Der 1266 m hohe Berg Odakesan 大岳山 gehört zu den drei berühmtesten Bergen von dem Wandergebiet Okutama 奥多摩. Besonders sticht dieser durch seinen einfachen Zugang über die Seilbahn des Berges Mitake 御岳山 heraus und ist damit ein beliebtes Reiseziel. Von der Seilbahnstation Mitakesan 御岳駅 führt ein breiter Pfad über den Berg Mitake 御岳山, den Gipfel Okunoin 奥の院 und den Berg Nabewariyama 鍋割山, um dann über einen Kamm den 1267 m hohen Odakesan 大岳山 zu erreichen. Von hier erhälten wir eine unbeschreibliche Aussicht auf die umliegenden Bergketten. Danach wandern wir den Weg ein Stück zurück und biegen Richtung Steingarten Rockgarden ロックガーデン ab. Dort erfreuen wir uns an dem Wasserfall Ayahironotaki 綾広の滝 und über moosbewachsene Felsbrocken. Abwärts geht es mit der Seilbahn oder über die Straße. Abgerundet wird die Tour mit einem Besuch in dem Onsen Ume-no-Onsen 梅の温泉, das direkt an der Kabe Station 河辺駅 liegt.

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Am Bahnhof Hakoneyumoto 箱根湯本駅 startet die geschichtsträchtige Wanderung Yusakamichi 湯坂道, die mitten durch den Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark führt und knapp 100 km außerhalb von Tokio liegt. Zunächst klettert man über eine uralte Steinstraße zur alten Burgruine Yusakajoato 湯坂城跡 hinauf, um dann auf einem stetig ansteigenden Pfad zum 804 m hohen Berg Sengenyama 浅間山 aufzusteigen. Von hier spaziert man über eine Steinstraße zum Nachbarberg Takanosuyama 鷹ノ巣山. Auf diesem befindet sich die zweite Burgruinenstätte Takansujoato 鷹巣城跡. Danach wird man auf einem abfallenden Weg an dem wunderschönen Wasserfall Chisuji-no-Taki 千条ノ滝 vorbeigeführt, bis man abschließend den Bahnhof Kowasadani 小涌谷駅 erreicht.

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Japan heißt Berge, Berge und nochmals Berge. Insgesamt 80 % der Inselketten bestehen aus Berge. Der Rest besteht aus zugebauten Flächen oder Reisfeldern. Man muss sich nur die Topologie Japans anschauen, um ein ungefähre Vorstellung von der Anzahl zu erhalten. Jedes Wochenende besteige ich einen anderen Berg und bin jedes Mal über die Vielseitigkeit der Landschaften überrascht. Dieses Mal wählte ich den nördlichen 1225 m hohen Hausberg Honnitayama 本仁田山 der Stadt Okutama 奥多摩 aus. Die Wanderung startet am Bahnhof Hato-no-su 鳩ノ巣駅, führt vorbei an einem kleinen Schrein gemächlich den 1111 m hohen Berg Kobutakayama 瘤高山 hinauf und über einen Kamm zum Berg Honnitayama 本仁田山. Der Abstieg erfolgt über steile Wege (<36°), bis ein kleines Dorf erreicht wird. Die restlichen 200 Meter spaziert man gemütlich über eine Teerstraße den Berg herunter. Ein Stück hinter dem Bahnhof rundet ein Besuch im Onsen Moegi-no-Yu もえぎの湯 die Wanderung ab.

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Das Tanzawa-Oyama 丹沢大山 Gebiet weist beeindruckende Berg- und Naturlandschaften auf, die man in kurzer Zeit von Tokio erreichen kann. Besonders bekannt ist die Gegend für ihre zahlreichen Wanderwege, die durch spektakulärere Aussichten von den Bergen, das satte Grün im Frühling und die rote Blätterfärbung der japanischen Ahornbäume im Herbst überzeugen. Von dem Bahnhof Isehara 伊勢原駅 aus kann man bei der abwechslungsreichen Tagestour (12,6 km) gleich mehrere Sehenswürdigkeiten entdecken: Den 1252 m hohen Berg Oyama 大山, eine Seilbahn, den Schrein Oyama Afuri 大山阿不利神社, mehrere Wasserfälle und das Onsen Kotakuji 広沢寺温泉. Die Abstiegsstrecke kann man in keinem Wanderführer finden und ist damit ziemlich einsam, aber gut ausgeschildert.

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Das Land der aufgehenden Sonne gilt auch als Land der zahlreichen Berge. Allerdings gibt es das Bergsteigen in Japan noch nicht so lange. Der erste japanische Bergsteiger war der Mönch Banryu in 1823, der den Berg Kasagatake (2989 m) bestieg. Nachdem er den Berg erfolgreich bewältigt hatte, bestieg er die höchsten und gefährlichsten Berge Japans. Erst in der Meiji-Periode (1868 – 1912) wurde das Bergsteigen durch Europäer bekannter. Von diesem Zeitpunkt an Begann der Ansturm durch die breite Bevölkerung auf die Berge. Eine der bekannteren Wanderungen führt über den 890 m hohen Berg Sengenrei 浅間嶺 und der 920 m hohen Spitze Kazumabunki 数馬分岐. Der Startbahnhof Musashiitsukaichi 武蔵五日市駅 kann innerhalb von einer Stunde von Tokio erreicht werden. Die Tour präsentiert Panorama-Aussichten auf die japanischen Alpen samt Fuji. Zunächst wandert man zum Wasserfall Hosawa-no-taki 法沢の滝 auf gut ausgebauten Natur-Wegen, um dann den steilen Berg Sengenrei 浅間嶺 zu bestiegen. Im Anschluss verläuft der Weg gemächlich über einen Kammrücken zur Spitze Kazumabunki 数馬分岐. Der Abstieg erfolgt über zahlreiche Stufen und einer bequemen Teerstraße. Am Ende der Wanderung lockt ein heißes Bad mit heilsamen Mineralien im Kazuma-no-yu Onsen 数馬の湯温泉.

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Kirschblüten und Wandern in Japan kombinieren? Gibt es auf den Bergen Hakusan 白山 und Sakurayama 桜山! Die Wanderung gehört zu den schönsten Kirschblüten-Touren in ganz Japan. Die 8.2 km Wanderung startet an der Haltestelle Nanasawa-byoin-iriguchi 七沢病院入口. Von hier geht es auf gut ausgebauten Pfaden durch die japanische Natur. An einigen Stellen erhalten wir schöne Ausblicke auf die Bucht und grüne Bergketten. Unterwegs erfahren wir einiges an japanischer Geschichte und erleben dabei eine einzigartige Natur auf stetig ab- und ansteigend Wanderwegen. Über zwei Berge Hakusan 白山 und Sakurayama 桜山 und durch einen Park erreichen wir den Tempel Hasedera 長谷寺. Hier erwartet uns ein Meer an Kirschbäumen, die gerade in voller Pracht blühen. Danach steigen wir eine  lange Treppe hinab und besuchen die heiße Quelle Furusato-no-Yado (Iyama-Onsen) ふるさとの宿 飯山温泉.

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