Heute besuchen wir die Stadt Kamakura, die südlich von Tokio liegt und gut über den leichten Wanderweg Daibutsu  (大仏ハイキングコース) erkundet werden kann. Schon seit mehr als hundert Jahren gibt es diese Strecke, die an schönen japanischen Gärten, traditionsreichen Tempeln und einer riesigen Buddha-Statue vorbeiführt. Wir werden nicht nur mit herrlichen Ausblicken auf die Landschaft und die Sehenswürdigkeiten belohnt, sondern erhalten auch einen tiefen Einblick in die japanische Kultur.

Update: Artikel aktualisiert! (20.06.2018)

Schauen wir uns die Daibutsu Wanderung einmal genauer an:


Der Ausflug nach Kamakura

Schon gegen 8 Uhr fahren wir mit der Yokosuka Linie zum Bahnhof Kita Kamakura 北鎌倉駅. Diesen verlassen wir über den Ost Ausgang 東出口 und wenden uns nach rechts. Neben dem Bahnhof sehen wir auf der linken Seite den Eingang zum Tempel Engakuji 円覚寺, der zu den fünf großen Zen Tempel Kamakuras zählt.

Der Tempel wurde im Jahr 1282 unter der Bauherrschaft des Regenten Hojo Tokimune errichtet und ist den Opfern der Mongoleninvasionen gewidmet. Viele der damaligen Gebäude wurde durch Erdbeben und Feuer zerstört. Unter dem Zen Meister Seisetsu Shucho (1745-1820) wurden diese wieder aufgebaut und prägen bis heute die Gestalt des Tempels. Besucher können jeden Samstag an Zen-Zeremonien teilnehmen. Besonders lohnt sich ein Besuch  im Herbst, wenn der japanische Ahorn sich rot färbt.

Wir steigen die Treppe hinauf und zahlen an der Kasse 300 Yen Eintritt. Oberhalb einer langen Treppe finden wir das Tor Sanmon 山門, das 1785 vom großen Zen Meister Seisetsu Shucho wieder aufgebaut wurde.

Dahinter steht das Hauptgebäude Butsuden 仏殿, das vom großen Kanto-Erdbeben 1923 zerstört wurde und 1964 wieder aufgebaut wurde.

Wir betreten das Gebäude und stehen vor der großen Buddha-Statue Hokan Shaka Nyorai, die die bedeutendste Sehenswürdigkeit im ganzen Tempel ist.

Das Gesicht der Figur sieht etwas komisch aus. Neugierig lesen wir den Text dazu:

“Die Figur wurde 1282 fertiggestellt, aber durch ein großes Feuer 1563 zerstört. Nach dem Feuer blieb nur noch einige Gesichtsteile übrig, so wurde der Rest des Körpers 1625 ersetzt. In dieser Zeit wurden auch links und rechts die Gottheiten Boten und Taishakuten hinzugefügt. Im Jahre 1378 stiftete Kaiser Gokogon der Goldrahmen der Buddha-Statue.”

Ach so, das erklärt die unterschiedlichen Gesichtsfarben. Nachdenklich verlassen wir die Halle. Auf der linken Seite passieren wir das Gebäude Kojirin 居士林, dort kannst du jeden Samstag an öffentlichen Zen-Zeremonien teilnehmen.

Wir gehen etwas bergauf und treffen auf das Abtsquartier Hōjō 方丈 und diesen Hundert Kannon Statuen 百観音 Garten.  Viele Pilger beten vor den Statuen, um den Verstand zu reinigen und geistlichen Frieden zu erlangen.

Weiter oben am Berg erreichen wir das Mausoleum Kaikibyo 開墓廟 von Hōjō Tokimune 北条 時宗, das im Jahre 1811 errichtet worden ist.

Hōjō Tokimune ( 1251 – 1284) war der achte Regent des Kamakura-Shogunates und regierte von 1268 bis 1284. Er war der Verteidiger und Anführer der japanischen Streitkräfte bei der Abwehr der beiden Mongoleninvasionen. Ihm ist es zu verdanken, dass sich der Zen-Buddhismus zuerst in Kamakura, später auch in Kyoto und in ganz Japan, besonders unter den Samurai, fest etablierte.

Am Eingang des Mausoleums hängen große Schilder, die den Besucher dazu einladen, eine Tasse grünen Tee für 500 Yen zu trinken. Wir wollen aber erst noch den Rest des Tempels erkunden und steigen eine lange Treppe hinauf. Oben erwartet uns das Grabmal Oubaiin 黄梅院, das dem fünften Abt Muso Kokushi gewidmet ist.

Im Inneren gibt es Bronze- und Holz-Statuen aus der Muromachi-Zeit (1336-1573) zu bestaunen, die wir nur schwer erkennen können. Ab hier geht es nicht mehr weiter und damit haben wir das Ende des weitläufigen Geländes erreicht.

Wir gehen zurück zum Eingang des Tempels, überqueren die Schienen und wenden uns nach links. Am Straßenrand erblicken wir den Tempel Shokozan-Tokeiji 松岡山 東慶寺. Der  wurde 1285 von Kakuzan Shidoni, der Frau von Hojo Tokimune, gegründet.

Für über 600 Jahre war dieser ein Frauenkloster, in dem Frauen Zuflucht suchten, die sich scheiden lassen wollten. In der heutigen Zeit zählt der Tempel zu dem Zen-Tempel Engakuji 円覚寺. Zurück an der Straße wenden wir uns nach rechts und entdecken auch schon den nächsten Tempel Jochiji 浄智寺. Der Tempel Jochiji gehört ebenfalls zu den fünf großen Tempel in Kamakura 鎌倉.

An der Kasse zahlen wir 200 Yen Eintritt und stehen vor dem „Glockenturm“.

Dieser wurde erst frisch renoviert. In einer kleinen Höhle sehen wir die Statue des Glücksgottes.

Einige streicheln seinen Bauch, das soll Glück bringen. Direkt hinter dem Tempel folgen wir einer kleinen Straße zum Schrein Kuzuharagaoka 葛原ヶ岡 und Park Genjiyama 源氏山公園. Der Pfad wird ab dieser Stelle etwas schmaler.

Nach ein paar Minuten erreichen wir den Schrein Kuzuharagaoka 葛原ヶ岡, der wurde 1324 gegründet und steht auf dem Hinrichtungsgelände des Kamakura Zeitalters (1185-1333).

Das gesamte Gelände gehört heute zum Park Genjiyama 源氏山公園 und bietet uns die Möglichkeit an den vielen Tischen unser Mittagsessen zu verspeisen. An einigen kleinen Verkaufsständen können wir leckere Süßigkeiten kaufen. Kostenlose Toiletten sind ebenfalls vorhanden.

Von der Mitte des Parks folgen wir einer steilen, abfallenden Straße Richtung Schrein Zeniarai Benten 銭荒弁天. Der Eingang ist eine kleine Höhle rechts am Wegrand, die wir zunächst übersehen hatte. Durch einen schmalen Tunnel erreichen wir die andere Seite des Felsen und erblicken den Schrein und eine weitere Höhle.

In der Höhle waschen einige Menschen ihr Geld in einer kleinen Quelle. Das dort gewaschene Geld soll Glück bringen, und nur für etwas ganz Spezielles ausgegeben werden. Wir waschen eine 500 Yen Münze. Andere waschen dagegen ganze Scheine…

Wir wandern zurück zum Park und folgen dem Weg links Richtung Kamakura Großer Buddha 鎌倉大仏. Einigen unebenen Stufen führen uns bergab. Links von uns finden wir das Gelände des Großen Buddhas von Kamakura 鎌倉大仏. Dieses mal zahlen wir 200 Yen Eintritt.

Die große Bronze-Buddha-Statue gehört zum Tempel Kotokuin 高徳院 und ist mit einer Größe von 13.35 Metern die zweit größte Bronze-Buddha-Statue in Japan. Diese wird nur von dem 18 m hohen Nara’s Todaiji übertroffen. Übrigens die größte Stein-Buddha mit 31 m steht an dem Berg Nokogiri in Chiba.

Die Kamakura Buddha Statue wurde 1252 fertiggestellt und stand in einer großen Tempel Halle. Doch auf Grund von zahlreichen Taifunen und Tsunamis im 14. und 15. Jahrhunderten wurde die Halle zerstört und steht seitdem draußen. Die Statue beeindruckt uns sehr durch ihrer Größe und ihrem friedlichen Gesichtsausdruck.

Plötzlich spricht uns ein chinesisches Paar an und bietet uns ein goldenes Lesezeichen für 1000 Yen an. Wir lehnen das Angebot höflich ab. Gerade vor der Statue musst du aufpassen, da hier einige Taschendiebe unterwegs sind. Nach ein paar Minuten gehen wir wieder zurück zur Straße und folgen dieser nach links, bis wir rechts am Tempel Hasedera 長谷寺 ankommen.

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Am Eingang zahlen wir 500 Yen und sehen dahinter einen riesigen Teich mit vielen bunten Koi-Fischen:

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Zusammen mit den schönen Laternen ergeben sie ein wunderschönes Bild. Dann steigen wir eine ziemlich steile, aber beeindruckende Treppe hinauf. Unterwegs fallen uns diese drei Gestalten auf.

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Das sollen drei Mönche darstellen, die glück bringen sollen. Wenige Schritte später stehen wir vor einer Armee von Jizo-Statuen, die gerade gereinigt werden:

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Die Jizo-Figuren sollen Untote Seelen in die Unterwelt bringen und werden häufig mit roten Lätzchen und Mützchen verziert. Am Ende der Treppe finden wir den Tempel Hasedera.

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Der Tempel ist berühmt für seine 9.18 m große Kannon-Statue in Japan. Sie wurde aus Kampherholz geschnitzt und ist einzigartig, da sie in der rechten Hand einen Metallstab hält und in der linken Hand eine Vase mit einer Lotosblume. Eine Legende besagt, dass diese Statue eine von zwei Statuen ist, die ein Mönch namens Tokudo im Jahre 721 anfertigen lies.

Der Baumstamm soll so riesig gewesen sein, das er sich entschied zwei Statuen aus ihm anzufertigen. Eine Statue wurde in Hasedera Tempel in Nara ausgestellt und die andere ließ man auf das offene Meer treiben. Sie sollte selbst einen Platz finden, mit dem ihr Karma in Verbindung stand. Die Statue wurde schließlich am 18. Juni 736 in der Nahe von Kamakura angespült. In Kamakura errichtet man daraufhin den Tempel Hasedera und stellte die Statue auf.

In den Jahren 1342 und 1392 soll die Statue noch mit Goldapplikationen und einem Heiligenkranz ausgeschmückt worden sein.

Wir betreten das Gebäude und sind von der riesigen, goldenen Statue beeindruckt. Leider ist das Fotografieren verboten (Fotos finden sich im unteren Link). Nach einem kurzen Gebet verlassen wir das Hauptgebäude und entdecken vor dem Gebäude eine Trasse mit einem tolle Blick über Kamakura.

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Nachdem wir die Treppen wieder herunter gestiegen sind, finden wir neben dem Eingang eine kleine Höhle.

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Im Inneren erblicken wir viele Statuen, die heilige darstellen sollen. Sie werden mit Kerzen erleuchtet und strahlen eine geheimnisvolle Aura aus.

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Früher haben hier Mönche die Erleuchtung gesucht und in diesen Höhlen meditiert. Sie erinnert uns etwas an die Taya Höhle, die nicht weit entfernt liegt. Wir verlassen den Hasedera Tempel und wenden uns nach rechts. Nach wenigen Metern erreichen wir den Zielbahnhof Hase 長谷駅.

Fazit: Insgesamt war dies ein sehr abwechslungsreicher, schöner Spaziergang, der mich an vielen verschiedenen Tempeln, einem großen Buddha und einigen Schreinen vorbeigeführt hat. Sehr zu empfehlen, wenn man die japanische Kultur kennen lernen möchte. Und wer nicht genug von Tempel und Schreinen bekommen kann, dem empfehle ich die Kamakura Ten-en Wanderung!


Insidertipps

  • Kauf dir in Tokio eine Mittagsessenbox im Konbini, in Kita-Kamakura gibt es keinen Konbini.
  • Zieh dir bequeme Schuhe an, da es über einige Wurzeln geht.

Anfahrt

    • Adresse: Bahnhof Kita-Kamakura: 〒247-0062 Präfektur Kanagawa, Kamakura, Yamanouchi (Google Maps)

    Am praktischsten kommst du mit der Yokosuka Linie 横須賀線 vom Tokyo Bahnhof zum Kita-Kamakura Bahnhof.

    • Per Zug: 
    • Bahnhof Tokio 東京駅 -> JR Yokosuka Linie 横須賀線 (54 Min, 800 Yen) -> Bahnhof Kita Kamakura 北鎌倉駅
    • Bahnhof Tokio 東京駅 -> JR Tokaido-Honsen Linie 東海道本線 (44 Min) -> Ofuna Bahnhof 大船駅 -> JR Yokosuka Linie 横須賀線 (3 Min) -> Bahnhof Kita Kamakura 北鎌倉駅 (Zusammen 800 Yen)
    • Beide Strecken werden von Japan Rail Pass abgedeckt.

Details:

  • Distanz: 5,8 km
  • Dauer: 2-3 Stunden (ohne Pausen)
  • Höhenmeter: 89 m
  • Anstieg: 136 m
  • Abstieg: 156 m
  • Schwierigkeitsgrad: ✭ ✩✩✩ ✩ (geeignet als Spaziergang, Wanderschuhe sind keine Pflicht)
  • Fotos: 13.April 2014 & 27.7.2016

Wegweiser:

  • Bahnhof Kita Kamakura 北鎌倉駅 -> Wandern-Start -> Tempel Engakuji 円覚寺 -> Tempel Shokozan-Tokeiji 松岡山 東慶寺 -> Tempel Jochiji 浄智寺 -> Park Genjiyama 源氏山公園 -> Schrein Zeniarai Benten 銭荒弁天 -> Tempel Kotokuin 高徳院 (Buddha) -> Tempel Hasedera 長谷寺 -> Wandern-Ende -> Bahnhof Hase長谷駅 -> Enoshima Electric Railway Linie 江ノ島電鉄線 -> Bahnhof Kamakura 鎌倉駅

Sehenswürdigkeiten im Detail:

Tempel Engakuji 円覚寺


Adresse: 247-0247 Kanagawa Prefecture, Kamakura, Yamanouchi, 409 (GoogleMaps)
Homepage: http://www.engakuji.or.jp/ (Japanisch)
Öffnungszeiten: 8.00 bis 16.00 Uhr (Im Winter bis 16.30 Uhr)
Geschlossen: —
Eintritt: Erwachsene 300 Yen, Kinder 100 Yen.
Verweildauer: 30-60 Minuten

Tempel Shokozan-Tokeiji 松岡山 東慶寺


Adresse: 1367 Yamanouchi, Kamakura, Kanagawa Prefecture 247-0062 (GoogleMaps)
Homepage: http://www.tokeiji.com/ (Japanisch)
Öffnungszeiten:  8.30 Uhr bis 16 Uhr. (Im Winter bis 16.30 Uhr)
Geschlossen: —
Eintritt: Erwachsene 300 Yen, Kinder 100 Yen.
Verweildauer: 30 Minuten

Tempel Jochiji 浄智寺


Adresse: 1402 Yamanouchi, Kamakura, Kanagawa Prefecture 247-0062 (GoogleMaps)
Homepage: http://www.kcn-net.org/ (Japanisch)
Öffnungszeiten:  9.00 Uhr bis 16.30 Uhr.
Geschlossen: —
Eintritt: 200 Yen
Verweildauer: 30 Minuten

Schrein Zeniarai Benten 銭荒弁天


Adresse: 2 Chome-25-16 Sasuke, Kamakura, Kanagawa Prefecture 248-0017(GoogleMaps)
Homepage: http://kanagawa-jinja.or.jp/ (Japanisch)
Öffnungszeiten:  —
Geschlossen: —
Eintritt: Kostenlos
Verweildauer: 20 Minuten

Tempel Kotokuin 高徳院 (Buddha) 


Adresse: 4 Chome-2-28 Hase, Kamakura, Kanagawa Prefecture 248-0016 (GoogleMaps)
Homepage: http://www.kotoku-in.jp/ (Englisch/Japanisch)
Öffnungszeiten: 8.00 – 17.30 Uhr (Im Winter bis 17.00 Uhr)
Geschlossen: —
Eintritt: 200 Yen (Erwachsene) & 150 Yen (Kinder), Gruppenrabatt: 170 Yen (ab 30 Personen), 150 Yen (Studenten 13-18), 100 Yen (Kinder)
Verweildauer: 20 Minuten

Tempel Hasedera 長谷寺


Adresse: 3 Chome-11-2 Hase, Kamakura, Kanagawa Prefecture 248-0016 (GoogleMaps)
Homepage: http://www.hasedera.jp/en (Englisch/Japanisch)
Öffnungszeiten: 8.00 – 17.00 Uhr (Im Winter bis 16.30 Uhr)
Geschlossen: —
Eintritt: 300 Yen (Erwachsene) & 100 Yen (Kinder), Gruppenrabatt: 250 Yen (ab 30 Personen), 50 Yen (Kinder)
Verweildauer: 20 Minuten


Nützliche Schriftzeichen:
Wanderung Daibutsu hiking course 大仏ハイキングコース
Bahnhof Kita Kamakura 北鎌倉駅
Yokosuka Linie横須賀線
Shonan-Shinjuku Linie湘南新宿ライン
Bahnhof Haseeki 長谷駅
Enoshima Electric Railway Linie 江ノ島電鉄線
Zen-Tempel Engakuji 円覚寺
Tempel Shokozan-Tokeiji 松岡山 東慶寺
Tempel Jochiji 浄智寺
Stadt Kamakura 鎌倉
Schrein Kuzuharagaoka 葛原ヶ岡
Park Genjiyama 源氏山公園
Schrein Zeniarai Benten 銭荒弁天
Großer Buddha Kamakura 鎌倉大仏
Kotokuin Tempel 高徳院


Nützliche Links:


Übersicht:



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33 Thoughts on “[Ausflug] Kamakura Buddha: Die Daibutsu Wanderung!

  1. Werner Wehrli on 10. Januar 2016 at 16:54 said:

    Liebes Wanderweib.
    Herzlichen Dank für diesen Wandertipp von Kita Kamakura zum Buddha.
    Haben wir letzten November bei schönem Wetter durchgeführt.
    Hat Spass gemacht.

    • Hallo Werner,

      das freut mich sehr! Falls du noch eine schöne Wanderung machen möchtest, besuche doch mal die Halbinsel Enoshima.

      Viele Grüße aus Tokio,
      Tessa

    • Basti on 7. Oktober 2017 at 9:22 said:

      Liebes _Wanderweib_,

      ich möchte mich herzlich bei Dir für diese tolle Tour bedanken! Es war alles gut strukturiert und es gab während des wanderns so viel zu sehen! Die Tour, wie du sie vorschlägst ist auch nicht all zu überrannt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat!
      Da ich öfters in Japan bin, ich liebe dieses Land, werde ich noch öfters auf Deine Website zurückgreifen 😊
      Wenn ich das nächste Mal in Tokio bin, werde ich die Chiba-Wanderung machen 😊
      Ganz liebe Grüße
      Basti

  2. StefLan on 22. Februar 2016 at 12:00 said:

    Hallo Tessa, diese Wanderung habe ich letzten Sommer gemacht. Ich habe mir deine Anleitung ausgedruckt und ging mit meinem Freund los. Die Tempel waren großartig und alles schien so abgelegen. Wir sind Wanderanfänger und null trainiert. Daher haben uns ab und zu andere Wanderer überholt^^’. Außerdem hatte mein Freund durch eine OP am Fußknöchel in Deutschland hinterher auf der Wanderroute Schmerzen bekommen, weshalb es noch länger dauerte.
    Was wir lustig fanden, war der Ausdruck: “Ich steige über einige Wurzeln.” Die Wurzeln wollten gefühlt gar nicht enden und wir hatten schon Angst, die falsche Route genommen zu haben :DD Naja, als wir angekommen waren, hatten wir aufgrund der Uhrzeit leider keine Zeit mehr, außer der Buddha-Statue, noch andere Tempel zu besuchen. Dass die auch immer nur bis 16:30/17:00 Uhr aufhaben müssen…. Der Tag ist doch noch lang! :D
    Aber diese Route hat uns verdammt viel Spaß bereitet. Danke dafür:)
    Stef

    • Hallo Stefan,

      vielen Dank für dein Lob! :) Ich freue mich sehr darüber.

      Na ja, die Wurzeln habe ich nicht gezählt. ;)

      Viele Grüße aus Tokio,
      Tessa

  3. YabanJim on 2. November 2016 at 9:06 said:

    Ich erinnere mich gern an meinen Tagestrip nach Kamakura zurück. Man könnte noch erwähnen, dass der Große Buddha auch von innen begehbar ist und man so die Machart der Statue genauer sehen kann. Zum Glück ist der schmale Eingang an der Seite und nicht hinten ;-)

  4. Pingback: Tempel in Kamakura: Engaku-ji und Jochi-ji - Reisen und Essen

  5. Silvio Gubler on 3. November 2016 at 16:18 said:

    Hola Tessa

    Sehr interessant und schöne Bilder. Freue mich jetzt schon auf diesen Spaziergang. Wie schon geschrieben werden wir vermutlich im April Tokyo besuchen.
    Saludos
    Silvio
    Hostal Capurgana, Kolumbien

  6. Dominic on 7. November 2016 at 10:25 said:

    Die Route bin ich letztes Jahr mit einer Freundin aus Tokio abgegangen – wobei wir tatsächlich irgendwann von der Route abgewichen sind, da sie noch einige andere Stellen kannte, shoppen wollte und wir schlussendlich am Strand landeten, wo wir dann den Abend genossen haben und irgendwann gegen Mitternacht zurückgefahren sind.

    War ein wirklich toller Tag. Eine großartige Gegend.

    • Hallo Dominic,

      die Kamakura Wanderung gehört neben der Takao auch zu den Klassikern und sollte man sich nicht entgehen lassen. :) In Kamakura gibt es auch viel zu sehen. ;)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  7. Britta on 1. Juni 2017 at 3:08 said:

    Hallo Tessa,
    diese Wanderung ist wirklich toll. Auch wenn es viele Tempel sind, jeder ist speziell und sehenswert. Leider haben wir uns etwas verlaufen und wurden direkt von uns entgegenkommenden Japanern angesprochen woher wir diesen Insiderweg kennen würden???? Letzendlich kamen wir ans Ziel – big Buddha. Unterwegs waren wir oft allein und hier trafen wir auf zahlreiche Besucher…. trotzdem war es nicht überfüllt. Ein gigantisches Erlebnis. Danke für diese tolle tour.

    • Hallo Britta,

      vielen Dank für deine Rückmeldung. Die Wanderung gehört auch zu meinen Lieblingen. Es gibt viel zu entdecken und sehen. :)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  8. Alex on 1. April 2018 at 8:09 said:

    Vielen Dank für die tolle Beschreibung!
    Ich habe die Tour heute als Tagesausflug aus Tokio gemacht und es war toll mal ein wenig grün zu sehen und nicht nur auf Asphalt zu laufen :-)

  9. Gerald on 4. Juni 2018 at 5:45 said:

    Tessa!

    Eine absolute Premiere für mich – ich habe noch nie einen Blog kommentiert, aber dieser war nur einfach interessant genug, dass ich mich aufraffen konnte. :)

    Vielen Dank für die tolle Zusammenstellung und Beschreibung von verschiedenen Ideen, die den Aufenthalt hier schöner, interessanter und vor allem auch leichter machen!

    Die Daibutsu-Wanderung bin ich gestern gelaufen und hatte sehr viel Spaß – evtl. könnte man noch erwähnen, dass die Beschreibung und der GPS Track ab dem Zeniarai Benten Schrein deutlich abweichen – der GPS track folgt dem weiteren “Daibutsu Hiking Course” bis zum großen Buddha, während die Beschreibung wohl eher eine Abkürzung ist?

    Falls jemand wie ich dem GPS Track nachläuft, hinter dem Sasukeinari Schrein geht es sehr steil eine “Naturtreppe” hoch, oben auf dem Berg auf die Japanischen Schriftzeichen für den “Daibutsu Hiking Course” warten und folgen. Aber es ist gut ausgeschildert, man muss nur auf das Schild warten und nicht meinen man wisse es besser und dann früher abbiegen. Falls ihr zu früh links abbiegt, kommt ihr unten im Wohngebiet raus und müsst nochmal auf den Berg hoch zurücklaufen. ;)

    • Hallo Gerald,

      Danke für deine Tipps. Es kann sein, dass sie den Weg umbeschildert haben, passiert ab und zu mal. ;)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  10. Kiki on 1. Juli 2018 at 8:20 said:

    Liebe Tessa,

    ich bin die Route gestern mit einer Freundin gewandert und es war TOLL! Danke für die detailierte Beschreibung, so war es super einfach alles zu finden :-) Besonders das Insiderwissen war gold wert, so konnte man wirklich in die japanische Kultur eintauchen. Mach weiter so – deine Seite ist unglaublich informativ, liebevoll und empfehlenswert für jeden der Japan entdecken mag. DANKESCHÖN :-)

    Alles Liebe, Kiki

  11. Nealita on 23. November 2018 at 16:36 said:

    Hallo Tessa,

    ich würde gern diesen Ausflug machen doch einige Fragen bleiben mir bei den Infos die ich hier bekomme noch.
    Und zwar zum Rückweg. Was kostet das Ticket mit der Enoden Bahn zurück zum Bahnhof Kamakura? Oder ist der Rückweg auch zu Fuß zu schaffen an der Hauptstrasse lang? Oder wie lang in KM ist die Strecke sonst?

    Gruß Nea

    • Hallo Nea,

      gib doch mal Hase und Kamakura in Hyperdia oder Google Maps ein.
      https://wanderweib.de/tipps-flughafen-narita-haneda-nach-tokio/#alle

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • Hallo Tessa,

        bin den Wanderweg gegangen und es war sehr cool. Nicht nur da wir super Wetter hatten und die japanische Kultur bestaunen konnten sondern auch Natur so schön eingebunden bekamen. Schön war auch, dass wir mit der Pasmo die Enoden Bahn nutzen konnten.
        Vielen Dank für deinen vielen guten Infos in deinen Artikeln die echt hilfreiche sind. Übrigens sind wir auf dem Weg vom Engakuji zum Shokozan Tempel an einem Familie Markt auf der rechten Straßenseite vorbeigekommen, fals also doch mal Wegverzerrung vergessen wurde könnte dort noch was gekauft werden.

        Gruß Nea

  12. Patricia Zarnovican on 21. Januar 2019 at 10:54 said:

    Wir waren zwar schon vorher mal beim großen Buddha, aber als wir auf Deiner Seite diese Tour entdeckten wollten wir sie natürlich trotzdem ausprobieren, und es hat sich wirklich gelohnt. Durch die einfachen Wege kann man hier auch die Wander-unerfahrenen Freunde mitnehmen ;-)
    Beim wiederholten mal haben wir uns auch noch ein paar mehr Tempel angeschaut, die in der Nähe des Route liegen, das lohnt sich definitiv wenn man etwas mehr Zeit hat, und dann am nachmittag weiter zum Hasedera und zum Abendessen & Sonnenuntergang angucken nach Enoshima, eine perfekte Kombi.

    Liebe Grüße
    Patricia

  13. Thomas on 21. Mai 2019 at 15:10 said:

    Moin Tessa,
    etwas unvorbereitet stand für 1 Tag “Kamakura” auf dem Plan und noch auf der Hinfahrt habe ich pauschal Deine Daibutsu-Wanderung auf das Mobile geholt. Das Ganze entpuppte sich als einer der schönsten Ausflüge während meines diesjährigen Tokio-Aufenthalts.
    Schuld war das Wetter! Es war regnerisch, doch hielten sich die Niederschläge in Grenzen. Zusammen mit dem frischen Grün des späten April und so gut wie keine Touristen umgab alles ein regelrechter Zauber. Auf den Wanderwegen waren wir allein auf weiter Flur. Keine Menschenseele am Kuzuharagaoka Schrein, der Genjiyama Park war ausgestorben. Einzig beim Zeniarai Benten Schrein kamen ein paar Touristen die steile Straße hochgejappst.
    Wir waren dermaßen von der Ruhe und der Stimmung gefangen, dass wir die Zeit massiv vertrödelt haben und der Hasedera vor unserer Nase die Tore schloss.
    Naja, das nächste mal eben…
    Zum Engakuji: ich bin u.a. traditioneller Bogenschütze, und so war ich begeistert, als ich eher aus Zufall auf dem Rückweg auf Höhe des Sanmon etwas abseits gelegen, ein Kyudo-Dojo entdeckte. Das Gebäude war voller Bögen und Ausrüstung und eine Weile schauten wir dem Training zu. Zu Hause, wir haben auch eine Kyudo-Abteilung im Verein, musste ich mich belehren lassen, dass ich den Enma-Dojo gesehen hatte. Dieser Dojo ist wohl deswegen so wichtig, weil dessen Meister maßgeblich für die Entwicklung des Kyudo in einigen europäischen Ländern waren (ich hoffe, ich habe das so richtig wiedergegeben).
    Ach und noch was: vom Genjiyama-Park kommend sind wir die “steile Straße” Richtung Zeniarai Benten Schrein runter, haben dann aber einen winzigen Trampelpfad entdeckt, der rechts von der Straße wieder die Böschung hoch führt. Neugierig wie wir waren mussten wir da lang. Dieser winzige Pfad führt oberhalb des Schreins entlang und ist dadurch regelrecht weihrauchgeschängert. Wohlduftend kamen wir sozusagen am “Hintereingang” des Schreins an. Nach dem Besuch haben wir den Schrein wie gehabt über den Tunnel verlassen.
    Beste Grüße,
    Thomas.

  14. Reinhard Schaffert on 4. Juli 2019 at 13:58 said:

    Liebe Tessa,

    ich bin auf deine Wandertipps gestoßen und finde das eine tolle Möglichkeit für Menschen wie mich (gerne Laufen, aber nicht so gerne Planen) Japan mal etwas anders kennen zu lernen. Nach 2 Tage Akklimatisierung und ersten Sehenswürdigkeiten in Tokyo sind wir also diese Strecke gewandert.
    Obwohl das Wetter jetzt Anfang Juli nicht optimal ist (feucht-warm, bedeckt und trüb mit gelegentlichem Nieselregen) war es ein sehr schöner Weg mit vielen interessanten Eindrücken. Danke für diese Wanderung und die Hinweise.

    Zwei Hinweise möchte ich auch noch geben: Bei feuchtem Wetter können die lehmigen Stellen auf den Waldwegen extrem glitschig sein, also Vorsicht! Und ich empfehle unabhängig vom Wetter die kurze Verlängerung des Weges bis an den Strand und ein Bad im Pazifik ;-)

    Am nächsten Tag ging es mit dem Berg Nokogiriyama weiter…

    Liebe Grüße, Reinhard

    • Hallo Reinhard,

      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Diese Wanderung habe ich selbst schon mehrmals gewandert und finde sie auch sehr schön. :-)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  15. ge.ro on 9. Juli 2019 at 9:25 said:

    Besten Dank. Wir sind wegen verwirrenden Wegschildern vom Hauptweg angekommen. Wegen des Regens waren lange Teile des Weges wegen tiefen Matsches kaum passierbar. Als Warnung fur andere bei entsprechendem Wetter

    • Corinna on 9. Juli 2019 at 16:38 said:

      Hallo ge.ro,

      stimmt, bei Regen sollte man gut aufpassen.
      Vielen Dank für die Warnung.

      Viele Grüße aus der WanderWeib-Redaktion
      Corinna

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