Wenn du eine Gastfamilie oder ein Geschäftspartner in Japan besuchst, erwarten (fast) alle Japaner, dass du ihnen ein Gastgeschenk mitbringst. Oft kennst du die Menschen nur über Mails oder Telefongespräche, so dass du erraten musst, was dem Gegenüber gefallen könnte. Damit du nicht ganz alleine bei der Wahl bist, habe ich dir eine Liste mit den besten Mitbringseln aus Deutschland für Japaner erstellt.

Update: Weitere Gastgeschenke-Möglichkeiten! 

Schauen wir uns die typisch deutschen Gastgeschenke für Japan genauer an:


Welche Gastgeschenke solltest du schenken?

Als erstes solltest du dir im Klaren sein, dass es häufig deutsche Produkte auch schon in Japan gibt. Um dich vor unpassenden Geschenken zu bewahren, liste ich dir zuerst die Produkte auf, die du nicht mitbringen solltest:

Diese Geschenke kommen in Japan nicht so gut an:

  • Gummibärchen – Gibt es mittlerweile in Japan
  • Lakritze – Japaner hassen den Geschmack
  • Baumkuchen – Schmecken teilweise besser in Japan
  • Brezeln – Werden pappig nach einer 24 Stunden-Reise
  • Werthers Echte Karmellbonbons – Gibt es in Japan.
  • Kaffee-Bohnen – In Japan gibt es kaum Kaffee-Maschinen
  • Sauerkraut – Gibt es in Japan.
  • Rotkohl – Gibt es in Japan.
  • Ritter Sport – Gibt es in Japan.

Außerdem sollte die Gesamtanzahl der Geschenke nicht die Zahl 4 ergeben, die steht nämlich für den Tod. (Siehe Fettnäpfchen Artikel). Größere Geschenke solltest du auch nicht mitbringen, da Japaner in kleinen Wohnungen mit wenig Platz leben.

Diese Geschenke kommen in Japan gut an:

Nahrungsmittel:

  • Schwarzbrot – In Japan schwer zu finden oder teuer.
  • Haribo (Happy Cherries oder Happy Lemon Fresh Cola )
  • Ricola Kräuterbonbons – Alpen Salbei
  • Pullmol (Kirsche) – Kommen gut bei Kindern an.
  • Spätzle – Kochzeit übersetzen. ;)
  • Knödel von Knorr – Halb / Halb
  • Gemüsebrühe
  • Salatdressing von Knorr (Die Tüten)
  • Senf (Löwensenf)
  • Dr Oetker Vanielle Pudding oder Paradies Creme
  • Tee – Verrückte Tee-Sorten
  • Apfelmus
  • Götterspeise (mit Übersetzung!)
  • Ahoi Brausepulver

Schokolade:

  • Yogurette – Sehr beliebt.
  • Milka (Nicht die Standardsorten!) – Weiße Milka, Erdbeer-Milka,…
  • Kinderschokolade – Kommt immer gut an! ;)
  • Merci-Schokolade – Kleine Packungen!
  • Happy Hippos – Beliebt bei Kindern
  • Knoppers/Hanuta
  • Toffiffee – Beliebt bei Omis & Opis
  • Oblaten – Mit Vanielle-Geschmack oder Schokolade
  • Waffelröllchen mit Schokolade
  • Pick-up Kekse

Kekse/Kuchen:

  • Butterkeks von Leibniz oder ähnlichem
  • Stollen
  • Nürnberger Lebkuchen  – Bevorzugt zu Weihnachten
  • Spekulatius

Alkoholische Getränke: 

Sonstiges:

  • Badesalz Kneipp
  • Naturkosmetik Logona
  • Stofftaschen mit hübschen Motiven
  • Ansichtskarten von der Heimat
  • Sonnencreme (Teuer in Japan!)
  • Geld bei Hochzeiten – Ungerade Anzahl an Scheinen wählen!
  • Vitamin-Tabletten
  • Tempo-Taschentücher

Beachte:

  • Im Sommer ist Schokolade etwas ungünstig, da es in Japan meist über 30 Grad heiß wird.
  • Die Fleisch- und Käse-Einfuhr ist verboten (=> Zoll).
  • Flüssigkeiten müssen im Koffer transportiert werden (=> Flugbestimmungen).

Wie übergibst du das Gastgeschenk?

Das Geschenk sollte hübsch verpackt (noch besser in einer Tüte) mit beiden Händen übergeben werden.  Wenn du in ein Privat-Haus eingeladen bist, reichst du das Geschenk direkt im Eingangsbereich an deinen Gastgeber. Bei einem Geschäftstreffen übergibst du es nach dem Visitenkarten-Tausch. Gleichzeitig solltest du folgenden Satz sagen:

Tsumaranai mono desu ga, uketotte kudasai! = Bitte akzeptiere mein „langweiliges“ Geschenk.

In Japan spielt man aus Respekt vor dem Beschenkten das Geschenk herunter und bezeichnet es als langweiliges Ding. Denk dir nichts dabei. Diesen Satz verwendest du auch bei absolut Fremden-Personen, die dir unterwegs geholfen haben. Wenn du jemanden etwas länger kennst, kannst du auch folgenden Satz verwenden:

Watashi no kimochi dake uketottekudasai! = Bitte akzeptiere meine (Dankbarkeits-)Gefühle.

Dieser bedeutet, das du dich bei der Person für deren Hilfe bedankst. Häufig werden die überreichten Geschenke nicht direkt vor dir geöffnet, sondern erst viel später, damit du nicht das Gesicht verlierst, falls es dem Beschenkten nicht gefällt.

Und falls du dich fragst, was du deiner Familie oder Freunden aus Japan mitbringen solltest, empfehle ich dir, den Artikel über Süßigkeiten aus Japan durchzulesen. ;)

Wie verhältst du dich, wenn du ein “Geschenk” unterwegs erhältst?

Wenn du in Japan unterwegs bist, wird es häufig vorkommen, dass dich wildfremde Japaner zum Essen einladen, dir Karten für Züge schenken oder dich für länger Zeit kostenlos durch die Gegend führen. Einen solchen Gefallen solltest du nicht ablehnen, da sonst seine/ihre Gefühle kränkst. Nimm einfach das Angebot an und bedanke dich mit folgenden Worten:

Domo arigatou gozaimasu!  = Vielen herzlichen Dank!

Aus dem Grund solltest du auch kleinere Gastgeschenke (wie Pullmoll oder kleine Butterkeks-Packungen) dabei haben, die du in solchen Situationen als Dankeschön übergeben kannst.


=> Weiter geht es mit: Geschenke aus Japan 


Fazit: In Japan kommen typisch deutsche Produkte besonders gut an. Bei Gastfamilien empfehle ich, im Winter Schokoladen-Süßigkeiten und im Sommer Schwarzbrot oder Pudding-Produkte zu kaufen. Bei Geschäftspartner können die Gastgeschenke ruhig Bier oder Schwarzbrot sein. Zur Sicherheit solltest du noch vor deiner Reise den Artikel über Fettnäpfchen in Japan lesen. ;-)

Ach ja, falls du dich fragst, was du Freunden oder deiner Familie aus Japan mitbringen solltest, dann schau doch mal hier vorbei.


Welches sind deine Erfahrungen mit Gastgeschenken? Sollte dir noch ein Geschenk einfallen, das ich vergessen habe, dann schreib es gerne in die Kommentare.

199 Thoughts on “[Tipps] Die besten Gastgeschenke aus Deutschland für Japan!

  1. Daniela on 24. September 2018 at 12:32 said:

    Hallo Tessa,
    ganz herzlichen Dank für deine super tolle Seite, die ich schon seit Wochen für meine Japan Reise studiere! Ich werde eine Stadtführung mit Tokyo Free Guide machen und frage mich, ob ich eventuell auch einen Adventskalender von Lindt als Dankeschön mitbringen kann?
    Liebe Grüße Dani

  2. Georg on 6. Oktober 2018 at 11:22 said:

    Liebe Tessa,

    ich besuche einen Freund, der in seiner Kindheit ein paar Jahre mit seinen Eltern in München lebte, das erste Mal in Japan und würde ihm und seiner Familie (seine beiden Eltern, seiner Frau und seinen beiden Kindern – Mädchen 10 und Junge 7) gerne schöne Geschenke mitbringen. Danke daher für die vielen Tipps, was Schokolade etc. angeht!

    In diesem Zusammenhang hätte ich noch ein paar Fragen: Gibt es noch spezielle, typische Geschenke für die jeweiligen Familienmitglieder, also etwas typisch für die beiden schon betagteren Eltern, typisch für eine Ehefrau, typisch für einen kleinen Sohn oder eine kleine Tochter, oder reicht für alle Schokolade und andere Lebensmittel aus? Sollten letztere ggf. alle einzeln verpackt werden?

    Ich dachte außerdem, meinem Freund ein Trikot vom FC Bayern zu schenken und den anderen Familienmitgliedern Souvenirs aus München bzw. mit München-Motiven (Tassen, Schlüsselanhänger, T-Shirts o.ä.). Liege ich damit falsch oder mache ich ihnen eine Freude?

    Vielen herzlichen Dank im Voraus für Deine kompetente Antwort, super Informationen bietest Du auf Deinen Seiten!

    LG Georg

    • Hallo Georg,

      das kommt wirklich auf die Vorlieben der Familie an, aber ich würde eher etwas Süßes verschenken, da man in Japan in der Regel wenig Platz hat. ;)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  3. Tamina on 17. Oktober 2018 at 19:06 said:

    Hallo Tessa !
    So ich habe Gastgeschenke besorgt … viele.
    Kann man zu viel schenken?
    Habe viele Kleinigkeiten wie:
    kleiner Berliner Bär,
    toffifee, etwas teurere Schoko, Pudding Pulver, Mini- Rittersport
    Ansichtsbuch meiner Heimatsstadt,
    Kneipp Badesalz..

    und einiges mehr (hab schon unterteilt, das was oben steht ist zur Begrüßung und dann gibt es noch diverses zum Abschied… und für andere Gelegenheiten zwischendurch)
    ist das zu viel des Guten ? Hatte wirklich Probleme mich zu entscheiden :/

  4. Verena Valerie Scharrer on 27. Dezember 2018 at 20:30 said:

    Hast du zufällig eine Ahnung welche österreichischen Produkte es in Japan zu kaufen gibt?

    Habe da vor allem an Sachen wie Manner und Mozartkugeln gedacht oder Zotter Schoko.

    • Hallo Verena,

      Manner und Mozartkugeln gibt es auch in Japan, werden aber trotzdem gerne von den Japanern genommen, weil die in Japan ziemlich teuer sind. ;)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  5. Stephan on 6. Januar 2019 at 15:08 said:

    Hallo Tessa,

    あけましておめでとうございます!

    Ich war jetzt 4 mal in den letzten 2 Jahren in Japan und habe bei meinen Freunden folgendes festgestellt: Schwarzbrot ist wie du schon mal berichtet hast der Renner als Mitbringsel. Aber auch halbtrocken oder trockener Rotwein wird gern genommen. Der Favorit neben Toffifee und Merci und Semmelknödel in Folie zum aufkochen ist Gewürz-Spekulatius. Ich habe eine private Gastgeberin via Airbnb kennengelernt und nutze Tabata als Basis für meine Erkundungen.

    Gruß Stephan

    • Hallo Stephan,

      dir auch ein frohes neues Jahr! Das kann ich nur bestätigen. Gewürz-Spekulatius und Schwarzbrot nehme ich auch gerne. ;)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  6. Sylvia on 7. Februar 2019 at 8:02 said:

    Hallo Tessa,

    mein Sohn (19) macht im April eine Sprachreise nach Tokio! Er wohnt zuerst im Hotel; dann bei einer Gastfamilie und dann wieder eine Woche im Hotel!
    Wir sind aus Österreich/Wien!
    Was wäre eine gute Idee für Gastgeschenke; und soll er für den Schulleiter von EF auch was mitbringen?
    Wir dachten an Mannerschnitten aber jetzt hab ich gelesen das es die in Japan gibt; was wäre sonst eine gute Idee?
    Noch eine Frage er wird im August 20 und würde gerne Sake trinken ist das möglich da er das gerne macht? Wie ist es wenn er dazu eingeladen wird; ist es dann erlaubt? Wäre es vielleicht möglich dir per mail zu schreiben?
    Danke
    LG aus dem kalten Wien
    Sylvia

    • Hallo Sylvia,

      also ich würde Hanuta oder Waffeln mitbringen.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • Sylvia on 8. Februar 2019 at 10:47 said:

        Für beide oder nur für die Gastfamilie! Wäre es ausnahmsweise möglich auch den Rest der Frage zu beantworten auch wenn das der falsche Blog ist? Oder darf ich dir die restlichen Fragen per Mail senden? Bitte um Mailadresse? Oder schreib mir einfach kurz selbst!
        Danke für die Hilfe!
        LG aus Wien

  7. Thomas on 8. Februar 2019 at 10:29 said:

    Hier mal eine lustige Anekdote. Meine Tochter arbeitete bis Ende 2018 in einer Farm auf Kyushu. Zur Adventszeit wurde sie von uns natürlich “artgerecht” mit Lebkuchen, Spekulatius und Stollen aus Deutschland versorgt, was vor Ort auch sehr gut ankam. Diese weihnachtlichen Leckereien standen dann zur freien Verfügung regelmäßig im Aufenthaltsraum.
    Auch ein Adventskalender (nur mit Bildern) wurde von meiner Tochter dort angebracht und wurde sehr erstaunt und interessiert aufgenommen. Anfangs öffnete meine Tochter noch die Türchen. Eines Tages war jedoch plötzlich das neue Türchen still und heimlich bereits geöffnet worden, und tatsächlich entbrannte in Folge ein Wettkampf, wer es schafft, als Erster das Türchen des neuen Tages zu öffnen.
    Nun wurde auf der Farm sehr bodenständig und regional gekocht und Tochter wurde so oft zum Quell allgemeiner Heiterkeit, wenn sie bestimmte Spezialitäten der erste Mal kostete. Ein häufiger Kommentar meiner Tochter via Skype: “ich wurde schon wieder ausgelacht…”.
    Nun sann meine Tochter auf “Rache” und erbat trotz meiner massiven Bedenken mit einer kommenden “Spekulatius-Lieferungen” auch Lakritz-Schnecken mit zusenden. Diese wurden mit dem Gebäck von ihr mitten auf den Tisch offeriert. Scheinbar war die Lackritzschnecken-Gefahr noch nicht wirklich ins ländliche Osumi vorgedrungen, denn es wurde arglos und beherzt zugegriffen. Nun war es an meiner Tochter sich an den angestrengten Gesichtern und Kaubewegungen zu ergötzen.
    Die Krönung des Ganzen war dann allerdings, dass die auf die Lakritze hereingefallenen Japaner ihrerseits mit größten Vergnügen und dem Rest der Tüte auf Jagd nach noch arglosen Kollegen gingen um der Schadenfreude zu frönen.
    Das nur als Beispiel, dass auch ungeliebte “Geschenke” bei geschicktem Einsatz “Freude” bereiten.
    Allerdings meint meine Tochter, dass die Japaner auf Kyushu in jedem Fall anders ticken, als beispielsweise die in Tokio.

    • Hallo Thomas,

      das mit den Türchen kenne ich auch. ;) Ich hab das 2008 in Nara in meiner Firma gemacht. xD

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  8. Florian on 18. Februar 2019 at 11:32 said:

    Hallo Tessa,

    eine sehr tolle und nützliche Seite hast du hier geschaffen!

    Ich werde zusammen mit meiner Freundin in zwei Wochen zum ersten Mal nach Japan reisen. Wir haben über die Seite nagomivisit.com ein Essen mit einer lokalen Familie arrangiert und sind da auch schon etwas nervös aber freuen uns auch gleichzeitig darauf.
    Wir möchten der Familie ein paar Kleinigkeiten mitbringen als Dankeschön, dass sie das so anbieten. Dafür haben wir einige Süßigkeiten, Tee und deutsche Spätzle in einer netten Box verpackt.
    Wenn ich das so richtig verstehe übergeben wir das Geschnek dann direkt wenn sie uns am Bahnhof abholen? Ich glaube auch, dass ich mir die übliche Floskel in der Nervosität nicht merken kann, aber schätze es wäre kein Weltuntergang wenn man das nicht sagt?

    Grüße
    Florian

  9. Sonja on 21. Februar 2019 at 14:05 said:

    Hallo Tessa,

    in vier Wochen ist es endlich soweit und mein Kindheitstraum geht in Erfüllung. Drei Wochen Japan mit hoffentlich vielen Kirschblüten! (Dank deiner Kirschblütenvorhersage sind wir guter Dinge zeitlich absolut ins Schwarze getroffen zu haben!)

    Wir haben uns ein paar Aktivitäten herausgesucht (über AirBnB) und auch zwei Reiseführer in zwei Städten. Nun frage ich mich schon seit einiger Zeit, ob es höflich wäre, den Guides eine Kleinigkeit zu überreichen (eine Tafel Schokolade oder ähnliches) oder ob das ähnlich wie beim Trinkgeld eher unüblich ist, da es sich ja eigentlich um eine Dienstleistung handelt. Falls man etwas überreichen kann/darf, sollte man das eher vor Beginn der Aktivität/Tour tun oder besser bei der Verabschiedung?

    Ich verfolge deinen Blog bereits seit mehreren Monaten und dank der vielen nützlichen Informationen konnte ich bereits einige Fragen klären, Touren und Sightseeing besser planen und mich hoffentlich gut genug mit den Fettnäpfchen vertraut machen um sie zu vermeiden. Nun in der heißen Phase der Planung wird es vielleicht noch mehr Fragen geben. ;)

    Vielen Dank und ein großes Lob für deine Mühen!

    Viele Grüße aus dem Schwarzwald
    Sonja

    • Hallo Sonja,

      Geschenke wie Hanuta oder ähnliches würde ich am Ende übergeben.

      Wohin geht es denn genau? ;-)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • Sonja on 23. Februar 2019 at 11:45 said:

        Hallo Tessa,

        vielen Dank für deine Antwort, das hilft mir sehr :) Bleibt nur zu hoffen, dass ich den Satz vor lauter Aufregung nicht vergesse.

        Unsere Route: Osaka – Koyasan – Hiroshima – Kyoto – Nagoya – Takayama – Kanazawa – Tokio. Jeweils mit Tagesausflügen nach Miyajima, Nara, Uji, Tsumago/Magome, Shirakawago, Kamakura und Hakone. Einmal die Touristenklassiker und wahrscheinlich viel zu viel auf der Liste. ;)

        Viele Grüße aus dem Schwarzwald
        Sonja

  10. Markus on 27. Februar 2019 at 16:42 said:

    Hallo Tessa,

    ich plane derzeit eine Reise nach Japan unteranderem mit dem Ziel dort nach Möglichkeit auch (Freiwillige) Feuerwachen und deren Mitglieder zu besuchen.

    Sollte ich mich hier an die Geschenkvorschläge/ Richtlinien für Geschäftspartner halten?

    Mein erster Gedanke wären ein von meiner Feuerwehr unterschriebenes Fotojahrbuch (übersetzt) sowie ein paar österreichische “Klassiker” wie Mozartkugeln und eine Flasche Birnenmost.

    lg
    Markus

  11. Andreas Puzicha on 2. März 2019 at 14:59 said:

    Macht auch bei uns keinen guten Eindruck in gehobenen Kreisen mit irgendwas beliebigen aus dem Supermarkt-Regal anzurücken, das der Beschenkte eben in jedem Supermarkt rumliegen sieht.
    Bei männlichen Geschäftspartnern, die man überhaupt erst kennenlernt, würde ich einen guten, deutschen Tropfen oder auch ein, zwei Flaschen Cuveé in einem Holzkistchen vorschlagen. Bei weiblichen eine super vornehme Pralinenschachtel von Lindt.
    Da kann man ja, wie bei uns, bei der Übergabe sagen: “Es ist ja nur eine Kleinigkeit, ich hoffe, es trifft halbwegs Ihren Geschmack”.
    Und für Kinder kann man es ja mal auch mit Vollmilchbrocka versuchen, oder was lustiges wie Ü-Eier.

  12. Kerstin Griese on 3. März 2019 at 14:28 said:

    Liebe Tessa,

    erstmal Glückwunsch zu deinem toll gemachten Blog, wo ich schon viel spannendes für unseren Urlaub erfahren habe. Wir fliegen in zwei Wochen nach Tokyo und fahren nach ein paar Tagen nach Osaka. Dort treffen wir zwei japanische Bekannte von uns, die in Deutschland leben, aber im März ihre Familie besuchen. Sie haben sich im gleichen Hotel eingemietet, damit sie uns mehrere Tage durch die Gegend führen können. Wir sind unsicher, was wir den beiden mitbringen sollen, da sie deutsche Produkte ja jederzeit selbst kaufen können. Vielleicht können wir in Tokyo was besorgen, aber was? Hast du einen Tipp?

    Liebe Grüße

    Kerstin

  13. Rebecca Schmidt on 7. März 2019 at 17:27 said:

    Hallo Tessa,
    Ich weiß nicht ob die Frage hier schon gestellt wurde aber wir übernachten in Japan mehrere Tage in verschiedenen Airbnbs. Ist es hier üblich, Gastgeschenke zu übergeben? Es sind teilweise auch sehr nette Gastgeber, die uns vom Bahnhof abholen etc.

    Liebe Grüße, Rebecca

  14. Konnichiwa,
    und vielen lieben Dank für die vielen Hilfreichen Tipps. Für mich und meinen frisch gebackenen Ehemann geht es bald das erste Mal nach Japan. :)
    Wir haben uns einen Camper gebucht und wollen so das Land bereisen. Hier nochmal vielen Dank für die tollen und hilfreichen Artikel rund um die Japanreise mit Campervan.
    Aus deinen Beitrag zum Thema Gastgeschenke konnte ich leider nicht heraus lesen ob ich in meinem Fall Gastgeschenke mitbringen sollte.

    Ist es richtig dem Fahrer der uns vom Bahnhof abholt, der Frau die uns so toll via E-Mail beraten hat und dem jenigen der uns den Camper übergibt kleine Geschenke zu übergeben?

    Ich hätte das jetzt gemacht weil sie ja so viel Arbeit hatten, als kleines Dankeschön. Und weil ich mir nicht sicher bin ob das so richtig ist, schreibe ich dir jetzt doch. Möchte in so wenig Fettnäpfchen wie möglich treten. ;)

    Vielen Dank im voraus!
    Und liebe Grüße
    Mrs Pünktchen

    • Hallo Mrs Pünktchen,

      also ich würde nichts mitbringen. Stell dir mal vor, wenn da jeder Kunde etwas mitbringen würde…

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  15. ジェ二ファ on 17. März 2019 at 1:15 said:

    はじめまして🌸
    Zuerst einmal wollte ich dir für diesen tollen Artikel Danken! Er hat mir bei meinen letzten Japan Aufenthalten sehr geholfen die passenden Geschenke zu finden!
    ありがとうございました👏🏻

    Nun stecke ich aber in einem kleinen Dilemma wo ich langsam Anfange zu verzweifeln und erbitte deine Hilfe! 👏🏻
    Ich fahre nächste Woche wieder für eine Zeit lang nach Japan und lebe dort bei einer Gastfamilie. Genauer gesagt bei einem Freund den ich schon lange kenne und seiner Mutter.
    Als ich fragte was seine Mutter gern hat fiel ihm nur Wein ein. Typisch Mann halt 😩
    Ich habe jetzt folgende Dinge (Österreich):
    Mozartkugeln/ Zotterschokolade 3 verschiede auch verschiede Österreich Motive/ Rotwein/ Ricola Albensalbei/Toffifee/ Alpenzuckerl aus Wien und einen Tee aus Kräutern meiner Heimatstadt zubereitet. Bin auch am überlegen eine Ansichtskarte meiner Stadt dazuzugeben allerdings sind all auf Deutsch oder Englisch und seine Mutter kann leider nur Japanisch….
    Auserdem wollte ich auch ein Bier meiner Stadt dazugeben da er gerne Bier trinkt. Allerdings bin ich mir unsicher ob das Geschenk auch angemessen ist. Ich meine ob es gut ist vor seiner Mutter ihm Bier zu schenken. 😂(26. Jahre)
    Wird das Geschenk auch dann ohne meine Anmerkung für beide gesehen oder nur für die Person der ich es überreiche? Da er auch normalerweise nicht mehr dort wohnt. Nur halt jetzt wo ich dort bin 🤔

    Auch das verpacken ist ja so eine Sache. Da tu ich mir am schwersten. 🤦‍♀️
    Wenn ich jetzt die Sachen alle in eine Schachtel verpacke soll ich diese dann auch nochmal einpacken und in ein Sackerl tun? Und wenn Stoff oder reicht normales Geschenkssackerl? 🤔
    Bei meinen anderen Gastfamilien war ich noch „blau“ hinter den Ohren weshalb man es mir nicht übel nahm. Nur diesesmal möchte ich alles richtig machen…

    Ich bedanke mich im Voraus für eine Antwort und entschuldige mich für den langen Text.
    Lg. Jenny

    • Hallo Jenny,

      also ich würde das nicht extra einpacken und in einem Stoffbeutel mit hübschen Motiv verschenken.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • ジェニファ on 18. März 2019 at 22:47 said:

        Hallo Tessa, Danke für deine schnelle Antwort!
        Stoffbeutel konnte ich leider niergends finden trotz tagelanger suche und bestellen ist zuspät :(
        Habe jetzt eine schöne Schachtel gefunden die ich nochmals mit geschenkspapier einhülle.

        Und wird das Geschenk automatisch für den gesamten Haushalt gesehen? 🤔

        Lg.

  16. Julia on 23. März 2019 at 18:29 said:

    Hallo Tessa,

    Erstmal vielen Dank für dein tolles Blog!

    Ich habe eine Frage: Was würdest du als Hochzeitsgeschenk in Japan empfehlen? Mein Mann und ich sind zur Hochzeit von unseren Freunden in Japan eingeladen (sie sind ein japanisch-weißrussisches Paar). Ist es üblich, Geld zu schenken? In welchem Bereich befindet sich normalerweise der Betrag? Und wie soll man das Geschenk (bezüglich Farben) verpacken? Zum Roten/Weißen habe ich kontroverse Meinungen gefunden.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Julia

    • Hallo Julia,

      da würde ich 50.000 oder 70.000 Yen als Geschenk in einem schönen Umschlag packen. Ich würde rot und gold meiden.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  17. Barbara on 24. März 2019 at 5:41 said:

    Hi Tessa,
    Wir sind dankbar für die vielen klasse Tipps vorab und haben auch schon das e book Japan – Tipps erstanden 😀 und haben gestern deine aufgezeichneten Potcasts in langen Autofahrten gehört.
    Momentan sind wir noch in Australien für 3 Tage und deshalb auf die schnelle noch 3 Fragen,da wir evtl hier für Japan noch Dinge besorgen wollen:
    1. Gibt es Müsli in den Supermärkten?
    2. Wir sind privat an einem Abend zu einer Art „Kochworkshop“ eingeladen (wir wissen auch noch nicht was das wird) , bei jemanden den wir noch nicht persönlich kennen. Wir können hier in Australien noch versuchen, etwas von den Gastgeschenken die du aus Deutschland als Tipp angegeben hast zu finden. Gibt es sonst etwas, das man von Australien mitbringen könnte?
    3. Hast du Erfahrungen mit der Lieferung des JR Zugpasses an eine Adresse in Japan? Wir haben in Tokio 6 Tage ein airbnb und wollen es uns nun dorthin liefern lassen. falls das nicht klappt, ist es natürlich blöd!

    Lieben Dank für eine Antwort -aber am Mittwoch fliegen wir schon…
    Beste Grüße aus Australien
    Barbara

    • Hallo Barbara,

      1. Ja, gibt es.
      2. Alkohol geht immer.
      3. Ich würde ihn in Japan kaufen.

      Wenn du dich bedanken möchtest, wäre eine positive Bewertung des eBooks auf Amazon toll. :-)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  18. Verena on 25. März 2019 at 1:45 said:

    Liebe Tessa,

    Könntest du vielleicht auch umgekehrt einen Blogbeitrag machen für Souvenirs aus Japan und was sie ca kosten?
    Wäre hilfreich zu wissen wann etwas überteuert ist und wann man zuschlagen sollte.
    Vll auch wo man günstig Mode bekommt – vll so etwas wie ein japanisches Äquivalent zu H&M?

  19. Saskia on 15. August 2019 at 22:39 said:

    Moin aus Hamburg!

    Wir fliegen bald nach Japan und treffen dor auch einen Freund. Er bat uns um Cremes der Narurkosmetikmarke Logona. Anscheinend ist diese in Japan beliebt aber noch deutlich teurer als hier in Deutschland.
    Nur als kleiner Tipp.

    Liebe Grüße,

    Saskia

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