Heute besuchen wir die Stadt Kamakura, die südlich von Tokio liegt und gut über den leichten Wanderweg Daibutsu  (大仏ハイキングコース) erkundet werden kann. Schon seit mehr als hundert Jahren gibt es diese Strecke, die an schönen japanischen Gärten, traditionsreichen Tempeln und einer riesigen Buddha-Statue vorbeiführt. Wir werden nicht nur mit herrlichen Ausblicken auf die Landschaft und die Sehenswürdigkeiten belohnt, sondern erhalten auch einen tiefen Einblick in die japanische Kultur.

Update: Artikel aktualisiert! (20.06.2018)

Schauen wir uns die Daibutsu Wanderung einmal genauer an:

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Der Berg Hiwada 日和田山 liegt neben der Stadt Hanno im Westen der japanischen Präfektur Saitama. Die 11 km Wanderung startet am Bahnhof Koma, führt zum Berg Hiwada und bietet schöne Ausblicke auf das Tal. Im Anschluss geht es zum Kinchakuda Park 巾着田 durch abertausend rote Lilien, die ihre Knospen Mitte September öffnen. DAS Ereignis in der Region zieht viele Besucher an und ist einmalig in der Kanto Ebene. Der Weg führt danach über Brücken und durch Zedern-Wäldern zu einem Dorf. Schließlich wird nach 3,5 Stunden das Ziel, den Bahnhof Hanno, erreicht.

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Die Berge Komagatake 駒ケ岳 und Kamiyama 神山 liegen im gebirgigen Vorland vom Fuji inmitten des Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark und nur knapp 100 km von Tokio entfernt. Der Nationalpark ist berühmt für seine zahlreichen Wanderwege und den Ashi-See, der von Bergen und Vulkanen umschlossen wird. Direkt am See startet die Wanderung am Bahnhof Togendai und führt über kleine Straßen zur Seilbahn Hakone Komagatake. Nach der kurzen Fahrt in der Seilbahn gibt es, schöne Ausblicke auf das Tal und den Fuji zu entdecken. Im Anschluss führt die Wanderung zur Spitze des 1339 m Berges Komagatake und zum Nachbarberg Kamiyama. Der Abstieg erfolgt über zahlreiche Felsbrocken und Wurzeln, bis man das berühmte Tal Owakudani 大涌谷 erreicht.

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