Wolltest du schon immer mal wissen, wie du Arbeit in Japan finden kannst? Hast du dich gefragt, welche Möglichkeiten es gibt, um beruflich nach Japan zu kommen? In diesem Artikel erkläre ich dir, wie du in Japan Arbeit finden kannst, welche Internet-Adressen für die Japan-Job-Suche wichtig sind und warum du bereits im Studium für ein Stipendium bewerben solltest.

Schauen wir uns an, wie du einen Job in Japan suchen kannst:


Internet-Job-Suche

Die erste Möglichkeit, die dir wahrscheinlich in den Sinn kommen wird, ist über das Internet nach Job-Angeboten zu suchen. Du öffnest eine Suchmaschine und erhältst als erstes eine Liste mit Webseiten:

  • GaijinPot – Ist die Nummer 1, die alle möglichen Jobs anbietet.
  • JapanTimes – Verschiedene Arbeitsangebote.
  • TokyoForeigner – Eine auf Ausländer spezialisierte Seite nur für Tokio!
  • Daijob – Wenn du den JLPT N2 bestanden hast, kannst du dich auch bei Daijob umschauen.
  • JobsinJapan – Große Auswahl an Berufen, die häufig gute Japanisch-Kenntnisse voraussetzen.
  • WorkinJapan – Meist Englisch-Lehrer oder Verkäufer-Berufe.
  • JREC-In – Falls du einen Master- oder Diplom-Abschluss hast, kannst du dich auf dieser Seite umschauen.
  • O-Hayo Sensei – Diese Seite sieht etwas altbacken aus, aber vielleicht wirst du hier fündig?
  • CareerCross – Hier suchen japanische Firmen nach zwei-sprachigen Arbeitnehmern, wenn du also Japanisch sprechen kannst…
  • Tokyo Craiglist – Auf dieser Plattform werden allerlei Jobs z. B. für Working Holiday-Leute angeboten.
  • TokyoConnections – Speziell Job-Angebote für den Raum Tokio.
  • Shigoto – Diese Seite bieten viele Stellen im Bereich IT, Kaufmann & Finanzen an.
  • LinkedIn – Einiges an Job-Angeboten.

Außerdem schaust du dich in Facebook Gruppen um:

Doch schnell stellst du fest, dass du meist ein Arbeitsvisum für viele Stellen brauchst. Größere japanische Firmen können dir ein Arbeitsvisum besorgen, aber hier ist auch die Konkurrenz größer. Nach der fünften Absage, überlegst du, was du als nächstes ausprobieren möchtest….

Japanbezogene Firmen

Dann fällt dir ein, dass du dich auch an Firmen wenden kannst, die einen Sitz in Japan haben. Du fängst in einer deutschen bzw. internationalen Firma in Deutschland an zu arbeiten und lässt dich ins Ausland versetzen. Die Firmen besorgen dann für dich das Visum und übernehmen die Kosten der Unterbringung. Japanisch-Kenntnisse brauchst du meist keine. Du wirfst eine Suchmaschine an und fängst an zu suchen:

Enttäuscht musst du leider auch hier feststellen, dass es lange dauern kann. In der Firma musst du dich nämlich erst hocharbeiten, bevor sie dich nach Japan schicken. Außerdem sind die Japan-Aufenthalte häufig zeitlich beschränkt. Bei den Praktikum-Stellen in Japan war auch nichts für dich dabei gewesen. Du überlegst, was du als nächstes machen kannst…

Japan Stipendium

Als nächstes kommt dir in den Sinn, dass es für Leute ab Bachelor-Abschluss auch Stipendien gibt. Neben den Stipendium erhältst du nämlich auch ein Universitäts-Visum, das dir zwar nur das Arbeit an der Universität erlaubt, aber so kannst du dich bei den ausgeschrieben Stellen persönlich bewerben. Du startest wieder deine Suchmaschine und fängst an, zu suchen:

  1. DAAD – Vergibt vier Stipendien für Deutsche:
    • JSPS Summer-Program – Gutes bezahltes Sommer-Stipendium (2 1/2 Monate)
    • JSPS  – Gutes bezahltes, aber kurzes Stipendium (1-12 Monate)
    • Monbukagakusho (MEXT) – Langes, aber schlechter bezahltes Stipendium (1-3 Jahre)
  2. Humbolth Stipendien – Gut bezahltes Doktoranden-Stipendium.
  3. # ETPs – (Executive Training Programme) – Von der EU bezahltes Führungskräfte- Stipendium.
  4. # Jasso – Langes Stipendium, aber weniger gut bezahlt (bis zu einem 1 Jahr)
  5. # (MEXT) Uni-Stipendien – Direkt bei den Universitäten (z.B. Tokyo Universität) auf deren Webseite schauen!

Doch auch hier stellst du ernüchtern fest, dass es lange dauern kann. Deswegen solltest du früh im Master-Studium deine Unterlagen einreichen. Die Bewerbungen sind umfangreich, die Fristen häufig nur einmal im Jahr und die Konkurrenz ist groß. Wieder überlegst du, was du als nächstes machen könntest…

Working Holiday

Schließlich stoßt du auf das Working Holiday Visum. Dieses speziell entwickelte Visum ermöglicht dir, ein Jahr lang in Japan zu arbeiten. Allerdings wirst du am Anfang damit nur “schlecht” bezahlte Jobs bekommen, die nur mit ca. 1000 Yen / 9.50 Euro pro Stunde vergütet werden.  Besser als nichts, denkst du dir! Dann startest du erst einmal mit diesem Visum und suchst dann in Japan einen richtigen Job. Wenn du erst einmal im Land bist, sollte das doch einfacher sein!

Du schaust dir die Voraussetzungen für das Working Holiday Visum an:

  • Deutsche Staatsbürgerschaft
  • Alter: 18-30 Jahre
  • Gültiger Reisepass
  • Nachweis über finanzielle Mittel (ca. 2000 Euro)
  • Flugtickets nach Japan (oder finanzielle Mittel dafür)
  • Nur Ferien-Arbeitsaufenthalt-Jobs  (Keine Bar oder Nachtclub-Arbeit!!)
  • Nicht erlaubt: Kinder oder Verwandte mitbringen
  • Nachweis einer Auslandskrankenversicherung
  • Bisher kein Working Holiday-Visum erhalten

Auch wenn du die Voraussetzungen nicht erfüllst, darfst du dich trotzdem bewerben. Hier musst du nur eine gute Begründung angeben. Deine Bewerbung muss spätestens 3 Wochen vor Abreise eingereicht werden. Alles klar! Erfreut stellst du auch fest, dass das Visum kostenlos ist!

Als nächstes notierst du dir die benötigten Unterlagen:

  • Gültiger Reisepass
  • Antragsformular (Vordruck)
  • Aktuelles Passfoto (4,5 x 4,5 cm)
  • Lebenslauf auf Englisch oder Japanisch (Vordruck)
  • Zeitplan für den Working-Holiday Aufenthalt (Vordruck)
  • Formlose Din A4 Motivationsschreiben auf Englisch/Japanisch
  • Kopie eines gültigen Auslangskrankenscheins
  • Flugtickets-Nachweise
  • Finanzielle Mittel Nachweise (Kontoauszug)

Nachdem du die ganzen Dokumente besorgt hast, gehst du persönlich zu der Japan-Botschaft oder einem Konsulat:

Adresse Telefonnr. Öffnungszeiten Link
 Berlin Botschaft von Japan Hiroshimastraße 6, 10785 Berlin  Tel. (0 30) 210 94-0  Mo-Fr 9:00 – 12:15, 14:00 – 16:30 Uhr  https://www.de.emb-japan.go.jp/
 Hamburg Generalkonsulat Japan Rathausmarkt 5, 20095 Hamburg  Tel. +49(0)40-33 30 17 0  Mo-Fr 9:30 – 12:00 ,14:00 – 16:30 Uhr  https://www.hamburg.emb-japan.go.jp/
 München Japanisches Generalkonsulat Karl-Scharnagl-Ring 7, 80539 München  Tel: +49 (0)89-4176040 Mo-Fr 9:00 – 12:30, 14:00 – 16:00 Uhr  https://www.muenchen.de.emb-japan.go.jp/de/
 Düsseldorf Japanisches Generalkonsulat Breite Straße 27, 40213 Düsseldorf  Tel.: + 49 (0)211-16482-0, Mo-Fr 09.00 – 11.30, 13.00 – 16.00 Uhr  http://www.dus.emb-japan.go.jp
 Frankfurt Generalkonsulat von Japan  MesseTurm, 34. OG, Friedrich-Ebert-Anlage 49, 60327 Frankfurt am Main  Tel.:  + 49 (0)69-238573-0 Mo-Fr  9.00 – 12.30 Uhr, 14.30 – 16.30 Uhr  http://www.frankfurt.de.emb-japan.go.jp

 

Dort gibst du deine Unterlagen freudig ab und während du wartest liest du dir noch ein paar Working-Holiday-Japan-Erfahrungsberichte durch:

Außerdem findest du nützliche Job-Suche-Seiten, die dich mit dem Working Holiday Visum unterstützen, so dass du schnell einen Teilzeit-Job findest:

Je nach Bearbeitungsdauer darfst du dann dein Visum abholen. Stolz hältst du es in den Händen und steigst in den Flieger!

Tipp: Rufe an der nächsten Visum-Stelle an und informiere dich über die Bearbeitungsdauer! In manchen Fällen wird ein Visum schneller genehmigt, wenn die Stelle vorher Bescheid weiß! 

Ohne Visum

Aber falls die oben genannten Punkte nicht für dich in Frage kommen, dann kannst du trotzdem als Tourist für 90 Tage in Japan bleiben. Du darfst zwar nicht in Japan arbeiten, aber du kannst trotzdem einen Job suchen, der dir ein Visum einbringt. Die 90 Tage lassen sich übrigens bis auf 180 Tage strecken, wenn du dies beim Immigration Office in deiner Nähe beantragst. Während du in Japan auf Job-Suche bist, kannst du deine Übernachtungs- &  Verpflegungskosten deutlich reduzieren, wenn du diese Seiten dir anschaust:

Auf diesen Webseiten findest du Angebote von Gastgebern, die Hilfe in Hotels oder auf dem Feld suchen. Statt einer Bezahlung erhältst du kostenlose Verpflegung & Übernachtung. So kannst du neben der anfallenden Arbeit auch nach einem richtigen Job suchen.


Fazit: Wenn du in Japan arbeiten möchtest, funktioniert das am einfachsten mit dem Working Holiday Visum. Stipendien können lange auf sich warten lassen und in einer Firma arbeiten, um dann nach Japan zu kommen, könnte noch länger dauern. Über das Internet bieten sich dir mehrere Möglichkeiten, aber hier musst du häufig ein Arbeitsvisum vorweisen. Es ist also möglich, in Japan Arbeit zu finden! Informiere dich auch unbedingt über die Lebenshaltungskosten, damit du weißt, wie viel du mindestens verdienen solltest.


Welche Erfahrungen hast du gemacht? Lass mir doch einen Kommentar da!

122 Thoughts on “[Tipps] So kannst du Arbeit in Japan finden!

  1. Timo on 26. Mai 2019 at 12:32 said:

    Hallo Tessa,

    würde mich freuen wenn du dir kurz meine Situation anhörst und dann vielleicht den entscheidenden Hinweis geben kannst :)

    Also ich habe einen Bachelor Maschinenbau und 2 Jahre Berufserfahrung als CAD-Konstrukteur. Allerdings bin ich 31 und werde Ende des Jahres 32. Japanisch lerne ich seit einigen Wochen in meiner Freizeit aber habe dementsprechend noch kein Zertifikat.

    Was wäre der beste Weg vielleicht direkt in Japan eine Stelle als Ingenieur bzw. Konstrukteur zu bekommen? Siehst du da den einzigen Weg über eine deutsche Firma mit Sitz in Japan? Oder gibt es auch sowas wie Praktika oder Direkteinstellung für deutsche Ingenieure? ggf. für eine Firma, die jemanden sucht, der technisch versiert ist und deutsch und englisch kann?

    MfG Timo

    • Hallo Timo,

      wenn du einen JLPT N2 vorweisen kannst, kannst du dich auch auf japanische Firmen bewerben. Siehe Links oben.

      Ja, genau. Ansonsten über Stipendien, Arbeit oder Praktiken Deutscher Firmen. Schau mal auf deren Webseiten nach.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  2. Kadir on 27. Mai 2019 at 12:51 said:

    Hallo Tessa,
    Aktuell bin ich in meinem Urlaub in Tokio(habe ich zu großen Teilen aus deinem Blog aus geplant). Mein eigentliches Anliegen jedoch ist…Habe letztes Jahr mein Abitur gemacht und möchte nach meiner aktuellen Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung ebenfalls ein Working Holiday in Japan machen und eventuell für ein paar weitere Jahre dann da arbeiten. Soweit meine Recherchen stimmen wird das Abschlusszeugniss der IHK, also die Deutsche Ausbildung, in Japan anerkannt. Wie stehen die Chancen einen IT Job mit der Qualifikation zu erhalten oder allgemein für einen Beruf? Finanziell mache ich mir eher weniger Sorgen da ich meine aktuelle Vergütung zum großen Teil anspare für das Auslandsjahr. Informatik studieren will ich auch noch aber das erst nach dem Working Holiday.

    • Hallo Kadir,

      die stehen sehr gut, wenn du auch Japanisch kannst. Ansonsten mit nur Englisch/Deutsch kannst du dich bei Amazon oder deutschen Firmen bewerben, die suchen immer Leute.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  3. viviane on 30. Mai 2019 at 11:12 said:

    Hallo Tessa,
    nach meiner ausbildung als Krankenpflegerin möchte ich mich in Japan bewerben, leider habe ich überhaupt keine ahnung davon.
    ich bin wenn ich fertig bin 25 Jahre und würde dann gerne auswandern, ich lerne japanisch jetzt schon seit einem Jahr und bin immer noch dabei, was mr aber sorgen macht ist das ich nie irgendwas über pflege lese, sind diese nicht so gefragt?

    • Hallo Viviane,

      Pflegekräfte werden auch in Japan dringend gesucht. Wenn du Japanisch kannst und mit einem Work & Holiday Visum herkommst, sind deine Chancen recht gut eine Arbeit zu finden.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  4. Kevin on 12. August 2019 at 2:43 said:

    Hallo Tessa,
    Erstmal vielen Dank für den umfangreichen Bericht. Jetzt zu meiner Frage bzw wäre ich wirklich froh, wenn du mir eine Art Richtung sagen könntest. Ich war bereits 2 mal in Tokio, allerdings keine typische Hotel Urlaubsreise sondern per AirBnb in mitten Tokio, Yotsugi falls dir dass etwas sagt. Freunde und Bekanntenkreis habe ich auch schon gefunden und konnte einen guten Einblick in den Alltag genießen. Ich selbst habe Elektroniker für automatisierung in dem größten Chemie Werk der Welt gelernt und hab viele verschiedene Weiterbildungen gehabt. Jetzt zu der eigentlichen Frage. Ich selbst bin 27, Single keine kids also keine Verpflichtung und es brennt mir einfach auf dem Herzen. Ich möchte unbedingt nach Japan eher speziell Tokio auswandern. Ich habe mich bereits bei einigen oben genannten Job Plattformen registriert, allerdings wie du erwähnst, ist es schwer überhaupt einen Job zu finden der Visa Sponsorship beinhaltet. Was ist der aller erste Schritt für Leute die wirklich nach Japan auswandern wollen, also keine Hirngespinste von wegen ich hab mal Bock, sondern wirklich sich etwas aufbauen möchten. Ist es denn wirklich am besten über dieses Holiday Visum? Ich habe etwas Zweifel wegen der finanziellen Lage? Reicht es denn aus, um sagen wir mal zu überleben? Ich lerne seit einigen Wochen Japanisch und habe mir überlegt evtl in eine Schule zu gehen um es zu lernen. Viele Webseiten raten dazu, man sollte sich ein Studentenvisum geben lassen und an Schulen in Japan japanisch lernen allerdings bin ich da sehr skeptisch.. Simpel gefragt.. Wo soll da die Kohle reinkommen? Und ohne Job im voraus, ist es überhaupt möglich eine Unterkunft zu bekommen? Es wäre so super von dir, wenn du mir einfach eine Richtung einen Start nennen könntest. Ich würde wirklich so gerne in das Land der aufgehenden Sonne gehen, ansonsten bereue ich es mein Leben lang. Vielen Dank im Voraus! LG Kevin

    • Hallo Kevin,

      also ich würde Geld in Deutschland sparen und mit einem Work- und Holiday nach Japan kommen und dann hier auf Jobsuche gehen. Wenn du Japanisch kannst, wird das sicher einfacher.

      Viele Grüße aus tokio
      Tessa

  5. Anonymous on 13. August 2019 at 13:49 said:

    hallo tessa
    weisst du wie die apotheken in Japan sind, also so ähnlich wie in Österreich? muss man um dort zu arbeiten auch Pharmazie studieren?

    ich würde nämlich gerne nach meinem Studium nach Japan als Apothekerin arbeiten oder in einem Pharma betrieb aber ich weiss nicht ob das mit unserem apothekenstandard vergleichbar ist
    lg :D

  6. Anonymous on 13. August 2019 at 21:11 said:

    Hey Tessa :)

    Ich habe auch nochmal eine Frage. Undzwar habe ich jetzt das working holiday visum und auch meine ersten Bewerbungsgespräche in Japan, aber wie ist das mit Steuer ID, Sozialversicherungsnummer etc. ? Muss ich das nicht auch irgendwo beantragen? Bin mega verwirrt.

    LG Angelique

    • Hallo Angelique,

      dazu gehst du zum Rathaus / Finanzabteilung, die werden dir weiterhelfen. Solltest du aber jemanden dabei haben, der Japanisch spricht.
      In der Regel musst du das aber nicht beantragen, da du keine Steuern zahlst.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  7. Sarah on 28. August 2019 at 8:47 said:

    Hallo,
    Du hast ja geschrieben “nachweiss finanzielle mittel, 2000€ im Monat”… Falls ich aber für ein Jahr nach Japan gehen sollte, habe ich ja in dem Fall kein Einkommen mehr, wie ist den das gemeint dann?

    Liebe grüsse

    • Hallo Sarah,

      die 2000 sollen dazu dienen, dass du in Japan die ersten Monate genug Geld zum Überleben hast.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  8. André on 11. Januar 2020 at 14:48 said:

    Hi,
    ich hätte eine Frage, die mir länger auf der Seele brennt und auf die ich bisher keine zufriedenstellende Antwort finden konnte.
    Bei Stellenangeboten in Japan wird ja oft nach einem Universitätsabschluss/Bachelor verlangt. Wäre ein Bachelor von einer Fachhochschule genau so viel wert? Ist ja schließlich (fast?) der selbe Abschluss. Oder wird da in Japan nochmals unterschieden?

    Und wie sähe aus wenn ich mich auf einen Job bewerben würde, der nicht allzu viel mit dem Studiengang zu tun hat? Mir ist bewusst, dass die selbe “Branche” durchaus mehr Chancen bieten würde, aber aus Gründen möchte ich das jetzt nicht in der Frage behandeln. Stimmt es, dass man mit einem Bachelor generell sich auf diverse Jobs bewerben kann?

    Danke, dass dir Zeit nimmst und viele Grüße.

    • Tessa on 12. Januar 2020 at 6:31 said:

      Hallo Andre,

      in Japan zählt nur der Abschluss. In was ist meist zweitrangig, da du im ersten Jahr sowieso von der Firma angelernt wirst. Mit Bachelor geht sehr wohl, aber ich würde bis nach dem Master warten.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • André on 12. Januar 2020 at 17:01 said:

        Danke für die Antwort,
        zu einem Master wird es bei mir nicht kommen, daher ging’s mir rein um den Bachelor. Aber, dass kein Unterschied in Japan zwischen Fachhochschule und Uni aufgrund des selben Abschlusses gemacht wird, stimmt?
        Oder fragt man explizit nach Unis bzw. hat vom deutschen System wenig Ahnung?

  9. Jessica Müller on 4. Februar 2020 at 13:38 said:

    Hallo Tessa,

    Ich bin 24 Jahre alt und habe eine schulische Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin Richtung Fremdsprachensekretariat gemacht.

    Ein Freund von mir aus Japan meinte auch ich soll “einfach” mit einem work and travel visa kommen und mir eine Arbeit suchen oder gar mit dem Touristen Visum.

    Meine Frage ist jedoch: Das work and travel Visum gilt ja für ein jahr, was gibt es für Möglichkeiten danach? Ich habe nur einen Realschulabschlus sind eine schulische Ausbildung. Hätte ich dann dennoch Chancen eine dauerhafte Arbeit dort zu bekommen nach einem Jahr?
    Mein bekannter meinte beispielsweise, dass viele seiner Freunde einfach als tourist gekommen sind und sich einen Job gesucht haben. Ist das wirklich so einfach? Das hört sich alles zu einfach an.

    Ich möchte hier nicht alles aufgeben in der Hoffnung, dort mir nach und nach ein Leben aufbauen zu können nur um dann nach einem Jahr Working holiday nach Hause zu müssen ohne Option länger zu bleiben.

    Ich danke dir schon jetzt für deine Hilfe 🤗

    Grüße

    Jessi

    • Tessa on 6. Februar 2020 at 0:35 said:

      Hallo Jessi,

      wenn du dauerhaft in Japan bleiben möchtest, brauchst du Kontakte, die dich dabei unterstützen. Ich würde vor meinem Work & Holiday schon ein paar Aufbauen und es einfach probieren.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • Jessica Müller on 12. November 2020 at 9:50 said:

        Hallo Tessa,

        Tut mir Leid, dass ich erst so spät antworte. Ich werde auf jeden Fall
        versuchen, Kontakte aufzubauen. Hast du da eventuell Tipps für mich?

        Ich bin schon fleißig am japanisch lernen und am sparen. Hoffentlich klappt das alles so, wie ich es mir erhoffe :D

        Liebe Grüße

        Jessi

        • Hallo Jessica,

          am besten baust du dir Kontakte über Messen oder Veranstaltungen auf, die in deinem Themengebiet liegen. Ansonsten Firmen anschreiben, Facebook nutzen, etc…

          Viele Grüße aus Tokio
          Tessa

  10. Freya on 17. Februar 2020 at 20:19 said:

    Hallo Tessa,

    Danke für die vielen Informationen :)
    Ich hätte auch eine Frage und zwar bin ich zu alt für das W&H Visa, würde mir aber gerne für einen 6 monatigen Aufenthalt etwas dazu verdienen und nicht nur als Tourist dort sein.
    Mir wurde erzählt man könnte als Deutsch oder Englisch Lehrer dort arbeiten.
    Ich brauche aber dann ein Arbeitsvisum und einen Job, bevor ich einreise, sprich ich müsste solch einen Job schon von Deutschland aus suchen und bekommen. Sehe ich das richtig?
    Oder gibt es auch eine andere Möglichkeit?

    Vielleicht kannst du mir bei der Frage weiterhelfen.
    Vielen Dank!

    Grüße Freya

  11. Julia on 19. Februar 2020 at 19:53 said:

    Hallo Tessa,

    erst einmal Danke für die tolle Übersicht und deinen Blog. Er ist in so vielen Bereichen äußerst hilfreich. :)

    Nun stellen sich mir aber ein paar Fragen.
    Ich bin gerade auf Workaway aufmerksam geworden und mir gefällt das echt gut.
    Allerdings habe ich mich bei manchen Angeboten gefragt, ob diese auch mit einem Touristenvisum möglich sind, da man dort bezahlt wird. Denn theoretisch sind Jobs mit Bezahlung ja nur mit dem Working Holiday Visum möglich. Darunter müssten dann ja auch diese fallen oder ist das anders geregelt?

    Als ich dann danach geschaut habe, welches Visum man für einen Job bei Workaway in Japan braucht, stieß ich auf verschiedene Foren/ Seiten (hauptsächlich Englisch), wo ein paar Nutzer meinten, dass selbst unbezahlte bzw. freiwillige Jobs auch nur mit einem Working Holiday Visum angenommen werden dürfen und es mit dem Touristenvisum nicht möglich/illegal sei. Manche meinten aber, dass es völlig okay sei.
    Das kann ich mir allerdings schwer vorstellen, dass es illegal ist, unbezahlte Jobs mit dem Touristenvisum auszuführen und es ergibt für mich auch nicht wirklich einen Sinn. Ich bin jetzt trotzdem ein bisschen verwirrt und verunsichert.
    Deshalb wollte ich fragen, ob du mich da eventuell aufklären könntest, was nun stimmt, da ich selbst überlege einen Job bei Workaway für Japan zu suchen (vorrangig unbezahlt).

    Vielen Dank schon einmal in Voraus! :)

    LG Julia

    • Tessa on 23. Februar 2020 at 2:53 said:

      Hallo Julia,

      in der Regel sind bezahlte Jobs nur mit WorkandHoliday möglich. Unbezahlte Arbeit ist eine Grauzone und ist eigentlich auch nicht ohne WaHOliday Visum erlaubt.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  12. Barbara on 3. März 2020 at 16:26 said:

    Hallo Tesse,

    ich habe deinen Eintrag gelesen und bin hell auf begeistert!
    Ich schwanke schon seit längerem mit dem Gedanken rum nach Japan zu gehen und dort als evtl Teilzeit oder Festangestellte in einer Konditorei zu arbeiten.
    Ich bin 22 und habe meine Konditoren Ausbildung schon abgeschlossen und war schon immer von der Japanischen Patisserie begeistert.
    Hast du viellicht tipps wie ich an eine Stelle kommen kann. Oder wäre es schlauer, wenn ich 7 Monate hin reise und dann mir Teilzeitjobs suche, so wie es in den Erfahrungsberichten der Fall ist?

    Ganz liebe Grüße
    Barbara

    • Tessa on 4. März 2020 at 1:15 said:

      Hallo Barbara,

      da würde ich mich an deutsche Bäckereien wenden. Die suchen meist immer Personal.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  13. Christos on 15. März 2020 at 21:07 said:

    Hi Tessa
    Ich arbeite seit 2 Jahren in Deutschland als Fitness und Personal Trainer. Ich möchte aus vielen Gründen in Tokyo arbeiten.
    Ich kann nur Englisch und Deutsch.
    Was denkst du ? Gibt es für mich eine Möglichkeit hin zu arbeiten?

    • Tessa on 16. März 2020 at 2:33 said:

      Hallo Christos,

      ohne Japanisch-Kenntnisse oder Kontakte könnte das schwer werden. Ich würde es aber trotzdem versuchen, in dem du 1-2 Jahre Japanisch lernst und dann mit einem Work & Holiday einen Job als Trainer suchst.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  14. Daniela Müller on 18. Mai 2020 at 19:23 said:

    Hallo Tessa,
    unser Sohn ist seit Monaten davon begeistert, nach seinem Abitur u. geplantem Studium Geotechnik (alternativ Bergbau/Tunnelbau, Bauingenieurswesen) in Japan eine Anstellung zu finden. Er möchte allerdings grundsätzlich eine Anstellung in einem deutschen Unternehmen mit Niederlassung in Japan erhalten.
    All unsere bisherigen Recherchen zeigen uns leider keinen Weg auf, wie und ob es eine realistische Chance für seinen Berufswunsch in Japan gibt.

    Grundsätzlich kann er sich auch ein Studium in der Automobilbranche vorstellen – seine Priorität liegt in der Tatsache, in Japan zu leben und zu arbeiten.
    Hast Du Tipps, die Du einem Abiturienten in Deutschland geben kannst, um seinen Traum zu verwirklichen?

    • Hallo Daniela,

      generell sollte er mindestens einen Masterabschluss machen und nebenbei so viel Japanisch wie möglich lernen. Während des Master-Studiums kann er sich für ein Stipendium des DAADs bewerben und schon einmal Kontakte knüpfen.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  15. Patrick on 9. Juni 2020 at 10:36 said:

    Hallo Tessa,

    Ich hätte eine Frage.

    Ich bin Koch, mache gerade ein paar Weiterbildungen(Meister, Sommelier in Sake, Sommelier in Tee, HEG-Programm)
    Lerne währenddessen Japanisch und habe vor in den nächsten 3 Jahren nach Japan zu ziehen.

    Hättest du Internetseiten oder links die speziell für die Gastronomie in Japan sind?

    Oder irgendwelche Anlaufstellen?

    (Ach eins noch ich komme in Deutschland aus der Haute Cusine bzw der gehobeneren Gastronomie und suche dementsprechend auch einen Job in dieser Richtung)😅

    Vielen Dank schon mal im voraus.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Patrick

    • Hallo Patrick,

      also leider kenne ich keine Internetseiten in dem Bereich. Also ich würde erst Japanisch lernen, Kontakte aufbauen und dann mit einem Work & Holiday Visum nach Japan kommen.
      Generell sind Messen oder japanische Restaurants in Deutschland eine Anlaufstelle.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • Patrick on 10. Juni 2020 at 12:17 said:

        Hallo Tessa,

        Danke für deine Antwort, ich werde (wenn mein japanisch gut genug ist) mich auf gut Glück in vielen Restaurants für Work & Holidays bewerben.

        Oder was meinen Sie?
        Wenn ich mich so auf gut Glück bewerbe wie groß sind so meine Erfolgschancen?

        Eine Frage hätte ich dann noch😅

        Wenn ich mich nach etwas Berufserfahrung in Japan zurechtgefunden haben sollte, wie schwer wird es als “Ausländer” ein kleines Etablissement zu eröffnen? Also ein Betrieb zu eröffnen?
        Klar bis dahin bräuchte ich ein endlos Visum oder ähnliches. 😅

        Mit freundlichen Grüßen,

        Patrick

        • Hallo Patrick,

          das hört sich nach einem Plan an. Ich würde erst einmal Arbeit finden und danach über ein eigenes Restaurant nachdenken. ;-)

          Viele Grüße aus Tokio
          Tessa

  16. Luisa on 12. Juni 2020 at 6:37 said:

    Liebe Tessa,

    ich bin bald mit meinem Rechtsreferendariat fertig und habe im Rahmen dessen bereits drei Monate in Japan verbracht. Hast du Tipps wie ich an eine Jobsuche in Japan heran gehen sollte ohne Berufserfahrung und nur mit rudimentären Sprachkenntnissen?

    Liebe Grüße

    Luisa

    • Hallo Luisa,

      also ich würde so viel Japanisch lernen wie möglich, Kontakte aufbauen und mit einem Work & Holiday Visum nach Japan kommen.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  17. Michael on 22. Juni 2020 at 17:18 said:

    Hallo Tessa,

    Ich hätte da eine spezielle Frage.
    Welches Visum wird benötigt , wenn man in Japan arbeiten möchte, aber der Arbeitgeber ist in Deutschland?

    Vielen Dank für deine Antwort.

    • Hallo Michael,

      zuerst brauchst du ein Visum, um überhaupt länger in Japan zu leben/bleiben. Welches Visum das ist, ist egal, wenn der Arbeitgeber in Deutschland ist.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  18. Thomas on 20. August 2020 at 17:28 said:

    Hallo Tessa,

    ich spiele auch mit dem Gedanken noch mal was zu erleben.
    Der Gedanke hier in Deutschland noch 40 Jahre in einem Büro zu verkümmern und nichts mehr zu erleben, macht mit schon jetzt verrückt und ich bin noch nicht mal 30. Jedes Wochenende in unseren bayerischen Alpen irgendeinen Berg hochwandern reicht nicht aus um die Sinnlosigkeit des Lebens zu füllen ;)

    Ich bin ende 20 und hab Maschinenbau (Bachelor) studiert.
    Ich würde gerne in Japan Fuß fassen. Wobei ganz klar die Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen sollte.Deshalb kann ich das Working Holiday Visum ausschließen. Der Name sagt es ja im Endeffekt schon. Es ist eigentlich nur ein Urlaub, bei dem schon zu Beginnn ein definitives Ende feststeht. Es sei denn man hat Glück oder extrem gute Japanischkenntnisse, die einem von der Zwangsrückreise retten können.

    Als Zusatzinfo. Ich hab damals schon an der Hochschule Japanisch Vorlesungen besucht. Genki 1 und 2 hab ich durch und arbeite aktuell Tobira durch.
    Zusätzlich seid über einem halben Jahr 3 Kanjis/Tag im Kodansha Kanji Learner’s Course in Kombination mit dem dazu passenden AnkiDroid Deck um im Frühling/Sommer 2021 den JLPT N3 zu machen.

    Der Aufenthalt in Japan soll irgendwann 2022 stattfinden. Damit sollte ich zu dem Zeitpunkt irgendwo zwischen N3 und N2 oder im Idealfall N2 liegen und fast 100% der 常用 Kanjis durchhaben. Corona ist dann auch vorbei. Außerdem findet 2022 die nächsten Setouchi Triennale statt nachdem ich 2019 nur einen Tag dafür Zeit hatte.

    Ich hab eigentlich nur zwei Vorgehensweisen im Kopf.

    Geld spielt erst mal keine Rolle, da ich nach dem Studium noch bei meinen Eltern geblieben bin und sich davon mehr als genug angesammelt hat.

    Vorgehensweise 1 (von mir favorisiert):

    2022 nach Japan gehen und dort für mindestens ein Jahr eine (kostenpflichtige) Schule besuchen um geziehlt Japanisch zu lernen.
    Man kann JLPT N1 erreichen ohne sich jemals auf japanisch unterhalten zu haben. Deswegen sehe ich es als wichtig an die Anwendung der Sprache im Alltag zu lernen.
    Während den Besuch der Schule kann man Kontakte knüpfen. In den ersten 6 Monaten kann man – wenn irgendwie möglich und rechtlich ok – sich einen kleinen Nebenjob suchen und nach 6 Monaten kann man sich so langsam nach einer normalen Arbeitsstelle umsehen. Für die Bewerbung usw. kann man dann auch auf die Hilfe der geknüpften Kontakte zurückgreifen.
    An sich ziemlicht identisch mit den Working Holiday, nur dass hier das Lernen der Sprache im Vordergrund steht und so aus meiner Sicht “nachhaltiger” ist

    Vorgehensweise 2:

    In Deutschland an einer Hochschule/Uni mit japanischen Partneruniversitäten doch noch einen Master machen.
    Dort angebotene Japanisch Kurse in Anspruch nehmen und versuchen ein Semester an einer japanischen Partneruni zu studieren.
    Auf der einen Seite vermisse ich das internationale Umfeld aus dem Studium extrem und würde gerne noch mal einfach lernen.
    Auf der anderen Seite kann ich nicht einschätzen wie intensiv ein Master wird, besonders mit Hinblick auf meine über 3-jährige Campusabwesenheit. Vielleicht besteht gar keine Zeit zusätzlich japanisch Vorlesungen zu besuchen. Vielleicht findet sich nicht mal Zeit mein bestehendes Wissen zu wiederholen und mein japanisch verschlechtert sich während dem Master. Und Plätze an Partnerunis sind in der Regel stark begrenzt und stark gefragt. Eine Garantie auf ein Auslandssemester an einer Partneruni ist also gar nicht gegeben. Selbst wenn, werden dort dann Erfahrungsgemäß meistens Englische Vorlesungen besucht, weil die Japanisch Kenntnisse bei weitem nicht ausreichen.

    Beide Varianten bieten natürlich keine 100% Garantie.

    Ist der Master so wichtig?

    Mir scheint die Sprache die mit Abstand größte Hürde zu sein und weniger ob Bachelor oder Master Abschluss.
    Deswegen erscheint mir Variante 1 logischer. Selbst wenn diese Variante nicht funktioniert, hat man im Normalfall brauchbare Japanisch-Kenntnisse erlangt, die man bei japanischen Firmen in Deutschland (Düsseldorf) nutzen könnte um auf diesen Weg dann einen zweiten Versuch starten zu können.
    Ich hatte direkt nach meinem Abschluss schon Anfragen von Firmen aus Düsseldorf bekommen, nur weil ich bei Sprachkenntnisse “Basic Japanese” angegeben hatte.
    Und selbst wenn mich Variante 1 auch bei einer Job-Suche in Deutschland bei einem jap. Unternehmen nicht weitergebracht hat, war es alle mal eine großartige Erfahrung. So wie manche 1 Jahr Weltreise machen, so ist man selbst 1 Jahr intensiv in ein und dieselbe Kultur eingetaucht.

    Außer ein bisschen Geld kann man nichts verlieren, sondern nur gewinnen ;)

    • Hallo Thomas,

      also ich würde eher einen Master machen, das ist in Japan sehr wichtig und du verdienst auch mehr Geld. Ein Bekannter von mir hat sich für die Variante 1 entschieden und hat es später bitter bereut, da er zwar in Japan war, aber nur wenig Geld verdiente. Er fand keine Freundin und ist am Ende wieder nach Deutschland zurück gekommen. Hätte er einen Master-Abschluss gehabt, hätte er das dreifache verdient und hätte sich um nichts Sorgen machen müssen.

      Ich würde neben meinem Master noch jede Menge Japanisch lernen, ein Auslandssemester in Japan machen und nach dem Abschluss dann nach Japan kommen. So habe ich es z.B. getan und hab es nie bereut. Also ein Masterabschluss ist in Japan sehr wichtig.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  19. Hey Tessa,

    ich hab mir mal die Links angeschaut, allerdings sind das ja eigentlich mehr “richtige” Jobs. Wie sieht das denn aus, wenn es eher Richtung Nebenjobs geht?

    Zu meiner Situation:
    Ich werde für etwas über 3 Monate eine Sprachschule in Tokyo besuchen und würde aber gerne nebenher noch ein bisschen jobben. Die Reise ist für Dez 21 – Mrz/Apr 22 angedacht, bis dahin absolviere ich hier bereits erste Sprachkurse um mir ein Grundverständnis der Sprache anzueignen (A 1.1.1 bis mindestens A 2.2, im Bestfall Anfänge von B). Gibt es überhaupt so Minijobs in Japan und für so einen Zeitraum? Wenn ja, gibt es dafür auch so Anlaufstellen wie oben oder ist das eher so eine Sache, die man sich vor Ort anschauen muss?

  20. Betta on 11. Oktober 2020 at 12:50 said:

    Hallo liebe Tessa,
    vielen Dank erst mal. Deine Seite hier hilft mir immer wieder beim Träumen, Planen und so weiter.
    Ich bin ab nächstem Jahr für 12 Monate in Japan. Ich bin ausgebildete Erzieherin. Ich habe gehört ich muss dann einen Test in Japan machen, um in Kitas arbeiten zu dürfen. Weißt du davon, wie viel das kostet?

    Liebe Grüße und danke, dass du da bist,
    Betta

    • Hallo Betta,

      da kenne ich mich leider nicht aus, aber vielleicht fragst du mal in der Facebook-Gruppe “Deutsche in Japan” nach. Dort gibt es meines Wissens einige Erzieher.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  21. Katrin Gehlen on 26. Oktober 2020 at 20:11 said:

    hallo mein Name ist Katrin. Ich möchte gerne für ein halbes Jahr oder so in Japan Englisch unterrichten für kleine Kinder. wo finde ich da am besten Stellenangebote. Ich habe einen englischtest gemacht und ich spreche flüssig Englisch.

  22. Paula on 9. November 2020 at 17:35 said:

    Hey Tessa,

    Ich mache gerade eine Ausbildung als Einzelhandels Kauffrau und da wollte ich mal wissen wie meinen Chancen sind in Japan ein Job zu finden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Paula

    • Hallo Paula,

      wenn du gute Japanische Kenntnisse (und sprechen kannst) besitzt und mit einem Work & Holiday-Visum nach Japan kommst, dann kannst du Kontakte in Japan aufbauen. Dann hättest du eine Chance.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  23. Kristina on 20. November 2020 at 13:55 said:

    Hallo Tessa,

    du schreibst oben, dass man auch ohne die Erfüllung aller Voraussetzungen eine Chance hat ein Working Holiday Visum zu erhalten, wenn eine gute Begründung angegeben wird. Ich erfülle fast alle Voraussetzungen, bin aber schon 32. Denkst du es wäre trotzdem möglich? Was z.B. wären denn gute Begründungen? Hast du da Erfahrungen?

    Liebe Grüße

    Kristina

    • Hallo Kristina,

      also gute Gründe sind zum Beispiel: Pflege eines Angehörigen. ;-) Meist sind die da bis 35 Jahre noch kulant, wenn du einen triftigen Grund hast.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

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