Der Berg Hiwada 日和田山 in der Präfektur Saitama bietet eine reizvolle Wanderung von 11 km, die am Bahnhof Koma startet. Sie führt über den Gipfel des Hiwada mit Panoramablick, vorbei am Kinchakuda Park 巾着田 mit seinen roten Lilien, die im September blühen und zahlreiche Besucher anziehen. Der Weg schlängelt sich durch Zedernwälder und endet nach etwa 3,5 Stunden am Bahnhof Hanno.
Die Berge Komagatake und Kamiyama liegen im Fuji–Hakone-Izu-Nationalpark, etwa 100 km von Tokio entfernt. Der Nationalpark ist bekannt für seine Wanderwege und den Ashi-See, umgeben von Bergen und Vulkanen. Die 8,3 km Wanderung beginnt am Bahnhof Togendai, führt zur Seilbahnstation Hakone Komagatake und weiter über den Gipfel des Komagatake zum Kamiyama. Der Abstieg endet im berühmten Tal Owakudani .
Ob Anfänger oder erfahrener Bergsteiger – Wandern in Japan bringt spezielle Herausforderungen mit sich. Neben dem Entziffern fremder Schriftzeichen und dem Vermeiden von Bären gibt es größere Hürden, wie das Überprüfen des Wetters oder das Finden aktueller Informationen.
Auch Wanderinnen haben es nicht leicht: Der Berg Omine in Nara ist seit tausend Jahren nur für Männer zugänglich. Dave, der seit über 10 Jahren in Japan lebt, hat in diesem Bericht seine Erfahrungen geteilt. Hier sind seine Tipps, um das Beste aus eurer Wanderung in Japan herauszuholen.