Der 2,956 m Berg Kiso Komagatake 木曽駒ヶ岳, oder auch Kisokoma 木曽駒, ist der höchste Berg des Kiso Gebirges. Er befindet sich in der Präfektur Nagano 長野県 der Chubu Ebene 中部 und gehört zu den 100 berühmtesten Bergen Japans. Die Komagatake Seilbahn 駒ケ岳ロープウエイ bringt Wanderer vom Fuße des Berges zu einer 2,650 m hohen kesselförmigen Eintiefung unterhalb des Gipfels. Danach führt ein steiler Weg zum Gipfel Kiso-Komagatake 木曽駒ヶ岳. Von dort kann der Wanderer die traumhaften Zentralen Alpen überblicken, die ein bisschen Schweizer Bergen ähneln. Deswegen nennen die Einheimischen die Berge auch die japanische Schweiz. Zur Seilbahn geht es zurück über große Felsbrocken und steile Wege. Zum Abschluss lockt das Onsen Komakusa-no-Yu こまくさの湯 mit einem heißen Bad.

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Nishizawa Keikoku 西沢渓谷 gehört zu den schönsten Tälern des Chichibu-Tama-Kai National Parks 秩父多摩甲斐国立公園. Der Park umfasst eine Fläche von 2500 km² mit grünen Bergketten, Hügeln und Schluchten. Gerade im Sommer ist das Nishizawa Keikoku Tal 西沢渓谷 ein Idealer Ort, um der sengenden Hitze von Tokio etwas zu entkommen. Die 10 km Wanderung startet am Parkplatz und verläuft parallel zu einem malerischen Fluss. Danach geht es vorbei an schönen Wasserfällen und Schluchten. Den Höhepunkt der Tour bildet der wunderschöne fünf-stufigen Wasserfall Nanatsugama-Godan-no-Taki 七ツ釜五段の滝, der eine Gesamthöhe von 120 m aufweist. Der Rückweg führt über gut ausgebaute Wege und alte Eisenschienen zurück zum Parkplatz.

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Der 3776,24 m Fuji 富士山, oder auch Fujisan bzw. Fujiyama, ist der höchste Berg Japans. Er befindet sich in der Nähe von Tokio auf der Grenze zwischen den Präfekturen Shizuoka und Yamanashi. Wie viele Berge in Japan gilt auch der Fuji als heilig und wird seit mehr als 1000 Jahren als Sitz der Götter verehrt. Diesen geheimnisvollen Berg wollte ich schon immer besteigen. In diesem Artikel stelle ich euch meinen Erfahrungsbericht zur Besteigung des Fujisans vor. Ich wählte den Yoshida Wanderweg 吉田ルート aus, der einen 7.5 km Aufstiegs- und 6,5 km Abstiegsweg besitzt. Insgesamt plante ich drei Tage ein: am ersten zur 3100 m Hütte, am zweiten zum Gipfel und am dritten den Abstieg. Vom Fuji wollte ich auch unbedingt den Sonnenaufgang sehen, da er als besondere spirituelle Erfahrung gilt. Und zum Abschluss plante ich noch einen Besuch in einer heißen Quelle (Onsen) ein. Teil 1 der Fuji Besteigung – Die Vorbereitung findet ihr hier.

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