Möchtest du wissen, wie du in Japan Autofahren kannst? Oder wie du an eine Fahrerlaubnis kommst und wie du einen Mietwagen in Japan organisierst? Dann suche nicht weiter, sondern informiere dich in diesem Artikel über das Linksfahren, Verkehrsregeln, Tanken, Parken und ob es einen Unterschied macht, ob du als Tourist oder mit Visum unterwegs bist?

Update: Artikel komplett überarbeitet! (9.10.2019)

Schauen wir uns das Thema ‚Autofahren in Japan‘ einmal genauer an:


Allgemeine Informationen

In Japan herrscht das Linksfahrgebot. Mit 18 Jahren dürfen Einheimische den Führerschein machen und fahren meist mit Automatikgetriebe durch enge Gassen oder, im krassen Gegensatz, auf vierspurigen Fahrbahnen mit unzähligen Ampeln. Gerade in Großstädten wie Tokio, Osaka oder Nagoya.

Hinzu kommt, dass viele Japaner mit dem Fahrrad unterwegs sind und du höllisch aufpassen musst. Ganz nebenbei ist das Fahren auf einer Autobahn gebührenpflichtig. Es ist also nicht einfach, sich auf das Autofahren in Japan einzustellen.

Fahrerlaubnis

Mit dem Auto unterwegs zu sein lohnt sich, um abgelegene Sehenswürdigkeiten zu erkunden, unabhängig von den öffentlichen Verkehrsmitteln zu sein oder um in ländlichen Gebieten (Bspl. Yakushima oder Hokkaido) schlichtweg mobiler zu sein. Dafür brauchst du natürlich eine Fahrerlaubnis.

Wenn dein Führerschein in Deutschland oder Schweiz (weitere Länder) ausgestellt wurde, benötigst du:

  • gültigen Führerschein aus den obigen Ländern
  • Reisepass und eine
  • Japanische Übersetzung des Führerscheins

Wenn dein Führerschein aber in Österreich (weitere Länder) ausgestellt wurde, benötigst du:

  • gültigen Führerschein aus den obigen Ländern
  • Reisepass und den
  • Internationaler Führerschein

Übersetzung des Führerscheins

Es gibt zwei Möglichkeiten, deinen Führerschein übersetzen zu lassen:

  • Japan Experience* – bietet den Übersetzerservice direkt aus Deutschland, den du spätestens vier (!) Wochen vor Abreise nutzen musst. Hierzu lässt du Japan Experience folgendes zukommen:
    • Scan/Farbkopie der Vorder- und Rückseite deines Führerscheins
    • Deine Adresse + Telefonnummer
    • Adresse deiner ersten Unterkunft in Japan (falls bekannt)
    • 6.500 Yen / ca. 55 Euro
    • Dauer > 4 Wochen.
  • JAF  (Japanischer Automobilclub; wie ADAC) bietet in größeren japanischen Städten einen Übersetzungsservice an. Hier werden folgende Unterlagen benötigt:
    •  Ausgefüllter Antrag
    • Deinen Führerschein
    • 3.000 Yen / ca. 26 Euro
    • Dauer: 2 Std. bis 2 Wochen (i.d. R. 2 Std.)
    • Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 9.00-17.30 Uhr
    • Dieser Service kann auch vorher per Post angefordert werden. Dazu musst du zusätzlich einen Rückumschlag, 500 Yen Bearbeitungsgebühr und eine japanische Adresse angeben.

Wenn du eine Übersetzung hast, reicht diese zusammen mit deinem gültigen Führerschein und Reisepass völlig aus und du darfst in Japan Auto fahren. Doch da wäre noch die Sache mit der Gültigkeit!

Gültigkeit der Fahrerlaubnis

Internationaler Führerschein: Der Internationale Führerschein ist bspw. für Österreicher höchstens 1 Jahr gültig! Sollte dein Führerschein in diesem Zeitraum ablaufen, läuft auch dein Internationale Führerschein zu diesem Datum ab!

Japanische Übersetzung: Die japanische Übersetzung ist für 1 Jahr gültig. Bei touristischen Kurzaufenthalten ist diese Übersetzung (sofern du Japan für > 3 Monate verlassen hattest) bei erneuter Einreise wieder 1 Jahr gültig.
Achtung: Offizielle Stellen sind sich hier jedoch uneinig! Bei längeren Japan-Aufenthalten empfehle ich, den Führerschein auf dem Amt umschreiben zu lassen:

Umschreibung Führerschein

Bei längerem Aufenthalt in Japan solltest du deinen Führerschein vor Beginn des zweiten Jahres umschreiben lassen. Das funktioniert für Deutsche, Österreicher und Schweizer so:

  • # 1. Suche die nächste Führerscheinstelle auf:

Tokio:

  1. Fuchu Driver’s Licence Office
    • 3-1-1, Tama-cho, Choufu-shi, Tokyo (GoogleMaps)
    • Öffnungszeiten:: 8:30-16:30 (Mo.-Fr.) und 8:30-11:30/13:00-16:30 (So.)
    • Anfahrt: JR Chuo Linie – Bahnhof MUSASHI-KOGANEI (Nord Ausgang.)  und nimm den Bus #6 oder #7 zur Bushaltestelle Shikenjoseimon-mae + 1 Min Fußweg
  2. Shinagawa/Samezu Driver’s Licence Office
    • 1-12-5, Higashi-Ohi, Shinagawa-ku, Tokyo (GoogleMaps)
    • Öffnungszeiten: 9.-11.00 und 13.-15.00 Uhr (Mo.-Fr.) 9.-11.00 und 13.-15.00 Uhr (So.)
    • Anfahrt: Keihin Kyuko Linie – Bahnhof SAMEZU + 8 Min Fußweg
  3. Koto /Ost-Tokio Driver’s Licence Office
    • 1-7-24, Shinsuna,Koto-ku,Tokyo (GoogleMaps)
    • Öffnungszeiten: 8:30-16:00 (Mo.-Fr.) 8:30-11:30/13:00-16:30 (So.)
    • Anfahrt: Tozai Linie – Bahnhof Toyocho + 5 Min Fußweg

Osaka:

  1. Kadoma driver’s license center
    • 23-16 Ichiban-cho, Kadoma, Osaka (GoogleMaps)
    • Öffnungszeiten: 8:45-12:00 & 12:45-13:30 (Mo.-Fr.)
    • Anfahrt: Bahnhof Furukawabashi + 13 Min Fußweg
  2. Komyo-ike driver’s license center
    • 5-13-1 Fuseya-cho, Izumi, Osaka (GoogleMaps)
    • Öffnungszeiten: 8:45-12:00 & 12:45-13:30 (Mo.-Fr.)
    • Anfahrt: Bahnhof Komyoike + 3 Min Fußweg
  • #2. Bringe folgendes mit:
  1. Deinen gültigen Führerschein
  2. Übersetzung des Führerscheins/Internationaler Führerschein
  3. Reisepass
  4. Führerschein-Nachweis für mindestens 3 Monate -> lege Reisepass und Führerschein vor und vermittle so, dass du länger als 3 Monate Fahrpraxis hast
  5. Japanische Residence Card (Visum)
  6. Nachweis deines Wohnsitzes (住民票 jūminhyō) => bekommst du bei deinem zuständigen Rathaus
  7. Passfoto (3 cm x 2.4 cm)
  8. ggf. Sehhilfe (wenn im Führerschein vermerkt!)
  9. Gebühr: 3.800 Yen
  10. Zeit (dauert i.d.R. 4-8  Std; im Gebäude gibt es kein Internet!)
  • #3. Antrag ausfüllen und verschiedene Stationen durchlaufen

Fülle den Antrag aus, mache den Sehtest sowie ein Passfoto, falls du noch keins hast. Dabei läufst du quasi von einer Station zur nächsten. Erscheine pünktlich zur Öffnung, um nicht so lange warten zu müssen und bringe dir etwas für den Zeitvertreib mit.

Hast du das erste Jahr bereits überschritten, musst du einen schriftlichen (und schweren!) praktischen Test bestehen, was dich ab 30.000 Yen kosten wird. Mehr dazu findest du hier.

Autovermietungen

Fast überall findest du Auto-Vermietungen ( レンタカー Rentakaa). Jedoch sind bei den lokalen Geschäften die Englischkenntnisse der meisten Angestellten deutlich begrenzt. Am einfachsten buchst du ein Auto direkt über deren Webseite:

Autovermieter Preis Adressen Empfehlungen
Japan Experience* ab 6.096 Yen / ~ 52 € Adressen  Kooperation mit Nissan Rent a Car
Toyota Rent ab 6.480 Yen / ~ 55 € Adressen  Hybrid Autos
Nippon Rent a Car ab 7.020 Yen / ~ 60 € Adressen  Honda N-ONE 660cc
Orix Rentacar  ab 4.860 Yen / ~ 41 € Adressen  Wagon R
Nissan Rent a Car  ab 5.076 Yen / ~ 43 € Adressen  PINO – extrem günstig!
Times Car Rental  ab 4.536 Yen / ~ 38 € Adressen  Mazda Flair
=> Mehr Adressen!

 

Ablauf Autovermietung

Bevor du mit dem Mietwagen Japans Straßen erkunden darfst, wirst du vom Personal eingewiesen. Das kann 10 Minuten oder auch bis zu 2 Stunden dauern – je nachdem wie gut das Personal Englisch spricht!

Das bringst du zur Autovermietung mit:

  • Ausdruck der Buchungskopie
  • Reisepass
  • gültiger Führerschein
  • Japanischer Führerschein, Übersetzung/Internationaler Führerschein

Das Personal kopiert all diese Dokumente und legt dir den Mietvertrag vor. Außerdem wird besprochen, wann und wo du das Auto zurückgeben musst. Danach unterschreibst du den Vertrag und das Personal zeigt dir den Wagen. Zusammen schaut ihr euch ggf. vorhandene Schäden an und markiert sie auf einem Zettel. Dann erfolgt die Einweisung. Schlussendlich wird dir der Schlüssel übergeben und du kannst endlich losfahren.

Beachte: Tanke den Wagen vor Rückgabe wieder voll. Wenn du das nicht tust, wird dir die Autovermietung entsprechende Gebühren in Rechnung stellen.

Tanken

Wenn du dir die zusätzlichen Gebühren sparen möchtest, tanke den Wagen vor Abgabe wieder voll. Japanische Tankstellen (ガソリンスタンド) bieten entweder einen vollen Service (フル) oder Selbstbedienung (セルフ) an:

Voller Service (フル)-Tankstellen erfordern leichte Japanisch-Kenntnisse. Sobald du auf das Gelände fährst, wird dich ein Mitarbeiter an die passende Zapfsäule lotsen. Öffne das Fenster, schalte den Motor aus und öffne den Tankdeckel. Sage dem Personal, was du tanken möchtest:

  • ハイオク Haioku – Super
  • レギュラー Regyuraa – Benzin
  • 軽油  Keiyuu – Diesel

Außerdem wie viel du tanken möchtest:

  • 満タン Mantan – Voll tanken
  • 10 リッター – Yu Rittaa – 10 Liter
  • 20 リッター – Ni-yu Rittaa – 20 Liter
  • 30 リッター – San-yu Rittaa – 30 Liter
  • ….

Und wie du bezahlen möchtest:

  • クレジットカード – Kurejittokaado – Kreditkarte
  • 現金 Genkin – Bargeld

Des Weiteren nimmt das Personal deinen Müll (ゴミ, Gomi) ab oder bietet kostenloses Scheibenwischen an:

窓を拭きましょうか。 Mado wo fukimashou ka? – Sollen wir die Scheiben putzen?

Antworte:

よろしくお願いします。 Yoroshiku onegai shimasu – Ja, gerne!

結構です。- Kekkou desu. Nein, danke!

Danach übergibst du dem Personal deine Kreditkarte oder Bargeld und wartest auf die Quittung. Schließlich lotst dich das Personal zurück in den Straßenverkehr.

Tankstellen mit Selbstbedienung (セルフ)  hingegen besitzen Bedienfelder, die meist nur auf Japanisch sind. Frage hier einfach das Personal um Hilfe:

すみません。ちょっと教えて頂きますか。 Sumimasen. Chotto oshiete itadakimasu ka? Entschuldigung! Können Sie mir das erklären?

Halte dich an die Sätze/Wörter von oben. Gezahlt wird direkt an der Zapfsäule oder in der Tankstelle.

#1. Bezahlmethode auswählen:

  • クレジットメンバー Kreditkarte
  • 現金会員 – Bargeld (für Mitglieder)
  • 現金 – Bargeld
  • 電子マネー – IC Card (Suica, Pasmo, etc.)
  • ….
  • Am einfachsten zahlst du mit Kreditkarte (クレジット), weil die Bargeld-Zahlung (現金) komplizierter ist! Du bekommst dein Wechselgeld nämlich nach dem Tanken bei einem Wechselgeldautomaten (Seisanki, 精算機) -> Siehe #8 Bargeldzahlung.

#2. Kreditkartenzahlung

Vor dem Tanken: Kreditkarte in den Automaten stecken -> Karte wird ausgelesen -> Karte wieder entnehmen.

#3. Art und Menge bestimmen

Jede Reihe ist nach dem Kraftstoff sortiert:

  • ハイオク – Super (Gelb)
  • レギュラー Benzin (Rot)
  • 軽油 – Diesel (Grün)

Tipp: Meist steht im Tankdeckel, was getankt werden muss.
Danach wählst du die Menge aus:

  • 満タン – Voll tanken
  • 定量定額 – Teiryou teigaku – festgelegte Menge

#4. Erdung anfassen

Den Knopf in der Mitte kurz anfassen, um die elektrische Ladung zu entfernen.

#5. Zapfhahn auswählen

Bei den meisten Tankstellen sind die Sorten farbig markiert:

  • Gelb = ハイオク – Super
  • Rot = レギュラー Benzin
  • Grün = 軽油 – Diesel

#6. Tanken

Warte bis der Tank voll ist.

#7. Quittung entnehmen

Bei Kreditkarten-Zahlung erhältst du automatisch deine Quittung.

#8. Bargeldzahlung

Bei der Bargeldzahlung gelten dieselben Schritte wie bei der Zahlung mit Kreditkarte. Jedoch entnimmst du die Quittung und zahlst bar. Falls du Wechselgeld  zurückbekommst, nimmst du deine Quittung und gehst an einen extra Wechselgeldautomaten (Seisanki, 精算機). Dieser Automat liest deine Quittung ein und wirf das Wechselgeld aus.

Japanischer Straßenverkehr

  • Linksverkehr
  • Fußgänger haben immer Vorrang
  • Erlaubte Alkoholgrenze: 0 Promille
  • Keine Telefon- oder Navigationsgeräte-Bedienung während des Autofahrens
  • Gurtpflicht für alle Insassen
  • Kinder unter 6 Jahren benötigen einen Kindersitz
  • Fahrerlaubnis ab 18 Jahren

Geschwindigkeit

Fahrer in Japan fahren in der Regel 10 km/h schneller als erlaubt. Oft auch schneller, wenn es der Verkehr zu lässt. Konkret sind folgende Geschwindigkeiten vorgeschrieben:

  • 30 km/h – in Seitenstraßen
  • 40 km/h – Hauptstraßen
  • 50-60 km/h – Landstraßen
  • 80-100 km/h – Autobahn

Blitzer in Japan

Blitzer hängen oft über den Fahrbahn als Kamera getarnt:

Die größere Box mit der roten Lampe ist ein Blitzer. Mobile Blitzer gibt es zwar auch, allerdings eher selten. Die tarnen sich häufig als drei schwarze Papiertüten, die an Bordsteinen oder in parkenden Autos stehen.

Verkehrsschilder

Die meisten Richtungsanzeiger sind in der Regel zweisprachig (Japanisch und Englisch) und selbsterklärend. Ein kurzer Überblick:

  • Richtungsanzeiger:
  • Stoppschild:
  • Einfahrt verboten (ausgenommen Fahrräder 自転車):
  • Überholverbot:
  • Parkverbot:
  • Absolutes Halteverbot (mit Ausnahme für sich im Auto befindliche, wartende Fahrer & Sonn- und Feiertags):
  • Keine Wendemöglichkeit:
  • Fußgängerzone:
  • Zebrastreifen:
  • Kurve:
  • Einbahnstraße:
  • Mögliche Richtungen (nicht geradeaus fahren!):
  • Fußgänger- und Fahrradweg:
  • Achtung Rutschgefahr:
  • Achtung Schulweg:

Japanische Ampeln

Ampeln hängen waagerecht vor und/oder hinter der Kreuzung. Wenn darunter ein oder mehrere grüne Pfeile stehen, darf trotz roter Ampel, in die entsprechende Richtung gefahren werden:

Achtung: Auch Fußgänger haben dann zumeist grün!

  • Eine rote, blinkende Ampel ist wie ein Stoppschild zu beachten!
  • Japanische Fahrer geben in der Regel bei Orange noch Gas und halten erst bei Rot!
  • In Großstädten wie Tokio befinden sich alle 100 Meter Ampeln, sodass hier lange Wartezeiten entstehen!

Straßen in Japan

Die meisten Straßen in Japan sind gepflegt und kostenfrei. In älteren Städten oder Dörfern kann es auf den Straßen auch mal eng und schmal werden. Eine Ausnahme sind Autobahnen, die Maut-Gebühren verlangen.

Mautstellen

Hier zahlst du entweder mit einer speziellen Geldkarte/ETC-Karte (bekommst du von der Mietwagen-Firma) oder in bar (一般). Die Gebühren kannst du leicht mit dem ETC-Rechner ausrechen:

Maut-Gebühren-Beispiele:

 Strecke  Kosten  Fahrtdauer
Tokio -> Kyoto ~9.900 Yen / ~ 83 € 4 Std. 32 Min.
Tokio -> Osaka ~10.900 Yen / ~ 91 € 5 Std. 37 Min.
Tokio -> Nikko ~4.630 Yen / ~ 39 € 2 Std. 13 Min.
Tokio -> Sendai ~8.610 Yen / ~ 72 € 4 Std. 13 Min.
Osaka -> Hiroshima ~ 7.630 Yen / ~ 64 € 3 Std. 45 Min.
Hiroshima -> Fukuoka ~6.810 Yen / ~ 57 € 3 Std. 11 Min.
Fukuoka -> Kagoshima ~6.220 Yen / ~ 52 € 3 Std. 9 Min.

Beispielsweise ist die Strecke Tokio -> Kyoto für eine Familie mit dem Auto deutlich günstiger als mit dem Shinkansen oder Nachtbus.

Parken

Parken (駐車場 Chuushajou) in den Großstädten ist in der Regel relativ teuer und kostet mehrere hundert Yen pro Stunde. In kleineren Städten oder auf dem Land findest du häufig kostenlose Parkplätze. In der Nähe von Sehenswürdigkeiten kostet ein Parkplatz pro Tag etwa 500~1.000 Yen (4.80 € – 9.50 €). Hotels in Großstädten bieten Parkplätze für 1.000 Yen / 9 € pro Tag an.

Eine Besonderheit sind Parkplätze mit Drehscheiben-Lift und Fahrstuhl:

Dazu fährst du in den Lift und beim Herausfahren kannst du das Auto mit der Drehscheibe um 180° wenden lassen.

Tipp: Manche Parkplätze werden mit diesen Zeichen versehen, die angeben, ob noch frei ist: 満車  (Belegt) oder 空車 (Frei).

Bahnübergänge

An Bahnübergängen musst du immer vorher anhalten! Handhabe das gelbe Kreuz einfach wie ein großes Stoppschild und schaue, ob du freie Fahrt hast.

Autopanne

Wenn dein Auto eine Panne hat, fahre sofort an den Straßenrand und schalte das Warnblinklicht ein. Stelle ggf. ein Warndreieck in 100 Meter Entfernung auf und rufe den Pannen-Service des Japanischen Automobil-Clubs (JAF) an:


JAF Road Service Tel.: 0570-00-8139; oder Kurz-Nummer: #8139


Der Service ist immer 24 Stunden erreichbar. Wenn dein Autovermieter Mitglied im JAF ist, dann ist der Service sogar kostenlos. Falls du in Deutschland ADAC-Plus-Mitglied bist, kannst du diesen Service ebenfalls kostenfrei in Anspruch nehmen. Also: ADAC-Plus-Mitgliedskarte aus Deutschland mitnehmen!

Unfall

Solltest du einen Unfall in Japan haben, rufe sofort dort an:


  • Polizei: 110
  • Krankenwagen/Feuerwehr: 119

Bei einem Unfall musst du immer die Polizei kontaktieren und den Vorfall melden. Falls dein Japanisch nicht ausreicht, bitte andere Personen um Hilfe:

救急車を呼んでください! Kyukyusha wo yonde kudasai! Rufen Sie einen Krankenwagen!

警察を呼んでください! Keisatsu wo yonde kudasai! Rufen Sie die Polizei!

Wie bei der Panne gilt auch hier: Stelle sicher, dass dein Fahrzeug am Straßenrand steht und gesichert ist. Leiste gegebenenfalls erste Hilfe!


Nützliche Links

Englisch:

Japanisch:


Und jetzt alles klar?

Weißt du jetzt, wie du in Japan Auto fahren kannst? Wenn du nun nicht gut informiert bist, dann kann ich dir auch nicht helfen! Falls du lieber Zug fahren möchtest, kann ich das auch verstehen. ;)

Erkunde Japan mit einem Mietwagen jetzt!


Fehler gefunden? Tipps? Lass mir doch einen Kommentar da!

106 Thoughts on “[Tipps] Mietwagen in Japan: So gehts!

  1. Kevin on 6. März 2019 at 16:46 said:

    Hi Tessa,

    Super Zusammenfassung. Hätte das mal vor meinem ersten Abenteuer auf Japans Strassen lesen sollen. :D Ich habe letztes Jahr mehr als 6000 Kilometer im Wohnmobil durch Japan zurückgelegt (wie manch Anderer hier auch über Japancampers) . Meine Erfahrungen decken sich mit dem Meisten, was man hier so in den Kommentaren liest. Hier mal meine 5 Cent zum Fahren in Japan:

    1. Führerschein:
    Der übersetzte Führerschein scheint endlos gültig zu sein, zumindest wenn er sich mit dem Dokument deckt, von dem er übersetzt wurde. Ich bin erst auch von der 1 Jahr Regel ausgegangen. Habe aber auch auf Nachfrage beim Wohnmobilvermieter gesagt bekommen, das die Übersetzung endlos gilt.

    2. Blitzer:
    Ich bin nur einmal bisher (in Kobe) geblitzt worden (zumindest glaube ich das, kam nie ein Brief :) ). Speed Kameras sind zumindest auf Landstrassen so gut wie nicht existent (hab in keiner Präfektur eine bewusst wahrgenommen) – Was nicht zum rasen einladen soll.
    Ich denke in Ballungsräumen oder auf den Autobahnen begegnet man denen häufiger. Vielleicht sollte man in dem Zusammenhang auch mal drauf hinweisen, dass es ab einer gewissen Grenze (30 km/h zu schnell glaube ich) auch Gefängnisstrafen gibt. Bis 20 km/h drüber, sind es aber glaube ich ‘nur’ 9.000 Yen. Weswegen die Japaner wohl an sich eher lax mit den Speed Limits umgehen.

    3. Radfahrer!
    kommen einem auch mal gerne auf der eigenen Strassenseite entgegen! das ist in Japan ganz normal. Sollte man in Städten sehr drauf achten! vor allem deswegen:

    4. Versicherung!
    am besten immer die beste Option wählen. Wenn man in einen Unfall verstrickt sein sollte, vor allem mit Personenschaden, kann man mit einem Ausreiseverbot! belegt werden, bis der Schaden voll beglichen wird! Ohne entsprechende Versicherung kann das schnell in die hundertausende Euro gehen! Haben viele Reisende nicht auf dem Radar. Sollte man gerade deswegen darauf hinweisen.
    Ich glaube beim ADAC ist man da ganz gut beraten.

    5. Übernachten im Auto:
    “Übernachten auf den Parkplätzen der 7eleven/Family Mart/Lawson etc im Auto ist kein Problem” bei so Aussagen in den Kommentaren wäre ich vorsichtig! es ist nämlich generell verboten in Japan im Auto zu übernachten und kann teuer werden, sollte es der Zufall wollen, dass doch mal kontrolliert wird. Für Übernachtungen gilt generell, wenn eine öffentliche Toilette vorhanden ist, ist es wahrscheinlicher das es an dieser Stelle erlaubt ist (deswegen sagt wohl keiner was dagegen an einem Konbini), es gilt auch für manche Parks, dass es dort erlaubt ist. Man sollte aber immer fragen wenn es nicht ausgeschildert (leider meist in Japanisch) ist! Und Unwissen schützt vor Strafe nicht – gerade bei japanischen Beamten.
    ABER: Generell haben die Japaner eine super legale Lösung:

    Michi no Eki / 道の駅 / Road Station.
    Das sind die offiziellen Orte, an denen es erlaubt ist mit dem Auto zu übernachten. Das übernachten dort ist kostenlos und wird auch von Japanern auf Reisen benutzt. Es gibt ein Netzwerk von mehr als 1400 Stück in ganz Japan. Alle mit 24/7 offenen sanitären Anlagen, meist mit einem angeschlossenen Shop und Udon Restaurant fürs Frühstück.
    Auf Überlandstrassen sind sie ausgeschildert. Es gibt eine japanische App die alle Michi no Ekis mit ihren Eigenschaften und Bewertungen listet. in Google Maps findet man die Road Stations auch. Wenn man dort übernachtet geht man auf Nummer sicher! Manche sind sogar am Strand gelegen oder haben einen eigenen Onsen!

    6. Motorbremse:
    Wenn man viel in Japan unterwegs ist, vor allem auf dem Land, wird man schnell merken, dass es eines sehr viel gibt: BERGE. Entsprechend ist man oft in Serpentinen bergauf und bergab unterwegs. Der Durchschnittseuropäer ist mit Bergfahrten oft nicht so vertraut. Deswegen sollt man vielleicht darauf hinweisen, das nach ner Stunde Bergabfahrt die Bremsen gern mal heiss werden (und nicht mehr so gut oder mal ne Sekunde garnicht bremsen). Deswegen bietet es sich an auch beim Automatikauto öfter mal bergab von D auf 3 oder 2 (je nach Fabrikat runterzuschalten) und die Bremsen zu schonen, damit man im Fall der Fälle auch steht. Man glaubt garnicht, was einem so auf schmalen japanischen Landstrassen in den Bergen so begegnet. :D

    7. LKW:
    Ja, die LKW fahren alle wie Sau in Japan! Auf zweispuringen Überlandstrassen lieber Platz machen. :D Im Zweifelsfall sind die nämlich stärker.

    8. Navigation:
    Googlemaps funktioniert ganz gut, aber das Routing tendiert ab und an einem einen kürzeren Weg durch Seitenstrassen vorzuschlagen, anstatt über die nächste Hauptstrassenkreuzung zu fahren. Also auch immer die Karte im Auge haben und abwägen ob dier Route Sinn macht. Festeinbauten in Mietwagen haben das Problem eher nicht.

    9. Regenrinnen:
    Eine Besonderheit japansicher Strassen. Vor allem im Dunkeln auf Landstrassen sollte man darauf achten. Die Regenrinnen links und rechts der Strasse sind manchmal nicht abgedeckt und so tief, das schon so mancher unachtsame Fahrer auf den Abschleppdienst warten musste, nachdem der Unterboden des Autos Bekanntschaft mit der Strasse gemacht hat…

    10.Reisetempo:
    Ja, man braucht ewig von A nach B, wenn man nicht die (Maut) Autobahnen benutzt. Japan bietet einem dafür immer aber auch immer wieder eine Überraschung nach der anderen am Wegesrand wenn man die Augen offen hält. Am besten grob mit viel Zeit planen und sich auf eine Region konzentrieren. Es gibt viel zu viel zu sehen in viel zu kurzer Zeit. :)

    Generell kann ich sagen, die normalen Miet PKW in Japan sind meist genauso teuer wie ein Van oder Wohnmobil. Das Benzin ist billiger als in Deutschland. Warum also mit Bahn von Hotel zu Hotel fahren, wenn man mit dem Van oder Wohnmobil viel unabhängiger auch ins Hinterland und zudem günstiger (Transport und Unterkunft in einem) reisen kann? Da es überall Onsen und Konbinis gibt, fehlt es einem eigentlich an nichts. :)

    Ich hoffe das hilft ein paar Abenteurern weiter. Ich werde mal weiter auf deiner Seite stöbern. :)

    またね
    Kevin

    • Hallo Kevin,

      Danke für deinen Erfahrungsbericht! :-)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

    • Fabian on 28. November 2019 at 20:34 said:

      Hallo Kevin,
      ich hätte ein Frage zu deinem Punkt 4 “Versicherung”:
      Wir sind gerade in Kontakt mit Japan Campers und haben keine richitge Info über deren KFZ-Versicherung bekommen bzw. denken das da einiges im Verglech zu Deutschland fehlt oder ander ist.
      Hast du etwas zusätzliches Abgeschlossen? Und wenn ja, wo und was?
      Vielen Dank.
      LG,
      Fabian

  2. Martin on 10. März 2019 at 5:33 said:

    Dein Link zum JAF Antrag führt zur alten Version :)
    Wird beim umschreiben der DE Führerschein eingezogen/ungültig?

  3. Maria Esser on 4. April 2019 at 5:36 said:

    Danke erstmal für die tolle Seite mit den vielen Tips zu Japan. Hat uns sehr geholfen. Wir sind gerade aus Japan zurück und hätten 10 Tage einen Mietwagen, hat sehr gut geklappt. Wir haben die Expressstraßen meist gemieden, es dauert dann allerdings wirklich oft ziemlich lange von A nach B. Aber man sieht definitiv mehr. Eine Anmerkung noch: Google Maps scheint keine aktuellen Straßensperrren zu kennen! Gerade in den Bergen sind eine Reihe von Nebenstrecken noch gesperrt (Straße mit einem Tor abgesperrt). Dank Google standen wir nach fast einer Stunde Fahrt dann plötzlich davor und mussten fast die gesamte Strecke zurück. Das japanische Navi kannte die Sperrung. Wir haben dann noch weitere geschlossene Straßen entdeckt. Übrigens hatten wir Ende März noch Neuschnee in den japanischen Alpen. gestreut oder geräumt wurde nicht. Das sollte man einkalkulieren. Allerdings war unser Wagen nach dem Frühstück im Ryokan fertig für die Abreise :). Die Mitarbeiter dort hatten ihn schon freigeräumt!

    • Hallo Maria,

      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Google Maps ist eben nicht ganz so perfekt. Das Problem mit den Straßensperren hatte ich übrigens auch mal…

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  4. Andreas on 10. April 2019 at 15:35 said:

    Hej Tessa,

    im Oktober geht es für uns das erste Mal nach Japan. Einerseits wegen der Rugby WM, und daran anschließend dann ein 3-wöchiger Roadtrip.
    Deine Seite habe ich vor kurzem entdeckt und bin dir auch sehr dankbar für die vielen wertvollen Informationen. Ganz großes Lob. Unter anderem bin darüber auch auf die Japan Campers aufmerksam geworden. Problem, diese sitzen in Tokio. Und wahrscheinlich kann ich mir nur von dort den Camper ausleihen/ abholen?!
    Unsere Reise startet allerdings auf der Insel Kyushu, wo drei Rugby Spiele Anfang Oktober stattfinden. Daher sollte auch der Hinflug nach Fukuoka gehen. Rückflug wäre dann von Tokyo, wo wir mit dem Camper hinreisen würden.
    Jetzt zu meiner Frage: Sind dir noch andere vergleichbare Campervan-Companies auf der Insel Kyushu bekannt? Könntest du welche empfehlen?
    Japan Campers hat es mir von ihrem Webauftritt und den Empfehlungen her schon angetan, so dass ich überlege, erst nach Tokyo zu fliegen, mir den Camper zu leihen und dann die 15 Stunden nach Kyushu runterzufahren, puuhhh.

    Vielen Dank für deine Antwort
    Grüße Andreas

    • Hallo Andreas,

      gute Frage. Da bin ich überfragt. Ich würde nicht 15 Stunden fahren wollen, sondern dazwischen Pausen einlegen.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  5. Yoko Frank on 26. April 2019 at 15:45 said:

    Ich bin künftig 2mal im Jahr für jeweils 2 Monate als Tourist in Japan unterwegs.
    Für insg. 4 Monate ein Fahrzeug zu mieten würde ziemlich teuer werden.
    Wäre es möglich, in Japan ein Fahrzeug (bspw. einen Roller) zu kaufen und dort anzumelden und zu versichern? Ich hätte dafür keine Meldebescheinigung, sondern nur eine Kontaktadresse von japanischen Verwandten, bei denen ich die ganze Zeit auch wohnen würde.

    • Hallo Yoko,

      du kannst nur ein Fahrzeug mieten, wenn du einen Parkplatz nachweisen kannst. Hat die Familie einen Parkplatz frei? Roller dürfte über die Familie gehen.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  6. Stefanie on 2. Mai 2019 at 11:44 said:

    Hallo Tessa,
    Ich danke dir vielmals für die vielen ausführlichen Informationen. Du hast eine tolle Website, die dir sicherlich viel Arbeit macht.
    Ich habe eine Frage zum Thema Übersetzung des Führerscheins: Wenn man das Dokument über die JAF zugeschickt bekommen haben will braucht man eine japanische Adresse. Dummerweise habe ich eine solche nicht. Weist du, ob es üblich ist die Adresse der Unterkunft anzugeben und die Unterkunft darum zu bitten? Wir sind leider nur eine Nacht in Osaka und dann in eher ländlichen Regionen.
    Vielen Dank für deine Antwort
    VG Stefanie

    • Hallo Stefanie,

      vermutlich du kannst auch ein Hotel angeben.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • Stefanie on 30. Mai 2019 at 19:48 said:

        Hallo Tessa,
        danke für deine Antwort.
        Auf der Website der JAF habe ich folgendes gelesen:
        “Applications are only accepted from Japanese addresses, and the return address must be within Japan and match the address submitted on the application.
        * Please note that JAF does not accept the application (including the transmission of issuance fee) from overseas and that JAF does not send the Japanese Translation to overseas.”
        Das bedeutet also auch wenn ich als japanische Adresse das Hotel angebe, wird mein Antrag nicht bearbeitet, da ich den Antrag von Deutschland aus stelle und zuschicke.
        Hast du schon mal Erfahrung damit gesammelt?

        Vielen Dank für deine Antwort
        VG Stefanie

        • Hallo Stefanie,

          genau. Du kannst den Antrag vor Ort beim JAF stellen und eine japanische Adresse / dein Hotel auf einen frankierten Umschlag angeben, dann schicken sie diesen an dein Hotel.

          Viele Grüße aus Tokio
          Tessa

  7. ore on 3. Juni 2019 at 16:11 said:

    Gilt das ganze mit der Übersetzung eigentlich noch immer für alle deutschen Führerscheine, oder sind die EU-Führerscheine nach 2013 anerkannt? Denn die unterscheiden sich ja in gar nichts mehr von den Österreichischen?

  8. Claus on 10. Juni 2019 at 6:54 said:

    Hallo Tessa,
    nachdem wir uns bei unserem zweiten Japan-Trip diesmal auch zugetraut haben, selber ein paar Tage mit dem Auto unterwegs zu sein, stimme ich Dir voll zu:
    Autofahren ist in Japan wirklich halb so wild!
    Wobei ich sagen muss, dass wir im Süden von Kyushu unterwegs waren und es dort vom Verkehr auch sehr entspannt zuging.
    Der Highway war meistens auf 70(!) begrenzt….die Praxis hat dann gezeigt, dass man mit 90 gut im Verkehr mitschwimmt. In den Städten (z.B. Miyazaki) war es meistens auf 40 begrenzt.
    Wenn man das mit den Ampeln “hinter” der Kreuzung verstanden hat, dann läuft´s auch in den Städten super.

    Eine paar Anmerkungen noch:

    1.) Navigationssystem:
    Navigationssysteme in Japan werden wohl üblicherweise durch die Eingabe der Telefonnummer des Zieles bedient. Für einen Deutschen eher ungewöhnlich ;-) , aber irgendwann gewöhnt man sich an, schnell im Netz nach der Telefonnummer der Sehenwürdigkeit o.ä. zu suchen und diese schnell einzutippen…klappt super!

    2.) Autovermieter und Maut:
    Wir hatten ein Auto über “Nissan Rent a Car”. Dort wurden wir bei der Abholung gefragt, welche Highway-Strecken wir denn zu fahren gedenken. Mit dem Hintergrund, dass Nissan Flatrate-Angebote für die Maut anbietet. Das kann für Langstreckenfahrer wirklich lohnend sein. Wir sind viel über Land gefahren und wenig Highway, von daher kamen wir ohne die Flatrate aus.
    Aber für Leute, die längere Strecken planen, lohnt sich auf jeden Fall VOR der Abholung des Autos ein Blick in den Mautrechner. Hier kann richtig Geld gespart werden.

    Und für alle Autofahrer im Süden von Kyushu:
    Die Nichinan-Coast runterzufahren ist wirklich traumhaft schön!

    Viele Grüße
    Claus

    • Hallo Claus,

      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Das mit der Telefonnummer finde ich auch sehr praktisch. :-)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  9. Jan on 16. Juni 2019 at 23:40 said:

    Hallo Tessa,

    diesen Sommer gehts für 3 Wochen nach Japan: Tokio, Kyoto und Okinawa :-)

    Auf Okinawa werde ich einen Mietwagen haben und möchte entsprechend den Führerschein vorher in Tokio bei JAF übersetzen lassen.

    Ich interpretiere bei einer Bearbeitungszeit von 2h-2Wochen, dass man die Übersetzung in Auftrag abgibt und dann erst mal wieder JAF verlässt.
    Woher weiß ich wann die Übersetzung fertig ist und ich sie abholen kann? Oder bekomme ich gleich ein definiertes Abholdatum?

    • Hallo Jan,

      wenn du morgens zur Eröffnung da bist, bekommst du gleich Bescheid gesagt, wann du es wieder abholen kannst. In der Regel sind es 2-3 Stunden. Nur zur Kirschblütenzeit kann es eben länger dauern. ;)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  10. Elena Schmudlach on 23. Juni 2019 at 22:17 said:

    Hallihallo,

    weiß jemand wie viel man dafür zahlen muss mit dem Camper nach Hokkaido zu fahren? Nimmt man die Fähre oder gibt es einen Tunnel?

    Vielen lieben Dank für eure Hilfe!

    Liebe Grüße,

    Elena

  11. Vasco on 24. August 2019 at 18:11 said:

    Hallo Wanderweib,
    zuallererst einmal allerherzlichsten Dank für deine ausführliche Japan-Seite mit auch fast schon unbezahlbaren Insider-Tipps!
    Habe eine Frage zum Thema Mietwagen (der auf Okinawa sehr praktikabel sein dürfte): gibt es Erfahrungen oder allgemeine Aussagen zum Thema Kaution und deren Handhabung (Hinterlegung in bar/ Blockierter Betrag auf Kreditkarte oder…)?
    Ich hoffe, ich habs angesichts der Fülle deiner Infos nicht irgendwo überlesen…

    Viele Grüße aus Berlin
    Vasco

    • Corinna on 25. August 2019 at 10:06 said:

      Hallo Vasco,

      ziemlich jeder namhafte ‘Vermieter’ nimmt deine Ausweis- und Kreditkartendaten auf, um im Schadensfall darauf zurückzugreifen.
      War bei mir auch so. Wichtig: Führerschein, dessen jap. Übersetzung und Reisepass immer dabei haben!

      Viele Grüße aus der WanderWeib-Redaktion
      Corinna

  12. Jens on 28. August 2019 at 3:08 said:

    Hallöchen,

    Betreff Führerschein – Ich wäre dir sehr dankbar für deine Meinung!

    Mein Bruder kommt mich Anfang Oktober in Tokyo besuchen, wir werden 3 Nächte in Tokyo sein und dann gen Westen reisen. Er fährt für sein Leben gern Auto, deshalb würde ich gerne eine Kart Tour durch Tokyo machen. Nun hast du Möglichkeiten genannt, um die jap. Übersetzung zu erhalten.

    Der Weg über Japan Experience ist mir persönlich zu teuer und dauert auch recht lange, es sind nur noch etwa 4 Wochen bis zum Flug.
    Ich würde daher den Service von JAF nutzen. Weil wir nur 3 Nächte in Tokyo sind möchte ich uns, wenn möglich (!), gern den Weg zu JAF während der begrenzten Zeit ersparen, und frage mich, ob ich im Voraus, also in seinem Namen mithilfe einer Vollmacht und Farbkopie des Führerscheins, eine Übersetzung beantragen kann.

    Dazu kann er mir den Antrag im Voraus ausfüllen und den Scan des Führerscheins zusenden – das zusammen mit der Gebühr könnte ich unter Angabe meiner Adresse postalisch zu JAF senden, dann sollte es doch eigentlich funktionieren – oder was meinst du ?

    Vielen lieben Dank im Voraus !!

  13. Hallo Tessa!

    Vielen Dank für den tollen Artikel, der uns letztes Jahr sehr weitergeholfen hat. Ich habe nun also bereits eine Führerscheinübersetzung und habe das Auto mieten und fahren in Japan erfolgreich erprobt, jedoch stellt sich mir gerade folgende Frage für die nächste Reise:

    Ich habe vor Kurzem geheiratet und daher einen neuen Nachnamen. Dass ich den Führerschein auch für’s Ausland theoretisch nicht auf den neuen Namen umschreiben lassen muss, habe ich bereits in Erfahrung gebracht. Allerdings frage ich mich, ob es in der Praxis wirklich keine Probleme verursacht, wenn der Name im Pass und im Führerschein nicht übereinstimmt. Im Pass steht natürlich auch der Geburtsname, aber ich könnte mir vorstellen, dass es trotzdem irritiert.

    Wie ist deine Einschätzung dazu? Kennst du vielleicht jemanden, der damit schon Erfahrung hat? Weißt du, ob man japanische Führerscheine in so einem Fall umschreiben lassen muss? (Falls nein, wären sie es ja gewohnt, und damit wäre es wohl unproblematisch.) Einerseits würde ich mir die Umschreibung gerne sparen, zumal ich dann ja auch eine neue Übersetzung bräuchte, aber andererseits möchte ich auch nicht irgendeinem Polizisten oder Mitarbeiter einer Autovermietung in Tohoku erklären müssen, warum die Dokumente nicht zusammenpassen und dass sie trotzdem gültig sind.

    Viele Grüße
    Jana

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