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[JP] Die Bucht der 100 Inseln: Matsushima 松島

Die Küste von Matsushima ist eine der drei Landschaften Japans, die man unbedingt in Japan gesehen haben sollte. Trotz der starken Tsunami Schäden im Jahre 2011 wollten wir uns diese Sehenswürdigkeit nicht entgehen lassen. Zunächst erkunden wir kleinere Inseln direkt an der Küste. Dort stolpern wir durch Meditationshöhlen und kleine Tempelbauten, bevor wir uns auf einer Fähre die entfernteren Inseln anschauen. Danach besuchten wir Kulturgüter wie Zen-Tempel, japanische Gärten und beeindruckende Mausoleen. Hier lernen wir einiges über die Geschichte der Region kennen. Mittags fahren wir mit dem Zug zum bedeutenden Schrein Shiogama-jinja, der in einem knalligen Rot erstrahlt. Weiter geht es in ein leckeres Sushi Restaurant. Die Region ist nämlich berühmt für ihr gutes Sushi. Im Anschluss fahren wir zur Burg Taga-jo und schauen uns die Ruinen der alten Samurai Burg an. Am Abend schlämmen wir uns an Rinderzungen satt, die eine weitere Spezialität der Region ist.


Details
Distanz: ~9,3 km
Dauer: Ein Tagesausflug
Höhenmeter: 29 m
Ansteigend: 162 m
Absteigend: 145 m
Schwierigkeitsgrad: ✭ ✩✩✩✩
Jahreszeit: Ganzjährig (Besonders schön im Winter)
Startpunkt: Bahnhof Matsushimakaigan 松島海岸駅 Linie Sensekisen 仙石線
Endpunkt: Bahnhof Sendai 仙台駅 Linie Sensekisen 仙石線
Fotos: 29. Februar 2016


Die Strecke

Früh morgens treffen wir am Bahnhof Matsushimakaigan 松島海岸駅 ein. Direkt vor dem Bahnhofsgebäude spricht uns eine nette Japanerin auf Englisch an, ob wir eine kostenlose Karte der Gegend gebrauchen können. Sie führt uns zur Touristeninformation, die neben dem Bahnhof liegt. Wir stecken eine Karte auf Deutsch ein und bedanken uns bei ihr. Zunächst folgen wir den Schildern Richtung Insel Oshima 雄島 und überqueren die Hauptstraße an der Ampel auf der rechten Seite. Hier stoßen wir auf einen kleinen Tempel, der auf einer Anhöhe steht.

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Dieser wurde im 16. Jahrhundert erbaut, stand lange Zeit neben dem Tempel Zuigan-ji 瑞巌寺 und wurde im 19. Jahrhundert an diese Stelle verschoben. Wir lassen eine Münze dort und ziehen weiter Richtung Hafen. Dort passieren wir einen kleinen Yachthafen …

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… und gehen plötzlich durch enge Felswände.

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Begeistert wandern wir durch diese hindurch und stehen plötzlich vor mehreren Einbuchtungen im Felsen.

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Die Insel diente früher als Rückzugsort von Mönchen, die in den reichlich verzierten Höhlen beteten.

Meditationshöhlen auf der Insel Oshima 雄島

Wenige Schritte weiter stehen wir vor einer roten Brücke, die zu der Insel Oshima 雄島 führt.

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Die Brücke wurde durch den Tsunami 2011 zerstört, aber schon zwei Jahre später rekonstruiert. Langsam überqueren wir die Brücke und stehen vor einem Shinto-Tor.

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Wir steigen die kleine Treppe hinauf und stoßen auf weitere Höhlen im Felsen und einen kleinen Schrein. Daneben finden wir noch kleinere Schreine.

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Wir schauen uns diese ganz genau an. Hinter der nächsten Kurve treffen wir erneut auf einen kleinen Schrein.

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Das Dach sieht ziemlich neu aus. Vermutlich wurde dieses im letzten Jahren erneuert. Von hier erhalten wir auch den ersten Blick auf die berühmten Matsushima Inseln.

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Auf dem felsigen Inseln wachsen grüne Kiefern, die einen schönen Kontrast zu den gelben Felsen bilden. Selbst der berühmte Haiku Dichter Matsuo Basho 芭蕉 (1644-1694) war von ihnen fasziniert, so dass er mehrere Gedichte über sie verfasste. Über breite Wege erreichen wir einen weiteren Schrein und einen Unterstand.

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Die Region um Matsushima wurde übrigens schon seit der Jomon Zeit (12.000 BC) bewohnt. Mit Bau der Burg Taga-jo, die im Jahre 724 errichtet worden ist, siedelten sich Fischer in Matsushima an. Die Burg war das administrative Zentrum der Provinz Mutsu. Später werden wir uns auch noch die Burg anschauen. Zunächst erkunden wir weiter. Hinter einer großen Felswand stoßen wir auf weitere Höhlen…

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… und einen dunklen Tunnel. Wo der uns wohl hinführt?

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Gespannt betreten wir diesen und kommen auf der anderen Seite der Insel an der roten Brücke heraus. Klasse! Wir gehen den Weg zurück und folgen der Straße Richtung Yuransen-Noriba 遊覧船乗場. Auf einem Felsen treffen wir auf das Tee-Haus Kanrantei 観瀾亭.

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Von der Terrasse erhält man einmalige Aussichten auf die Bucht Matsushima. Der Eintritt kostet 200 Yen und grüner Tee mit einer kleinen Süßigkeit 400 Yen. In dem Gebäude findet sich auch das Matsushima Museum. Wir schenken uns dieses und gehen daran vorbei.

Das Symbol Matsushimas: der Tempel Godaido 五太堂

Wir passieren den Anlegesteg der Fähren und gehen zielstrebig auf den berühmten Tempel Godaido 五太堂 zu.

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Der Tempel, der auf einer kleinen Insel in der Bucht liegt, ist das Symbol von Matsushima. Wir betreten die Insel über eine kleine Brücke.

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Godaido wurde 807 gebaut und beinhaltet fünf Statuen. Alle 33 Jahre werden diese der Öffentlichkeit gezeigt, das letzte mal war es 2006 so weit. Das aktuelle Gebäude wurde 1604 durch den Feldherren Date Masamune rekonstruiert, der auch die Stadt Sendai gründete.  An den Wänden des Tempel sind die 12 Tierkreiszeichen eingraviert. Das Gebäude blieb übrigens durch den Tsunami und das Erdbeben unbeschädigt.

Über eine rote Brücke zur Insel Fukurajima 福浦島

Wir gehen weiter an der Küste entlang zur Insel Fukurajima 福浦島, die über eine 252 Metern lange, rote Brücke erreichbar ist.

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In einem kleinen Restaurant bezahlen wir einmalig 200 Yen, um die Brücke betreten zu können. Die Brücke wurde durch den Tsunami beschädigt und musste in den letzten Jahren stetig repariert werden. Ab hier folgen wir den rechten Wegen, um die Insel komplett zu erkunden. Unterwegs erhalten wir schöne Ausblicke.

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Auf der Insel gibt es nicht viel zu sehen, außer einen kleinen Tempel Bentendo 弁天堂…

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… und die tollen Ausblicke von der Aussichtsplattform Miharadai 見晴台, die etwas versteckt liegt.

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Der Rest der Insel ist ein natürlicher Botanischer Garten, der besonders im Frühling mit seinen vielen schönen Blumenwiesen gut besucht ist. Erneut überqueren wir die Brücke.

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Die Schiffsfahrt um die Inseln

Dieses mal steuern wir den Fährhafen an und kaufen uns eine Fahrkarte (1500 Yen) für die Round-Bay Cruise (Aコース), die 50 Minuten dauert. Abfahrt ist jede volle Stunde. Einige Minuten später legen wir ab und steuern die Inseln an.

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Von der Fähre können wir die Inselgruppe noch besser betrachten. Wir stehen hinten am Heck und genießen die Aussicht. Irgendwann fallen uns die ganzen Möwen hinter uns auf.

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Scheinbar werden die Tier über uns gerade gefüttert. Das ganze ist uns etwas unheimlich und erinnert uns an den Film „Die Vögel“ von Hitchcock. Während unser Fahrt passieren wir einige interessante Felsformationen, die dem Meer trotzen.

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Bekannt ist auch diese kleine Insel, die durchlöchert is.

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Auf der Fähre gibt es eine kleine Ausstellung, die die Inseln nach der Katastrophe zeigt. Einige der Felsen sind komplett in Schlick und Ästen eingewickelt. Viele Kiefern wurden weggespült, so dass nur noch ein Gerippe der Bäume übrig geblieben ist. Heute erholt sich deren Bestand wieder. Während wir fahren, erklärt eine Stimme auf Japanisch, dass selbst der berühmte Matsuo Basho mit einer Fähre nach Matsushima gereist sei. Die 50 Minuten vergingen wie im Flug und schon verlassen wir die Fähre.

Das schöne Mausoleum am Tempel Zuigan-ji 瑞巌寺

Ab hier folgen wir den Schildern Richtung Tempel Zuigan-ji 瑞巌寺. Direkt am Eingang stoßen wir auf ein großes Schild, dass der Tempel bis März 2018 renoviert wird, aber dies nichts mit dem Tsunami oder Erdbeben zu tun hat. Wir passieren einige Meditationshöhlen und interessante Felsformationen.

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Am Tempel zahlen wir 700 Yen Eintritt und gehen an zahlreichen weißen Bauwänden vorbei. Der Tempel zählt zu den bedeutendsten Zen-Tempeln Japans und ist berühmt für seine schönen Kulturgüter. Er wurde im Jahre 828 erbaut und 1609 von Date Masamune rekonstruiert. In der Eingangshalle des Tempels begrüßt uns eine reichlich verzierten Statue der Göttin Kannon.

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Die Details der Figur und die bunten Farben sehen beeindruckend aus. In einer großen Halle treffen wir auf einen Raum, deren Schiebetüren vergoldet sind.

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Davor stehen viele Denkmäler von wichtigen Mönchen, die dem Tempel als Abt gedient haben. Irgendwie scheinen die uns alle grimmig anzustarren. Wir verlassen das Gebäude und folgen den Schildern zum Yokokuin Mausoleum (寶華殿 Hogeden) auf einen kleinen Hügel.

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Normalerweise ist das Mausoleum von dem Feldherrn Date Masamune’s Frau Yotokuin nicht für die Öffentlichkeit erreichbar, aber dank der Renovierungsmaßnahmen darf es besucht werden. Das Gebäude wurde 1660 von ihrem Enkelkind errichtet. 2006-2009 wurde es komplett restauriert und erstrahlt heute in neuem Glanz.

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Die Farben und das Detailreichtum sind einzigartig. Staunend stehen wir vor dem Gebäude und können uns kaum satt sehen. Auf dem Rückweg statten wir dem Museum noch einen kurzen Besuch ab. Dort gibt es nicht viel zu sehen, da alles nur auf Japanisch ist. Dann verlassen wir das Gelände und biegen nach rechts ab.

Die traurige Geschichte am Tempel  Entsuin 円通院

Schon 100 Meter weiter stehen wir vor dem Eingang des Tempels Entsuin 円通院.

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Der Tempel wurde 1646 gebaut und ist der Göttin der Gnade Kannon  und dem 19-jährige Sohn des Regierenden Feldherren Date Terumunes, da er unerwartet starb, gewidmet. Hinter dem Eingangstor treffen wir auf einen schönen japanischen Garten.

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Die Steine, die einen Fluss darstellen, werden jeden Morgen von Mönchen gehackt. Das stellt eine andere Form der Meditation dar. In der hinteren Ecke finden wir das Mausoleum des armen Prinzen.

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Im Inneren können wir eine kleine Statue des Jungen erkennen. Er reitet auf einem weißen Pferd mit Pfeil, Boden und einer beeindruckenden Rüstung ausgestattet. Neben dem Gebäude finden wir erneut Meditationshöhlen. Des Weiteren gibt es einen Rosengarten, der im Winter nicht besonders herausstricht. Hier lohnt sich bestimmt ein Besuch im August, wenn die vielen verschiedenen Rosenarten blühen. Wir gehen zurück zum Eingang und passieren die Haupthalle, die eine Statue der Göttin der Gnade enthält.

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Leider dürfen wir von der Statue keine Fotos schießen. Die Figur wurde im Kamakura Zeitalter (1185-1333) angefertigt und ist reichlich mit Gold verziert. Wir verlassen auch diesen Tempel und gehen zurück zum Bahnhof.

Der Schrein Shiogama-jinja 塩釜神社

Wir fahren mit dem Zug zurück Richtung Sendai und steigen unterwegs in Hon-Shiogama 本塩釜 aus. Dort folgen wir links der Straße (3) für 600 Meter, bis wir auf der rechten Seite ein riesiges Tor und eine 200-stufige Treppe entdecken.

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Etwas außer Atem steigen wir die Stufen hinauf und stehen endlich vor dem wunderschönen Schrein Shiogama-jinja 塩釜神社 , der über 1200 Jahre alt sein soll. Er gehört zu den bedeutendsten Schreinen der Region und gilt als Beschützer der Fischer und einer sicheren Geburt.

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Die jetzigen Gebäude wurden in der Edo-Zeit (1603-1867) errichtet und zählen zum Kulturerbe Japans.

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Bekannt ist der Schrein durch seine berittenen Bogenschütze-Turnieren, die jedes Jahr im Juli stattfinden. Ferner wachsen auf dem Gelände 300 Kirschbäume, die jedes Jahr viele Besucher anlockt. Über eine weitere Treppe verlassen wir das Gelände und gehen den gleichen Weg zurück zum Bahnhof.

Das beste Sushi der Welt: Sushi Tetsu Restaurant 塩竃すし哲

Unterwegs statten wir dem berühmten Sushi Tetsu Restaurant  塩竃すし哲 einen Besuch ab.

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DAS ist das berühmteste Sushi Restaurant in der ganzen Gegend. Leider sind die Karten nur auf Japanisch. Wir bestellen uns Naka-Nigiri 中にぎり für 1650 Yen.

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Das Sushi wird per Hand und vom Chef persönlich hergestellt. So leckeres Sushi haben wir noch nie gegessen. Dazu gab es grünen Tee und Garnelen Suppe.

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Lecker! Lecker! Lecker!

Alte Samurai Burg Tagajo 多賀城

Zurück am Bahnhof nehmen wir wieder den Zug Richtung Sendai und steigen unterwegs in Kokufutagajo 国府多賀城 aus. Vom Bahnhof folgen wir unserem Handy, da es so gut wie keine Wegweiser zu der Burg Tagajo 多賀城 gibt. Wir halten uns schräg links und erreichen eine lange Treppe.

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Oben angekommen stoßen wir auf eine kleines Model der ehemaligen Burg.

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Heute sind leider nur noch Reste der Anlage übrig geblieben.

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Viel gibt es nicht zu sehen. Die Burg wurde 724 erbaut und durch einen Tsunami 869 stark beschädigt. 780 brannte diese vollständig ab und wurde anschließend komplett erneuert. Im 15. Jahrhundert verlor das Gebiet an Bedeutung, so dass die Burg verfiel.  Wir gehen zurück zum Bahnhof.

Leckere Rinderzunge (Gyutan 牛タン)

Zum Abschluss fahren wir zum Bahnhof Sendai und besuchen das Restaurant Kitsuke 喜助 in der 3ten Etage. Dort wollen wir eine weitere Spezialität der Region testen: Rinderzunge (Gyutan 牛タン). Wir bestellen uns die Miso-Gyutan 味噌牛タン für 1674 Yen.

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Lecker… Satt und glücklich fallen wir ins Bett.

Fazit: Die Strecke kann gerne abgekürzt werden oder in zwei Tagen gegangen werden. Sie ist ideal für Anfänger und Naturliebhaber! Wer möchte kann von Matsushima mit der Fähre nach Shiogama fahren und spart sich so eine Zugfahrt.


Wegweiser:
Bahnhof Matsushimakaigan 松島海岸駅 → Insel Oshima 雄島 → Fährhafen Yuransen-Noriba 遊覧船乗場 → Tempel Godaido 五太堂 → Insel Fukurajima福浦島 → Fährhafen Yuransen-Noriba 遊覧船乗場 → Tempel Zuigan-ji 瑞巌寺 → Yokokuin Mausoleum (寶華殿 Hogeden) → Tempel Entsuin 円通院 → Bahnhof Matsushimakaigan 松島海岸駅 Bahnhof → Hon-Shiogama 本塩釜 → Schrein Shiogama-jinja 塩釜神社 → Sushi Restaurant Tetsu 塩竃すし哲  → Bahnhof Kokufutagajo 国府多賀城 → Burg Tagajo 多賀城 → Bahnhof Sendai 仙台 → Restaurant Kitsuke 喜助

Nützliche Schriftzeichen:
Bahnhof Matsushimakaigan 松島海岸駅
Insel Oshima 雄島
Fährhafen Yuransen-Noriba 遊覧船乗場
Tempel Godaido 五太堂
Insel Fukurajima 福浦島
Tempel Zuigan-ji 瑞巌寺
Yokokuin Mausoleum (寶華殿 Hogeden)
Tempel Entsuin 円通院
Bahnhof Hon-Shiogama 本塩釜
Bahnhof Kokufutagajo 国府多賀城
Sushi Restaurant Tetsu 塩竃すし哲
Sushi Naka-Nigiri 中にぎり
Burg Tagajo 多賀城
Restaurant Kitsuke 喜助
Rinderzunge mit Miso – Miso-Gyutan 味噌牛タン
Bahnhof Eki 駅
Rechts Migi 右
Links Hidari 左

Links:
Dichter Matsuo Basho: https://de.wikipedia.org/
Burg Taga: https://en.wikipedia.org/ Google Maps: https://www.google.co.jp/
Gott Kshitigarbha: https://de.wikipedia.org/
Fähre: http://www.marubun-kisen.com
Date Masamune: https://de.wikipedia.org/
Restaurant Sushi Tetsu: http://www.shiogama-sushitetsu.com/ Google Maps: https://www.google.co.jp
Kisuke Gyutan Restaurant: http://www.sendai-oishi.jp/
Zugverbindungen: http://www.hyperdia.com/


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2 Gedanken zu „[JP] Die Bucht der 100 Inseln: Matsushima 松島“

  1. Sehr cooler Artikel und Top Bilder.
    Wir sollten vielleicht Japan mit auf unsere Bucket-List setzen.
    Sieht ja wirklich klasse aus dort !

    Super gemacht !

    Liebe Grüße
    Bibo & Tanja

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