Das Dorf Iyashi no Sato (いやしの里) befindet sich im Norden des Saiko Sees und zeigt alte Häuser mit den typisch spitz zulaufenden Strohdächern in einem Freilichtmuseum. Das Dorf ist in dieser Gegend sehr bekannt. Insgesamt können über 20 Häuser betreten und erkundet werden.

Schauen wir uns die Sehenswürdigkeiten Iyashinosato in Kawaguchiko inklusive Öffnungszeiten, Anfahrt (mit Karte) und Barrierefreiheit einmal genauer an:


Geschichte von Iyashi no Sato

Durch einen Erdrutsch 1966 wurde das Dorf an genau dieser Stelle verschüttet. 40 Jahre später wurde es originalgetreu zu einem Freilichtmuseum wieder aufgebaut.  Als Besucher erfährst du interessante Dinge über das damalige Leben im Dorf.

In den verschiedenen Häusern befinden sich Museen, Cafes oder Souvenirläden, wo du dich mit Geschenken eindecken kannst. Einige widmen sich typischen Handwerkskünsten, wie dem Töpfern oder der Papier-Herstellung.

Essen & Trinken

Muse Museum Cafe

Auf dem Rückweg von Isashi-no-Sato solltest du das kleine Cafe des Puppen-Museums ‘Muse’ aufsuchen. Es serviert erstklassigen Tee und japanische Süßigkeiten. Das Cafe liegt direkt am Kawaguchiko-See und hat eine große Außenterrasse.

  • Adresse: 923 Kodachi, Fujikawaguchiko, Minamitsuru District, Yamanashi 401-0302 (Google Maps)
  • Anfahrt:
    • Bus: Kawaguchiko -> Omni Green Bus Line -> Nr. 25 Haltestelle ‘Kawaguchiko Muse Museum’
    • Auto: Kostenlose Parkplätze davor
  • Öffnungszeiten: 9.00-17.00 Uhr
  • Karte: Japanisch/Englisch
  • Preise: ~1.000 Yen
  • Empfehlung: Anmitsu-Set für 860 Yen
    •  Grüner Tee mit japanischen Süßigkeiten (Eis, rote Bohnenpaste Anko, Reiskuchen, etc.)


Insidertipps

  • Wochenenden meiden.

Anfahrt

  • Adresse: 401-0332 Yamanashi, Minamitsuru District, Fujikawaguchiko, Saiko (Google Maps)

Am schnellsten erreichst du Iyashi no Sato mit der Omni Bus Green Line (grüne Saiko Linie) vom Kawaguchiko Bahnhof. Am praktischsten ist allerdings ein Mietwagen, den du dir ebenfalls am Bahnhof Kawaguchiko ausleihen kannst. Vor dem Dorf gibt es Parkplätze.


Barrierefreiheit

  • Barrierefrei = BF, Nicht Barrierefrei = NBF, Stillraum = SR, Wickelflächen = WF, Rollstuhltoilette = RT
  • Leider sind viele Häuser nicht Barriere frei.
  • Iyashi no Sato: BF, WF und RT.

Nützliche Links

Englisch:

Japanisch:


Fehler gefunden? Tipps? Lass mir doch einen Kommentar da!

2 Thoughts on “[Kawaguchiko Reise] Iyashi no Sato: Ein schönes Bergdorf

  1. Thomas Schirrwitz on 6. Oktober 2020 at 7:34 said:

    Hallo Tessa,
    sehr schöne Bilder! Da kommt das Fernweh mit voller Wucht in diesen Zeiten. Leider sieht es für 2021 momentan auch nicht besser aus, dabei wollte ich meiner Frau dieses Dorf kommendes Jahr zeigen.
    Mit Iyashi no Sato verbinde ich ein “kleines Wunder”. Obwohl am Tag zuvor in Tokio noch schönster Sonnenschein herrschte, hatten ich und meine Tochter beim Ausflug nach Kawaguchiko massives Pech: trübes Wetter und Nieselregen. Man steht vorm Fuji und sieht: nichts! Also versuchten wir das beste aus dem Tag zu machen. Wir besuchten u.a. die Eis- und Windhöhle, und da es aufhörte zu nieseln, wanderten wir etwa 3 km durch den Aokigahara Richtung Saiko See.
    Wir kamen am Rande dieses Dorfes an einem Sportplatz aus dem Wald, der von Kirschbäumen umrandet war. Obwohl es Ende April und in Tokio die Kirsche längst verblüht war, standen hier die Bäume auf Grund der hohen Lage in voller Blütenpracht. Toll, dachte ich, wie muss das Aussehen, wenn jetzt noch der Fuji zu sehen wäre? Als ich mich umdrehte, traute ich meinen Augen nicht! Aufkommender Wind hatte die tiefhängenden Wolken aufgerissen und gab den Blick auf einen großen Teil des Fuji frei. Der Zustand hielt, solange wir in Iyashi no Sato waren. Zusammen mit den traditionellen Häusern, den im Dorf blühenden Kirschen, dem Fuji und den wenigen Besuchern herrschte hier eine wunderbare Stimmung. Und natürlich deckte sich Tochter mit allerlei netten Sachen aus dem Angebot der Häuser ein.
    Mit besten Grüßen,
    Thomas

    • Corinna on 6. Oktober 2020 at 10:59 said:

      Hallo Thomas,

      das ist aber eine sehr schöne Geschichte :)

      Viele Grüße aus der WanderWeib-Redaktion
      Corinna

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Post Navigation