Der Berg Gozenyama 御前山 liegt im Wanderparadies Okutama 奥多摩 in der Präfektur Tokio. Er ist bekannt dafür, dass dort im April der japanische Hundszahn Katakuri カタクリ (Liliengewächs) und im Herbst viele Pilzarten wachsen. Die 13,2 km Wanderung startet an der Haltestelle Okutamako 奥多摩湖, läuft über den Ogouchi Damm 小河内ダム und führt hinauf zum ersten Gipfel Soudakesan 惣岳山. Von einer Lichtung erhalten wir schöne Ausblicke auf den Okutama Stausee. Während des steilen Anstieges entdecken wir knorrige alte Kerb-Buchen, Hundszähne oder Pilze. Vom 1405 m Berg Gozenyama 御前山 gibt es zwar keine Aussicht, dafür gilt er als besonders einsam und erholend. Der Abstieg führt über Waldpfade und durch ein stilles Dorf, bis wir schließlich die Bushaltestelle Sakaibashi 境橋 erreichen. Im Anschluss lockt das Onsen Moegi-no-Yu もえぎの湯 mit einem heißen Bad.

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Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden, lohnt sich ein Besuch in einer heißen Quelle (Onsen). Warum also nicht Onsen mit Wandern kombinieren? Über Facebook fand ich die Gruppe “Hiking, Climbing and Camping in Japan”. Der dortige Administrator, Dave, schlug eine Wanderung kombiniert mit Onsens auf der Halbinsel Shizuoka 静岡 vor. Spontan sagte ich zu, da die Halbinsel auch nur wenige Stunden von Tokio entfernt liegt. Zunächst fuhren wir zum berühmten Wasserfall Joren-no-Taki 浄蓮の滝, der von dem Berg Amagi 天城山 herunterfließt. Direkt neben dem Wasserfall kosteten wir auch die regionale Spezialität: Wasabi Softeis わさび. Danach machten wir uns auf den Weg zu den sieben Wasserfällen Kawazu Nanadaru 河津七滝, die wir auf Hängebrücken und Stegen erkundeten. Im Anschluss entspannten wir im berühmten Onsen Odaru 大滝温泉, das direkt neben einem großen Wasserfall liegt. Am Nachmittag schauten wir uns die wilde Küsten-Landschaften der Insel Ebisu Jima 恵比須島 an. Bevor es zurück nach Tokio ging, ließen wir den Abend am Strandbad Onsen Kurone 黒根岩風呂 ausklingen.

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