Du möchtest nach Japan und den Fuji besteigen? Dann solltest du ein paar Dinge beachten. Ob du als Anfänger den Fuji besteigen kannst, Risiken, Ausrüstung, Wetter? Wir haben alle Infos und Fakten, die du brauchst.


Können Anfänger den Fuji besteigen?

Ja. Allerdings solltest du dafür trainieren. Fange ein halbes Jahr davor an und steige Treppen, Treppen und nochmals Treppen. Erhöhe das Pensum jede Woche. Leuten mit Knieproblemen raten wir jedoch von der Besteigung ab.

Beachte, dass du nicht alleine den Fuji besteigst und nicht an deiner Ausrüstung sparst. Wanderschuhe bitte vorher einlaufen und investiere in richtig gute Socken. Wie Tessa die Besteigung des Fuji erlebt hat, berichtet sie hier.

Wann ist eine Besteigung möglich?

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Saison ist zwischen Juli und August. Die Berghütten sind offen und nehmen Reservierungen an. Besonders an den Wochenenden tummeln sich hier täglich bis zu 9.000 Wanderer. Sobald auf dem Fuji Schnee liegt, solltest du den Fuji nicht besteigen.

An den Wochenenden bilden sich auf dem beliebten Yoshida Wanderweg Schlangen. Ziehe es vor, den Fuji werktags und noch im Juli zu besteigen. Wähle dazu einen Wanderweg, der deiner körperlichen Verfassung entspricht, stelle deine Wander-Ausrüstung zusammen und warte auf schönes Wetter.

Den Fuji außerhalb der Saison besteigen?

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Sobald der Fuji mit Schnee bedeckt ist, sollten nur noch Profis ans Werk. Die üben dort für die Besteigung des Mount Everests oder ähnliche Berge. Ein Aufstieg bei Schnee ist verdammt gefährlich. Spätestens ab der 8. Station herrschen starke Winde und Temperaturen von Minus 30 bis 40 Grad.

Sogar Profi-Bergsteiger verunglücken dabei. Falls du Profi bist, dann solltest du diese Tipps beherzigen und das hier lesen.


Risiken bei der Fuji-Besteigung

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Der Fuji ist mit 3776 m der höchste Berg Japans und schon ab 2.500 Metern kann, aufgrund der dünnen Luft, die Höhenkrankheit auftreten. Kopfschmerzen, Übelkeit und Verwirrtheit sind die üblichen Anzeichen. Viele Ratgeber schlagen vor, sich während des Aufstiegs Zeit zu lassen und viel Wasser zu trinken. Menschen, die oft an Kopfschmerzen leiden, sollten auf jeden Fall Mittel gegen Kopfschmerzen oder Migräne einpacken.

Außerdem kann es auf sehr steilen Wegen zu Steinschlägen kommen. An Wochenende häufiger, weil mehr Leute unterwegs sind. Zahlreiche Schildern warnen vor Steinschlägen oder ganzen Steinlawinen. Bei kleineren Steinschlägen bietet ein stabiler Hut etwas Schutz.

Die UV-Strahlung auf dem Fuji ist hoch. Du bekommst also schneller Sonnenbrand. Ab 3.000 Metern solltest du dich unbedingt mit einer Sonnencreme (Lichtschutzfaktor 50) eincremen. Falls du weitere Hilfe benötigst, gibt es an der 5., 7. und 8. Station Erste-Hilfe-Zentren. Allerdings sitzen dort keine Ärzte, sondern Arzthelfer/Krankenschwestern/Pfleger.


Welches Training brauchen Anfänger?

Um dich gut vorzubereiten, meide alle Aufzüge und steige Treppen. Übe den Aufstieg mit kleinen Schritten auf höhere Berge (>1.000 m), damit du dir eine für dich angenehme Geschwindigkeit aneignest und herausfindest, wie viel Wasser dein Körper benötigt. Deine Fitness kannst du am Berg Takanosu überprüfen. Er hat einen ähnlich steilen Aufstieg.

Übe das Atmen aus dem Bauch heraus, damit dein Kopf auch bei dünner Luft gut versorgt wird. Sonst droht die Höhenkrankheit. Trete beim Abstieg zuerst mit der Ferse auf. Dann steige in kleinen Schritten und Trekkingstöcken vorsichtig den Weg hinab. Deine Knie werden bei großen Schritten zu stark belastet, was Knieschmerzen verursacht.

Komme nicht übermüdet zum Fuji. Es gibt Hinweise, dass Schlafmangel eine Erkrankung an der Höhenkrankheit begünstigen kann. Nimm Ohrstöpsel mit, damit du nicht von Geräuschen oder von anderen Wanderern geweckt wirst. So kann sich dein Körper besser von der Anstrengung erholen.


Bei welchem Wetter auf den Fuji?

Gleich vorweg: Versuche, den Fuji bei gutem Wetter zu besteigen. Sonst verlierst du schnell den Spaß daran. Die Aufstiegswege verwandeln sich bei starken Regen in kleine Bäche. Ferner werden jedes Jahr Wanderer von Blitzen getroffen oder von Windböen erfasst. Unterschätze niemals die Natur. Überprüfe also jeden Tag das Wetter auf diesen beiden Seiten:

Tenki to Kurasu 1 (5. Station Fuji Subaru Linie 2.500 m und 3.100 m Höhe)

Tenki to Kurasu 2 (ab 3.700 m bis zum Gipfel)

Von Mitte Juni bis Mitte Juli ist leider Regenzeit. Dann musst du mit Sturmböen rechnen!

Wie kalt wird es auf dem Fuji?

Nachts können die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen. Packe auf jeden Fall Handschuhe ein, eine dicke Wanderjacke und eine Mütze. Eine ausführliche Packliste findest du weiter unten.

In den Sommermonaten kann es öfter zu Gewittern kommen und Bergsteiger können vom Blitz getroffen werden. Suche dann bitte unbedingt Schutz in einer der Hütten. In einigen der Hütten kannst du dich für 1.000 Yen (~7 Euro) pro Stunde aufwärmen. Um dich auch von innen zu wärmen, empfehlen wir Nudelsuppen. Die wirken bei Kälte Wunder.


Wie kommst du von Tokio zum Fuji?

Am schnellsten kommst du mit dem Bus oder dem Mietwagen zum Fuji. Wenn du den Japan Rail Pass hast, kannst du alternativ auch mit dem Zug anreisen. Alle Möglichkeiten findest du im folgenden Artikel.

Den Fuji von Kyoto oder Osaka erreichen

Nimm den Fujikyu Bus, der von den Bahnhöfen Osaka oder Kyoto abfährt. Es geht meist am Vorabend um 22:15 Uhr von Osaka oder um 23:10 Uhr in Kyoto los, kostet ~9.000 Yen und dauert etwa 8-10 Stunden.


Welche Wanderwege gibt es?

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Zur Spitze des Fujis gibt es insgesamt 4 Wanderwege:

1. Yoshida Wanderweg (吉田ルート) – beliebt und für Anfänger geeignet
2. Fujinomiya Wanderweg (富士宮ルート) – kurz, aber steil
3. Subashiri Wanderweg (須走ルート) – sehr sandig
4. Gotemba Wanderweg (御殿場ルート) – der längste, Start bei 1.440 m

Sie unterscheiden sich in Starthöhe, Anstieg, Länge, Steigung und Dauer. Alle Wanderwege beginnen an der jeweiligen 5. Station, die auf unterschiedlichen Höhe liegen. Eine Übersicht über alle Wanderwege und ihre Unterschiede:

Wanderroute Fünfte Station Höhenmeter Anstieg Abstieg Steigung Aufstiegszeit Abstiegszeit
Yoshida 2305 m 1452 m 7.5 km 7.6 km 21% 06:20 03:40
Fujinomiya 2400 m 1376 m 5.0 km 5.0 km 27% 05:00 03:50
Subashiri 1970 m 1750 m 7.8 km 6.2 km 26% 06:50 03:00
Gotemba 1440 m 2336 m 11.5 km 8.5 km 29% 07:50 03:50
Krater-Umrundung 3720 m 3 km 01:30

Wir empfehlen den Yoshida Wanderweg. Er ist ab Tokio gut zu erreichen und bietet die meisten Raststätten und Toiletten-Möglichkeiten. Außerdem kannst du auf der gesamten Strecke den Sonnenaufgang sehen. Auch sind mehrere Erste-Hilfe-Stationen auf der Yoshida-Strecke vorhanden, falls du Hilfe benötigst. Beachte, dass es auf dem Yoshida-Abstiegsweg nur am Anfang und am Ende eine Toiletten- und Einkaufsmöglichkeit gibt.

Der Yoshida startet relativ hoch auf 2.305 Metern an der 5. Station der Fuji Subaru Linie und führt an der 6., 7., 8. und 9. Station bis zum Gipfel hinauf. Aufstieg und Abstieg sind getrennt und haben eine Länge von 7,5 km und 6,5 km. Im Durchschnitt braucht man 6:20 Stunden für den Aufstieg und 3:40 Stunden für den Abstieg. Insgesamt beklettert man 1.452 m.


Der Yoshida Wanderweg:


Kosten der Fuji Besteigung

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#1. Eine gebuchte Tour fängt ab 20.000 Yen  (~150 Euro) an. Enthalten sind Busfahrt, eine Hütten-Übernachtung und (dürftige) Verpflegung.

#2. Du kannst eine Tour aber auch selbst organisieren:

  • Fahrt Bahnhof Tokio -> Bahnhof Kawaguchiko = 5.500 Yen (~40 Euro) (ggf. mit  Japan Rail Pass günstiger)
  • Bus Bahnhof Kawaguchiko <-> 5. Station des Fujis = 2.800 Yen (~20 Euro)
  • Hütte = 9.500 Yen (~70 Euro)
  • 2 Liter Wasser = 2.000 Yen (~15 Euro).

Also kommst du auch auf ~20.000 Yen (~150 Euro).

#3. Oder, wenn du einen Monat vorher buchst:

  • Bus Bahnhof Shinjuku <-> Fünften Station des Fujis = 5.500 Yen (~40 Euro)
  • Hütte = 9.500 Yen (~70 Euro)
  • 2 Liter Wasser = 2.000 Yen (~15 Euro).

Insgesamt auf ~17.000 Yen (~125 Euro).

#4. Die günstigste (aber heftigste) Variante ist, wenn du in der Nacht den Fuji besteigst und dir die Nacht auf der Hütte sparst:

  • Bus Bahnhof Shinjuku <-> Fünften Station des Fujis = 5400 Yen (49 Euro)
  • 2 Liter Wasser = 2000 Yen (15 Euro).

Insgesamt auf ~7.400 Yen (64 Euro). Achtung: Das ist sehr anstrengend!


Diese Ausrüstung brauchst du

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Ausschlaggebend ist hier, bei welchen Temperaturen du den Fuji besteigst. An der 5. Station des Yoshida Wanderwegs herrschen im Sommer Temperaturen zwischen 17 und 20 Grad, auf der Höhe der Hütten (bei etwa 3.100 m) dagegen 10 bis 12 Grad und auf der Spitze 0 bis 5 Grad Celsius.

Packe also Kleidung für zwischen 0 und 25 Grad° ein. Wir empfehlen noch eine Trinkblase für deinen Rucksack. Die ist echt praktisch, weil du gekaufte Flaschen direkt wieder abgeben kannst und weniger Müll mitschleppen musst. Schaffe dir auch noch Trekkingstöcke und Gamaschen für den Abstieg an. So entlastest du deine Knie und vermeidest Steine im Schuh.

Eine ausführliche Checkliste:

Kleidung Zubehör Nützlich
Windstopper Mütze Sonnenbrille GPS-Gerät
Regenhut Sonnencreme Feuchte Tücher
Halstuch Akkus für Handy, Lampe,.. Notdecke, Erste-Hilfe-Pack
Windstopper Handschuhe Stirnlampe Pflaster
Sport BH Kleines Handtuch Sitzkissen
Regenjacke Trekkingstöcke Aspirin
Dicke Winter-Jacke Plastiktüten (Müll, etc..) Lippenstift f. trockene Lippen
2x Merino Hemd Trinkblase (2 L) Ggf. Wechselsachen(Hemd, …)
Regenhose Rucksack 30-40 L + Regenhülle Bürste
Windstopper Hose 10 x 100 Yen Münzen (WC) Unfall-Versicherung
Merino lange Unterhose Geld 10.000 Yen Tape fürs Knie, …
Schnell trockene Unterhose Ohrstöpsel Wasserdichte Packsäcke
Socken ( 1 x dick und 1 x dünn) Zahnbürste, Pasta, …. Energieriegel
Gamaschen Kamera Bonbons
Hohe Wanderstiefel (Knöchel hoch) Handy Kekse

Damit kommst du auf insgesamt etwa 10 kg Gepäck. Dazu kommen 2 Liter Wasser für die Hinfahrt im Bus. Falls du dich nicht in Unkosten stürzen möchtest, kannst du dir auch Ausrüstung leihen.


Mit Jeans und Sandalen zum Fuji?

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Du könntest. Tu es bitte nicht! Gerade auf dem Fuji ist winddichte Kleidung wichtig. Eine normale Jeans kann da nicht mithalten. Wenn die erstmal nassgeschwitzt und/oder vom Regen durchnässt ist, klebt die Jeans eiskalt an deinen Beinen und wird unfassbar schwer. Glaub mir, du wirst dort schwitzen wie noch nie. Auf dem Fuji gibt es keinerlei Schatten. Deshalb: Nimm Sonnenschutz mit!

Eine Wanderhose ist atmungsaktiv, schnell trocknend und transportiert den Schweiß nach außen. Bei Kälte und Wind, besonders auf dem Gipfel, hält die Hose die Wärme innen und schützt dich vor Auskühlung. Es muss auch nicht die teuerste Hose sein. Ich trug die hier.

Sandalen sind ebenfalls eine schlechte Wahl. Wanderstiefel (bis zum Knöchel), bieten mehr Schutz vor kleinen Steinchen und Geröll. Schaffe dir für den Abstieg Gamaschen an, so kommen keine Steine in die Schuhe.


Brauchst du eine Taschenlampe bei Nacht?

Ja. Bitte keine normale Taschenlampe einpacken, sondern eine Stirnlampe, sonst siehst du nix. Du brauchst auf dem Fuji nämlich freie Hände zum Klettern; gerade im letzten Abschnitt bis zum Gipfel.


Wie viel Wasser brauchst du?

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Empfohlen werden mindestens 2 l Wasser für den Aufstieg. An jeder Hütte kannst du Wasser nachkaufen. An der 5. Station kostet das Wasser noch 100-200 Yen, aber sobald du höher steigst, schon 400-500 Yen. Auf dem Gipfel kostet der halbe Liter 500 Yen. Und ja, auf dem Gipfel gib es Getränkeautomaten.

Da ich relativ viel trinke, nahm ich für den Aufstieg 3 l Wasser mit. Wegen der dünnen Luft da oben solltest du sowieso mehr trinken. Durch die beschleunigte Atmung verlierst du deutlich mehr Flüssigkeit. Außerdem solltest du durch einen rundgeformten Mund einatmen, vor allem bei steilen Aufgängen. Bei großer Anstrengung vergisst man gerne das Atmen, um Frau Ikebukoro zu zitieren.


Auf dem Fuji übernachten

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Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man sich den Aufstieg einteilt. Entweder du schaffst die ganze Strecke an einem Tag (ist aber extrem anstregend) oder du übernachtest in einer Berghütte. Insgesamt gibt es am Fuji 40 Berghütten. Ich empfehle dir, mindestens ein Mal dort zu übernachten, damit du keine Höhenkrankheit erleidest und sich dein Körper erholen kann. Außerdem kannst du so den berühmten Sonnenaufgang am Fuji (Goraiko) sehen. Die Hütten sind von Juli bis September geöffnet.

Ich empfehle dir eine der neueren Hütten. Nimm die Taishikan Hütte (太子館) am Yoshida Wanderweg, die auf 3.100 Metern liegt und werktags 11.000 Yen kostet. Freitags kostete eine Übernachtung schon 12.000 Yen und samstags 13.000 Yen. Im Preis inbegriffen: Abendessen (Curryreis und Tee) und Frühstück (Brot, Reis und Wasser 350 ml). Achtung: Die meisten Hütten akzeptieren nur Bargeld! Die Webseite von Taishikan findest du hier. Reservieren kannst du auf Englisch von 9 bis 20 Uhr (japanischer Zeit) unter +81-555-22-1947.

Wie läuft eine Übernachtung in der Berghütte ab?

Gleich beim Betreten der Hütte werden die Schuhe im Vorraum ausgezogen und in eine Tüte gepackt, damit die Hütte schön sauber bleibt. In der 1. Etage befindet sich der Verkaufsladen und der Speisesaal. Danach steigst du einige Stufen hinauf zum Schlafsaal. Wenn du dachtest, deutsche Hütten hätten wenig Platz, dann sei auf die japanischen gefasst. Hier bekommst du 40 cm Breite und 2 m Länge zugewiesen. Eine harte Matte und ein Schlafsack liegen auch schon für dich bereit.

Zum Schlafen solltest du unbedingt Ohrstöpsel mitnehmen. Dann hast du deine Ruhe. Deinen Rucksack lagerst du auf einem Regal über der Ruhefläche. Im Schlafsaal ist Essen verboten. Du darfst aber Trinken (jedoch keinen Alkohol). Zum Abendessen wirst du in den Speisesaal gerufen. Dort bleiben dir ganze 10 Minuten Zeit zum Essen.

Danach musst du alles stehen und liegen lassen, bekommst das Frühstück in die Hand gedrückt und gehst zurück zu deinem Schlafplatz. Die Toiletten befinden sich meist draußen und kosten einmalig 200 Yen. Danach kannst du die Toilette beliebig oft nutzen. Im Vorraum stehen deshalb extra Schlappen bereit, in die du schlüpfst, wenn du aufs Klo gehst.

Achte aber darauf, dass du Schlappen nicht für andere Zwecke anbehältst. Wenn du zwei Nächte übernachtest, darfst du nicht benötigtes Gepäck an deinem Schlafplatz zurücklassen.


Musst du unbedingt eine Berghütte reservieren?

Ja, definitiv. Seit der Fuji 2013 zum Weltkulturerbe gehört, musst du unbedingt vorher reservieren. Besonders im Juli und August können die Hütten komplett ausgebucht sein. Eine Liste aller Telefonnummern findest du hier.

Einige Hütten bieten eine Übernachtung für 6.000 Yen an, dann entfällt aber die Verpflegung. Optional kann Abendessen und Frühstück für 1.000-2.000 Yen nachgekauft werden. Abendessen besteht meist aus Curryreis und Tee. Frühstück aus Brötchen, Reis und Wasser. Teilweise spricht das Personal auf den Hütten auch Englisch.


Wann solltest du die Hütte reservieren? 

Möglichst früh. Die meisten Hütten öffnen ihre Pforten zum 29. Juni und nehmen ab dann Reservierungen per Telefon an.

Am besten rufst du gleich am ersten Öffnungstag an und reservierst (siehe nächster Abschnitt).


Wie reservierst du die Hütte und was ist inklusive?

Rufe dort an. Die Liste aller Hütten mit Telefonnummern und Öffnungszeiten findest du hier. Auf den Hütten wird meist nur Japanisch oder Englisch gesprochen. Falls du keine englischsprechende Person an der Strippe hast, kannst du es auch mit Japanisch probieren:

Japanische Anleitung:

  • Konnichiwa – Guten Tag
  • Watashi no namae wa …. – Mein Name ist [Dein Name]
  • Kono yamagoya de [hachi gatsu yu-roku nichi ] ni yoyaku o shitai desu. – Ich möchte gerne in dieser Hütte [am 16. August] reservieren.
  • Hitori – Eine Person
  • Futari – Zwei Personen
  • Ippaku – Eine Nacht
  • Nihaku – Zwei Nächte
  • (Nedan wa ikura des ka? – Was kostet die Übernachtung?)
  • Yorushiku onegaishimasu – Danke!

Im Durchschnitt bezahlst du inklusive Abendessen und Frühstück werktags ~10.000 Yen (~75 €). An Freitagen oder am Wochenende mehr. Einige Hütten bieten auch Übernachtungen ab 6.500 Yen (~48 Euro) an, dann entfällt aber die Verpflegung. Optional kann Abendessen und Frühstück für 1.000-2.000 Yen (~7 bis 14 Euro) nachgekauft werden.


Sanitäre Anlagen auf den Berghütten

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An der 5. Station Fuji Subaru Linie sind die Toiletten noch kostenlos und mit Wasser betrieben. Jedoch verlangen einige Restaurants 200 Yen dafür. Am Yoshida Wanderweg gibt es in regelmäßigen Abständen Toiletten direkt neben jeder Hütte. Ab der 6. Station bezahlst du jeweils 200 Yen und auf dem Gipfel 300 Yen. Leider wird auch nur Geld gewechselt, wenn du etwas kaufst. Nimm also unbedingt viele 100 Yen-Münzen mit.

Das benutzte Toilettenpapier wird in den Berghütten nicht in die Schüssel geworfen, sondern in den Mülleimer daneben. Hände wäschst du dir mit Regenwasser aus Kanistern. Du wirst auch vergeblich nach Duschen oder Waschbecken suchen. Um dich nicht ganz unwohl zu fühlen, nimm dir feuchte Tücher mit.

Wenn du auf einer Hütte übernachtest, zahlst du einmalig 200 Yen und darfst danach so unbegrenzt oft das Klo benutzen. Deine Zähne musst du draußen vor der Hütte mit deinem eigenen Wasser putzen. Beachte, dass es auf dem Yoshida-Abstiegsweg nur am Anfang und am Ende eine Toiletten- und Einkaufsmöglichkeit gibt. Lies dazu am besten meinen Bericht.


Was kannst du in den Hütten kaufen?

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Auf jeder Hütte bekommst du Wasser, Tee und Sportgetränke. Einige bieten auch Postkarten, Sonnenbrillen, Red Bull Energiedrinks, Pflaster oder Eis an. Je höher die Hütte liegt, desto höher sind die Preise. Ein Wasser kostet an der 5. Station 100-200 Yen, an der 6. Station 400 Yen und ab der 7. Station bis zum Gipfel schlappe 500 Yen. Zum Glück kannst du die gekauften Wasserflaschen gleich nach dem Umfüllen wieder abgeben, wenn du dir eine Trinkblase angeschafft hast. Dann musst du weniger Müll mit dir herumschleppen.

Der Energieriegel Soy Joy kann ich dir nur empfehlen. Die haben mich vor so mancher Hungersnot bewahrt. In der Regel solltest du immer etwas essen, wenn du ein Hungergefühl verspürst. Sonst kann es passieren, dass du zu viel in dich hineinschaufelst und deinen Körper unnötig belastest.

Einkaufsmöglichkeiten an der Berghütte Taishikan:

Essen & Getränke Preis Kleidung & Zubehör Preis
Wasser 500 Yen Regenkleidung 2000 Yen
Grüner Tee 500 Yen Jerseyjacke 5000 Yen
Sportgetränk 500 Yen Handschuhe 300 Yen
Kaffee 400 Yen Socken 500 Yen
heiße Schokolade 400 Yen Stirnlampe 2500 Yen
Kekse 200 Yen Ohrstöpsel 300 Yen
Energieriegel 200 Yen Talismane 400 Yen
Mais-Suppe 400 Yen
Instant-Nudeln 600 Yen
Heißes Wasser


Wann ist der Sonnenaufgang?

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Zwischen Juli und August ist der Sonnenaufgang zwischen 4:20 und 5:05 Uhr. Vom Yoshida Wanderweg kannst du ihn von fast jeder Stelle aus sehen. Die meisten Wanderer klettern in der Nacht auf den Fuji, um dann von der Spitze aus den Sonnenaufgang zu betrachten. Im Dunkeln sieht man dann meist eine „Perlenkette aus Lichtern“ den Berg hinaufsteigen.

Ein Sonnenaufgang auf dem Fuji zu erleben, wirst du dein Leben lang nicht vergessen. Dieses Ereignis wird Goraiko genannt. Wann genau die Sonne aufgeht, erfährst du hier. In den Hütten ertönen Sirenen etwa 15 Minuten vor Sonnenaufgang, damit ihn niemand verpasst. Innerhalb von 15 Minuten solltest du dich also anziehen und mitsamt Gepäck vor der Hütte stehen. Aufs Klo darfst du dann nur noch mit Gepäck.

Wann am besten starten, um den Sonnenaufgang zu sehen?

Es gibt im Prinzip 2 Möglichkeiten, um den Sonnenaufgang zu sehen. Entweder du übernachtest in einer Hütte oder du gehst den ganzen Tag, ruhst dich aus und gehst die Nacht wieder durch:

  1. Start: 11 Uhr – Klettere bei Tag 7 Stunden den Berg hinauf und betrachte den Sonnenaufgang auf dem Gipfel.
    Vorteile: Günstiger (keine Übernachtung), freie Platzwahl, es ist hell und kaum Wartezeiten vor dem Gipfel.
    Nachteile: Übermüdung, Kälte, Höhenkrankheit, erhöhte Unfallgefahr und teure Gipfel-Toiletten (300 Yen).
  2. Start: 12 Uhr – Klettere 4 Stunden bis zur Hütte und „übernachte“ dort von 18 bis 23 Uhr. Danach steigst du zwischen 4 bis 5 Stunden den Gipfel hinauf.
    Vorteile: Kaum Höhenkrankheits-Symptome, stressfreier und ruhiger.
    Nachteile: Teurer, Wartzeiten vor dem Gipfel, Dunkelheit, Kälte, …

Wir empfehlen dir eine Übernachtung auf einer Hütte. Es ist deutlich stressfreier.


Sonstige Fragen / Antworten

Was muss ich als Anfänger auf dem Fuji beachten?

Zwar ist der Fuji der höchste Berg Japans, aber verhältnismäßig einfach zu besteigen. Eine riesige Infrastruktur mit Toiletten, Berghütten und Erste-Hilfe-Stationen macht es möglich, dass jeder halbwegs fitte Mensch den Fuji ohne Probleme besteigen kann. Als Anfänger solltest du unbedingt den Yoshida-Wanderweg wählen.

Offiziell zum Besteigen freigegeben ist der Fuji von Juli bis Anfang September. Während Tokio zu der Zeit mit Temperaturen von über 30 Grad geplagt wird, sind nachts auf dem Gipfel Temperaturen um den Gefrierpunkt nichts ungewöhnliches. Angemessene Kleidung ist also Pflicht (siehe hier). Den Berg außerhalb der Saison zu besteigen ist zu gefährlich. Es sind praktisch alle Hütten geschlossen. Ganz wichtig: Gehe niemals alleine, sondern schließe dich einer Gruppe (das können auch Fremde sein) an. Ich buchte damals eine Tour bei Hato Bus.

Trainiere bitte vorher. Fange ein halbes Jahr davor an und steige Treppen. Steigere dein Pensum jede Woche. Leuten mit Knieproblemen raten wir von der Besteigung ab. Spare nicht an der falschen Stelle. Investiere in gute Ausrüstung, Schuhe und Socken.

Wo gibt es Schließfächer für dein Gepäck?

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Die erfreuliche Nachricht: An fast allen 5ten Stationen und an den Bahnhöfen gibt es Schließfächer. Aber deren Verfügbarkeit hängt von mehreren Faktoren ab: Wanderweg, Tag und Tageszeit. Die meisten Schließfächer befinden sich beim Yoshida Wanderweg. Doch auch hier hast du am Wochenende Pech. Die beste Zeit, ein Schließfach zu ergattern, ist Montagvormittag, wenn die Wanderer vom Fuji zurückkommen und die Fächer leeren.

Großes Reisegepäck solltest du lieber an den Bahnhöfen Tokio oder Shinjuku lagern. Dort darf man das Gepäck bis zu 3 Tagen lagern. Fächer gibt es hier ab 300 Yen pro Tag. Alternativ schickst du dein Gepäck mit einem Gepäcktransportdienst zu deinem nächsten Hotel. Beachte, dass es an kleineren Bahnhöfen sein kann, dass du dein Gepäck noch am selben Tag abholen musst.

Karte der Bahnhof-Schließfächer:
Bahnhof Shinjuku: http://www.jreast.co.jp/
Bahnhof Tokio: http://www.jreast.co.jp/

Standardgrößen Bahnhofs-Schließfächer:
Klein: 35cm x 43cm x 57cm (hohe Anzahl verfügbar)
Mittel: 57cm x 43cm x 57cm (geringe Anzahl)
Groß: 117cm x 43cm x 57cm (geringe Anzahl)

Brauchst du ein Ticket für den Fuji?

Nein, brauchst du nicht. Aber du solltest 1.000 Yen spenden, um damit die Wartung, Pflege und Forschung der Wanderwege zu unterstützen. Jeder Wanderer wird dazu aufgefordert, diesen Betrag „freiwillig“ zu bezahlen.

Wie kannst du eine Postkarte an deine Freunde schicken?

Auf dem Gipfel des Fuji liegt das höchste Postamt Japans. Das Fujisan-cho Yuubin Kyoku (富士山頂郵便局). Ein Briefkasten steht direkt vor dem Gebäude, sodass du auch außerhalb der Öffnungszeiten (06:00 bis 14:00 Uhr) deine Postkarten einwerfen kannst. Das Gebäude ist links (am Krater vorbei) zu finden. Deine Karten werden dann mit dem wunderschönen Stempel des Fuji versehen. Postkarten auf dem Gipfel kosten je 300 Yen.

Falls du das höchste Postamt verpassen solltest, kannst du deine Karten auch am Postamt der 5. Station der Fuji Subaru Linie abgeben. Die Öffnungszeiten sind von 08:30 Uhr bis 18:30 Uhr. Das Amt ist im Gebäude mit dem roten 〒. Einen Briefkasten findest du neben dem Schalter. Auch dieses Amt hat einen schönen Fuji-Stempel. Briefmarken nach Europa kosten 70 Yen. Karten mitsamt Briefmarke für innerhalb Japans gibt es für 130 Yen.

Hast du auf dem Fuji Internet?

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Ja, solltest du haben. An den 5. Stationen und auf dem Gipfel gibt es ein kostenloses Wifi-Netz. Wähle einfach „Skylink-Spot“ aus und gib das Passwort ein, das an den Wänden der Restaurants hängt.

Auf dem Gipfel wählst du die „Welcome to Fujisun Summit“ SSID aus und folgst der Anleitung auf deinem Display. Eine Verbindung steht dann für insgesamt 72 Stunden. Danach kannst du dich nicht mehr anmelden. Über die Geschwindigkeit kann ich leider nichts sagen, weil ich das Netz nicht genutzt habe.

Wo kannst du eine geführte Tour buchen?

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Deutschsprachig geführte Touren gibt es meist nur in Verbindung mit einer Gruppenreise. Du zahlst einen Pauschalbetrag und hast Flug, Hotels und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten inklusive. Jedoch wird alles komplett vorausgeplant und du hast kaum Möglichkeiten, individuelle Wünsche zu äußern.

Davon raten wir ab. Gerade weil dir persönlich die freie Zeiteinteilung in Japan viel bringt. Genieße die Zeit und sei nicht nach 5 Minuten auf dem Sprung zur nächsten Mega-Sehenswürdigkeit, an die massenhaft Touristen in Bussen gekarrt werden.

Die Touren an den Fuji starten an größeren Bahnhöfen und sind meist auf Englisch. Die Preise schwanken je nach Tag und Tour zwischen 20.000 Yen (~150 €) und 45.000 Yen (~330 €). Ein Vergleich lohnt sich also.

Eine Auswahl von Angeboten findest du hier:


Bericht über die Fuji Besteigung

Tessa war auf dem Fuji. Erfahre hier schonungslos alles zu ihrer Fuji-Tour!



Ich wünsche dir viel Spaß beim Besteigen des Fuji. Alle Angaben ohne Gewähr!


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106 Thoughts on “[Tipps] Fuji besteigen: Das musst du wissen

  1. Pingback: Funkloch | Die Besteigung des Mount Fuji | Japan #asientrip - funkloch

  2. Wernersen on 25. August 2015 at 8:21 said:

    Hi!
    Wirklich ein toller Bericht!
    Brauch ich ja fast nicht mehr selbst loszuziehen…ist ja schon alles gesagt und erlesen worden! ;)
    Na ich freue mich trotzdem drauf!
    Herzliche Grüße aus Nagoya!
    Wernersen

  3. Pingback: Von Tokio über Mount Fuji (Besteigung) nach Kyoto - Was machen mit Gepäck?

  4. Es gibt in Fujinomya am Bahnhof Schließfächer („Coinlocker“) für 600Y am Tag, in die man aber 100Y Stücker einwerfen muss. Dort passen auch große Koffer rein.

    Wen es interssiert hier unsere Route
    http://www.outdooractive.com/de/wanderung/japan/fujinomya-trail-mt-fuji-jp-2015/105051613/#dmlb=0
    Insbesondere der Rückweg über den 2. Krater war sehr schön – Aufstieg Nachts um 00:30Uhr von der 7ten Station

    Tolles Erlebnis – Tessa, Danke für die Berichte, die unsere Planung vereinfacht haben

    VG
    Frank

  5. Franzi on 30. Dezember 2015 at 16:19 said:

    Vielen Dank für diesen tollen, ausführlichen Artikel!
    Ich war dieses Jahr viermal in Tokio und habe jedes Mal mit dem Vulkan geliebäugelt. 2016 werde ich das auf jeden Fall Mal angehen :-)
    Liebe Grüße
    Franzi

  6. Sara on 2. Januar 2016 at 0:02 said:

    Dein Bericht hilft uns wirklich bei unseren vorberritungen. Danke.

    Wir (ne Freundin und ich) werden die letzten 2 Juli Wochen nach Tokyo fliegen und haben uns endschlossen am 18. Oder 19. Auch den Fuji zu besteigen.
    Da ich schonmal in Tokyo war, weiß ich, wie schön es ist, sich im Shinjuku Bahnhof zu verlaufen… :/
    Deshalb wollte ich fragen, ob du noch weißt, welcher Nummer wir folgen müssen um zum Busbahnhof zu kommen. Wir werden zwar einen Tag vorher dort einmal gucken gehen aber ich finde es doch beruhigender, wenn ich weiß wo ich hin muss.

    • Hallo Sara,

      das freut mich sehr, dass dir mein Bericht weiterhilft! Danke! Ich drücke euch die Daumen, dass das Wetter mitspielt!

      Den Busbahnhof erreichst du am besten vom neuem Shinjuku Südausgang. Eine Karte findest du
      hier. Meinen Artikel habe ich
      oben auch dementsprechend angepasst. ;)

      Viele Grüße aus Tokio,
      Tessa

  7. Torsten Fischer on 24. Januar 2016 at 2:22 said:

    Hallo Tessa,

    mein Name ist Torsten und bei den Recherchen zu unserer (meine Freundin Karo und ich) Japanreise, haben wir Deine tolle und sehr hilfreiche Seite gefunden. Wir sind begeisterte Wanderer und Bergsteiger und würden gerne Ende April 2016 auf unserem Japantrip auch den Mt. Fuji versuchen (das passende Wetter natürlich vorausgesetzt). Hierfür hätte ich ein paar Fragen an Dich hinsichtlich der Anreise und Organisation und würde mich riesig freuen, wenn Du Zeit und Lust hast, dich mal zu melden.

    Dir ein schönes Restwochenende und sportliche Grüße aus München!

    Torsten

  8. Marie -Christine Krautzberger on 14. Februar 2016 at 17:30 said:

    Hallo,

    Wir wollen im August vom 15. bis zum 16. eine Tour auf dem Fuji-San machen. Leider hängen wir gerade beim Buchen fest.
    Wir würden gerne in die Taishikan Hütte. Wie kann man die am besten buchen? Gibt es auch eine Möglichkeit eine geführte Tour inkl. der Hütte zu buchen? Und wenn ja wo und wie?

    Vielen Dank schon mal.

    LG
    Chrissy

  9. Amalia on 25. Februar 2016 at 4:39 said:

    Hallo,
    deine Seite ist toll.
    Wir wollen Anfang März um und am Fuße des Fuji wandern (da wir keine Alpinisten sind, trauen wir uns nicht rauf). Kennst Du irgendwelche Wanderwege (2-3 Tagestour) in den tieferen Stationen. Würden uns riesig freuen.
    Liebe Grüße aus Tokyo,
    Amalia

  10. Sebastian on 11. April 2016 at 15:08 said:

    Hallo zusammen,
    Ich habe 2015 zu meinem Geburtstag den Sonnenaufgang auf dem Fuji gesehen. Ich bin nachts alleine den Yoshida-trail gegangen. Mit dem Bus kommt ich recht easy von Shinjuku zur 5. Station. Auf dem Weg lernte ich viele tolle Leute kennen. Wenn ihr um 20Uhr mit dem Bus auf der 5. Station ankommt dann gönnt euch eine Stunde auf der Höhe und esst etwas (ist nicht lecker aber der Magen ist gefüllt). Gewöhnt euch langsam an die Höhe. Ich bin von 21Uhr bis 04Uhr hochgegangen ohne Hüttenübernachtung…unterschätzt das nicht. Bei mir kam plötzlich Regen und Orkan und es war knapp unter 0Grad. Und regt euch nicht auf, dass ihr euch auf Station 9 freut und es dann doch Station 8,5 ist. ;)
    Der Aufstieg geht in die Oberschenkel und der Abstieg in die Schienenbeine da ihr bergab nur noch im Zickzack über kleines Geröll geht wo ihr mit jedem Schritt einsinkt und rutscht. Daher am besten hohe Wanderstiefel. Robuste Wanderstöcke retten euch wenn es bergab geht. Kauft nicht wie ich die Stöcke für je 30Euro an der 5. Station…die konnte ich danach auch gleich entsorgen. Aber kauft euch eine Büchse Bier. Ich habe auf dem Gipfel mit einem Mädchen aus Kanada und einem französischen Pärchen das Bier getrunken und einen Kuchen samt Kerzen drauf verputzt. Gemeinsam ein Bier an so einem Ort zum Geburtstag…einfach toll. Packt euch Wechselsocken ein (am besten Merinowolle) und ein weiteres T-Shirt ein. Kurz vor dem Gipfel hätte euch heulen können weil ich dachte es geht nicht zu ende…auf dem Gipfel hatte ich Tränen in den Augen weil es so wunderschön ist. Ich kann dieses Erlebnis nur empfehlen!!!
    Vielen Dank für deinen tollen Bericht…der hilft vielen bestimmt weiter! :)

    • Hallo Sebastian,

      vielen Dank für dein Erfahrungsbericht zur Fuji-Besteigung, die sicher ein geniales Geburtstags-Erlebnis war. Da bin ich ganz neidisch. Es ist immer schön, auch andere Berichte zu lesen.

      Merinowolle trägt sich für die Fuji Besteigung wirklich sehr angenehm und fängt nicht so schnell an zu stinken wie normale Baumwollhemden. Neben den Merino-Socken, trug ich auch ein Merino-Unterhose und Shirt.

      Viele Grüße aus Tokio,
      Tessa

    • TheWashingtonP on 16. Juli 2017 at 0:57 said:

      Hallo Sebastian, eine schöne Erfahrung, trotzdem hätte ich eine Frage, warum hast Du „nur“ mit einem kandischen Mädchen und französischen Pärchen gefeiert? Oder wolltest Du als „Gaikokujin“ unter sich sein?
      Viele Grüße aus Gotanda

  11. Sarah on 1. Juli 2016 at 5:35 said:

    Hallo Tessa!
    Dieser Bericht ist super! Ich habe mir soeben eine Reservierung gemacht auf der Hütte die du vorgeschlagen hast, um dort zu übernachten :)
    Ich freu mich schon sehr – ich hoff das Wetter ist gut an meinem FujiTag.
    Liebe Grüße aus Kagurazaka!
    Sarah

    • Hallo Sarah,

      vielen Dank! Ich drück dir die Daumen, wenn du noch Fragen hast, meld dich.

      Viele Grüße aus Tokio,
      Tessa

  12. Harald on 10. Juli 2016 at 12:09 said:

    Hallo,

    Komme eben vom Fuji zurück und möchte mich sehr für den Bericht bedanken, der die Vorbereitung sehr erleichtert.
    Hatte einen wunderschönen Sonnenaufgang und es ist bereits ein Erlebnis mit all den Personen in der Lichterkette zu Gipfel zu laufen.
    Evtl. als Update: Toiletten kosten inzwischen meist 200¥.

    Viele Grüße
    Harald

    • Hallo Harald,

      vielen Dank und für das Update! Das freut mich sehr! Ich glaube, das Erlebnis wirst du so schnell nicht mehr vergessen.

      Viele Grüße aus Tokio,
      Tessa

  13. Lisa on 5. Januar 2017 at 12:57 said:

    Vielen Dank für diesen tollen Bericht Tessa. (:
    Ich hab noch zwei Fragen:
    1) Du bist mit einer geführten Gruppe rauf gegangen oder? Wo hast du die Führung gebucht? Also mit welchem „Unternehmen“ bist du rauf gegangen?
    2) Wann sollte man spätestens die Hütte buchen (wenn mal selber alles plant)?

    Wir wollen 2017 in der Woche vom 10.-14. Juli rauf. Sind aber noch etwas unentschlossen ob wir selber buchen sollen oder eine Tour nehmen. Eigentlich wollten wir warten um zu sehen wie das Wetter in der Woche wird, aber da ist es dann wahrscheinlich schon zu spät mit der Hüttenbuchung.

    GLG Lisa

  14. Fritz on 5. Februar 2017 at 12:44 said:

    Gehört zur tour auch die Besichtigung des aokigahara Wald dazu?

    Würd mich über rine schnelle Antwort freuen??

  15. Kathi on 14. Februar 2017 at 19:08 said:

    Liebe Tessa,

    ein toller Bericht, der quasi keine Fragen offen lässt. Ich musste mir damals jegliche Info noch mühsam selbst zusammensuchen.
    Ich wollte dich fragen, ob ich dich auf meinem Blog verlinken darf? :)

    Viele liebe Grüße
    Kathi

    • Hallo Kathi,

      bei mir was das ähnlich. Deswegen schrieb ich den Artikel.

      Klar, darfst du mich verlinken. ;-)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  16. Danny on 16. Februar 2017 at 19:35 said:

    Hallo Tessa,

    Ich war letztes Jahr auf dem Fuji und trotz mehrer Lagen Kleidung (Thermounterwäsche, T-Shirt, Pullover, Fleecejacke, Regenjacke) war es sau kalt. Mein Plan war abends mit dem Bus von Shinjuku zum Fuji zu fahren und dann gegen 20 Uhr langsam los zu laufen (der Bus war übrigens voll mit Ausländern die einen Mörder mäßigen Lärm gemacht haben… ). Als ich dann Zeitlich sehr gut in der Zeit lag wollte ich in eine Hütte und dann waren schon alle zu. Zu mindesten die ganz oben war um 1 Uhr geschlossen und auch die Toiletten waren verriegelt. Am Ende musste ich über 3 Stunden oben warten und mich immer wieder mit Kniebeugen aufwärmen und den Teuren Kaffee aus dem Automaten trinken xD. Aber die Mühe war es Wert!
    Also an alle die nicht in einer Hütte für 100€ „übernachten“ wollen am besten erst so gegen 22 Uhr schön langsam loslaufen. Dabei war die Müdigkeit kein all so großes Problem. Alles zum Anziehen mitnehmen das man finden kann. Sich ein paar Energieriegel oder so kaufen (wo es Wandershops gibt, die diese verkaufen, hattest du ja mal in einem anderen Blog gezeigt). Und dann geht das schon. Wichtig ist das man beim abstieg den Hang im Auge behält. Hier gibt es immer mal wieder Steinschläge!

    • Hallo Danny,

      danke für deinen ausführlichen Bericht. Deswegen empfehle ich auch immer in einer Hütte zu übernachten. Es kann recht frisch dort oben werden…

      Die Energieriegel heißen Soyjoy. Sehr lecker.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  17. Daniela on 16. Februar 2017 at 19:56 said:

    Hallo!

    Ich war 2007 auf dem Fuji, eine Japanerin die ich im Hostel kennen gelernt habe und die zwei Jahre zuvor dort war formulierte es so: das machen die Japaner einmal im Leben und dann nie wieder. So werde ich das auch halten. Ich bin sportlich sehr aktiv und fit, aber die einwöchige Reisezeit, die wir davor hatten, waren so anstrengend, dass die Wanderung auf den Fuji mir schon einiges abverlangte. Insbesondere, dass wir keine Regenhosen dabei hatten und wir dank Nieselregen Einmalhosen in einer der höheren Stationen kaufen mussten (man fühlte sich aufgrund nicht vorhandener Dampfdurchlässigkeit wie in einer feuchtkalten Sauna in der Hose), waren wir total im Allerwertesten als wir oben waren und noch mehr als wir wieder unten waren. Ich kann also nur empfehlen, nach dem Fuji eine Ruhepause in angenehmer Umgebung einzulegen (wir waren in einem niedlichen Ryokan im Hakone-Nationalpark) und für gutes Essen als Kräftigung zu sorgen. Trotzdem ist es eine tolle Erinnerung und ich freue mich, es gemacht zu haben.

    Danke für den tollen Blog,
    Viele Grüße,
    Daniela

    • Hallo Daniela,

      vielen Dank für dein Feedback. Auf Regensachen sollte man nicht verzichten. Bei mir wurde auch strahlend schönes Wetter angesagt und keine 3 Stunden später Dauerregen…

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  18. Birk on 3. Juli 2017 at 13:32 said:

    Moin,

    vielen Dank schon einmal für diesen sehr hilfreichen und guten Bericht.

    Meine Frage:
    Ich reise mit ein paar Freunden durch Japan und mache in Hakone mehrere Tage quartier. Jetzt wollen nicht alle den Fuji besteigen weshalb wir uns entschieden haben den Berg über den Tag ohne Übernachtung zu erklimmen. Dabei hat sich für mich nach ausgiebiger Recherche immer noch nicht ergeben ob ich für eine Besteigung des Berges ein Ticket brauche. Also ist die Besteigung frei zugänglich oder muss im Vorfeld ein Ticket erworben werden.
    Ich würde mich über etwas Hilfe diesbezüglich freuen.

    Gruß
    Birk

  19. infogesundheit on 6. Juli 2017 at 21:07 said:

    Liebe Tessa,
    vielen Dank für deinen so ausfürhlichen Bericht und auch all die sehr hilfreichen Infos auf deiner Seite. Sie ist eine wirkliche Fundgrube! Ich freue mich darauf, was ich hier alles noch entdecken werde. (-; Danke und liebe Grüße!

  20. TheWashingtonP on 15. Juli 2017 at 8:54 said:

    Hallo Tessa, den Artikel werde ich meiner Frau zeigen, vielleicht bekommt sie ja Lust auf Fujisteigen. Ich habe gehört, daß auch Kinder (unter 12) auch dabei sind bzw. Familien.
    Herzliche Grüße aus Tokio

  21. Jana on 17. Juli 2017 at 7:48 said:

    Hallo Tessa,

    das ist wirklich ein toller Bericht und hilft mir in der Planung wirklich weiter. Ein paar kleine Fragen hätte ich noch. Wir wollen an einem Tag hoch und wieder runter laufen, der Sonnenaufgang ist uns dabei nicht so wichtig. Wir waren schon öfter auf Vulkanen und hoffen das wir auch diesen gut besteigen können :) Du schreibst man soll bis Ende August den Fuji besteigen, jetzt würde in unsere Planung aber der 6 Sept. besser passen. Würdest du uns eher abraten oder siehst du in Anfang September noch nicht so das Problem? Fahren zu diesem Zeitpunkt dann überhaupt noch Busse? Vielen Dank schonmal vorab und viele Grüße

    • Hallo Jana,

      das ihr dann noch den Fuji besteigen könnt, kann ich nicht garantieren. Sobald der erste Schnee fällt, wird der Fuji geschlossen. Das kann Anfang September sein, aber auch erst Mitte September. ;-) Ich drück euch die Daumen.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  22. Phil on 31. Juli 2017 at 3:45 said:

    Großes Lob für diesen Blog. Er half mir wirklich sehr um meine Besteigung des Fuji vorzubereiten. Hinzu kam eine nette Konversation via Facebook.
    Ich hatte mich aus Zeit- und Budgetmangel (Übernachten wäre mir zu teuer gewesen) für eine Besteigung und einen Abstieg am selben Tag entschieden.
    Los ging es gegen 8 Uhr in Tokio mit dem Bus um 10:20 Uhr am Fuji zu sein. Für den Weg rauf bräuchte ich 3 Stunden. Es war anstrengend und sehr cool. Wegen der Temperaturen kam ich auch zum Glück nicht ins Schwitzen. Der Abstieg gelang mir in 90 Minuten. Dieser war aber sehr eklig, da es einfach nur in Serpentinen steil bergab ging.
    Für die Rücktour waren die Busse schon ausverkauft. Ich konnte ja nicht wissen wann ich wieder da bin. Aber mit dem Local-Bus ging da dann auch wieder zurück nach Tokio. Ein sehr lohnenswerter Trip!

    • Hallo Phil,

      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Wie war denn die Aussicht von oben? Hoffentlich hattest du gutes Wetter. ;)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  23. Hallo Tessa, Hallo Mitlesende

    Ich möchte etwas zur Schwierigkeit des Mount Fuji beisteuern weil ich im Vorfeld nicht wirklich etwas aussagekräftiges gefunden habe.
    Ich war am 18.7.17 auf den Mt.Fuji. Ich bin von Gotemba aus mit dem ersten Bus zur 5. Station Subashiri Trail gefahren. Hin und zurück 2060 Yen.
    Zur Schwierigkeit: man kann es vergleichen, wer es schafft 5 Stunden Treppen zu steigen der ist schon mal oben bei der Gipfelstation. (kein Wasser,kein Strom,keine richtigen Toiletten aber 3! Getänkeautomaten) ;-). Wer dann zum höchsten Punkt Japans möchte, der muss zur Wetterstation. Am neueröffneten Shrine vorbei, ca. nochmal eine halbe Stunde und die letzten Meter auf allen vieren.
    Kleiner Tipp: im neuen Shrine vorsichtig nach einem Stempelbuch und Stempel fragen. Solch ein Stempel ist der Beweis dass man dort war, das macht bei den Japanern unheimlich Eindruck. Selbst in der Touristen Info und auf den Kion-Fest sind die Augen größer geworden als ich mir dort einen Stempel geholt habe. Ich habe den Eindruck gehabt die Mönche wollten das nicht gerne an Touristen rausgeben, vielleicht weiß Tessa da mehr.
    Zum Abstieg der ist vergleibar als wenn man 3 Stunden einen Kies oder Splitthaufen runterläuft.
    Und wer das alles O H N E Muskelkater schafft, der kann eine Mt.Fuji Besteigung an einem Tag bewältigen.
    Phil hat geschrieben dass er die Besteigung in 3 Stunden geschafft hat, bekommt man hin aber ich glaube Phil ist sehr fit.
    Zur meiner Fitness, ich mache kickboxen und muathai beim joggen ist so meine Zeit bei 5.30 pro km. Ich bin in ca. 4.30 Stunden hochgelaufen mit vielen Fotostopps und Pausen. Ein älterer Japaner hat im Bus vor mir gesessen, er hat auch eine Tagesbesteigung gemacht. Er hat allerdings auch ein t-shirt angehabt als finnischer vom Yokohama-Maraton.
    Es ist auf jeden Fall ein tolles Erlebnis aber eine einfache Wanderung ist es nicht,es sind ca. 1700 m Höhenunterschied die man ab der 5. Station (2000m Höhe ) läuft.
    Wer auch in Gotemba startet kann mal bei Frau Koyanagi in der Tourist Information gegenüber vom Bahnhof vorbeischauen, die haben dort viele Infos und helfen gerne weiter.

    Noch ne kleine Frage an Tessa oder derjene der sich damit auskennt. Wie kommt man mit den privaten U-Bahnen zurecht? Vielleicht kannst du ja mal eine Beschreibung geben.

    Viele Grüße,
    Danny

    • Hallo Danny,

      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Ohne Muskelkater kann man auch nicht den Fuji besteigen, außer man macht das jeden Tag. Das stimmt.

      Was meinst du mit deiner Frage zu den privaten U-Bahnen?

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • Hi Tessa

        Ich bin in Tokyo vom Hotel die ca. 3 km zum Skytree gelaufen. Oben auf den Skytree ist mir klar geworden dass ich so wie ich her gekommen bin nicht wieder zum Hotel komme. Die Sonne, die Hitze, alle 50 m ne Ampel. Und so kam mir die Idee mit der U-Bahn zufahren. Da die U-Bahnen privat sind gilt der JP-Railpass nicht, und ich wollte ein Ticket kaufen. Es ist aber ALLES Japanisch Schrift gewesen. Wie soll man da die Haltestelle finden wo man hin will, ich muss doch bezahlen von wo ich starte bis zur Zielhaltestelle und dann die komischen Ticketautomaten. Ich glaub der lies sch nicht auf englisch umstellen oder es hat nicht viel geholfen. Mir hat dann eine Bahnangestellte geholfen, sonnst hätte ich das nicht geschafft. Ich glaube ich war auch der einzinste Tourist in dem ganzen U-Bahnsytem.
        Vielleicht hast du ja ein paar Tipps.

        Gruß
        Danny

        • Hallo Danny,

          viele Dank für den Hinweis. Ich habe das mit den privaten Ubahnen mal auf meine TODO Liste gesetzt. Tatsächlich ist es am einfachsten einfach das Personal zu fragen. :(

          Viele Grüße aus Tokio
          Tessa

    • Tessler on 10. Mai 2018 at 5:18 said:

      Hi Danny,
      Netter Bericht der mich anstachelt es selbst zu versuchen. Nicht auf der nächsten Reise, aber auf eine der darauf folgenden. Nur fürchte ich das ich Mehr als einen Tag benötigen werde, wenn ich so lese was für Sportarten Du treibst. Ich werde mir für August dann mal eine Stirnlampe besorgen. ;)
      Du hast ein Stempelbuch? Hm gute Idee sich sowas zu zulegen, muss mal auf Tessas Seite suchen. Sie hat dazu bestimmt schon was geschrieben.
      Shalom
      Tessler

  24. Hallo Tessa,

    erst einmal vielen lieben Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Hier habe ich wirklich wertvolle Tipps für die Besteigung des Fuji’s erhalten. Ich werde dieses Jahr (Anfang Juli 2018) den Fuji „erobern“. Eine Frage habe ich und sicher, kannst Du mir diese beantworten ;-) . Ich fahre mit dem Auto zum Fuji. Wo kann man dort am besten parken und wie/wo komme ich dann zur Subaru Line? Oder kann man evtl selber bis dort fahren (ist im Navi als Tollway ausgezeichnet) und dort kostenpflichtig parken?

    Vielen Dank im Voraus für Deine Info.

    Viele Grüße
    Dirk

  25. Tanja on 27. März 2018 at 7:17 said:

    Hallo Tessa,

    ich bin total begeistert von deinem Blog! Deine Artikel sind so informativ und hilfreich! Vielen Dank dafür!
    Anfang Juli werde ich mit meinem Mann Japan besuchen und wir sind am überlegen, ob wir den Mt. Fuji besteigen sollen. Würdest du sagen, dass es insgesamt ein schönes Erlebnis ist, das sich auszahlt? Und sind Anfang Juli unter der Woche weniger Menschen auf den Berg unterwegs?
    Ganz liebe Grüße aus Österreich,
    Tanja

  26. Sarah on 14. April 2018 at 23:45 said:

    Hallo Tessa,

    ich war ja Anfang Februar in Tokyo und deine Website war einfach soooo hilfreich. Ohne die ganzen Infos wäre ich aufgeschmissen gewesen.

    Und weil das Ganze so schön war, gibt es im Herbst direkt noch ne Rundreise. Eigentlich stand der Fuji auch auf der Liste, allerdings bin ich jetzt etwas verunsichert. Ich fliege von Ende September bis Mitte Oktober. Leider also zu der Zeit wo der Fuji „geschlossen“ hat. Mir stellt sich jetzt die Frage, ob ich wirklich gar nicht mehr rauf komme oder nur noch bis zu einer bestimmten Station. Wenn zweiteres der Fall ist, bis zu welcher Station kommt man dann? Wenn es wirklich gar nicht mehr geht, lohnt sich dann überhaupt ein Stop beim Fuji. Momentan habe ich 2 Tage eingeplant, aber wenn das Ganze nicht funktioniert könnte ich die besser in Osaka, Kyoto oder Tokyo nutzen.

    Vielen Dank schon mal <3

    Gruß,
    Sarah

  27. Ute Wilmas on 30. April 2018 at 7:55 said:

    Hallo, Tessa!
    Wie schon viele andere Leser vor mir möchte ich deine wunderbaren ausführlichen und exakten Beschreibungen und Tipps loben. Herzlichen Dank für deine Mühe!
    Ich befasse mich gerade mit meiner Reise nach Japan und der Besteigung des Fuji. Deine Informationen haben vieles für mich geklärt und zu Entscheidungen geführt – danke! Trotzdem habe ich noch einige Fragen, ob ich die Alternativen und Bedingungen richtig verstanden habe.
    Ich möchte (Ende Juli/Anfang August) früh am Morgen an der 5. Station ankommen, dann den beliebten Weg Yoshida wandern, da ich keinen Anstieg in der Nacht, sondern gute Sicht haben möchte. Abhängig von der Wahl/Reservierung der Hütte bin ich mehr als 3 Stunden im Anstieg unterwegs – max. bis zur letzten Hütte auf 3740 m üNN. Danach checke ich bei der Hütte ein, bekomme meinen Schlafplatz, evtl. das gebuchte Essen und warte dann auf die Nacht. Vermutlich mit vielen anderen Wanderern geht es dann nachts bis zum Gipfel, um den Sonnenaufgang zu erleben. Gegen 5 Uhr morgens geht es zurück zur Hütte, evtl. eine weitere Übernachtung oder weiter zu Abstieg und Bustransfer.
    1. Habe ich diese Planung/Logik soweit richtig verstanden?
    2. Wenn ich den Sonnenaufgang z. B. nicht erleben will, schlafe ich weiter und mache den Aufstieg zum Gipfel tagsüber und wandere danach zurück zur 5. Station? (sehr lang und anstrengend vermutlich)
    3. Wie weit ist es noch von der letzten Hütte bis zum Gipfel? (Stunden – einfacher Weg)
    4. Wenn ich noch zusätzlich eine Kraterumrundung machen will, brauche ich doch sicher noch einen 2. Tag auf der Hütte, oder?
    5. Wenn du vom Sonnenaufgang und diesem Erlebnis in deinem Bericht schreibst, meinst du IMMER den Blick vom Gipfel aus, oder?
    Kannst du meine letzten Unsicherheiten mit guten Tipps/Antworten aus dem Weg räumen?
    Ganz herzlichen Dank und lieber Gruß
    Ute Wilmas

    • Hallo Ute,

      1. Sieht gut aus. Wenn du nachts den Gipfel besteigen möchtest, rechne mit Stau vor der 9 bis zur 10. Station. Geh rechtzeitig los!
      2. Jupp.
      3. Vermutlich 1-2 Stunden plus Stau.
      4. Krater dauert 1-2 Stunden. Kann man an einem Tag machen.
      5. Nö, von der 8. Station aufwärts.

      Investiere in gute Ausrüstung. Stöcke, Stulpen und gute (mehrmals getragene) Wanderschuhe,…. Windstopper, Sonnenbrille…

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  28. Ute Wilmas on 5. Mai 2018 at 7:12 said:

    Hey, Tessa, vielen vielen Dank für deine Mühe und die Antworten. Du lebst in Tokio? Bist du zufällig als Couchsurferin eingetragen und kannst Gäste aufnehmen? Auch evtl. gegen Bezahlung für die Übernachtung? Herzlicher Gruß aus China – Ute

    • Hallo Ute,

      leider steht in meinem Mietvertrag, dass ich keine Besucher/Gäste über Nacht empfangen kann…

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  29. Ulli on 27. Juni 2018 at 10:50 said:

    Hallo Tessa!
    Danke für die tollen Tipps! Meinen Reiseführer kann ich in die Tonne werfen, deine Erläuterungen sind viel klarer und übersichtlicher!

    Mich hat nur verwirrt, dass du schreibst, dass die Subashiri 5th Station der höchste Ausgangspunkt sei. Im Text des Links steht: Note that with an altitude of 1950 meters above sea level, the Subashiri 5th Station is a few hundred meters lower than the Fuji Subaru Line and Fujinomiya 5th Stations.

    Liebe Grüße
    Ulli

  30. Janek on 8. Juli 2018 at 8:13 said:

    Hallo Tessa und speziell Danny,

    @Tessa, sehr informativ und vor allem umfangreich. Hab mich da im Hotel durchgewuselt:)
    Vielen Dank für Deine Infos!

    @ Danny , ich war gerade bei Frau Koyanagi und habe ihr von Deinem Kommentar hier vorgelesen. Sie war begeistert.
    Und.. sie konnte sich an Dich erinnern.

    Nightrun from Gotemba Station So. 8.7.18
    Viele Grüsse aus Gotemba
    Janek

    • Anonymous on 6. Dezember 2018 at 16:27 said:

      Hallo Tessa und auch speziell Janek

      @ Janek. Ach du warst das.. Ich war gestern dort habe ein paar Lebkuchen und Plätzchen vorbeigebracht. Alle in der Touristen Info haben sich bei mir bedankt und was für ein tollen Blog ich geschrieben hätte und jetzt kommen viele Leute. Ich wusste überhaupt nicht worum es ging. Jetzt habe ich erst nochmal nachgelesen was ich geschrieben hatte. Ich werde klarstellen das hier Tessa’s Blog ist und ich nur ein Kommentar geschrieben habe. :-D

      Da es hier um die Mount Fuji Besteigung geht möchte ich noch ein paar Info’s loswerden:
      Falls ihr ab Gotemba den Gipfel besteigen möchtet. Bis Gotemba kommt ihr mit dem Railpass. Das erste Hotel ist gegenüber vom Bahnhof, andere Hotels sind auch zu Fuß zu erreichen.ca.500 bis 1000m. Am Bahnhof fahren auch die Busse ab zur 5th Subashiri Trail oder 5th Gotemba Trail. Der Gotemba-weg ist länger und auch 500 Höhenmeter mehr zu laufen.

      Ich wünsche allen für eine Fuji Besteigung bestes gelingen, gutes Wetter und eine tolle Aussicht

      Danny

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