Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden, lohnt sich ein Besuch in einer heißen Quelle (Onsen). Warum also nicht Onsen mit Wandern kombinieren? Über Facebook fand ich die Gruppe “Hiking, Climbing and Camping in Japan”. Der dortige Administrator, Dave, schlug eine Wanderung kombiniert mit Onsens auf der Halbinsel Shizuoka 静岡 vor. Spontan sagte ich zu, da die Halbinsel auch nur wenige Stunden von Tokio entfernt liegt. Zunächst fuhren wir zum berühmten Wasserfall Joren-no-Taki 浄蓮の滝, der von dem Berg Amagi 天城山 herunterfließt. Direkt neben dem Wasserfall kosteten wir auch die regionale Spezialität: Wasabi Softeis わさび. Danach machten wir uns auf den Weg zu den sieben Wasserfällen Kawazu Nanadaru 河津七滝, die wir auf Hängebrücken und Stegen erkundeten. Im Anschluss entspannten wir im berühmten Onsen Odaru 大滝温泉, das direkt neben einem großen Wasserfall liegt. Am Nachmittag schauten wir uns die wilde Küsten-Landschaften der Insel Ebisu Jima 恵比須島 an. Bevor es zurück nach Tokio ging, ließen wir den Abend am Strandbad Onsen Kurone 黒根岩風呂 ausklingen.

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Berg Kawanoriyama 川苔山 liegt inmitten des Okutama Berglandes 奥多摩, dessen Berge zählen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Präfektur Tokio. Durch Okutama 奥多摩 fließt der Fluss Tama-gawa 多摩川, von dem sich auch der Name herleitet. Die 16,9 km Tageswanderung startet auf 455 m Höhe an der Bushaltestelle Kawanoribashi 川乗橋バス停 und führt über eine verlassene Straße zum Wasserfall Hyakuhiro-no-Taki 百尋の滝. Von dort geht es über steile Passagen zum 1363 m hohen Berg Kawanoriyama 川苔山. Nach einer kurzen Rast führt der sanft abfallende Weg zum Bahnhof Hatonosu 鳩ノ巣駅 herunter. Abgerundet wird die Tour mit einem Besuch im Onsen Ume-no-Onsen 梅の温泉 und einem Abendessen im Ramen Restaurant Chikinto チキント ラーメン.

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Der 2,956 m Berg Kiso Komagatake 木曽駒ヶ岳, oder auch Kisokoma 木曽駒, ist der höchste Berg des Kiso Gebirges. Er befindet sich in der Präfektur Nagano 長野県 der Chubu Ebene 中部 und gehört zu den 100 berühmtesten Bergen Japans. Die Komagatake Seilbahn 駒ケ岳ロープウエイ bringt Wanderer vom Fuße des Berges zu einer 2,650 m hohen kesselförmigen Eintiefung unterhalb des Gipfels. Danach führt ein steiler Weg zum Gipfel Kiso-Komagatake 木曽駒ヶ岳. Von dort kann der Wanderer die traumhaften Zentralen Alpen überblicken, die ein bisschen Schweizer Bergen ähneln. Deswegen nennen die Einheimischen die Berge auch die japanische Schweiz. Zur Seilbahn geht es zurück über große Felsbrocken und steile Wege. Zum Abschluss lockt das Onsen Komakusa-no-Yu こまくさの湯 mit einem heißen Bad.

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