Japan mit Kindern bereisen. Eine tolle Sache, oder? Mit etwas Vorbereitung, einem Blick hinter die Kulissen und folgenden Infos ist ein unvergesslicher Familienurlaub garantiert.

Update: Artikel überarbeitet (19.05.2021)


Mit Kindern nach Japan fliegen

Um mit Kindern nach Japan zu fliegen, braucht jedes Kind (bis zu 12 Jahren) einen Kinderreisepass mit biometrischem Foto. Den gibt es für 13 Euro im lokalen Bürgeramt und ist 1 Jahr gültig. Leider kann dessen Ausstellung, je nach Region, 1 bis 42 Tage andauern. Währenddessen kannst du dich um einen günstigen Direktflug kümmern, der zwischen 11 und 13 Stunden dauert.

Kinder-Flugpreise
Bei allen Fluggesellschaften, die direkt nach Japan fliegen, gelten folgende Preise:

  • Kleinkinder (8 Tage bis 2 Jahre) auf dem Schoß: 10 % des Erwachsenentarifs
  • Kleinkinder (8 Tage bis 2 Jahre) mit eigenem Sitzplatz: 75 % des Erwachsenentarifs
  • Kinder (2 Jahre bis 11 Jahre): 75 % des Erwachsenentarifs

Als besonders kinderfreundlich gilt die japanische Fluggesellschaft Japan Airlines (JAL).

Kindersitze im Flugzeug

Bei Kindersitzen lohnt sich der Vergleich der Fluggesellschaften:

  • Japan Airlines (JAL) bietet einen Leihservice für Kindersitze. Ganz klarer Vorteil ist, dass der eigene Kindersitz nicht durch ganz Japan geschleppt werden muss. Die Leihsitze richten sich nach dem Gewicht des Kindes:
    • Rückwärtsgerichteter Sitz: Kinder von 2,3 bis 9 kg (unter 1 Jahr)
    • Vorwärtsgerichteter Sitz: Kinder ab 9 bis 18 kg

    JAL erlaubt außerdem, ein Kind auf den Schoß zu nehmen oder einen eigenen Autositz/Babyschale mitzubringen. Auch Babybettchen sind möglich. Mehr zu diesem Thema erklärt dir JAL (leider nur auf Englisch):
    Fliegen mit Kind-Info: https://www.jal.co.jp/
    Kindermenü/Kinderwagen-Service: https://www.jal.co.jp/

  • All Nihon Airways (ANA) stellt dagegen keine Kindersitze zur Verfügung, bietet aber Kindermenüs an. Auch hier darfst du ein Kind auf den Schoß nehmen und einen eigenen Kindersitz oder Babyschale mitbringen. Ebenfalls sind Babybettchen möglich. Mehr zu diesem Thema erklärt dir ANA auf der folgenden Webseite: https://www.ana.co.jp/en/
  • Deutsche Lufthansa (LH) bietet Babybettchen und/oder kostenlose Kindermenüs an. Auch LH erlaubt es, ein Kind auf den Schoß zu nehmen und den eigenen Kindersitz oder Babyschale mitzubringen. Mehr zu diesem Thema erklärt dir die Lufthansa:
    Mehr Infos: https://www.lufthansa.com/de/
    Kindermenüs: https://www.lufthansa.com/de/

Kinder-Freigepäckregeln

Bei allen den oben genannten Airlines (Economy-Klasse) gilt:

  • Kinder ohne Sitzplatz: 1 weiteres Gepäckstück (max. 23 kg) inklusive
  • Kinder mit Sitzplatz: identisch mit dem Erwachsenentarif (2 Gepäckstücke mit je 23 kg) inklusive
  • Zusätzlich sind Autositze/Babyschalen oder ein faltbarer Kinderwagen/Buggy inklusive

Mit Kindern unterwegs in Japan

Um es kurz und schmerzlos zu machen: Kinderwägen oder Buggys von daheim sind zu sperrig. Gerade in Großstädten können große Gegenstände zum Albtraum werden, weil Bahnhöfe oder Gebäude keine Fahrstühle oder Rolltreppen haben. Leider sind Gehwege häufig überfüllt und zu Sehenswürdigkeiten führen meist nur Schotterwege.

Auch Busse und Züge sind, gerade zur Rushhour (7-9 Uhr morgens und 16-19 Uhr abends) restlos überfüllt. Einheimische bevorzugen deshalb Tragegurte oder faltbare Kinderwägen, die zur Not einfach getragen werden können. In vielen Attraktionen (Ueno-Zoo, Tokyo Edo Museum oder Tokyo Disneyland) gibt es Kinderwägen zum Ausleihen.

Kinder in lokalen Zügen

Kinder unter 6 Jahren brauchen keine Fahrkarte und fahren immer kostenlos. Dafür sollten sie aber auf dem Schoß ihrer Eltern sitzen. Falls die lieben Kleinen doch mal selbst Platz nehmen, wird es meist wohlwollend ignoriert.

Kinder zwischen 6 und 12 Jahre zahlen den halben Preis und können spezielle Kinder-Geldkarten (z.B. Suica) nutzen. Von diesen Karten wird automatisch nur der halbe Preis abgezogen. Die Karte gibts an jedem Fahrkartenschalter mit Personal. Frage einfach danach:

こども用Suica お願いします。 Kodomo you Suica onegai shimasu. Eine Suica für Kinder, bitte!

Sogenannte „Priority Seats“ (優先席 Yuusenseki) in Lokalzügen/U-Bahnen sind für Schwangere, Verletzte oder Eltern mit Kleinkindern. Viele Japaner ignorieren das zwar, aber ein einfaches „Sumimasen“ (Entschuldigung) genügt und der Platz wird freigemacht.

Kinder in Schnellzügen/Shinkansen

Die japanischen Schnellzüge namens Shinkansen sind gut für Kleinkinder ausgestattet. Es gibt Räume zum Stillen (授乳室 Junyuushitsu). Wickeltische und Sitze (ベビーチェアー Bebiicheaa) sind in unmittelbarer Nähe bzw. direkt neben der Damentoilette. Zu beachten ist, dass du dem Personal Bescheid gibst, bevor du den Raum zum Stillen nutzen möchtest.

Kleiner Hinweis am Rande: Kleinkindern kann es im Schnellzügen schnell schlecht werden. Füttere sie deshalb nur mit einer leichten Mahlzeit oder buche den Shinkansen N700, indem es etwas ruhiger zugeht.

Kinder unter 6 Jahren dürfen in den Non-Reserved-Waggons ((自由席 Jiyuuseki; nicht reservierte Sitze) überall Platz nehmen. Jedoch nicht in den Reserved-Waggons (指定席 Shiteiseki). Dort müssen sie auf dem Schoß sitzen, obwohl eigentlich Plätze frei sind. Ansonsten wirst du aufgefordert, eine Kinderfahrkarte (50% des Erwachsenentarifs) zu lösen.

Kinder und Taxen/Autos

Japanische Taxen haben keine Kindersitze. Das heißt, entweder bringst du den eigenen Sitz mit oder ihr könnt nicht dem Taxi fahren. Nach dem japanischen Gesetz müssen alle Kinder bis zu 6 Jahren im Kfz mit einem Kindersitz transportiert werden. Falls ihr mit dem Auto unterwegs sein wollt, bringt einen Kindersitz von daheim mit oder nehmt einen Mietwagen und bucht den Kindersitz dazu. Ansonsten ist es einfacher, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.

Produkte für Kinder in Japan einkaufen

Produkte für Säuglinge zu finden, kann in Großstädten problematisch werden, weil Drogerien keine Windeln (オムツ Omutsu) oder Milchpulver (粉ミルク Kona-miruku) verkaufen. Außerdem findest du in Japan selten westliche Produkte, sondern meist nur japanische.

Milchpulver

Für Milchpulver empfehle ich die Marke Morinaga. Für Säuglinge E赤ちゃん (E-Akachan) und はぐくみ (Hagukumi) und für Kinder von 1 bis 3 Jahre diese Folgemilch: モルミル (Morumiru). Von Akachan gibt es auch Nachfüllpacks. Ansonsten ist in Japan die Milchpulver-Marke Meiji Hohoemi ziemlich bekannt.

Rosa Packung: Hpa Nahrung 0-12 Monate
Blaue Packung: Normale Nahrung 0-12 Monate
Gelbe Packung: ab dem 1. Lebensjahr

Zubereitung bei rosa und blauen Packungen: Pro 20 ml einen Löffel Pulver.

Windeln

Für Windeln sind die Firmen Kao Marries oder moony bekannt. In Japan werden Windeln nicht durchnummeriert, sondern es gibt die Größen „Neugeborene, S, M und L“. Dazu Höschen mit Tape. Zur Orientierung stehen an der Seite die Gewichtsangaben. Ab Größe L wird manchmal auch nach Jungen/Mädchen unterschieden – es ist ganz leicht an den Fotos zu erkennen.

Babynahrung

Japaner vertreten die Meinung, dass Babynahrung (ベビーフード bebii fuudo) frei von Schärfe und Öl sein sollte. Stattdessen wird alles zu Brei verarbeitet und/oder besteht hauptsächlich aus Zucker und Salz. Wenn du auf Nummer Sicher gehen möchtest, nimm Babynahrung von zu Hause mit.

Geschäfte

Um Windeln zu kaufen, suche nach mehrstöckigen Drogerien (薬局 Yakkyoku), die oft neben größeren Bahnhöfen zu finden sind. Halte nach dem Schriftzeichen 薬 (Kusuri; Medizin) Ausschau. Am bekanntesten sind die Drogerieketten Matsumoto Kiyoshi (マツモトキヨシ) und der noch günstigere Papasu (ぱぱす).

Alles, was Kinder brauchen, gibts in folgenden Läden:

Dort bekommst du Kinderprodukte zum günstigen Preis. Leider sind sie nur schwer außerhalb von Stadtzentren zu finden. In größeren Kaufhäusern gibts zwar auch Kinderprodukte, aber ziemlich überteuert.

Kinder und Essen in Japan

Japanische Restaurants bieten in der Regel selten Kindermenüs an oder haben Hochstühle (ハイチャェア, Haichea). Zu allem Übel haben sie auch kaum Abstellfläche für Kinderwägen. Zudem erwartet man in Japan oft, dass Kinder beim Gericht der Eltern mitessen. Einzige Ausnahme sind diese Familienrestaurants (ファミレス, Famiresu):

Restaurant Preis Öffnungszeiten GoogleMaps Empfehlung
Jonathans ab 499 Yen Meist 24 Stunden GoogleMaps Kindermenüs mit frittiertem Reis
Royal Host ab 580 Yen Meist 24 Stunden GoogleMaps Pfannkuchen
Gusto ab 699 Yen Meist 24 Stunden GoogleMaps Erdbeereis ;-)
Denny’s ab 630 Yen Meist 24 Stunden  GoogleMaps Kindermenüs

Familienrestaurants befinden sich ebenfalls häufig neben großen Bahnhöfen. Sie haben Hochstühle und bieten japanische/westliche Kindermenüs (お子様ランチ oder おこさまランチ, Okosama Ranchi oder キッズメニュー Kitzzu Menyuu) an. Solche Gerichte bestehen aus gebratenem Reis mit Omelette und Ketchup oder mildem Curry. Sie werden hübsch verziert und lassen Kinderaugen erstrahlen. Vorteilhaft ist, sich zuvor mit Tischmanieren in Japan vertraut zu machen.

Sobald das Kind alleine sitzen kann und nicht mehr kleckert, ist es mit Kindern in Japan nur noch halb so anstrengend. Größere Restaurants haben Kindersitze (こども椅子 Kodomo isu) – einem Mix aus Hochstuhl und Polstersitz. In traditionellen Restaurants gibt es auch Räume mit kleinen Tischen und Tatami-Matten (座敷 Zashiki). Sie sind für die Kleinen ideal, weil sie nicht die ganze Zeit in Stühlen sitzen müssen. Achte darauf, dass ihr im Nichtraucher-Bereich (禁煙 Kin’en) Platz nehmt. Lese auch den Artikel zum Restaurantbesuch in Japan durch.

Japanische Restaurants haben häufig Bänke (ソファー Sofaa). Die eignen sich hervorragend, um das Kleinkind abzulegen und mit einem Tuch zu stillen. Voraussetzung: Immer eine Hand am Kind!

Sollte dein Kind auf etwas allergisch reagieren, schreibe es in japanisch auf einen Zettel und lass es die Bedienung wissen.

Zur Not bieten viele Konbini (Convenience Stores, 24-Stundenläden) leckere Onigiri (おにぎり, Teig-Teilchen (パン Pan), Sandwiches oder leckere Lunchboxen (お弁当 Obento) an, die ihr ggf. im Konbini aufwärmen und anschließend im Hotel essen könnt.

Kinder und Schlafen in Japan

Generell rechnen Hotels in Japan pro Person und Nacht ab. Sobald ein Kind 12 Jahre alt ist, muss der volle Preis bezahlt werden. Kinder unter 12 Jahren schlafen (meist) kostenlos, solange sie im selben Bett wie die Eltern schlafen. Beachte dabei, dass Betten in Japan kleiner sind und kein extra Handtuch für Kinder bereitgestellt werden. Krippen für Säuglinge unter einem Jahr sind normalerweise kostenfrei.

Familien mit mehreren Kindern haben es in japanischen Hotels schwer, weil es häufig keine Zimmer mit mehr als 4 Betten gibt. In diesem Fall muss man 2 Zimmer buchen. Viele Hostels dagegen haben Familienzimmer.

Eine gute Alternative bieten außerdem die traditionellen japanischen Gästehäuser (Ryokan), die sowieso keine Betten, sondern Futons haben. Die Räume sind für mehrere Personen ausgelegt.

Kinder und Gesundheit in Japan

Eins vorweg: Der medizinische Standard in japanischen Kliniken ist sehr hoch und teuer. Bevor du mit Kindern nach Japan reist, solltest du unbedingt eine Reisekrankenversicherung abschließen, bevor du auf den Arztkosten sitzen bleibst.

Sollte dein Kind zu einem Arzt müssen, suchst du die lokale Kinderklinik (小児科 Shounika oder こどもクリニックKodomo kurinikku) auf. Die haben generell von Montag bis Samstag geöffnet und vergeben keine Termine. Es gilt: Wer zuerst da ist, dessen Kind wird zuerst geholfen. Sonntags suchst du normale Krankenhäuser (病院 Biyoin) auf.

Im Notfall rufst du einen Krankenwagen (救急車 Kyukyuusha) über die Nummer 119. Die Telefonisten sollten auch Englisch verstehen. In Krankenhäusern gibt es ebenfalls eine Station für Notfälle (緊急科 Kinkyuuka). Hier bietet sich an, den Artikel zum Thema Arztbesuch in Japan zu lesen.

Nachdem dein Kind untersucht wurde, bekommst du ein Rezept (処方箋 Shohousen) ausgestellt, welches bei einer Drogerie/Apotheke (薬局 Yakkyoku) eingelöst werden kann. Japanische Ärzte verschreiben generell lieber zu viel als zu wenig, sodass du den Arzt ggf. nur nach dem nötigsten Medikament fragen solltest.

Eine Liste mit englischsprechendem Klinikpersonal findest du hier:

Alle Kliniken über GoogleMaps:

Kinderkliniken 小児科: (GoogleMaps)
Krankenhäuser 病院: (GoogleMaps)
Apotheken/Drogerien 薬局: (GoogleMaps)

Kinder und Toiletten in Japan

In jeder großen Frauentoilette an Bahnhöfen findest du Wickeltische und Kindersitze (ベビーチェアー Bebiicheaa). Der Kindersitz befindet sich nahe bei der Toilette, damit du dein Kind jederzeit im Blick hast. Allerdings haben japanische Toiletten öfter mal keine Papier- oder Mülleimer, sodass du den Müll ggf. mit in die Unterkunft nehmen musst.

Wenn dein Kind schon größer ist, sind gerade japanische Toiletten ganz einfach zu benutzen, weil sich die Kinder nicht auf die Toilette setzen müssen. Stattdessen hebst du dein Kind in Hockposition hoch und achtest darauf, dass das Geschäft nicht auf deinen Schuhen landet. In größeren Kaufhäusern findest du häufig Toilettenauflagen für Klos im westlichen Stil, damit dein Kind nicht in der Schüssel landet.

Stillen in der Öffentlichkeit in Japan

In der Öffentlichkeit zu stillen ist zwar nicht verboten, wird aber kaum gemacht. Generell verdecken Mütter Kinder dabei mit einem Tuch. In größeren Kaufhäusern und Bahnhöfen gibt es sogenannte Still-Räume (授乳室 Junyuushitsu) oder Ruhe-Räume (休憩室 Kyuukeishitsu). Du findest sie häufig auf gleicher Ebene wie die Kinder-Abteilung.

Kinder und Onsen

In manchen Onsen erhalten Kinder, die noch Windel tragen, keinen Zutritt. Oftmals ist sogar der Zutritt für Kinder unter 6 Jahren ganz untersagt. Frage vorher besser nach, ob Kleinkinder im Onsen erlaubt sind.

Manieren der Kinder in Japan

In Regionalzügen ist es kein Problem, Kindern Flaschenmilch zu geben. Allerdings solltest du von Keksen oder anderer fester Nahrung absehen, weil in den Regionalzügen Japans nicht gegessen wird. In japanischen Restaurants darfst du deinem Kind Babynahrung füttern. Und auch im Schnellzug Shinkansen ist feste Nahrung kein Problem.

Sehenswürdigkeiten für Kinder

Eintrittspreise sind nach Alter der Kinder gestaffelt. Meistens gibt es folgende Preisklassen:

  • 幼児 Youji (Säugling) – Kleinkinder unter 6 Jahren
  • 子供 Kodomo (Kind) – Kinder zwischen 6-12 Jahren oder 6-15 Jahren => normalerweise halber Preis
  • 小学生 Shougakusei – Grundschüler (6-12 Jahren)
  • 中学生 Chuugakusei – Mittelschüler (12-15 Jahren)
  • 高校生 Koukousei – Hochschüler (15+ Jahren)
  • 大学生 Daigakusei – Student
  • 大人 Otona – Erwachsener

Sehenswürdigkeiten im Überblick

Viele kinderfreundliche Sehenswürdigkeiten befinden sich in Tokio. Aber auch in Kyoto, Osaka, Yokohama und Kobe findest du kinderfreundliche Attraktionen:

Tokio mit Kind:

Kyoto mit Kind:

Kawasaki mit Kind:

  • Doraemon Museum ドラえもん – Triff Doraemon, den katzenähnlichen Roboter, der aus seinen Taschen allerlei hervorzaubern kann.

Yokohama mit Kind: 

  • Anpanman Museum アンパンマン – Fliege mit der Comicfigur umher, um den bösen Bakterien-Mann Baikinman zu besiegen. Leider ist das Museum ziemlich überfüllt und pädagogisch wenig sinnvoll.

Osaka/Yokohama mit Kind:

  • Cup Ramen Museum – Stelle deine eigenen Instant-Nudeln zusammen. Das Museum eignet sich für Kinder bis 8 Jahren.

Osaka mit Kind: 

Nara mit Kind:

  • Nara Park – Übe das Verbeugen mit Naras Rehen und Hirschen.

Nagoya mit Kind: 

Hiroshima mit Kind:

Matsumoto mit Kind:

Kobe mit Kind:

  • Kawasaki World – Schaue dir Motorräder, Flugzeuge oder ähnliches an.

Sapporo mit Kind:

  • Shiroi Koibito Park – Backe in der Schokoladen-Fabrik eigene Kekse oder stelle Bonbons her.

Fehler gefunden? Tipps? Lass mir doch einen Kommentar da! 

73 Thoughts on “[Tipps] Mit Kindern nach Japan reisen – Das musst du beachten!

  1. Matthias on 16. Januar 2017 at 6:14 said:

    Nur zur Information – da ich ja hier zwei Kinder groß ziehe, aus erster Hand. Nr 10 ist so etwas harsch ausgedrückt. Sicher, man sieht schreiende Kinder im Zug nicht gern, aber das man schleunigst aussteigen soll…

    Und in Yokohama die Kinder ins Anpanman-Museum zu schicken ist eine Zumutung für beide Seiten, Eltern und Kinder. Dann eher Hakkeijima, oder das Science Museum – jedenfalls überall, nur nicht ins Anpanman-Museum…

    • Hallo Matthias,

      danke. Nr. 10 habe ich angepasst. Warst du schon im Anpanman-Museum? Warum fandest du es so schlecht?

      Viele Grüße
      Tessa

      • Anika on 17. Januar 2017 at 14:51 said:

        Ich war noch nicht da, aber was ich gehört und vom Jonathans gegenüber gesehen habe ist es sehr sehr gut besucht.
        Wahrscheinlich meint Matthias, dass das Warten und die Menschenmassen eine Zumutung sind.

      • Tabibito on 17. Januar 2017 at 17:57 said:

        Völlig überfüllt. Völlig überteuert. Und das schlimme ist: Didaktisch völlig wertlos. Das wäre ok, wenn es Spaß machen würde, aber selbst das ist nicht drin.

  2. Frank on 16. Januar 2017 at 6:42 said:

    Hallo Tessa,

    sehr guter Artikel mit tollen Tipps. Wir schreiben dir, was wir im April mit unserer 11jährigen noch besuchen.

    Liebe Grüße
    Frank

  3. Jenny on 16. Januar 2017 at 9:25 said:

    Danke für die vielen praktischen Tipps – und für den Link zu uns! Das Ghibli Museum probieren wir unbedingt aus, wenn wir im Sommer nach Tokio kommen, das haben wir letztes Mal leider verpasst. Und das Cup Noodles Museum ist auf jeden Fall… schräg!

    Einige deiner Einschätzungen kann ich interessanterweise gar nicht bestätigen – wir fanden die Japaner zum Beispiel unglaublich hilfsbereit, wenn wir mit Buggy in der Metro unterwegs waren, sowohl Passagiere als auch das Zugpersonal. Onsen haben wir auf unserem Roadtrip mehrere besucht, und es war nie ein Problem, unsere 1-Jährige mit reinzunehmen. Windeln haben wir problemlos in jedem 7 Eleven bekommen (allerdings in sehr kleinen Packungsgrößen).

    Statt Hochstuhl gab es in den traditionellen Restaurants, wo wir auf dem Boden saßen, für unsere Kleine einen winzigen Stuhl, auf dem sie dann so hoch saß wie wir – außerdem Geschenke für jedes unserer drei Kids, und zwar verschiedene, passend zu Alter und Geschlecht. Da haben wir nicht schlecht gestaunt!

    Wir werden unsere nächste Japan-Tour wahrscheinlich durch Tohoku machen – hast du da auch Tipps für Kinder?

    Viele Grüße
    Jenny

  4. Robert on 16. Januar 2017 at 9:51 said:

    In Tokyo war 2014 sogar bei CoCo Curry (Fastfood Restaurant) auf der Herrentoilette einen Wickeltisch. 2011 war das mit behinderten, alten und Kindergerechten Barrierefreihaeit noch nicht sonderlich weit. Da hatte sich also so einiges in den letzten Jahren getan.

    Das Kyoto Railway Museum war früher ein reines Dampflockomotiven Museum. Schön zu wissen das die mit der Erweiterung fertig sind.

    Das Eisenbahnmuseum in Nagoya liegt auf einer Insel im Hafen und ist nur über Brücken zu erreichen. Darum wird es bei Typhoon geschloßen und wir konnten es 2014 nicht besuchen. Als alternative bei schlechtem Wetter hatte es also nicht funktioniert.

    • Hallo Robert,

      vielen Dank für deine Anmerkungen. In eine Herrentoilette war ich leider nur einmal aus Versehen. Aber gut zu wissen. Danke!

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  5. Isabelle on 16. Januar 2017 at 12:03 said:

    Hallo Tessa,
    ich bin Flugbegleiterin und hatte meine Familie 2x in Osaka mit. ( dort vier Tage frei. ) Beim ersten Mal waren die beiden Jungs im Kindergartenalter, später Teenager. Japan hat es ihnen angetan ☺
    Im Hotel fanden sich bei Betreten des Zimmers Slipper in ihrer Kindergröße,sowie süße Kinderzahnbürsten neben den Amenities für die Erwachsenen. Sie fühlten sich natürlich sehr willkommen. In Restaurants darf man schlürfen und wir waren immer gerne gesehen. Sicher und sauber ist Japan ja ohnehin. Ist einem die Großstadt zuviel, braucht man sich nur in einen Zug zu setzen und nach spätestens einer Stunde ist man in der Natur und in den Bergen.
    Nara war und ist ihr Highlight, zahme Rehe und die Schönheit der Umgebung waren ihr Hauptwunsch, auch beim zweiten Besuch.
    Dieses Jahr wollen wir endlich länger dort reisen und planen drei Wochen im Sommer – wegen der Ferien. Das Klima ist allerdings im Frühjahr und Herbst besser, aber dann hätten wir ‘nur’ zwei Wochen.
    Da Japan so anders ist als unsere Kultur und es ohnehin so viel zu sehen gibt, braucht man sich keine Gedanken über Langeweile zu machen. Es ist – für alle – spannend :-)
    Traut euch !

    • Hallo Isabelle,

      vielen Dank für dein Erfahrungsbericht! 3 Wochen im Sommer klingt spannend. Aber nicht im August, oder? ;-)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  6. Doris on 17. Januar 2017 at 10:27 said:

    Hallo Tessa,Wir werden im Juli für 2 Wochen nach Japan fliegen ,mit unserem elfjährigen Sohn! Werde mir jetzt eine Route zusammen basteln? und freue mich auf weitere Blockeinträge von dir!LG Doris

  7. Anika on 17. Januar 2017 at 10:50 said:

    Danke für den Artikel :)
    Windeln findet man günstiger zum Beispiel bei der Kette “Papas” oder auch bei Livin/Seiyu. Matsu Kiyo ist teuer.
    In Mädchen/Jungen Windeln wird erst ab Größe L und auch nicht bei allen Marken unterteilt.
    Die Größe ist auch so eine Sache.. Während in Deutschland durchnummerriert wird, gibt es hier die Größen “Neugeborene, S, M und L”. Dazu Höschen und mit Tape. Zur Orientierung stehen an der Seite Gewichtsangaben.

    Zucker ist fast in allen “Kinderbreis” drin, genau wie Salz.

    Im Edo-Tokyo Museum kann man auch Kinderwagen leihen. Auch für kleine Babys ab ca. 1 Monat.
    Auf dem “Land” nutzen auch viele Japanerinnen Kinderwagen, nur Tokyo ist echt nervig!

    Es gibt viele Restaurants mit Bänken (sie nennen es Sofa). Die eignen sich gut um das Kind abzulegen. Vorraussetzung: immer eine Hand am Kind.
    Stillen (mit Tuch) ist da auch kein Ding.

    Wenn man das Zimmer im Shinkansen nutzen möchte, muss man vorher immer einem Zugbegleiter bescheid sagen.
    Da ist es einfacher einfach im normalen Sitz zu stillen.

    LG

    • Hallo Anika,

      vielen Dank für diesen informativen Kommentar! Deine Anmerkungen habe ich gleich in den Artikel mit aufgenommen. Danke!!

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  8. Yvonne on 18. Januar 2017 at 15:23 said:

    Hallo,
    das ist ja mal ein richtig guter und ausführlicher Blogbeitrag. Ich finde Japan und die Kultur auch wirklich spannend und überlege schon seit längerer Zeit mal eine Rundreise in Japan zu machen. Ich werde auf jeden Fall weiter auf deinem Blog stöbern.
    LG, Yvonne

  9. Daria on 20. Januar 2017 at 13:09 said:

    Hi Tessa,

    Super Seite! Welche Babynahrung also Milchpulver gibt es denn in Japan? Und in den Gläschen ist tatsächlich Zucker drin? Wir fliegen am 7.2 mit unserer 9 Monate alten Tochter für 3 Wochen nach Japan und sind wohl auf Gläschen angewiesen ?

    • Hallo Daria,

      ja, leider ist in den meisten Gläschen Zucker drin. Halte auf den Gläschen nach den jap. Schriftzeichen 砂糖 (Satou / Zucker) Ausschau.

      Bezüglich des Milchpulvers habe ich den Artikel oben erweitert und Fotos eingefügt. ;-)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

    • Marlene Gonska on 4. Februar 2017 at 21:43 said:

      Hallo, danke für die tollen Tipps. Wir fliegen im Mai mit unserem dann 9 monatigen Sohn nach Japan und die Sache mit dem Babybrei/Essen interessiert uns auch brennend! Daria, wir wünschen euch schonmal einen tollen Trip und würden uns freuen, wenn ihr uns evtl. Per Mail etc. ein paar Infos bezüglich Babyessen geben könntet? Vielen Dank schonmal und habt eine schöne Zeit! LG Marlene

    • Svenja & Malin on 15. April 2019 at 11:36 said:

      Hallo Daria,

      ich weiß, es ist etwas her… wir fliegen auch mit unserer 9 Monate alten Tochter nach Japan. Habt ihr noch etwas zu zuckerfreiem Brei herausgefunden?

      Viele Grüße
      Svenja

  10. Aleks on 11. Februar 2017 at 9:02 said:

    Hallo,

    deine Beiträge sind echt spitze,

    ich war Neujahr 15/16 mit meiner (jetzt 8 jährigen) Tochter, wir sind mit dem Zug von Tokyo aus nach Sapporo gefahren mit Stopp in Hakodate. Neben meiner Tochter hatte ich ihren Koffer und meinen Koffer im Schlepptau und egal ob ich wollte oder nicht, mir hat immer irgend jemand den koffer aus den Händen genommen und zum Gleis oder vom Gleis die Treppen hoch/runter getragen :D
    Im Zug hat sogar eine jüngere Dame (vllt. auch Studentin) sogar ein Foto mit meiner Tochter gemacht, als diese zur Toilette wollte (Ich hab sie ziemlich ins kalte Wasser springen lassen, weil ich ihr nichts erklärt habe, hahaha) und daher wusste sie nicht mal wie sie die Toilettentür zu kriegt und da hat ihr dann die eine geholfen wollte dann aber ein Foto mit ihr (Meine Tochter hatte es mir im Anschluss erzählt) hahaha
    Deine Tipps mit Kids sind echt gut, einiges (in Tokyo) davon hatte ich auch auf dem Plan, leider bin ich Sylvester so krank geworden, ging nichts mehr…
    Aber ich will nochmal mit meiner Tochter dahin, dieses Mal ist aber die Route Tokyo-Kansai geplant :D

    • Hallo Aleks,

      vielen Dank. :-) Das ist doch ein erfreuliches Feedback. Das mit dem Foto machen von kleineren europäischen Kindern, scheint wohl oft vorzukommen. Einige meiner Leser berichteten davon auch.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  11. Olivia on 23. Februar 2017 at 0:12 said:

    Liebe Tessa
    Wir möchten im Mai für 3 Wochen nach Japan reisen. Dann ist unsere Tochter anfang 5Monat. Für einen Buggy ist das zu früh. In den Städten könnten wir mit dem Ergobaby rumlaufen, jedoch zum reisen mit shinkansen müssten wir den kinderwagen mitnehmen! geht das überhaupt? Ansonsten müssten wir eher im Juni verreisen ( anscheinend viel Regen?) und den buggy nehmen oder ist ein Auto mieten eine Option (Route: Japanische Alpen, Kanazawa, Kyoto, Naoshima und Tokyo)

    Herzlichen Dank für die Rückmeldung, Olivia

    • Hallo Olivia,

      für die japanischen Alpen und Naoshima könnt ihr über ein Mietauto nachdenken, generell würde ich aber eher mit einem faltbaren Buggy fahren. In dem Shinkansen gibt es extra Abstellflächen am Ende des Wagens sehe auch hier: https://wanderweib.de/tipps-gepaeck-durch-japan-reisen/ Wenn du beim Fahrkarten-Kauf angibst, dass ihr viel Gepäck habt, werdet ihr automatisch in der Nähe des Gepäcksbereichs gesetzt.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

    • Daria on 26. Februar 2017 at 13:17 said:

      Hi Olivia,

      Wozu braucht ihr einen Kinderwagen? Wir haben unsere 9 Monate alte Tochter 3 Wochen lang getragen und das war echt perfekt.

  12. Firu on 30. April 2017 at 2:02 said:

    Hallo Tessa.

    Ehrlich gesagt, hat alles sehr gut mit Kleinkind geklappt…man bekommt Windeln und Tücher in jedem Supermarkt oder Drugstore.
    Das Essen ist ‚kinderfreundlich‘: Ramen bzw Soba oder Reis mit Fleisch, Fisch, Tempura gehen immer.
    Obst und Gemüse gibt’s in guter Qualität zu kaufen, wenn man mal selber kocht.
    Wir waren mit Trage und Buggy unterwegs. Jede! Bahnhaltestelle hatte einen Aufzug und alle Straßen waren barrierefrei. In Bahnen und Bussen haben wir immer ein Plätzchen gefunden, selbst in den Shinkansen klappte es mit dem Gepäck.

    Toiletten (Spielplätze, Haltestellen, Konbinis, Geschäfte) mit Wickelmöglichkeiten sind
    vorhanden und fast immer tiptop sauber.

    Und alle sind sehr nachsichtig, wenn ein Kind mal mit Trotzanfall auf dem Boden sitzt :D

    • Hallo Firu,

      das hört sich doch gut an. :) Ich glaube, das macht anderen Lesern mit Kleinkind Mut. :D

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  13. Daniel on 24. Juli 2017 at 18:58 said:

    Hallo Tessa,

    ich kann mich Firu nur anschließen. Wir waren im Mai/Juni für 3 Wochen in Japan mit unserem 2jährigen Sohn unterwegs und haben die selben Erfahrungen gemacht. Es ist alles so kinderfreundlich gestaltet (Toiletten, Wickelmöglichkeiten, Barrierefreiheit etc.), dass man sich überhaupt keine Gedanken machen muss, mit Kind nach Japan zu reisen.

    Zudem sind die Japaner so hilfsbereit, das findet man in Deutschland kaum! Beispielsweise hat uns ein Angestellter einer Drogerie, die leider keine Windel verkauft hat, “an die Hand genommen” und ist mit uns 10 Minuten durch die Straßen gelaufen, um uns zu einem Geschäft zu bringen, welches Windeln verkauft!

    Auch waren wir begeistert darüber, dass es absolut gar kein Problem war, mit dem Kinderwagen/Buggy im Zug zu reisen. In den deutschen ICEs oder Regionalbahnen hat man ja oft das Problem, dass man kaum oder überhaupt nicht durch die Gänge passt. Aber in Japan: alles gar kein Thema!

    Viele Grüße!

    Daniel

    • Hallo Daniel,

      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Ich denke auch, dass Japan ein tolles Land für Kinder ist.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  14. Claudia on 17. August 2017 at 9:11 said:

    Hallo Tessa und die anderen Kommentarschreiber

    Dieser Blog ist bis jetzt das Beste, was ich über das Thema finden konnte und mir fällt echt ein Stein vom Herzen!
    Wir fliegen nächste Woche für 3 Wochen nach Japan mit (fast) 2-jährigem Bub und ich bin erst jetzt langsam entspannt, nachdem ich diesen Beitrag gelesen habe. Habe vorher nichts Gescheites mit guten Informationen gefunden und bin jetzt sehr, sehr froh, dass das wirklich sehr gut machbar ist.
    Ich war drum immer skeptisch, so weit zu Reisen mit dem Kleinen, obwohl wir vor 3 Jahren schon mal in Japan waren. Ohne Kind(er) war es fantastisch, aber mit Kind ist die Situation wieder anders, wenn man es nicht so kennt (haben natürlich dann nicht darauf geachtet) und sich ausserdem viele Sorgen und Gedanken macht.
    Ich druck mir den Beitrag aus um ihn dann zur Hand zu haben, auch nur für das Gefühl;-)

    Einfach Danke!
    Claudia

    • Hallo Claudia,

      vielen Dank! Ich wünsche dir / euch ganz viel Spaß in Japan. Berichte danach wie es war. ;)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  15. Ich finde die Tipps wirklich cool.

    Was mir noch ein wenig fehlt sind Tipps was man mit jungen Teenies (11-14) machen kann. Viele Sachen für Kinder scheinen mir entweder auf kleine Kinder ausgelegt oder eher was für Mädchen zu sein.
    Was kann man denn mit Teenie-Jungs in Tokyo bzw. Japan Cooles machen?

    Wir waren im Sommer mit unserem Sohn (12Jahre) im Railway Museum Kyoto und in diversen Aquarien, sowie im Ueno Zoo. (Vorsicht! Stechmücken ohne Ende!!!) Da war er schon fast zu alt für. Er fand es toll, aber ich glaub für andere Altersgenossen wär das schon nix mehr gewesen. Waren auch eigentlich fast nur kleinere Kinder mit ihren Eltern dort.

    Warst du schon mal im Planetarium Ikebukuro? Ist das sehenswert (ohne nennenswerte Sprachkenntnisse?)

    Ich kann den armen Jungen ja nicht permanent mit Shopping quälen… ^^”

    Oh wo wir bei Shopping sind. Wo geht man denn in Tokyo mit Kids Klamotten shoppen? Ich hab zwar jedes Mal gesucht, aber ich finde irgendwie nur Klamotten für Teenie-Mädchen oder für Babys und Kleinkinder. Ausgefallenere Sachen für Teenie-Jungs hab ich noch nicht gefunden… in diversen Modemagazinen sieht man aber schon ziemlich viel cooles Zeug für Kids. Also muss es ja auch irgendwo verkauft werde, oder? XD

    Bestimmt laufe ich einfach mit Scheuklappen durch die Gegend…
    Ich bin jedenfalls über jeden Tipp dankbar. Meine ortskundigen Bekanntschaften sind leider alle kinderlos und mit diesen Fragen total überfordert.

  16. Daniela mit Mann und 2 Teenys on 6. Januar 2018 at 16:21 said:

    Hallo liebe Tessa,

    wo soll ich da anfangen, DEINE SEITE/DEIN BLOG IST MIT ABSTAND DER MIT DEN DETAILLIERTESTEN INFORMATIONEN ÜBER JAPEN DEN MAN bzw. ICH IM WWW FINDEN KONNTE. Angefangen mit Unterkünften über die Lebensmittelkosten, Geld abheben und ganz besondere Hilfe fanden wir hier über den Japan Rail Pass. Vielen lieben Dank für deine Mühe diese Seite/diesen Blog zu gestalten.

    Wir werden im Sommer – August – (ja ich weiß, ist nicht optimal, geht aber wegen der Kinder nicht anders) für 3 Wochen nach Japan reisen. Auf unserer Reiseroute stehen Tokyo, Osaka, Kobe, Kyoto, Hiroshima, Fukuoka und die Halbinsel Kyūshū drauf. Klingt viel, aber unsere Kinder sind dann 14 und 17 Jahre.
    Die hier (bis jetzt) aufgeführten Sehenswürdigkeiten sind ja eher für kleinere Kinder. Es wäre schön, wenn du da ein paar Ergänzungen für Teenys einfügst. Wie sind die Eintrittspreise im Durchschnitt in Japan, eher mehr als in Deutschland, oder eher vergleichbar?
    Spätestens wenn wir zurück sind, kann ich ja von unseren Erfahrungen berichten.
    Ein paar Fragen hätte ich da bezüglich eines Strandaufenthaltes. Gibt es in Japan vielleicht ein paar Strände die man unbedingt gewesen haben muss? Meine Kinder sind Wasserratten … daher darf STRAND im Urlaub nicht fehlen.
    Viele liebe Grüße
    Daniela mit Mann und 2 Teenys

  17. Kerstin on 25. Januar 2018 at 13:02 said:

    Hallo Tessa,
    Danke für deinen schönen Blog. Er hat uns bestätigt einen kleinen faltbaren Buggy zu kaufen. Wir waren im Januar zwei Wochen in Japan (Tokio, Kyoto, Hiroshima) unterwegs und haben unsere 10 Monate alte Tochter fast ausschließlich im Buggy geschoben. Die Trage hatten wir nur wenige Male benutzt. Ich kann auch nur bestätigen, dass alles gar kein Problem war, Gepäck im Shinkansen, Bahn/Aufzüge alles kein Problem. Ab und an haben wir mal schnell den Buggy die Treppe hoch oder runter getragen. Ich habe übrigens auch im Shinkansen am Sitzplatz gestillt, etwas zur Seite gedreht. Was zu beachten ist, dass ein/zwei große Gepäckstücke besser sind, als mehrere kleine, da man im Shinkansen immer schnell sein muss beim ein- und aussteigen und man Buggy und Baby ja auch noch tragen muss. Wir hatten zu dritt einen Großen Rollkoffer und einen 50L Backpack.
    Liebe Grüße Kerstin

  18. Christina on 30. Januar 2018 at 19:49 said:

    Hallo Tessa,

    Danke für deinen Beitrag!
    Aus meiner Erfahrung wollte ich kurz was zu zwei Punkten sagen.
    Was Taxis angeht, ich fahre seit zwei Jahren ziemlich regelmäßig in Tokyo Taxi und zwar mit zwei Kleinkindern (und natürlich denke ich, dass Kindersitze für die Sicherheit am Besten sind), aber ich habe noch nie erlebt, dass man ohne Sitz nicht fahren könnte oder auch nur deswegen gefragt wurde. Anschnallen ja, aber sonst nichts und mir wurde bis jetzt von Japanern gesagt, dass das normal sei für Taxis. Gerade wenn man sehr schnell zum Arzt muss, zB, ist das Taxi oft die einzige vernünftige Möglichkeit, wenn man kein Auto hat. (Wenn man zu zweit ist, ist 410¥ für Kurzstrecke auch billiger als der Bus.) Praktisch gesehen weiß ich auch nicht wie man einen Kindersitz der größter als Maxi Cosi ist fürs Taxi mitnehmen sollte, wenn man nicht von Zuhause zur Oma fährt. Wenn man aber denkt, dass man nicht mitgenommen wird, versucht man ja schon gar kein Taxi zu nehmen (auch wenn man dringend eins bräuchte) und das wäre mindestens bei mir schon öfter das größere Übel gewesen.

    Was das Stillen angeht, normalerweise bleiben die japanischen Mütter ja in den ersten Monaten einfach zu Hause (wenn möglich), aber danach wird bei Bedarf in den mindestens in Tokyo meistens vorhandenen Stillzimmern, einer ruhigen Ecke oder anderen Orten mit/für Kleinkindern doch auch gestillt. Mit anderen japanischen Müttern habe ich auch oft erlebt, das “vor mir” gestillt wurde, eben mit Tuch. Ich persönlich habe das in D auch nicht anders gemacht (aber da gibt es sicher Unterschiede).

    Beste Grüße

    • Hallo Kristina,

      Danke für deinen Erfahrungsbericht. Das stimmt in Japan werden die Regeln mit Kindersitz sehr lasch durchgesetzt. Ganz ehrlich – Da laufe ich lieber zu Fuß, als einen Unfall ohne Kindersitz zu haben. ;)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  19. Patrick on 28. Mai 2018 at 11:13 said:

    Hallo Tessa,

    Ich habe deinen Blog über Reisen mit Kleinkinder gelesen. Perfekt, hat mir sehr geholfen. Ich selbst war 2013 das erste mal in Japan. Allerdings möchte ich das ganze jetzt mit Familie machen. Unsere Tochter wird nächstes Jahr bisschen was über 1 Jahr alt sein. Stillen wird meine Frau natürlich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Wie läuft das ab mit der Flasche machen? Mit Milchpulver, findet man überall einen Wasserkocher oder kann man es evtl. Schon in der Drogerie oder 7 Eleven fertig zum trinken (mit richtiger Temperatur) kaufen? Das ist so der einzige Punkt wie man das im Urlaub dort macht, man hat ja doch nicht alles dabei, oder was sagst du dazu? Würde mich über eine Antwort mit Tips von dir freuen.

    Liebe Grüße Patrick

    PS: Sind im kompletten August Ferien in ganz Japan?

    • Hallo Patrick,

      in größeren Kaufhäusern, in Rathäusern oder ähnlichem gibt es extra Stillräume, die Wickelflächen, 80°C heißes Wasser-Maschinen und Spülen für Milchflaschen anbieten. Nimm vier 200 ml Flaschen mit, so braucht ihr nur alle 5 Stunden einen solchen Raum aufsuchen. ;)

      Ja, der August ist komplett frei in Tokio, Osaka und Hiroshima. In Hokkaido dagegen eher kürzer. Dafür sind dort die Winterferien länger.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  20. Bartlomiej on 5. Januar 2019 at 14:10 said:

    Hallo Tessa,

    Wir haben vor Ende des Jahres oder eher noch im Frühling 2020 nach Japan zu fliegen, nur diesmal nicht alleine sondern mit unserer Tochter (zum Reisezeitpunkt ca. 1 Jahr bis 1.5 Jahre). Mein größtes Problem es ein passendes Hotel zu finden, da viele kein Extra Bett anbieten. Damit ist doch aber ein richtiges Bett gemeint und kein Gitterbett, oder? Bieten sonst alle ein Gitterbett an? Bin mir noch unsicher ob sie mit uns in einem Bett schlafen wird. Hoffe du oder andere Leser können mir Hotels in Tokio empfehlen. Danke im Voraus.

    Viele Grüße
    Bartlomiej

    • Hallo Bartlomiej,

      am besten bucht ihr ein japanisches Zimmer mit Tatami-Boden und Futons, dann kann eure Kleine zwischen euch schlafen und ihr braucht kein Gitterbett und die kleine fällt nicht heraus. Beispiel: dieses Hotel*
      Klein, aber sauber und mit Futons.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      * Affiliate Link / Werbung

      • Bartlomiej on 8. Januar 2019 at 10:14 said:

        Vielen Dank!
        Kennst du noch zufällig weitere (evtl. Akihabara) bzw. kann man nach solchen Hotels speziell suchen?

        • Hallo Bartlomiej,

          oft ist bei solchen japanischen Zimmern ein Gemeinschaftsbad dabei. Wenn ihr näher ins Zentrum sprich Akihabara wollt und ein Bad haben möchtest, kostet es gleich das doppelte. ;) Ich würde bei dem Hotel oben bleiben.

          Viele Grüße aus Tokio
          Tessa

      • Bartlomiej on 8. Januar 2019 at 10:21 said:

        Sorry das ich noch eine Nachricht schreiben, wollte nur noch ergänzend fragen, ob es so ein Hotel gibt aber mit eigenem Bad.
        Vielen Dank

  21. Ariane on 13. Januar 2019 at 22:11 said:

    Hallo Tessa,

    wir haben bereits bei unserer vergangenen Reise nach Japan über Dich wertvolle Tipps erhalten. Dieses Jahr möchten wir erstmals mit unser einjährigen Tochter nach Japan reisen. Kopfzerbrechen bereitet uns allerdings der Flug. Wir können uns nicht vorstellen unsere Tochter ausschliesslich auf dem Schoß zu halten, besonders nicht bei diesem langen Flug. Allerdings bietet ANA keine Leihsitze an und einen eigenen möchten wir ungern mitnehmen, da wir nicht wissen wohin damit auf unserer Reise. JAL ist derzeit unbeschreiblich teuer und startet eh nur von Frankfurt. Wir würden gerne direkt von Düsseldorf nach Tokyo fliegen. Hast du eine Idee dazu, sprich ob man z.b. die Babyschale für 3 Wo. irgendwo deponieren können? Oder kennst du jd. der damit Erfahrungen hat? Wir sind bereit für mehr Sicherheit und Komfort mehr zu zahlen, sprich einen Sitzplatz zu buchen. Allerdings liegen die Preise für einen Flug mit JAL Ende April bei knapp 800-1000€ p.P.. Das ist dann leider doch zu teuer.

    Freuen uns von dir zu hören. Danke.

    Lg,
    Ariane

  22. Anonymous on 15. Februar 2019 at 23:23 said:

    Liebe Tessa,

    besten Dank für Deine Rückmeldung!
    Kennst du dich aus bzgl. Impfungen? Unser Kinderarzt meinte, wir sollten checken lassen ob wir uns gegen jap. Enz. impfen lassen sollen. Das ist doch nur in der Nähe von Reisfeldern ernsthaft notwendig, oder?

    Vg,
    Ariane

    • Hallo Adriane,

      leider bin ich kein Arzt und kann keine Empfehlung abgeben. Lies die Kommentare und entscheide selbst.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  23. Anonymous on 18. Februar 2019 at 23:26 said:

    Hi Tessa,

    sorry, meine Frage war doof formuliert. Natürlich kannst du dahingehend keine Empfehlung geben. Wir überlegen gerade, welche Region Ende Mai mit Kind wohl am besten bereisbar ist. Reisen das erste Mal mit Kind nach Japan und sind deswegen noch etwas unsicher. ;-(

    Viele Grüsse
    Ariane

    • Hallo Anonymous,

      also ich war 5 Jahre gar nicht geimpft und habe mich nur in den Großstädten aufgehalten. Mein Hausarzt meinte, ich brauche das nur auf dem Land.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

    • Svenja & Malin on 15. April 2019 at 11:34 said:

      Hallo Ariane,

      wir möchten auch mit unserer Tochter Ende Mai fliegen. Hast Du schon mehr zu den Impfungen herausgefunden?

      Viele Grüße
      Svenja

  24. Tony on 10. Juli 2019 at 14:32 said:

    Hallo Tessa,
    Ich plane mit meiner Frau und unseren Töchtern (1& fast 3) im November (wir sind beide in Karenz) heuer nach Japan zu reisen.
    Es wäre das erste Mal für uns in Japan. Wenn man im Internet recherchiert, findet man 1000 Orte und Sachen die man besuchen sollte. Wir würden aber gerne das herum fahren in Grenzen halten da es mir können dich auch immer eine Aktion ist… Welche Gegenden (mit Tagesausflügen) würdest du am ehesten empfehlen?
    Wenn wir ca 4 Wochen bleiben, ist dann Tokyo und Kyoto zu wenig/viel?
    Und weiß du, ob man im November noch in Okinawa Baden kann?
    Danke!
    Gruß,
    Tony

    • Hallo Tony,

      also ich würde zwei Wochen Tokio, eine Woche Kyoto und eine Woche Tokio machen. Das sollte passen. Immer Pausen einlegen und erstmal am nächsten Ort ankommen. Das Reisen mit Kindern in Japan ist wirklich stressfreier als in Europa. ;-)

      Im November geht baden nicht mehr.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • Tony on 7. August 2019 at 15:58 said:

        Hallo Tessa,

        Wir haben uns entschlossen auf das Abenteuer Japan einzulassen :)
        Allerdings werden wir uns zuerst in Okinawa niederlassen, auch wenn Gefahr besteht, dass kein Badewetter mehr sein wird.
        Danach haben wir noch 2,5 Wochen zur Verfügung, die wir bei Tokio bzw. Kyoto zu verbringen planen.

        Mit 2 Kleinkindern haben wir uns bezüglich Unterkunft bisher an AirBnb orientiert, da die Hotels echt nicht familienfreundlich zu sein scheinen.

        Auch würden wir zu gerne eine Nacht in einem (möglichst kleinen/traditionellen) Ryokan verbringen. Kannst du uns hier weiter helfen? Kennst du gar Ryokan’s die kleinkinderfreundlich sind?

        Danke!

        Gruß,
        Tony

        • Hallo Tony,

          also ich würde in diesem Ryokan in Tokio übernachten: hier*

          Meine Freundin hat dort mit einem 2-jährigen übernachtet und war begeistert. Es gab einen Kinderstuhl zum Frühstück und man schläft auf weichem Futon.

          Viele Grüße aus Tokio
          Tessa

          * Affiliate Link / Werbung

  25. Steffi on 22. November 2019 at 9:29 said:

    Hallo könnt ihr mir ein Reisewörterbuch deutsch japanisch empfehlen?
    Wäre super danke

  26. Angelika on 22. Dezember 2020 at 6:38 said:

    Hallo Tessa,

    ich spiele schon länger mit dem Gedanken mal nach Tokyo zu reisen, mit meinem Sohn der zu dem Zeitpunkt 2 1/2 bis 3 Jahre sein wird. Was die Unterkunft betrifft werde ich mich vermutlich bei Airbnb orientieren, da ich gefühlt nur Hotels gefunden habe bei denen es sich so liest als wären kleine Kinder nicht so erwünscht, vorallem auf die Lautstärke bezogen.
    Vor dem Flug graut es mir schon ein wenig, da es doch eine ziemlich lange Zeit ist, vorallem für ein kleines Kind.

    Auch wenn die Frage jetzt vemutkich ziemlich doof klingt, aber gibt es Läden wo kleine Kinder nicht gerne gesehen sind? Also ich meine jetzt nicht solche Läden die irgendwelche Altersbeschränkungen haben, sondern zb Anime und Mangaläden. Da es ja schon mal vorkommen kann das kleine Kinder viele Dinge anfassen wollen, ich hoffe man versteht was ich damit meine. Vermutlich werde ich einen kleinen Kinderwagen den man gut zusammenfalten kann vorher kaufen, sodass man diese Situationen umgehen kann, aber ich hab trotzdem Angst das man mit Kindern aus manchen Läden raus geschickt wird.

    Auch habe ich ein wenig Angst das ich mich da überhaupt nicht zurechtfinden werde wenn ich zb in einem Restaurant etwas zu essen bestellen möchte aber alles dort auf japanisch erklärt steht, habe nämlich schon öfter mal gehört oder gelesen das viele dort kein englisch sprechen.
    Ich werde mir die nächsten Tagen mal etwas intensiver deinen Blog anschauen :)

    Lieben Gruß aus Deutschland

    • Hallo Angelika,

      vor dem Flug brauchst du keine Angst haben, in dem Alter packst du viele Videos auf ein Tablet und Sticker ein und der Flug geht schnell vorbei.

      Japan ist eines der kinderfreundlichsten Länder, das ich kenne. Für die Kleinen gibt es meist Kinderbesteck/Teller und überall gibt es kostenlose Toiletten. Die einzigsten Läden, in denen Kinder nicht gerne gesehen werden, sind die hochpreisigen Restaurants, in denen es meist sowieso nichts für Kinder gibt. In Anime & Mangaläden kommst du auch mit Kindern rein.

      Das Bestellen klappt in Japan recht einfach, da die meisten entweder Plastikessen im Schaufenster oder Fotos auf der Karte haben. Ansonsten stelle ich in den Stadtvierteln in Tokio immer Restaurants vor, in denen Kinder erlaubt sind.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  27. Torsten on 20. Februar 2021 at 14:00 said:

    Hallo Tessa,

    vielen Dank für den sehr hilfreichen Blog. Die (verspätete) Elternzeitreise nach Japan ist so gut wie durchgeplant, auch wenn es wohl noch 2 Jahre bis zur Durchführung mit unserer dann knapp 7 jährigen Tochter dauert. Mit irgendetwas muss man sich im Lockdown ja über Wasser halten in Sachen Urlaub auch wenn es nur die Planung ist…
    Zwei Fragen sind dennoch offen geblieben, die du uns eventuell bitte beantworten kannst:
    – Viele Gerichte in Japan scheinen mit Alkohol zubereitet zu werden, was ich so noch nicht auf dem Schirm hatte (Bsp. Teriyaki Sauce). Werden in “normalen” Restaurants abseits von MOS Burger entsprechende Kindergerichte angeboten, kann man die Mitarbeiter um die Zubereitung ohne Alkohol bitten bzw. wie machen das die Einheimischen? Ist eh alles verkocht und kein Problem mehr? Den Shokuzen-Shu des Kaiseki Ryori würden wir selbstverständlich für unsere Tochter auslassen ;-)
    – Ein Pachinko ist sicherlich nicht das richtige für unsere Tochter, aber gibt es empfehlenswerte spezielle Videospielhallen für jüngere bzw. mit einem Bereich für sie oder ist das in dem Alter alles noch nicht zugänglich? Eine Tanzmatte würde sie z.B. gern mal ausprobieren und wenn sie die Trommelspiele sieht…

    Vielen Dank und viel Grüße,
    Torsten

    • Hallo Torsten,

      generell wird ein Bitten um Änderung beim Gericht in Japan gar nicht getan und ist auch nicht besonders höflich. Der Alkohol-Gehalt verpufft in der Regel beim Kochen. Diese (Kinder-)Gerichte werden deswegen auch von Kleinkindern in Japan gegessen.

      Spielhallen kannst du zum Beispiel in Akahabara oder in größteren Kaufhäusern finden. ;-)

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

  28. Melanie on 8. Juni 2021 at 19:22 said:

    Schon bei unserem ersten Besuch, damals noch ohne Kind, haben uns deine Japan Rrisetipps super geholfen und eine tolle Reise beschert. Jetzt möchten wir im März 22 mit unserer, dann 2 jährigen Tochter wieder in das schöne Japan reisen. Dieser Blogeintrag ist daher goldwert, vielen Dank dafür! Wir würden gerne wieder mit ANA fliegen, leider versteh ich überhaupt nicht welche Sitze für die Kinder man überhaupt verwenden darf. Auf der Homepage sind zwar erlaubte Zertifizierungen angegeben aber weiter unten werden so gut wie alle Systeme außer Care ausgeschlossen. Hast du Erfahrungen mit ANA gemacht oder vielleicht jemand anders hier, der den Beitrag liest? Ich finde das sehr kompliziert und würde mich über Hilfe freuen.
    Liebe Grüße
    Melanie

Schreibe einen Kommentar zu Aleks Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Post Navigation