Wolltest du schon immer mal wissen, wie du Arbeit in Japan finden kannst? Hast du dich gefragt, welche Möglichkeiten es gibt, um beruflich nach Japan zu kommen? In diesem Artikel erkläre ich dir, wie du in Japan Arbeit finden kannst, welche Internet-Adressen für die Japan-Job-Suche wichtig sind und warum du bereits im Studium für ein Stipendium bewerben solltest.  Die Kapitel sind sortiert nach: Internet-Angeboten, Firmen-Stellen, StipendienWorking Holiday Visum und Ohne Visum.

Schauen wir uns an, wie du einen Job in Japan suchen kannst:


# Internet-Job-Suche

Die erste Möglichkeit, die dir wahrscheinlich in den Sinn kommen wird, ist über das Internet nach Job-Angeboten zu suchen. Du öffnest eine Suchmaschine und erhältst als erstes eine Liste mit Webseiten:

  • GaijinPot – Ist die Nummer 1, die alle möglichen Jobs anbietet.
  • JapanTimes – Verschiedene Arbeitsangebote.
  • TokyoForeigner – Eine auf Ausländer spezialisierte Seite nur für Tokio!
  • Daijob – Wenn du den JLPT N2 bestanden hast, kannst du dich auch bei Daijob umschauen.
  • JobsinJapan – Große Auswahl an Berufen, die häufig gute Japanisch-Kenntnisse voraussetzen.
  • WorkinJapan – Meist Englisch-Lehrer oder Verkäufer-Berufe.
  • JREC-In – Falls du einen Master- oder Diplom-Abschluss hast, kannst du dich auf dieser Seite umschauen.
  • O-Hayo Sensei – Diese Seite sieht etwas altbacken aus, aber vielleicht wirst du hier fündig?
  • CareerCross – Hier suchen japanische Firmen nach zwei-sprachigen Arbeitnehmern, wenn du also Japanisch sprechen kannst…
  • Tokyo Craiglist – Auf dieser Plattform werden allerlei Jobs z. B. für Working Holiday-Leute angeboten.
  • TokyoConnections – Speziell Job-Angebote für den Raum Tokio.
  • Shigoto – Diese Seite bieten viele Stellen im Bereich IT, Kaufmann & Finanzen an.
  • LinkedIn – Einiges an Job-Angeboten.

Außerdem schaust du dich in Facebook Gruppen um:

Doch schnell stellst du fest, dass du meist ein Arbeitsvisum für viele Stellen brauchst. Größere japanische Firmen können dir ein Arbeitsvisum besorgen, aber hier ist auch die Konkurrenz größer. Nach der fünften Absage, überlegst du, was du als nächstes ausprobieren möchtest….

# Japan bezogene Firmen

Dann fällt dir ein, dass du dich auch an Firmen wenden kannst, die einen Sitz in Japan haben. Du fängst in einer deutschen bzw. internationalen Firma in Deutschland an zu arbeiten und lässt dich ins Ausland versetzen. Die Firmen besorgen dann für dich das Visum und übernehmen die Kosten der Unterbringung. Japanisch-Kenntnisse brauchst du meist keine. Du wirfst eine Suchmaschine an und fängst an zu suchen:

Enttäuscht musst du leider auch hier feststellen, dass es lange dauern kann. In der Firma musst du dich nämlich erst hocharbeiten, bevor sie dich nach Japan schicken. Außerdem sind die Japan-Aufenthalte häufig zeitlich beschränkt. Bei den Praktikum-Stellen in Japan war auch nichts für dich dabei gewesen. Du überlegst, was du als nächstes machen kannst…

# Japan Stipendium

Als nächstes kommt dir in den Sinn, dass es für Leute ab Bachelor-Abschluss auch Stipendien gibt. Neben den Stipendium erhältst du nämlich auch ein Universitäts-Visum, das dir zwar nur das Arbeit an der Universität erlaubt, aber so kannst du dich bei den ausgeschrieben Stellen persönlich bewerben. Du startest wieder deine Suchmaschine und fängst an, zu suchen:

  1. DAAD – Vergibt vier Stipendien für Deutsche:
    • JSPS Summer-Program – Gutes bezahltes Sommer-Stipendium (2 1/2 Monate)
    • JSPS  – Gutes bezahltes, aber kurzes Stipendium (1-12 Monate)
    • Monbukagakusho (MEXT) – Langes, aber schlechter bezahltes Stipendium (1-3 Jahre)
  2. Humbolth Stipendien – Gut bezahltes Doktoranden-Stipendium.
  3. # ETPs – (Executive Training Programme) – Von der EU bezahltes Führungskräfte- Stipendium.
  4. # Jasso – Langes Stipendium, aber weniger gut bezahlt (bis zu einem 1 Jahr)
  5. # (MEXT) Uni-Stipendien – Direkt bei den Universitäten auf deren Webseite schauen!

Doch auch hier stellst du ernüchtern fest, dass es lange dauern kann. Deswegen solltest du früh im Master-Studium deine Unterlagen einreichen. Die Bewerbungen sind umfangreich, die Fristen häufig nur einmal im Jahr und die Konkurrenz ist groß. Wieder überlegst du, was du als nächstes machen könntest…

# Working Holiday

Schließlich stoßt du auf das Working Holiday Visum. Dieses speziell entwickelte Visum ermöglicht dir, ein Jahr lang in Japan zu arbeiten. Allerdings wirst du am Anfang damit nur “schlecht” bezahlte Jobs bekommen, die nur mit ca. 1000 Yen / 9.50 Euro pro Stunde vergütet werden.  Besser als nichts, denkst du dir! Dann startest du erst einmal mit diesem Visum und suchst dann in Japan einen richtigen Job. Wenn du erst einmal im Land bist, sollte das doch einfacher sein!

Du schaust dir die Voraussetzungen für das Working Holiday Visum an:

  • Deutsche Staatsbürgerschaft
  • Alter: 18-30 Jahre
  • Gültiger Reisepass
  • Nachweis über finanzielle Mittel (ca. 2000 Euro)
  • Flugtickets nach Japan (oder finanzielle Mittel dafür)
  • Nur Ferien-Arbeitsaufenthalt-Jobs  (Keine Bar oder Nachtclub-Arbeit!!)
  • Nicht erlaubt: Kinder oder Verwandte mitbringen
  • Nachweis einer Auslandskrankenversicherung
  • Bisher kein Working Holiday-Visum erhalten

Auch wenn du die Voraussetzungen nicht erfüllst, darfst du dich trotzdem bewerben. Hier musst du nur eine gute Begründung angeben. Deine Bewerbung muss spätestens 3 Wochen vor Abreise eingereicht werden. Alles klar! Erfreut stellst du auch fest, dass das Visum kostenlos ist!

Als nächstes notierst du dir die benötigten Unterlagen:

  • Gültiger Reisepass
  • Antragsformular (Vordruck)
  • Aktuelles Passfoto (4,5 x 4,5 cm)
  • Lebenslauf auf Englisch oder Japanisch (Vordruck)
  • Zeitplan für den Working-Holiday Aufenthalt (Vordruck)
  • Formlose Din A4 Motivationsschreiben auf Englisch/Japanisch
  • Kopie eines gültigen Auslangskrankenscheins
  • Flugtickets-Nachweise
  • Finanzielle Mittel Nachweise (Kontoauszug)

Nachdem du die ganzen Dokumente besorgt hast, gehst du persönlich zu der Japan-Botschaft oder einem Konsulat:

Adresse Telefonnr. Öffnungszeiten Link
 Berlin Botschaft von Japan Hiroshimastraße 6, 10785 Berlin  Tel. (0 30) 210 94-0  Mo-Fr 9:00 – 12:15, 14:00 – 16:30 Uhr  https://www.de.emb-japan.go.jp/
 Hamburg Generalkonsulat Japan Rathausmarkt 5, 20095 Hamburg  Tel. +49(0)40-33 30 17 0  Mo-Fr 9:30 – 12:00 ,14:00 – 16:30 Uhr  https://www.hamburg.emb-japan.go.jp/
 München Japanisches Generalkonsulat Karl-Scharnagl-Ring 7, 80539 München  Tel: +49 (0)89-4176040 Mo-Fr 9:00 – 12:30, 14:00 – 16:00 Uhr  https://www.muenchen.de.emb-japan.go.jp/de/
 Düsseldorf Japanisches Generalkonsulat Breite Straße 27, 40213 Düsseldorf  Tel.: + 49 (0)211-16482-0, Mo-Fr 09.00 – 11.30, 13.00 – 16.00 Uhr  http://www.dus.emb-japan.go.jp
 Frankfurt Generalkonsulat von Japan  MesseTurm, 34. OG, Friedrich-Ebert-Anlage 49, 60327 Frankfurt am Main  Tel.:  + 49 (0)69-238573-0 Mo-Fr  9.00 – 12.30 Uhr, 14.30 – 16.30 Uhr  http://www.frankfurt.de.emb-japan.go.jp

 

Dort gibst du deine Unterlagen freudig ab und während du wartest liest du dir noch ein paar Working-Holiday-Japan-Erfahrungsberichte durch:

Außerdem findest du nützliche Job-Suche-Seiten, die dich mit dem Working Holiday Visum unterstützen, so dass du schnell einen Teilzeit-Job findest:

Je nach Bearbeitungsdauer darfst du dann dein Visum abholen. Stolz hältst du es in den Händen und steigst in den Flieger!

Tipp: Rufe an der nächsten Visum-Stelle an und informiere dich über die Bearbeitungsdauer! In manchen Fällen wird ein Visum schneller genehmigt, wenn die Stelle vorher Bescheid weiß! 

# Ohne Visum

Aber falls die oben genannten Punkte nicht für dich in Frage kommen, dann kannst du trotzdem als Tourist für 90 Tage in Japan bleiben. Du darfst zwar nicht in Japan arbeiten, aber du kannst trotzdem einen Job suchen, der dir ein Visum einbringt. Die 90 Tage lassen sich übrigens bis auf 180 Tage strecken, wenn du dies beim Immigration Office in deiner Nähe beantragst. Während du in Japan auf Job-Suche bist, kannst du deine Übernachtungs- &  Verpflegungskosten deutlich reduzieren, wenn du diese Seiten dir anschaust:

Auf diesen Webseiten findest du Angebote von Gastgebern, die Hilfe in Hotels oder auf dem Feld suchen. Statt einer Bezahlung erhältst du kostenlose Verpflegung & Übernachtung. So kannst du neben der anfallenden Arbeit auch nach einem richtigen Job suchen.


Fazit: Wenn du in Japan arbeiten möchtest, funktioniert das am einfachsten mit dem Working Holiday Visum. Stipendien können lange auf sich warten lassen und in einer Firma arbeiten, um dann nach Japan zu kommen, könnte noch länger dauern. Über das Internet bieten sich dir mehrere Möglichkeiten, aber hier musst du häufig ein Arbeitsvisum vorweisen. Es ist also möglich, in Japan Arbeit zu finden! Informiere dich auch unbedingt über die Lebenshaltungskosten, damit du weißt, wie viel du mindestens verdienen solltest.


Welche Erfahrungen hast du gemacht? Lass mir doch einen Kommentar da!

48 Thoughts on “[Tipps] So kannst du Arbeit in Japan finden!

  1. Daniela on 8. August 2016 at 6:42 said:

    Hi Tessa,

    Da sind ein paar tolle Tipps zusammengekommen.
    Selbst war ich erst 180 Tage ohne Visum, habe bei einer Familie gelebt. In Deutschland habe ich das Working Holiday Visum erhalten. Bin mir aber ziemlich sicher, dass ich mehr als 1000 Yen die Stunde bekommen habe (als ALT bei der Stadt direkt angestellt gab es damals 3600yen pro Unterrichtsstunde!).

    Liebe Grüße,
    Daniela

    • Hallo Daniela,

      vielen Dank für dein Feedback. Das Gehalt kann meist sehr schwanken, da hast du recht.

      Viele Grüße aus Tokio,
      Tessa

  2. Pascal on 9. August 2016 at 6:50 said:

    Vom DAAD gibt es auch noch das Sprache und Praxis in Japan Stipendium, sicherlich das beste Stipendium für eine langfristige Perspektive in Japan :)

  3. Naomi on 16. März 2017 at 14:44 said:

    Hi Teresa,
    erstmal Kompliment für deinen tollen Blog :)
    Ich bin auch gerade dabei meinen eigenen aufzubauen, wo ich über mein Praktikum in Japan sowie die Suche danach berichte. Das ist vllt. vor allem für Studenten eine interessante Möglichkeit in Japan Fuß zu fassen, denn es gibt einige, die dann auch gleich dort bleibe.

    Liebe Grüße,

    Naomi

    • Hallo Naomi,

      vielen Dank für deine Nachricht. Dein Blog sieht schon sehr gut aus. Vielleicht könntest du einen Gastbeitrag auf WanderWeib schreiben und so für deinen Blog werben?

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  4. Marvin on 4. Mai 2017 at 17:51 said:

    Hallo ich bin 16 Jahre alt und habe den Wunsch nach Japan auszuwandern, wäre nett wenn ihr mir Tipps etc. Geben würdet um meinem Traum näher zu kommen

    LG. Marvin

    • Hallo Marvin,

      im Prinzip gibt es zwei einfache Möglichkeiten für dich: Studiere Informatik und bewerbe dich auf ein Japan-Stipendium oder mache nach dem Abi ein Work and Holidy Visum in Japan. ;)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • Artur on 7. Mai 2017 at 16:05 said:

        Hi Tessa,
        Ich habe auch vor nach Japan auszuwandern doch ich hätte ein paar Fragen an dich die ich nicht unbedingt hir Öffentlich Stellen wollen würde. 😅 kann man dich auch irgendwie anders ereichen als hir.
        (Z.B. E-Mail/Facebook/Line/skype…also nichts öffentliches) würde mich echt freuen^^
        MFG Artur

  5. Artur on 8. Mai 2017 at 10:45 said:

    HI Tessa,
    Ich wollte nachfragen ob du mich lieber einfach auf Facebook anschreiben kannst
    Da heiß ich Artur Schneider du kannst mein Account daran Erkennen das da unter Info steht das ich in Oer Erkenschwick wohne.
    Ich würde mich über eine Antwort freuen.^^

    MFG Artur

  6. Ich war 2015 für einen Urlaub in Japan und würde gerne für etwas längere Zeit dort leben. Inzwischen lerne ich japanisch an der VHS, allerdings bin ich damit noch nicht weit fortgeschritten. Mich würde daher interessieren:
    Welche Sprachkenntnisse sollte man beim Working Holiday Visum mitbringen? und reicht das Geld eines Teilzeitjobs zum leben? Was versteht ein Japaner unter Teilzeit – 20h / Woche? Nach meiner Milchmädchenrechnung hat man dann ca. 600 Euro im Monat, das dürfte in Tokyo gerade einmal für die Miete reichen. :(

    Übrigens:
    Das EU-Japan Center for Industrial Cooperation vergibt Stipendien zu 1.900.000 Yen + kostenlose Unterkunft im Rahmen des Vulkanus Programms: 4 Monate Sprachkurs, 8 Monate Praktikum. Die meisten Stellen sind auf Informatik-Studenten zugeschnitten. Allerdings sind die Chancen gering (von 800 Bewerbern werden 30 ausgewählt). Dafür hatte ich mich schon beworben – hat leider nicht geklappt :(

    MfG Ben

    • Hallo Ben,

      demnächst gibt es auch einen Artikel zu den Lebenskosten in Japan. ;) Generell solltest du mit 850-1050 Yen / Stunde rechnen, so dass du am Ende auf 84.000 Yen / Monat kommst. Dies reicht gerade so zum Überleben in Tokio. Im Prinzip kontrolliert dich keiner, wie viel du verdienst oder arbeitest.

      Wenn du Sprachkenntnisse mitbringst, findest du schneller einen besser bezahlten Job als ohne. Aber auch ohne hilft dir das japanische Arbeitsamt “Hello World” weiter. Dort machst du einen Termin per Email aus und sie vermitteln dich dann dementsprechend. ;)

      Das mit dem EU-Japan Center kenne ich auch, allerdings sind die Chancen wirklich gering… -.-

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  7. Die Annahme, dass man mit dem WH Visum nur Teilzeitjobs machen darf ist falsch. Man kann jeden Job, außer die sogenannten “Nachtjobs” (Host, Hostess etc.) damit machen. Man kann auch Vollzeit als Festangestellter arbeiten. Ich habe mit dem WH Visum erst ein Praktikum gemacht, danach eine feste Stelle gefunden und direkt dort angefangen zu arbeiten. Nach Ende der Probezeit habe ich dann eine Änderung des Visums auf ein Arbeitsvisum beantragt.

  8. Markus on 12. Juli 2017 at 6:46 said:

    Hallo ,
    Ich habe ein Fachabitur mit abgeschlossener schulischen Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten mit Fachhochschulreife.Kann ich nach einem Sprachkurs Arbeit in Japan finden oder muss ich dafür umbedingt einen Bachelor/Master haben ?

    • Hallo Markus,

      es ist nicht unmöglich, aber deutlich schwieriger. Du kommst am besten mit einem Work & Holiday Visum nach Japan und versuchst hier Kontakte zu knüpfen. Mit einem Bachelor/Master ist es allerdings einfacher. Auch solltest du so viel wie möglich Japanisch üben. Je besser du Japanisch kannst, desto eher findest du einen Job.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  9. Vanessa H. on 14. Juli 2017 at 14:22 said:

    Bin auch hier in Japan und suche einen Job (Touristen Visum). Working Holiday ist wohl das einfachste. Habe zwar seit diesem Monat den Master, aber als Geisteswissenschaftler ist es sowohl in DE als auch JP hart. JLPT ist N 3.
    Also sollte ich WH in Angriff nehmen. XDXD

  10. mareen on 1. September 2017 at 19:18 said:

    Einen wunderschönen Guten Tag. Momentan bestreite ich das Abitur und lerne nebenbei Japanisch. Auch ich hab mich durch die Weiten des Internets geklickt und war Schlussendlich ein wenig am verzweifeln. Mein Traum war es schon immer in Japan zu leben und zu arbeiten. Doch wie stell ich das an? Doch ich kam zu den selben fazit: Working Holiday – work and travel. Doch troz alldem ist man dort nur für eine bestimmte Zeit. ich wollte dich fragen on es dazu noch wege gibt in Japan zu bleiben mit arbeit oder einer Ausbildungstelle. Deswegen frage ich dich. Würde mich auf eine ausführliche Antwort freuen. lg und lieben dank

    • Hallo Mareen,

      am besten lernst du vor dem Working Holiday ganz viel Japanisch. Dann kommst du nach Japan und versucht in der Zeit, eine feste Arbeit zu finden. Je besser Japanisch du kannst, desto schneller findest du etwas.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • Lisa Kleer on 2. November 2018 at 8:57 said:

        Dazu hätte ich auch eine Frage, müsste man für das Arbeitervisuum wieder nach Deutschland einreisen oder könnte man dies von Japan aus regeln?

        Ich würde dort auch gerne leben und dachte an die Variante über ein Wirkung Hildiay Vissuum einen festen Job zu finden. Aber dann müsste man das Visuum wechseln. Wie einfach ist das ?

        Liebe Grüße

        • Hallo Lisa,

          du kannst das auch in Japan regeln. Allerdings ist das Finden eines festen Jobs ohne gute Japanisch Kenntnisse sehr schwer.

          Viele Grüße aus Tokio
          Tessa

  11. Sabrina Diana Dethloff on 21. September 2017 at 6:05 said:

    Hallo Tessa, ich verfolge deine Seite schon etwas länger und finde sie unglaublich hilfreich, danke dafür :)

    Ichhätte eine frage: Ich bin nun auf Reisen und habe kein Work und travel visum beantragt (wollte erst, war mir dann aber nicht sicher und dann fehlte die zeit).
    Darf ich nun nur mit dem Touristenvisum Dingen wie Workaway oder helpx nachgehen oder werde ich von den Hostern weggeschickt, wenn ich denen meine aufenthaltsgenehmigung bzw. nur das Touristenvisum zeige?
    Da es mein erstes mal in Japan ist, möchte ich mir das visum eventuell für nach meinem Master Studium aufheben und nun erst einmal “antesten”, meine Sprachkenntnisse sind bis jetzt auch erst A1.1
    vielen Dank
    Sabrina :)

  12. Gregor S. on 16. November 2017 at 1:52 said:

    Hallo!

    Das ist eine Art STELLENANGEBOT! Vermutlich bin ich mit meinem Anliegen hier nicht 100% richtig (mein Kommentar darf dann gerne gelöscht werden!).

    Ich unterrichte Deutsch an zwei High Schools in Japan, muss aber aus familiären Gründen Ende Dezember bis Ende Januar dringend nach Deutschland zurück. Allerdings benötige ich eine Vertretung für diese Zeit, und auch WHV-Besitzer können mich (nach Auskunft meiner Firma) vertreten.

    Ort: Präfektur IWATE (im Norden Japans), in der Nähe von Morioka. Im Winter optimal für Wintersportler =)
    Wann: Ende Dezember 2017bis Ende Januar 2018, 4 Mal pro Woche (Mo, Di, Mi und Fr). Unterkunft und Fahrzeug können evtl. gestellt werden.

    Wer mal in den Norden Japans möchte, Wintersport genießen mag und dabei noch etwas verdienen will, kann sich gerne bei mir melden!

    Danke auch fürs Weitersagen.

    (und wie gesagt, falls ich hier falsch bin, einfach löschen =) )

  13. Sadako on 28. November 2017 at 10:39 said:

    Eine schöne Auflistung der Möglichkeiten.
    Allerdings ist es laut der Botschaft in Berlin nicht möglich ein Working Holiday mit über 30 zu bekommen. Auch nicht in Ausnahmefällen.
    Man kann es mit bis Ende 30 beantragen und kurz vor Ende des abgelaufenen Jahres dann die Reise antreten ,aber beantragt werden muss es mit maximal 30 Jahren.

  14. Liebe Tessa,

    erstmal vielen Dank für diese großartige Seite die Du hier hast, waren sehr viel hilfreiche Tipps dabei, die meine letzten Trips nach Japan noch angenehmer gestaltet haben.

    Nun bin ich von dem Wunsch beseelt meine berufliche Zukunft nach Japan zu verlegen, allerdings gibt es da ein kleines Problem. Während meinen Urlaubsaufenthalten in Japan gab es nie Probleme, doch kann ich mir vorstellen, dass im Beruf es schwer werden können. Denn ich bin sehr großflächig Tätowiert und dies auch über die Hände und den Hals. Ich kann mir vorstellen, dass “normale” Büro Jobs da schon mal weg fallen und auch als Lehrer könnte es schwer werden.

    Hast Du vielleicht noch eine Idee bzw. einen Schubser in die richtige Richtung? Besteht die Chance über die Qualifikationen über die Tattoos hinweg zu sehen oder ist das unwahrscheinlich?

    Vielen Dank schon Mal für Deine Hilfe
    Liebe Grüße
    Mike

    • Hallo Mike,

      tatsächlich kann das zu einem großen Problem werden. Deswegen lassen auch alle Yakuza ihre Hände und den Hals frei. Mittlerweile gibt es aber Laser-Behandlungen, die alle Tattoos entfernen können….

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • Hallo Tessa,

        vielen Dank für Deine Antwort. Bedeutet das, dass ich mich entscheiden muss ob ich meine Tattoos behalten mag und nen Haken an Japan mache oder sie entfernen lasse und nur dann in Japan Arbeit finde??

        Viele Grüße und schöne Feiertage :)
        Mike

  15. Felicia on 2. Januar 2018 at 18:57 said:

    Hallo Tessa!

    Ich habe eine Frage zu dem Working Holiday Visum.
    Es heißt ja man darf keine Jobs in Bars oder Nachtclubs machen.
    Ich würde aber sehr gerne als DJ in Japan arbeiten.
    Gibt es da irgendeinen legalen Weg?? (Zur Not auch ein anderes Visum, mit dem das erlaubt ist?)

    Vielen Dank schon mal und ein frohes neues Jahr! :)
    Felicia

    • Hallo Felicia,

      ich kenne viele die als Barkeeper gearbeitet haben. Das mit den Jobs in Bars soll dazu dienen, dass du nicht im Rotlichtbezirk arbeitest. ;)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  16. Hallo Tessa,

    ich würde vielleicht noch hinzufügen, dass man sich auch direkt bei den japanischen Universitäten für MEXT Stipendien bewerben kann. Die Programme heißen dann immer ein bisschen anderes, weil jede Universität sich erst bei der Regierung bewerben muss, um dies genehmigt zu bekommen. Auch kann LinkedIn in Japan sehr bei der Job-Suche nützlich sein.

    Ab jetzt bin ich auch am bloggen. Ich probiere aber mehr Informationen über Dolmetschen, Übersetzen und die Kunstszene hier zu verbreiten. Im Moment schreibe ich aber nur auf Englisch, weil die meisten Leute einen japanisch und englisch Dolmetscher brauchen ;)

    Maxie

    • Hallo Maxie,

      vielen Dank für die Anmerkungen und die Hinweise. Ich habe diese in den Text eingefügt. ;)

      Deine Seite sieht ganz gut aus. Allerdings würde ich noch einmal über deinen deutschen Einleitungstext gehen, so dass er etwas besser klingt. ;)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  17. Lexa on 6. April 2018 at 15:50 said:

    Konichiwa Tessa😊😊

    Seit einer ganzen Weile verfolge ich als stille Mitleserin deinen Blog und habe unheimlich viele, nützliche Infos zu Tage fördern können. Jetzt meine Frage. Ich denke seit einigen Jahren darüber nach, nach Japan zu ziehen. Ich habe mein Fachabitur abgeschlossen und mache gerade meine Ausbildung zu ende. (Patentanwaltsfachangestellte) Nach einem weiteren Jahr Arbeit würde ich gerne Japanologie in Kombination mit entweder Wirtschaft oder Kommunikation studieren. Glaubst du das ich es so schaffe, eine Festanstellung bzw ein Stipendium in Japan zu bekommen?

    • Hallo Lexa,

      wenn du wirklich in Japan arbeiten möchtest, brauchst du Kontakte in Japan. Ohne diese findest du nur schwer eine Stelle. Sprich, während deines Studiums musst du ein Netzwerk an Kontakten aufbauen. Dann ist alles möglich.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  18. Daniel on 20. Oktober 2018 at 13:41 said:

    Liebe Tessa

    Da ich aus der Schweiz komme, habe ich leider keine Möglichkeit ein Working Holiday Visum zu erhalten.
    Aus diesem Grund werde ich versuchen während 6 Monaten (mit Touristen Visum) eine Stelle in Tokyo zu finden.
    Nun frage ich mich ob es möglich ist ein Arbeitsvisum in Japan vor Ort zu beantragen? Dies natürlich angenommen, dass ich einen Arbeitgeber finden würde, der mein Arbeitsvisum sponsern würde.
    Ich habe bisher nämlich nur von folgender Prozedur gehört:
    1. Japanische Firma beantragt ein Certificate of Eligibility für mich.
    2. Nach erhalt des Certificate of Eligibility, könnte ich bei der Japanischen Botschaft in der Schweiz ein Arbeitsvisum beantragen.
    Nun möchte ich wissen ob das auch möglich ist ohne, dass ich zurück in die Schweiz fliegen müsste? Oder habe ich die oben beschriebene Prozedur falsch verstanden?

    Für deine Hilfe wäre ich dir sehr dankbar!

    Beste Grüsse

    Daniel

  19. Hallo Tessa,

    ich selber habe nun seitdem ich 16 bin überlegt in Japan zu arbeiten (ich bin mittlerweile fast 20) und habe leider weder Abitur, ein Studium am laufen oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ich fliege bald das erste Mal nach Japan als Tourist und wollte an sich wissen ob ich überhaupt eine Chance hätte, jemals in Japan arbeiten zu können.
    Sonst bleibt mir leider “nur” die Möglichkeit mit meiner Band nach Japan zu kommen, denn diese Kontakte besitze ich! (Kontakt mit verschiedenen Bands, Veranstaltern etc.)

    Liebe Grüße.

  20. Aggi Dornseiffer on 3. November 2018 at 11:56 said:

    Hi! Ich bin Landschaftsgärtnerin und würde gerne mal für 3 oder 6 Monate in einem japanischen garten arbeiten. Bin aber schon 50… gibt es da auch Programme für? Danke für die guten Tipps bisher!
    Aggi

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