hallo Tessa,

    Ich war letztes Jahr auf dem Fuji und trotz mehrer Lagen Kleidung (Thermounterwäsche, T-Shirt, Pullover, Fleecejacke, Regenjacke) war es sau kalt. Mein Plan war abends mit dem Bus von Shinjuku zum Fuji zu fahren und dann gegen 20 Uhr langsam los zu laufen (der Bus war übrigens voll mit Ausländern die einen Mörder mäßigen Lärm gemacht haben… ). Als ich dann Zeitlich sehr gut in der Zeit lag wollte ich in eine Hütte und dann waren schon alle zu. Zu mindesten die ganz oben war um 1 Uhr geschlossen und auch die Toiletten waren verriegelt. Am Ende musste ich über 3 Stunden oben warten und mich immer wieder mit Kniebeugen aufwärmen und den Teuren Kaffee aus dem Automaten trinken xD. Aber die Mühe war es Wert!
    Also an alle die nicht in einer Hütte für 100€ “übernachten” wollen am besten erst so gegen 22 Uhr schön langsam loslaufen. Dabei war die Müdigkeit kein all so großes Problem. Alles zum Anziehen mitnehmen das man finden kann. Sich ein paar Energieriegel oder so kaufen (wo es Wandershops gibt, die diese verkaufen, hattest du ja mal in einem anderen Blog gezeigt). Und dann geht das schon. Wichtig ist das man beim abstieg den Hang im Auge behält. Hier gibt es immer mal wieder Steinschläge!

    • Hallo Danny,

      danke für deinen ausführlichen Bericht. Deswegen empfehle ich auch immer in einer Hütte zu übernachten. Es kann recht frisch dort oben werden…

      Die Energieriegel heißen Soyjoy. Sehr lecker.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  17. Daniela on 16. Februar 2017 at 19:56 said:

    Hallo!

    Ich war 2007 auf dem Fuji, eine Japanerin die ich im Hostel kennen gelernt habe und die zwei Jahre zuvor dort war formulierte es so: das machen die Japaner einmal im Leben und dann nie wieder. So werde ich das auch halten. Ich bin sportlich sehr aktiv und fit, aber die einwöchige Reisezeit, die wir davor hatten, waren so anstrengend, dass die Wanderung auf den Fuji mir schon einiges abverlangte. Insbesondere, dass wir keine Regenhosen dabei hatten und wir dank Nieselregen Einmalhosen in einer der höheren Stationen kaufen mussten (man fühlte sich aufgrund nicht vorhandener Dampfdurchlässigkeit wie in einer feuchtkalten Sauna in der Hose), waren wir total im Allerwertesten als wir oben waren und noch mehr als wir wieder unten waren. Ich kann also nur empfehlen, nach dem Fuji eine Ruhepause in angenehmer Umgebung einzulegen (wir waren in einem niedlichen Ryokan im Hakone-Nationalpark) und für gutes Essen als Kräftigung zu sorgen. Trotzdem ist es eine tolle Erinnerung und ich freue mich, es gemacht zu haben.

    Danke für den tollen Blog,
    Viele Grüße,
    Daniela

    • Hallo Daniela,

      vielen Dank für dein Feedback. Auf Regensachen sollte man nicht verzichten. Bei mir wurde auch strahlend schönes Wetter angesagt und keine 3 Stunden später Dauerregen…

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  18. Birk on 3. Juli 2017 at 13:32 said:

    Moin,

    vielen Dank schon einmal für diesen sehr hilfreichen und guten Bericht.

    Meine Frage:
    Ich reise mit ein paar Freunden durch Japan und mache in Hakone mehrere Tage quartier. Jetzt wollen nicht alle den Fuji besteigen weshalb wir uns entschieden haben den Berg über den Tag ohne Übernachtung zu erklimmen. Dabei hat sich für mich nach ausgiebiger Recherche immer noch nicht ergeben ob ich für eine Besteigung des Berges ein Ticket brauche. Also ist die Besteigung frei zugänglich oder muss im Vorfeld ein Ticket erworben werden.
    Ich würde mich über etwas Hilfe diesbezüglich freuen.

    Gruß
    Birk

  19. infogesundheit on 6. Juli 2017 at 21:07 said:

    Liebe Tessa,
    vielen Dank für deinen so ausfürhlichen Bericht und auch all die sehr hilfreichen Infos auf deiner Seite. Sie ist eine wirkliche Fundgrube! Ich freue mich darauf, was ich hier alles noch entdecken werde. (-; Danke und liebe Grüße!

  20. TheWashingtonP on 15. Juli 2017 at 8:54 said:

    Hallo Tessa, den Artikel werde ich meiner Frau zeigen, vielleicht bekommt sie ja Lust auf Fujisteigen. Ich habe gehört, daß auch Kinder (unter 12) auch dabei sind bzw. Familien.
    Herzliche Grüße aus Tokio

  21. Jana on 17. Juli 2017 at 7:48 said:

    Hallo Tessa,

    das ist wirklich ein toller Bericht und hilft mir in der Planung wirklich weiter. Ein paar kleine Fragen hätte ich noch. Wir wollen an einem Tag hoch und wieder runter laufen, der Sonnenaufgang ist uns dabei nicht so wichtig. Wir waren schon öfter auf Vulkanen und hoffen das wir auch diesen gut besteigen können 🙂 Du schreibst man soll bis Ende August den Fuji besteigen, jetzt würde in unsere Planung aber der 6 Sept. besser passen. Würdest du uns eher abraten oder siehst du in Anfang September noch nicht so das Problem? Fahren zu diesem Zeitpunkt dann überhaupt noch Busse? Vielen Dank schonmal vorab und viele Grüße

    • Hallo Jana,

      das ihr dann noch den Fuji besteigen könnt, kann ich nicht garantieren. Sobald der erste Schnee fällt, wird der Fuji geschlossen. Das kann Anfang September sein, aber auch erst Mitte September. 😉 Ich drück euch die Daumen.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  22. Phil on 31. Juli 2017 at 3:45 said:

    Großes Lob für diesen Blog. Er half mir wirklich sehr um meine Besteigung des Fuji vorzubereiten. Hinzu kam eine nette Konversation via Facebook.
    Ich hatte mich aus Zeit- und Budgetmangel (Übernachten wäre mir zu teuer gewesen) für eine Besteigung und einen Abstieg am selben Tag entschieden.
    Los ging es gegen 8 Uhr in Tokio mit dem Bus um 10:20 Uhr am Fuji zu sein. Für den Weg rauf bräuchte ich 3 Stunden. Es war anstrengend und sehr cool. Wegen der Temperaturen kam ich auch zum Glück nicht ins Schwitzen. Der Abstieg gelang mir in 90 Minuten. Dieser war aber sehr eklig, da es einfach nur in Serpentinen steil bergab ging.
    Für die Rücktour waren die Busse schon ausverkauft. Ich konnte ja nicht wissen wann ich wieder da bin. Aber mit dem Local-Bus ging da dann auch wieder zurück nach Tokio. Ein sehr lohnenswerter Trip!

    • Hallo Phil,

      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Wie war denn die Aussicht von oben? Hoffentlich hattest du gutes Wetter. 😉

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  23. Hallo Tessa, Hallo Mitlesende

    Ich möchte etwas zur Schwierigkeit des Mount Fuji beisteuern weil ich im Vorfeld nicht wirklich etwas aussagekräftiges gefunden habe.
    Ich war am 18.7.17 auf den Mt.Fuji. Ich bin von Gotemba aus mit dem ersten Bus zur 5. Station Subashiri Trail gefahren. Hin und zurück 2060 Yen.
    Zur Schwierigkeit: man kann es vergleichen, wer es schafft 5 Stunden Treppen zu steigen der ist schon mal oben bei der Gipfelstation. (kein Wasser,kein Strom,keine richtigen Toiletten aber 3! Getänkeautomaten) ;-). Wer dann zum höchsten Punkt Japans möchte, der muss zur Wetterstation. Am neueröffneten Shrine vorbei, ca. nochmal eine halbe Stunde und die letzten Meter auf allen vieren.
    Kleiner Tipp: im neuen Shrine vorsichtig nach einem Stempelbuch und Stempel fragen. Solch ein Stempel ist der Beweis dass man dort war, das macht bei den Japanern unheimlich Eindruck. Selbst in der Touristen Info und auf den Kion-Fest sind die Augen größer geworden als ich mir dort einen Stempel geholt habe. Ich habe den Eindruck gehabt die Mönche wollten das nicht gerne an Touristen rausgeben, vielleicht weiß Tessa da mehr.
    Zum Abstieg der ist vergleibar als wenn man 3 Stunden einen Kies oder Splitthaufen runterläuft.
    Und wer das alles O H N E Muskelkater schafft, der kann eine Mt.Fuji Besteigung an einem Tag bewältigen.
    Phil hat geschrieben dass er die Besteigung in 3 Stunden geschafft hat, bekommt man hin aber ich glaube Phil ist sehr fit.
    Zur meiner Fitness, ich mache kickboxen und muathai beim joggen ist so meine Zeit bei 5.30 pro km. Ich bin in ca. 4.30 Stunden hochgelaufen mit vielen Fotostopps und Pausen. Ein älterer Japaner hat im Bus vor mir gesessen, er hat auch eine Tagesbesteigung gemacht. Er hat allerdings auch ein t-shirt angehabt als finnischer vom Yokohama-Maraton.
    Es ist auf jeden Fall ein tolles Erlebnis aber eine einfache Wanderung ist es nicht,es sind ca. 1700 m Höhenunterschied die man ab der 5. Station (2000m Höhe ) läuft.
    Wer auch in Gotemba startet kann mal bei Frau Koyanagi in der Tourist Information gegenüber vom Bahnhof vorbeischauen, die haben dort viele Infos und helfen gerne weiter.

    Noch ne kleine Frage an Tessa oder derjene der sich damit auskennt. Wie kommt man mit den privaten U-Bahnen zurecht? Vielleicht kannst du ja mal eine Beschreibung geben.

    Viele Grüße,
    Danny

    • Hallo Danny,

      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Ohne Muskelkater kann man auch nicht den Fuji besteigen, außer man macht das jeden Tag. Das stimmt.

      Was meinst du mit deiner Frage zu den privaten U-Bahnen?

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • Hi Tessa

        Ich bin in Tokyo vom Hotel die ca. 3 km zum Skytree gelaufen. Oben auf den Skytree ist mir klar geworden dass ich so wie ich her gekommen bin nicht wieder zum Hotel komme. Die Sonne, die Hitze, alle 50 m ne Ampel. Und so kam mir die Idee mit der U-Bahn zufahren. Da die U-Bahnen privat sind gilt der JP-Railpass nicht, und ich wollte ein Ticket kaufen. Es ist aber ALLES Japanisch Schrift gewesen. Wie soll man da die Haltestelle finden wo man hin will, ich muss doch bezahlen von wo ich starte bis zur Zielhaltestelle und dann die komischen Ticketautomaten. Ich glaub der lies sch nicht auf englisch umstellen oder es hat nicht viel geholfen. Mir hat dann eine Bahnangestellte geholfen, sonnst hätte ich das nicht geschafft. Ich glaube ich war auch der einzinste Tourist in dem ganzen U-Bahnsytem.
        Vielleicht hast du ja ein paar Tipps.

        Gruß
        Danny

        • Hallo Danny,

          viele Dank für den Hinweis. Ich habe das mit den privaten Ubahnen mal auf meine TODO Liste gesetzt. Tatsächlich ist es am einfachsten einfach das Personal zu fragen. 🙁

          Viele Grüße aus Tokio
          Tessa

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