Was ist eigentlich Sake? Wo trinkt man diesen japanischen Reiswein und wo kann man ihn kaufen? Oder suchst du nach Vorschlägen, wo man in Tokio/Japan Sake trinken kann? Dann suche nicht weiter, sondern informiere dich in diesem Artikel über Sake Sorten, deren Geschmack und vielen weitere Informationen. Neben den japanischen Brauereien beschreibe ich dir auch, welch wichtigen Stellenwert Japans Nationalgetränk in der heutigen Kultur hat.

Schauen wir uns an, ob Sake (oder auch Nihonshu 日本酒, dt. japanischer Alkohol) auch bei uns in Deutschland/Österreich/Schweiz schmeckt:


Was ist Sake?

Sake ist ein fermentiertes alkoholisches Getränk aus Japan, das aus Reis und Wasser hergestellt wird. Er wird ähnlich wie Bier gebraut, aber wie Wein getrunken und enthält einen Alkoholgehalt von ~15%.

Arten

Bei Sake solltest du zwischen einem einfachen Sake Futsushu und einem Premium-Sake unterscheiden.

  • Der Futsushu-Sake wird aus neutralem Alkohol und meist Zusatzstoffen wie Glutamat hergestellt. Dieser wird oft in japanischen Kneipen getrunken.
  • Der Premium-Sake erkennst du an dem Poliergrad von über 70%. Je niedriger der Wert, desto hochwertiger der Sake.  Der Premium-Sake wiederum unterscheidest sich in folgende Sorten:

Der Premium Sake wird zunächst in Junmai (ohne zugesetztem Alkohol) oder nicht Junmai unterschieden.

  • Junmai 純米 bedeutet, dass der Sake nur aus Reis und Wasser gebraut wird. Hochwertiger Junmai-Sake besitzt ein kräftiges und vollmundiges Geschmacksprofil und wird sowohl kalt, als auch warm getrunken.
  • Junmai Ginjo 純米吟醸 schmeckt meist milder und vollmundiger als ein Ginjo und ähnelt mit seinem fruchtig-milden Geschack einem Weißwein. Ein Junmai Ginjo wird oft zu Fisch oder kräftigen Speisen serviert.
  • Junmai Daiginjo 純米大吟醸 wird ohne Zugabe von Alkohol hergestellt. Dadurch erhält der Junmai Daiginjo mehr Fülle und entwickelt eine gute Balance zwischen Aroma und Geschmack. Dieser Sake schmeckt zur Vorspeise bis zur Hauptspeise.
  • Honjôzo 本醸造 erhält eine Zugabe von 10% Alkohol, dadurch entwickelt er einen leichten und trockenen Geschmack. Der Honjozo eignet sich gut zu Sushi und Sashimi (roher Fisch).
  • Ginjo 吟醸 ist ein aromatischer Sake, der sich durch die Langzeitgärung bei niedriger Temperatur und einem Poliergrad von <60% auszeichnet. Auch bei diesem wird Alkohol hinzugesetzt.
  • Daiginjo 大吟醸 ist der hochwertigste Sake, dessen Poliergrad unter 50% liegt und ist ein feiner bukettreicher Sake, der als Aperitif getrunken wird.

Außerdem gibt es noch spezielle Sake-Stile:

Spezielle Sake-Stile

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Auch der Sake entwickelt sich immer weiter und bringt neue Stile hervor:

  • Ama-Sake 甘酒 – Das aus der Vorproduktion von Sake erstellte Getränk enthält keinen Alkohol und schmeckt süß und nahrhaft. Früher wurde es in Gästehäusern auf den Handelsstraßen zwischen Kyoto und Tokio gerne als Muntermacher getrunken.
  • Koshu Sake (Aged Sake) 古酒 – Gereifte Sake-Sorten besitzen eine dunkle Farbe und warme Geschmacksrichtungen von Kakao, Karamell über Muskatnuss.
  • Nama-Sake 生酒 – Der Nama-Sake wird im Gegensatz zum normalen Sake nur einmal pasteurisiert. Deshalb entwickelt sich ein lebendiger und fülliger Geschmack. Dieser Sake sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • Nigori-Sake 濁り酒 – Der Nigori ist der ursprüngliche Sake, als es noch keine Filterungen gab. Der Sake wird grob gefiltert und enthält kleine Reis-Partikel.
  • Sparkling Sake スパークリング酒 – Der Sparkling Sake ist der neueste Stil und hat einen fruchtig-süßsauren Geschmack. Dieser Sake wird als perlender Aperitif getrunken.

Sake für Anfänger

Sake-Anfänger sollten mit den modernen Geschmacksrichtungen, die leicht und fruchtig sind, anfangen: Sparkling Sake, Nama-Sake oder sogar Junmai Daiginjo. Insgesamt gilt es über 400 verschiedene Aromen und Geschmacksrichtungen zu ‘probieren’. Zum Entziffern der Etiketten ist dieser Artikel recht nützlich. ;-)

Temperatur

Premium-Sake sollte eher kühl (10-15°C) getrunken werden, um die zarten Aromen nicht zu verlieren. Oft wird nämlich schlechter Sake erhitzt, um die mangelhafte Qualität zu überdecken. Einige Sake-Sorten können aber auch warm getrunken werden. Dazu sollte dieser nicht in der Mikrowelle, sondern im Wasserbad langsam erwärmt werden.

Eine kleine Anleitung:

  • Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
  • Bis 80°C abkühlen lassen
  • Sake in eine Karaffe füllen und 1-2 Minuten ins Wasserbad stellen
  • Warten bis eine Temperatur von 40°C erreicht wird.
  • Prost oder besser: Kanpai! ;)

Gefäße

Manchmal bekommst du in Kneipen oder  Restaurants den ‘alten’ Masu-Holzbecher, der ursprünglich als 180ml Reis-Messbecher verwendet wurde. Am verbreitetsten ist allerdings der kleine Becher o-choko, der aus Keramik hergestellt wird. In den letzten Jahren wird auch in Japan aus Weingläsern oder speziellen Gläsern getrunken, um die vollen Aromen des hochwertigen Sakes zu genießen.

Das Trinken von Sake ist in Japan mit einer wichtigen Etikette verbunden, dass du dir nie selbst nachschenkst! Am besten schenkst du deinem Gegenüber immer etwas ein, bevor das Glas leer ist. Wenn dir Sake angeboten wird, nimmst du das Glas in beide Hände und lässt dir einschenken.

Speisen

Sake kann auf Grund seinem niedrigen Säuregehalt sowohl pur, als auch mit Speisen getrunken werden. Er passt sowohl zur Japanischen Küche, als auch zur Europäischen. Am besten probierst du dich durch einige Sake-Sorten, um dir einen Eindruck zu machen. Vielleicht solltest du dich vor deinem Besuch im Restaurant in Japan, mit den Tischmanieren und den Fettnäpfchen vertraut machen.

In Japan Sake trinken

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Fast überall in Japan kannst du Sake trinken. Ein paar Beispiele:

Tokyo: In den vielen Kneipen und Restaurants kannst du Sake trinken. Sie verstecken sich zumeist in den kleinen Seitengassen von Tokio. Beispielsweise gibt es viele Kneipen in Shinjuku Goldengai oder Omoide Yokocho. Empfehlenswert sind die Aged-Sake-Bar „Shusaron“ in Shinagawa oder die „Bar High Five“ in Ginza. Wer Sake als Souvenir kaufen möchte, sollte den abgelegenden Sake-Laden Koyama besuchen, der eine riesen Auswahl aus fast allen Präfekturen Japans besitzt.

Osaka: An der Shinsaibashi-Straße wirst du garantiert guten Sake finden. Dort gibt es die  „Hana Sake Bar“, die immer 15-20 gute Sake-Sorten auf Lager hat.

Kyoto: In Kyoto solltest du das abgelegene Fushimi-Sake-Viertel aufsuchen. Dort gibt es viele Sake-Brauereien, die kostenlose Verköstigungen anbieten. Wenn du es etwas lebendiger magst, suche das Gion-Viertel auf. Dort gibt es viele Kneipen und Restaurants. Am bekanntesten ist die „Bar K6, die mehr als 1.200 verschiedene Sake-Sorten (inklusive Premium Sake) anbietet.

Hiroshima: In Hiroshima solltest du die Bar Flat Sake besuchen, die mehr als 40 Sake-Sorten serviert. In dieser Bar kannst du verschiedene Sake aus der Region Hiroshima probieren, die unter anderem aus dem berühmten Sake Dorf Saijo stammen.

Natürlich bieten auch Brauereien Sake an:

Sake Brauereien in Japan

Heute gibt es mehr als 1.300 Sake-Brauereien über ganz Japan verteilt. Die berühmtesten befinden sich in den Präfekturen Hyogo (Kobe) und Kyoto, die die Hälfte der gesamten Produktion ausmachen. An dritter Stelle steht die Region Niigata. In einigen Regionen entwickelten sich sogar einige Besonderheiten:

  • Ost-Japan (Tokio) eher schlicht und klar
  • West-Japan (Kyoto) meist milder
  • Nord-Japan (Niigata) klarer und trockener Geschmack
  • Süd-Japan (Kyushu) eher vollmundig und süßer.

Es gibt aber auch Unterschiede zu Sake-Brauereien Standorten, die am Berg oder an der Küste liegen. Frisch und trocken sind die Sake an der Küste und vollmundig und kräftig in den Bergen.

Eine Besonderheit ist außerdem der „Herren-und Damen-Sake“, deren Unterschied vom jeweiligen Wasser herstammt:

  • Kobe:  Das harte Wasser im Sake-Dorf Nada zaubert einen kräftigen Sake (Otoko-Sake) mit klarer Struktur heraus. Eine gute Adresse ist die Brauerei Fukuju, die viele Sorten herstellt.
  • Kyoto: Der Kyoto Sake ist ein eher milder und geschmeidiger Sake (Onna-sake), der aus weichem Wasser in Fushimi hergestellt wird. Berühmt ist die Brauerei Fujioka, die dem Sake eine seidige Textur verpasst.

Es gibt sehr viel mehr Brauereien und viele bieten auch Führungen an. Wer sich aber einfach ‘durchprobieren’ möchte, sollte sich auf den Weg nach Hiroshima machen. Ganz in der Nähe liegt nämlich das Sake Brauerei Dorf Saijo, indem du von Brauerei zu Brauerei wandern kannst. Dort probierst du den Sake und erfährt alles über die Herstellung.

Und in Niigata gibt es das “Japanische Oktoberfest”, auch genannt Sake no Jin. Das ist ein Fest nur für Sake mit über 500 Sakesorten von über 90 Brauereien.

Sake im Ausland

Falls du es nicht nach Japan schaffen solltest, kannst du trotzdem Sake probieren. Dazu musst du nur eine japanische Kneipe in Düsseldorf besuchen oder den Sake online bestellen.

Düsseldorf:

Online-Läden:

  • Sakelicious  liefert nach Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland und Luxemburg uvm.
  • Japancentre liefert nach ganz Europa.

Hinweise zur Lagerung

Sake solltest du innerhalb von zwei Jahren (außer gereifter Sake) trinken. Außerdem sollte er trocken, dunkel und kühl gelagert werden. Die Flasche besser keiner Sonneneinstrahlung aussetzen und nach der Öffnung innerhalb von vier Wochen verbrauchen.

Sake in Japan heute

Mehr als 2.000 Jahre gibt es Sake in der japanischen Religion Shinto, um den Göttern der Natur zu danken, wurde Sake gerne als Opfergabe gebracht. Noch heute kannst du diese Opfergaben z. B. am berühmten Meiji-Schrein in Tokio bestaunen. In den letzten Jahren entwickelten sich neue Geschmacksstile wie der Sparkling Sake, um noch mehr junge Leute anzusprechen.

Bei traditionellen Shinto-Zeremonien, Hochzeiten oder Feiern wird ebenfalls Sake gereicht. Bis heute wird Sake zeremoniell von Priesterinnen gebraut und bei religiösen Anlässen dargebracht. Ferner ist das Ritual des Einschlagens eines Sake Fasses zu Neujahr oder das symbolische Trinken von Sake an Hochzeiten fester Bestandteil der japanischen Kultur.

Und nun: Prost! Kanpai!


Nützliche Schriftzeichen

  • 日本酒 – Nihonshu oder Sake
  • 清酒 -Purer Sake Seishu
  • Premium Sake
    • 本醸造 – Honjozo
    • 純米 – Junmai
    • 純米吟醸 – Junmai Ginjo
    • 吟醸 – Ginjo
    • 純米大吟醸 – Junmai Daiginjo
    • 大吟醸 – Daiginjo
  • Neue Sake-Stile
    • スパークリング酒 Sparkling Sake
    • 古酒 Koshu Sake (Aged Sake)
    • 濁り酒 Nigori-Sake
    • 生酒 Nama-Sake
    • 甘酒 Ama-Sake
  • 乾杯! Prost! Kanpai!
  • 一杯 Ippai – Ein Glas
    二杯 Nihai – Zwei Gläser
    三杯 Sanbai – Drei Gläser
    -> Mehr als vier Gläser

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14 Thoughts on “[Tipps] Japanischer Sake: Ein Getränk für Genießer!

  1. Rainer Stobbe on 21. November 2016 at 8:22 said:

    Sake ist schon ein wunderbarer Trank, der auch international in den letzten drei Jahrzehnten – gemeinsam mit der Verbreitung japanischer Küche – eine wunderbare Entwicklung durchgemacht hat. Meine erste intensive Erfahrung mit Sake habe ich am Ende meines Studiums an der Kyoto Universität gemacht, als mich mein Tutor auf eine Reise durch Japan mittels Sake eingeladen hat. Es war ein sehr geschmackvoller Abend, der leider nur vom “the Day After” getrübt wurde. Der war so heftig, dass ich erst einmal einige Jahre davon Abstand genommen habe.
    Aber spätestens seit dem Sake-Tasting, dass das Ehepaar Ueno bei der Jahreshaupt- (und in diesem Jahr: Jubiläums-) Versammlung des Deutsch-Japanischen Wirtschaftskreises im Sommer in Berlin durchgeführt hat, bin ich wieder sehr begeistert von diesem “Göttertrank”. Wer sich in die Welt dieses Genusses begeben möchte, sollte sich solch erstklassigen Kennern anvertrauen, denn mir hat sich dadurch eine wirklich neue (Genuß-)Welt erschlossen! Wie beim Wein gibt es so viel gutes Neues zu entdecken; und wer sich auf eine Sake-Reise in Japan begeben möchte, der tut auch der lokalen und regionalen Wirtschaft in den oft strukturschwachen Gegenden, in denen der “edle” Sake produziert wird, etwas Gutes.
    Wer Kyoto hört und denkt: “strukturschwach???” sollte bedenken, dass die Präfektur Kyoto im Norden bis zum japanischen Meer reicht und hinter den Stadtgrenzen der Stadt Kyoto im Prinzip das Landleben anfängt.

    • Hallo Rainer,

      also ich war auch überrascht, welche Sake-Arten es insgesamt auf dem Markt gibt.

      Kyoto ist auch bekannt für ihre Küche und ihr Sake. Ich muss dir zustimmen, Kyoto hat so viel mehr zu bieten!

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • Rainer Stobbe on 21. November 2016 at 15:45 said:

        Hallo Tessa, zugegeben hat sich bei mir mit der Zeit auch in Sachen Sake ein gewisser “Regionalpatriotismus” pro-Nord-Japan herausgebildet, der durch das Tasting bei den Uenos noch verstärkt wurde: die für mich persönlich leckersten (und überraschendsten) kamen aus Akita und Fukushima. Aber Du weißt ja auch: degustibus (non) est disputandum – über Geschmack läßt sich (nicht) streiten.
        Daher auch immer wieder meine Aufforderung an alle Interessierten: traut Euch, auch in Japan aufs Land zu fahren, es warten schöne Gegenden und leckere Erfahrungen auf Euch. Von der Herzlichkeit der Leute dort einmal ganz abgesehen!

        Viele Grüße aus Berlin
        Rainer

        • Hallo Rainer,

          wie recht du hast! Kennst du die genaue Brauerei der Sorten?

          Viele Grüße aus Tokio
          Tessa

          • Rainer Stobbe on 22. November 2016 at 10:54 said:

            Hallo Tessa,
            der Prospekt, den ich mir beim Tasting mitgenommen hatte, habe ich jetzt nicht zur Hand, aber der Sparkling-Sake, der mich beeindruckt hat, war von der Brauerei 人気 in Koriyama, ein anderer, der mich absolut verzaubert hat (anders kann ich es einfach nicht sagen, weil ich auf einmal die Geschmacksbeschreibung “kristallklar” verstanden habe) ist von Aramasa in Akita und gehört, wie ich auch gerade beim Blick in Uenos Onlinekatalog festgestellt habe zu einer kuratierten ENTER.sake Edition.

            Herzliche Grüße, Rainer

          • Hallo Rainer,

            danke! Wenn ich in der Nähe bin, schaue ich mir die Brauereien an. ;-)

            Viele Grüße aus Tokio
            Tessa

  2. Hallo,
    in Hakkone gab es Sake bei unserem Hotel im weiblichen Onsen. Bei den Männern leider nicht.
    Lg
    Thomas

  3. Ich war diese Jahr in Asahikawa (Hokkaido) in einer Sake Brauerei (Otokoyama Sakezukuri Museum). Durfte dort aber leider nichts trinken da ich mit dem Auto unterwegs war.
    Übrigens wenn man Fahrer ist kommt immer gleich einer an und will einen einen Aufkleber ankleben das man nichts trinken darf.
    Hab mir dann aber so 2 Flaschen mitgenommen. Beim Geschmack war ich doch sehr überrascht wie große Unterschiede es da gibt.

    Jetzt würde nur noch ein Beitrag zum Whisky fehlen ; )
    oder zum Shochu.

    • Hallo Danny,

      in den Whiskey Brauereien bekommst du als Fahrer ein dickes Schild und ein Whiskey-Glas geschenkt. ;)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • Auf Hokkaido in der Nikka Whisky Brauerei (yoiichi oder so) hab ich kein Glas bekommen :/
        Und bei der naha Yamadera / Sendai hatte ich kein Auto dabei und konnte ordentlich Whisky testen. Wird aber mit der Zeit recht teuer wenn man für jeden shot 300-500¥ bezahlt.
        Mal schauen vielleicht mal nächstes Jahr die Yamasaki Brauerei anschauen.

        • Hallo Danny,

          da hattest du aber Pech. :/ Ich glaube, du musst dich vorher anmelden. Dann bekommt man das Glas. ;)

          Viele Grüße aus Tokio
          Tessa

  4. Sabine Grage on 10. Februar 2020 at 9:14 said:

    Hallo Tessa, vielen Dank für diesen (wieder einmal mehr) interessanten Artikel! Ich bin dabei Sake in seinen verschiedenen Ausprägungen zu entdecken. Hierzu zwei Fragen: Du schreibst vom Poliergrad. Ich denke, das bezieht sich wohl auf den Reis, derpoliert wird. Wie kann ich den Poliergrad erkennen?
    Ich habe mir einen Sake gekauft, der mit Senjyu und Kubota bezeichnet ist. Diese Ausdrücke kann ich in deinem Artikel nicht finden. Was bedeutet das?

    Viele Grüße aus Hamburg nach Tokio
    Sabine

    • Corinna on 10. Februar 2020 at 14:25 said:

      Hallo Sabine,

      KUBOTA ist quasi der Name des Getränks und Senjyu ist eine Art ‘Brau-Klassifikation’; also Einordnung. Der Kubota Senjyu gehört übrigens zu den Ginjo-Sakesorten. Mehr Infos erhältst du beim Hersteller: https://www.asahi-shuzo.co.jp/en/kubota/
      Kanpai! ;)

      Viele Grüße aus der WanderWeib-Redaktion
      Corinna

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