WanderWeib-Forum
Meine erste Japanreise - November 2026
Zitat von paonessa am 13. Juni 2026, 17:01 UhrHallo zusammen 😊
Nach langer Planung habe ich nun die meisten Unterkünfte für meine erste Japanreise im November 2026 gebucht und würde mich über euer Feedback freuen.
Ich reise alleine und interessiere mich besonders für Kultur, Natur, Fotografie, gutes Essen und authentische Erlebnisse. Mir ist wichtig, nicht nur von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu hetzen, sondern auch Zeit zu haben, die Atmosphäre zu genießen.
Meine Route sieht aktuell so aus:
🗼 Tokio – 5 Nächte
- Tagesausflüge nach Yokohama und Nikko (treffe in diesem Zeitfenster einen Freund und schliesse mich bei seinen Aktivitäten an)
- Pokémon-Themenpark
♨️ Hakone – 2 Nächte
🗻 Kawaguchiko – 2 Nächte
🍁 Kyoto – 4 Nächte
- Tagesausflug nach Nara
🍜 Osaka – 4 Nächte
- Universal Studios
🏔️ Kiso-Tal – 2 Nächte
- Geplant ist die Wanderung Magome → Tsumago an meinem vollen Tag dort. Übernachte in Kiso-Fukushima
🗼 Tokio – 3 Nächte
- Entspannter Abschluss der Reise + Sachen noch machen die ich in den ersten Tokio-Tagen verpasse.
Mich würden besonders folgende Punkte interessieren:
- Was haltet ihr grundsätzlich von der Route?
- Ich mache mir etwas Sorgen von der Wanderung Magome–Tsumago wegen der Bären. Sollte ich mich da eher einer Gruppe anschliessen?
- Habt ihr Restauranttipps / Aktivitätentipps für meine Route? Bin dabei eher interessiert an Orte, wo man nicht viel zahlt und trotzdem kein totaler Junkfood ist.
- Gibt es Orte oder Aktivitäten, die ihr auf keinen Fall verpassen würdet? Bin offen für Tagesausflüge von Osaka und Kyoto aus.
- Würdet ihr etwas an der Verteilung der Nächte ändern?
Vielen Dank schon jetzt für eure Meinungen und Erfahrungen!
Liebe Grüsse
Fabio 🇯🇵🍁
Hallo zusammen 😊
Nach langer Planung habe ich nun die meisten Unterkünfte für meine erste Japanreise im November 2026 gebucht und würde mich über euer Feedback freuen.
Ich reise alleine und interessiere mich besonders für Kultur, Natur, Fotografie, gutes Essen und authentische Erlebnisse. Mir ist wichtig, nicht nur von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu hetzen, sondern auch Zeit zu haben, die Atmosphäre zu genießen.
Meine Route sieht aktuell so aus:
🗼 Tokio – 5 Nächte
- Tagesausflüge nach Yokohama und Nikko (treffe in diesem Zeitfenster einen Freund und schliesse mich bei seinen Aktivitäten an)
- Pokémon-Themenpark
♨️ Hakone – 2 Nächte
🗻 Kawaguchiko – 2 Nächte
🍁 Kyoto – 4 Nächte
- Tagesausflug nach Nara
🍜 Osaka – 4 Nächte
- Universal Studios
🏔️ Kiso-Tal – 2 Nächte
- Geplant ist die Wanderung Magome → Tsumago an meinem vollen Tag dort. Übernachte in Kiso-Fukushima
🗼 Tokio – 3 Nächte
- Entspannter Abschluss der Reise + Sachen noch machen die ich in den ersten Tokio-Tagen verpasse.
Mich würden besonders folgende Punkte interessieren:
- Was haltet ihr grundsätzlich von der Route?
- Ich mache mir etwas Sorgen von der Wanderung Magome–Tsumago wegen der Bären. Sollte ich mich da eher einer Gruppe anschliessen?
- Habt ihr Restauranttipps / Aktivitätentipps für meine Route? Bin dabei eher interessiert an Orte, wo man nicht viel zahlt und trotzdem kein totaler Junkfood ist.
- Gibt es Orte oder Aktivitäten, die ihr auf keinen Fall verpassen würdet? Bin offen für Tagesausflüge von Osaka und Kyoto aus.
- Würdet ihr etwas an der Verteilung der Nächte ändern?
Vielen Dank schon jetzt für eure Meinungen und Erfahrungen!
Liebe Grüsse
Fabio 🇯🇵🍁
Zitat von Joerg am 14. Juni 2026, 20:28 UhrHallo Fabio,
zu 1.) Ich würde Osaka oder Kyoto als Übernachtungsstadt wählen, je nachdem wo du ein gutes/günstiges Hotel am Bahnhof bekommst. Die Städte sind 30 Minuten mit dem Zug voneinander entfernt, das kann man gut eben so machen, dafür muss man nicht das "Basislager" wechseln. 8 Nächte in der Gegend ist schon viel, aber das ist je anch Reisetyp. Man kann auf jeden Fall, wenn man doch genug hat, immer noch spontan Tagesausflüge machen, Kobe ist nah, Himeji etwas weiter weg, auch Hiroshima ist denkbar, aber ruft mit Miyajima schon fast nach einer eigenen Übernachtung. Ist dafür doch etwas weit weg. Der Biwa-See wäre drin, oder nach Süden Wakayama usw. also da gäbe es viele schöne Tagestouren, wenn man sich an Kyoto/Osaka doch schon früher sattgesehen hat als gedacht.
zu 2.) keine Sorge, der Weg ist nur 8km lang, in zwei Stunden bist du durch, drei, wenn du sehr gemütlich machst und immer mal wieder anhälst für Fotos und so. Es sind viele Wanderer auf diesem Weg unterwegs, also wilde Tiere meiden solche Wege in der Regel. Es gibt auch Glocken entlang des Weges, eben wegen der Bären. Geh tagsüber, verlasse dne offiziellen Weg nicht und mit etwas Glück kannst du dich auch problemlos anderen Wanderern anschließen. Frag vor Aufbruch vor Ort nochmal nach Bärensichtungen udn lerne, was man im Ernstfall bei einer Begegnung tun sollte.
zu 3.) ich empfehle ja immer in Japan sich Workshops zu buchen. Es gibt so viele tolle Aktivitäten, bei denen man dann auch andere Leute kennenlernt. Habe in Kyoto traditionelle Säßigkeiten gemacht, gelernt mit Furoshiki umzugehen, war in Osaka beim Taiko Trommeln, hab in Yamaguchi meine eigenen Esstzäbchen hergestellt (mit denen esse ich heute noch), in Yanai Goldfischlaternen gebastelt usw. usw. du kannst in Japan so viel amchen udn andere machen ja mit, tolle Gelegenheit für Begegnungen. Außerdem mal Abends in ein Isakaya gehen.
zu 4.) siehe 1.)
zu 5.) ich weiß nicht, ob es vier Nächte für Hakone/Kawaguchiko braucht. Also das ist davon abhängig wie viel Natur du mitnehmen möchtest. Ist ne schöne Gegend, keine Frage. Also man kann auch vier Nächte machen. Vom Plan her passt es, die eingesparte Nacht häte man entweder in Tokyo oder in Osaka/Kyoto, was ja eher Großstädte und weniger Natur wären und im Sinne der Ausgeglichenheit passt es schon gut da rein.
Hallo Fabio,
zu 1.) Ich würde Osaka oder Kyoto als Übernachtungsstadt wählen, je nachdem wo du ein gutes/günstiges Hotel am Bahnhof bekommst. Die Städte sind 30 Minuten mit dem Zug voneinander entfernt, das kann man gut eben so machen, dafür muss man nicht das "Basislager" wechseln. 8 Nächte in der Gegend ist schon viel, aber das ist je anch Reisetyp. Man kann auf jeden Fall, wenn man doch genug hat, immer noch spontan Tagesausflüge machen, Kobe ist nah, Himeji etwas weiter weg, auch Hiroshima ist denkbar, aber ruft mit Miyajima schon fast nach einer eigenen Übernachtung. Ist dafür doch etwas weit weg. Der Biwa-See wäre drin, oder nach Süden Wakayama usw. also da gäbe es viele schöne Tagestouren, wenn man sich an Kyoto/Osaka doch schon früher sattgesehen hat als gedacht.
zu 2.) keine Sorge, der Weg ist nur 8km lang, in zwei Stunden bist du durch, drei, wenn du sehr gemütlich machst und immer mal wieder anhälst für Fotos und so. Es sind viele Wanderer auf diesem Weg unterwegs, also wilde Tiere meiden solche Wege in der Regel. Es gibt auch Glocken entlang des Weges, eben wegen der Bären. Geh tagsüber, verlasse dne offiziellen Weg nicht und mit etwas Glück kannst du dich auch problemlos anderen Wanderern anschließen. Frag vor Aufbruch vor Ort nochmal nach Bärensichtungen udn lerne, was man im Ernstfall bei einer Begegnung tun sollte.
zu 3.) ich empfehle ja immer in Japan sich Workshops zu buchen. Es gibt so viele tolle Aktivitäten, bei denen man dann auch andere Leute kennenlernt. Habe in Kyoto traditionelle Säßigkeiten gemacht, gelernt mit Furoshiki umzugehen, war in Osaka beim Taiko Trommeln, hab in Yamaguchi meine eigenen Esstzäbchen hergestellt (mit denen esse ich heute noch), in Yanai Goldfischlaternen gebastelt usw. usw. du kannst in Japan so viel amchen udn andere machen ja mit, tolle Gelegenheit für Begegnungen. Außerdem mal Abends in ein Isakaya gehen.
zu 4.) siehe 1.)
zu 5.) ich weiß nicht, ob es vier Nächte für Hakone/Kawaguchiko braucht. Also das ist davon abhängig wie viel Natur du mitnehmen möchtest. Ist ne schöne Gegend, keine Frage. Also man kann auch vier Nächte machen. Vom Plan her passt es, die eingesparte Nacht häte man entweder in Tokyo oder in Osaka/Kyoto, was ja eher Großstädte und weniger Natur wären und im Sinne der Ausgeglichenheit passt es schon gut da rein.