Möchtest du wissen, wie du günstig und schnell von Deutschland nach Japan schicken kannst? Oder wie viel der Versand von Deutschland nach Japan kostet? Oder wie du deinem Freund/in in Japan einen Gruß aus Deutschland zu Weihnachten schicken kannst? Dann suche nicht weiter, sondern informiere dich in diesem Artikel, wie du günstig und schnell von Deutschland nach Japan ein Päckchen verschicken kannst!

Werfen wir also einen Blick auf das Versenden von Deutschland nach Japan:


Wie kannst du günstig und schnell Päckchen von Deutschland nach Japan schicken?

Zuerst schauen wir uns die Angebote der Deutschen Post für das Versenden nach Japan an:

  • Per Brief International:
    • Gewicht: bis 20 g
      • Preis: 0,90 Euro
    • Gewicht: 50 g
      • Preis: 1,50 Euro
    • Gewicht: 500 g
      • Preis: 3,70 Euro
    • Gewicht: 1000 g
      • Preis: 7 Euro
    • Gewicht: 2000 g
      • Preis: 17 Euro
    • Dauer: ca 1 Woche(!) 
    • Maße: L + B + H = 90 cm und keine Seitenlänge länger als 60 cm.
    • Versichert: Nein
  • Per Päckchen:
    • Gewicht: bis 2 kg
    • Preis: 16 Euro
    • Dauer: 2 Wochen –  2 Monate(!)
    • Maße: 60 x 30 x 15 cm
    • Versichert: Nein
  • Per Paket:
    • Gewicht: 2-5 kg
      • Preis: 46,99 Euro
    • Gewicht: 5-10 kg
      • Preis: 62,99 Euro
    • Gewicht: 20 kg
      • Preis: 101,99 Euro
    • Gewicht: 31,5 kg
      • Preis: 131,99 Euro
    • Dauer: 1 Woche
    • Maße: 120 x 60  x 60 cm
    • Versichert bis 500 Euro

Fazit: Paket sind viel zu teuer, Päckchen sind zu langsam. Also bleibt nur noch der Brief International, um günstig und schnell Päckchen nach Japan zu schicken. Falls du die 2 kg überschreitest, lohnt es sich ggf. deine Geschenke auf zwei oder drei Briefe International aufzuteilen!

Wie frankierst du einen Brief International?

Den Aufkleber für Brief International erhältst du in jeder Postfiliale. Auf die linke Seite trägst du deine Adresse und auf der rechten die Adresse deines Freundes/Freundin in Japan ein. Die Reinfolge der japanischen Adresse sollte wie bei uns sein:

  1. Name
  2. Straße
  3. Stadt
  4. Postleitzahl + Präfektur
  5. Land (Großbuchstaben)

Eine Anleitung zum Entziffern von japanischen Adressen findest du hier.

Außerdem musst du dir einen Zollerklärung-Sticker besorgen:

Wie füllst du die Zollerklärung aus?

Da du von Deutschland ins Ausland verschickst, brauchst du eine Zollerklärung, die du auch bei der Post erhältst. Ganz oben links kreuzt du Geschenk an und darunter trägst du den Inhalt, das Gewicht und den Wert deiner Waren ein. Danach summierst du alles auf. Merke: Der Wert der Waren sollte unter 10.000 Yen liegen, dann wird der Brief nicht verzollt. Als letztes trägst du Ort und Datum ein und unterschreibst.

Schließlich musst du nur noch die Briefmarke von der Post erhalten:

Fertig!


Nützliche Links:


Hast du schon einmal einen Brief International nach Japan geschickt? Lass mir doch einen Kommentar da! 

18 Thoughts on “[Tipps] Deutsche Post: So verschickst du günstig von Deutschland nach Japan!

  1. Marlies on 13. November 2017 at 14:01 said:

    Liebe Tessa,

    vielen Dank für die Tipps. Ich habe auch gute Erfahrungen gemacht mit dem Versand von kleinen “Päckchen” bis 1000 g als internationalem Brief. Die Laufzeit nach Tokio betrug meistens nur vier bis fünf Tage.
    Allerdings frankiere ich meine Post immer mit vielen bunten Briefmarken, weil das schöner aussieht als diese Frankaturmarke aus dem Postautomat.
    Viele Grüße

    Marlies

  2. Hey Tessa,

    super Artikel. Wusste nicht, dass es bei Briefen auch bis 2000g ging, bis jetzt habe ich immer Päckchen nach Japan geschickt und das hat ziemlich lange gedauert. Dann weiß ich beim nächsten Weihnachtsgeschenk ja bescheid! 😉

    Liebe Grüße
    Toni

  3. Melanie on 17. November 2017 at 11:42 said:

    Hallo Tessa,

    ich möchte gerne einem Japanischen Bekannten in Tokyo etwas schicken.
    Er hat mit auch die Adresse geschickt, allerdings in Kanji und ich habe dazu nun zwei Fragen, vielleicht kannst du mir ja helfen:

    1. Kann die deutsche Post überhaupt etwas mit einer Adresse in Kanji anfangen oder benötige ich die Adresse in latainischen Buchstaaben?

    2. Und falls das mit den Kanji gehen sollte, kann ich die Adresse dann ausdrucken und auf den Versandaufkleber kleben, oder muss der unbedingt per Hand ausgefüllt werden?

    Ich hoffe du kannst mir da etwas weiter helfen.
    Vielen Dank schon einmal.

    Gruss
    Melanie

    • Hallo Melanie,

      du solltest eine Email haben. 😉

      1. Das kommt auf den Postbeamten an. In der Regel brauchst du die lateinischen Buchstaben, die du ganz einfach über Google raus bekommst.
      2. Du kannst dir den Aufkleber von der Post holen und einfach darauf drucken lassen.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

    • Mikeru on 24. November 2017 at 23:06 said:

      Hallo Melanie,

      aus meiner Erfahrung heraus, kann man die Adresse auch in Kanji draufschreiben; selbst die Zollerklärung!

      Funktioniert selbst bei der Adresse. Einzig das Land sollte in lat Buchstaben draufstehen. Ich verschicke selbst nur noch als Maxibrief Einschreiben.

      Von der Laufzeit her muß ich sagen, meist dauert es so 1,5~2 Wochen. Ist meine Erfahrung.

      Zu Paket: Ich glaube, da muß man genau rechnen ob es sich lohnt bzw wieviel man verschicken möchte. Schließlich kommt ja noch etwas Polsterung rein (zumindest bei mir). Und für mich ist es dann einfacher nur EIN Paket zu packen als mehrere kleine, und jedes Mal dann wieder zurecht machen ist mir zu aufwendig.

      In diesem Sinne

      • Hallo Mikeru,

        bei den meisten Paketstellen ist es okay mit Kanji, aber ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass der Angestellte am Schalter einen Aufstand machte…

        Viele Grüße aus Tokio
        Tessa

  4. Robert on 3. Januar 2018 at 10:28 said:

    Hallo Zusammen!
    Ich habe nur noch nicht so ganz verstanden, wie der Brief in Japan an der korrekten Andresse ankommen soll, wenn die Aufschrift in lateinischen Buchstaben verfasst ist.

    Grüße
    Robert

  5. Liebe Tessa, ich bin durch Zufall auf Deine tolle Infoseite gestoßen. Danke für die nützlichen Tipps. Ich habe auch ein Problem und würde Dich gerne um Rat fragen.
    Ich habe mir zum ersten Mal über PayPal in bei einem japanischen Händler 4 Hakuhodo-Kosmetikpinsel im Wert von ges. 145 Dollar gekauft. Die Ware habe ich auch nach gut 4 Wochen am Zollamt abholen dürfen und musste noch die Einfuhrsteuer in Höhe von ca. 25 Euro entrichten. Die Freude, endlich solche super weiche Pinsel zu besitzen, hielt leider nur einen Tag an. Da fing der teuerste Pinsel an, über 40 Haare zu verlieren (täglich werden es mehr),
    und bei allen 4 Pinseln löst sich nur durch leichtes Wischen das Hakuhodo-Logo und die Pinselnummer ab. Ich habe dann den Verkäufer kontaktiert und sehr feinfühlig reklamiert (auch 2 Fotos dazu ). Der Verkäufer war sichtlich erstaunt, sendete mir zwei Quittungen zum Einkauf und erklärte, dass so was noch nie vorgekommen wäre usw. Nun möchte er, dass ich ihm die Pinsel zurückschicken soll. Ich soll ihm dann die Quittung zum Versand schicken und er würde mir dann die Versandkosten usw. erstatten. Ich bin jetzt kurz vor dem Verzweifeln. Kann ich die Pinsel denn in eine Versandtasche packen und als Brief, so wie Du oben beschrieben hast, verschicken? Die Pinsel kann ich doch nicht als Geschenk deklarieren, oder? Laut Verkäufer soll ich auch noch darauf vermerken, Rücksendung der beschädigten Ware. Ich habe nun Sorge, welche Kosten alles auf mich drauf zu kommen (Zoll usw.), von denen ich jetzt noch nichts weis. Der Brief wäre nicht versichert. Ich könnte ihn doch vielleicht als Einschreiben international mit Rückschein wegschicken, damit ich einen Beleg habe, auch für PayPal. Ev. sagt der Verkäufer auch, meine Rücksendung ist gar nicht angekommen. Ach, ich bin dermaßen frustriert und würde am liebsten alles unter (ein Satz mit x) abhaken, aber auf der anderen Seite will ich nicht aufgeben. Ich hatte das Geld für die Pinsel zusammengespart .. Liebe Tessa,
    ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir weiterhelfen könntest.
    Liebe Grüße aus Scheinfeld (Nähe Nürnberg) Ute

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