WanderWeib-Forum
Japan Kirschblüte 2026 - Bitte um Feedback
Zitat von Alex1975 am 4. Januar 2026, 21:18 UhrHallo in die Runde und liebes Wanderweibteam". Zunächst neben einem frohen neuen Jahr ein großes Lob und DANKE für diese Seite und den korrespondierenden YouTube-Kanal (Spende folgt :-)
Ich bin Alex, 50, und plane aktuell mit meiner Frau die erste Japanreise. Vom Profil her sind wir Aktivreisende, die sowohl weite Mietwagentrips wie auch 30-40000-Schritte Tage gewohnt sind.
Meine aktuelle Route sieht wie folgt aus. Ich wäre jedem Japan-erfahrenen Leser für ein kurzes Feedback dankbar. Unsere Reise liegt bewusst in der Sakura-Zeit und im Bewusstsein, dass wir an wenigen Orten" alleine" sein werden (uns hat aber auch NY in der Vorweihnachtszeit trotz Menschenmassen gefallen:-). Anm.: Start und Enddaten stehen, Flüge mit Cathay Pacific über Hongkong, Unterkünfte sind allesamt mit Stornomöglichkeit reserviert, ebenso der Mietwagen (VW Polo, direkt bei Toyota-rent-a-car). Auch haben wir auf Grundlage aktueller Sakura-Vorhersagen die Reihenfolge so geplant (24.März -8 .April) um die Chance auf 1-2 Peakspots zu haben.
Tag 1-3 Ankunft Tokyo, 2N im Stadtteil Shinjuku
Tag 3 Übernahme Mietwagen - Fahrt nach Hakone, 1N Ryokan mit Onsen und Kaiseki Abendessen (Opt. Ashi-See/Owakudani und oder alte Grenzstation - Rest des Tages Onsen, Onsen und mmh Onsen)
Tag 4 Ganzer Fahrtag Hakone - Kawakuchi-go - Matsumoto (Burg) -evtl. Stop Hida Furukawa - Takayama
Tag 4-6 Takayama, 2N Hotel
Tag 6 Fahrt über Shirakawa-Go und/oder Gokayama nach Kanazawa
Tag 6-8 Kanazawa, 2N Hotel nahe Bahnhof mit Onsen :-) an Tag 7 Abgabe Mietwagen (die Einwegmiete nehmen wir bewusst in Kauf) - weiter gehts auch ohne großes Gepäck, das wir nach Kyoto oder Tokio vorschicken werden.
Tag 8 Mit Zug Kanazawa - Kyoto oder Osaka - Hiroshima
Tag 8-10 Hiroshima, 2N Hotel nahe Friedenspark , an Tag 9 früh morgens nach Miyajima und nachmittags zurück
Tag 10 Shinkansen Hiroshima - Kyoto
Tag 10-13 Kyoto, optional an Tag 12 halber Tag in Nara, 3N Kyoto, Stadtteil Shimogyo-ku
Tag 13 Shinkansen Kyoto - Tokio, letzte Tage mit 3N in Tokio, optionale Reservierungen im Stadtteil Asakusa und Ueno
Tag 16 Rückflug
Da uns bewusst ist, dass die Route schon ambitioniert ist, haben wir sicher auch interessante Spots AKTUELL auf der Prioliste gestrichen (zB Osaka, Nagoya, Himeji etc.)
Bzgl. Kosten sind wir aktuell bei 80 Euro/Nacht für 2 Personen zusammen und haben mit Ausnahme Tokio 1 (Ryokan Gasthaus) und Hakone (Ryokanhotel mit Onsen und HP) Mittelklasse und einfachere Hotels (alles Booking.com mit mind 7 Bewertung und guter Verkehrsanbindung) reserviert.
Wie gesagt wäre ich um ein gerne auch kurzes Feedback (nehme alles von super - habt ihr sie noch alle in Kauf :-)
Liebe Grüße
Alex
Hallo in die Runde und liebes Wanderweibteam". Zunächst neben einem frohen neuen Jahr ein großes Lob und DANKE für diese Seite und den korrespondierenden YouTube-Kanal (Spende folgt :-)
Ich bin Alex, 50, und plane aktuell mit meiner Frau die erste Japanreise. Vom Profil her sind wir Aktivreisende, die sowohl weite Mietwagentrips wie auch 30-40000-Schritte Tage gewohnt sind.
Meine aktuelle Route sieht wie folgt aus. Ich wäre jedem Japan-erfahrenen Leser für ein kurzes Feedback dankbar. Unsere Reise liegt bewusst in der Sakura-Zeit und im Bewusstsein, dass wir an wenigen Orten" alleine" sein werden (uns hat aber auch NY in der Vorweihnachtszeit trotz Menschenmassen gefallen:-). Anm.: Start und Enddaten stehen, Flüge mit Cathay Pacific über Hongkong, Unterkünfte sind allesamt mit Stornomöglichkeit reserviert, ebenso der Mietwagen (VW Polo, direkt bei Toyota-rent-a-car). Auch haben wir auf Grundlage aktueller Sakura-Vorhersagen die Reihenfolge so geplant (24.März -8 .April) um die Chance auf 1-2 Peakspots zu haben.
Tag 1-3 Ankunft Tokyo, 2N im Stadtteil Shinjuku
Tag 3 Übernahme Mietwagen - Fahrt nach Hakone, 1N Ryokan mit Onsen und Kaiseki Abendessen (Opt. Ashi-See/Owakudani und oder alte Grenzstation - Rest des Tages Onsen, Onsen und mmh Onsen)
Tag 4 Ganzer Fahrtag Hakone - Kawakuchi-go - Matsumoto (Burg) -evtl. Stop Hida Furukawa - Takayama
Tag 4-6 Takayama, 2N Hotel
Tag 6 Fahrt über Shirakawa-Go und/oder Gokayama nach Kanazawa
Tag 6-8 Kanazawa, 2N Hotel nahe Bahnhof mit Onsen :-) an Tag 7 Abgabe Mietwagen (die Einwegmiete nehmen wir bewusst in Kauf) - weiter gehts auch ohne großes Gepäck, das wir nach Kyoto oder Tokio vorschicken werden.
Tag 8 Mit Zug Kanazawa - Kyoto oder Osaka - Hiroshima
Tag 8-10 Hiroshima, 2N Hotel nahe Friedenspark , an Tag 9 früh morgens nach Miyajima und nachmittags zurück
Tag 10 Shinkansen Hiroshima - Kyoto
Tag 10-13 Kyoto, optional an Tag 12 halber Tag in Nara, 3N Kyoto, Stadtteil Shimogyo-ku
Tag 13 Shinkansen Kyoto - Tokio, letzte Tage mit 3N in Tokio, optionale Reservierungen im Stadtteil Asakusa und Ueno
Tag 16 Rückflug
Da uns bewusst ist, dass die Route schon ambitioniert ist, haben wir sicher auch interessante Spots AKTUELL auf der Prioliste gestrichen (zB Osaka, Nagoya, Himeji etc.)
Bzgl. Kosten sind wir aktuell bei 80 Euro/Nacht für 2 Personen zusammen und haben mit Ausnahme Tokio 1 (Ryokan Gasthaus) und Hakone (Ryokanhotel mit Onsen und HP) Mittelklasse und einfachere Hotels (alles Booking.com mit mind 7 Bewertung und guter Verkehrsanbindung) reserviert.
Wie gesagt wäre ich um ein gerne auch kurzes Feedback (nehme alles von super - habt ihr sie noch alle in Kauf :-)
Liebe Grüße
Alex
Zitat von oma am 6. Januar 2026, 16:54 UhrLieber Alex
Deine Grobplanung deckt sich plus/minus mit meiner Reise. Vor diesem Hintergrund hast du oder, je nach Betrachtungsweise, ich nichts falschgemacht.
Für meinen Geschmack ist es viel zu viel durchgetaktet, so dass das Spontane oder Spielerische viel zu kurz kommt. Aus früheren (Japan-)Reisen weiss ich, dass viele Erlebnisse/Eindrücke zuerst verarbeitet oder verdaut werden müssen. Wenn ich mir und meiner Frau dieses Programm zumuten müsste, hätte ich zum Schluss noch eine Woche Urlaub nötig :-) Aber wenn es für dich passt, dann passt es für dich. Ich wünsche dir eine tolle Reise und viele grossartige Eindrücke.
LG oma
Lieber Alex
Deine Grobplanung deckt sich plus/minus mit meiner Reise. Vor diesem Hintergrund hast du oder, je nach Betrachtungsweise, ich nichts falschgemacht.
Für meinen Geschmack ist es viel zu viel durchgetaktet, so dass das Spontane oder Spielerische viel zu kurz kommt. Aus früheren (Japan-)Reisen weiss ich, dass viele Erlebnisse/Eindrücke zuerst verarbeitet oder verdaut werden müssen. Wenn ich mir und meiner Frau dieses Programm zumuten müsste, hätte ich zum Schluss noch eine Woche Urlaub nötig :-) Aber wenn es für dich passt, dann passt es für dich. Ich wünsche dir eine tolle Reise und viele grossartige Eindrücke.
LG oma
Zitat von Joerg am 7. Januar 2026, 23:28 UhrHallo Alex,
das ist eine schöne Route, wie du selbst sagst, man könnte noch viele Abstecher machen, aber halt nicht mehr in der Zeit. Klar, ist man in Kyoto, liegen Osaka und Nara auf der Hand, aber auch Kobe ist nicht weit weg, Himeji ist hübsch... und so muss man Entscheidungen treffen. Ich denke, wenn ihr Aktivreisende seid, dann kommt ihr damit auf eure Kosten. Es ist schon viel und gut getaktet. Aber das ist okay, wenn man der Typ dafür ist.
Ich empfehle ja vor Ort immer noch nach Workshops zu schauen, weil man dann eben noch was macht, manchmal auch mit Japanern vor Ort. Ich habe in Yamaguchi meine eigenen Essstäbchen lackiert udn mit Blattgold geschmückt, mit eine Gruppe japanischer Renter dabei, die haben mich liebevoll dazwischen gesetzt und rumgeschäckert. Ich habe praktisch kein Wort verstanden, aber die Stimmung war ausgelassen, alle haben viel gelacht und anschließend haben sie mich noch auf ein Glas Wein eingeladen.
Den Wein musste ich ablehnen, ich vertrage überhaupt gar keinen Alkohol, habe dann erklärt, dass es aus medizinischen Gründen ist, das ist wesentlich höflicher als nur sagen, man will nicht.
Was ich eigentlich sagen wollte, schaut ruhig, was man neben dem üblichen Sightseeing und Essen gehen noch schönes machen kann, dass es eine einmalige Reise wird.
Hallo Alex,
das ist eine schöne Route, wie du selbst sagst, man könnte noch viele Abstecher machen, aber halt nicht mehr in der Zeit. Klar, ist man in Kyoto, liegen Osaka und Nara auf der Hand, aber auch Kobe ist nicht weit weg, Himeji ist hübsch... und so muss man Entscheidungen treffen. Ich denke, wenn ihr Aktivreisende seid, dann kommt ihr damit auf eure Kosten. Es ist schon viel und gut getaktet. Aber das ist okay, wenn man der Typ dafür ist.
Ich empfehle ja vor Ort immer noch nach Workshops zu schauen, weil man dann eben noch was macht, manchmal auch mit Japanern vor Ort. Ich habe in Yamaguchi meine eigenen Essstäbchen lackiert udn mit Blattgold geschmückt, mit eine Gruppe japanischer Renter dabei, die haben mich liebevoll dazwischen gesetzt und rumgeschäckert. Ich habe praktisch kein Wort verstanden, aber die Stimmung war ausgelassen, alle haben viel gelacht und anschließend haben sie mich noch auf ein Glas Wein eingeladen.
Den Wein musste ich ablehnen, ich vertrage überhaupt gar keinen Alkohol, habe dann erklärt, dass es aus medizinischen Gründen ist, das ist wesentlich höflicher als nur sagen, man will nicht.
Was ich eigentlich sagen wollte, schaut ruhig, was man neben dem üblichen Sightseeing und Essen gehen noch schönes machen kann, dass es eine einmalige Reise wird.
Zitat von Tessa am 14. Januar 2026, 2:13 UhrHallo Alex,
sehr starke Planung. Das ist genau die richtige Denke. Für 24. März bis 8. April ist das sportlich, aber für euch als Aktivreisende absolut machbar.
Ein paar Punkte würde ich trotzdem anpassen bzw. im Kopf behalten:
Die größte Baustelle ist euer Tag 4
Hakone → Kawaguchiko → Matsumoto (Burg) → optional Hida Furukawa → Takayama ist in der Theorie möglich, in der Praxis aber der Tag, der am ehesten kippt (Stau, Stopps, Parkplatzsuche, Wetter, Kirschblütenverkehr). Das wird schnell ein „nur im Auto sitzen“-Tag.Meine Empfehlung:
Entweder Hakone & Kawaguchiko oder Matsumoto oder Takayama/Hida an diesem Tag, nicht alles
Wenn euch die Burg wichtig ist: dann lieber eine Nacht Matsumoto und am nächsten Tag weiter
Wenn euch Takayama wichtiger ist: Matsumoto streichen und direkt Richtung Hida-Furukawa/Takayama fahren
Takayama 2 Nächte passt gut
Takayama ist klein, aber genau richtig als Basis. Zwei Nächte reichen, damit es nicht nur ein Durchlauf wird.Shirakawa-go/Gokayama auf dem Weg nach Kanazawa ist perfekt
Das ist genau die richtige Strecke für den Mietwagen. Plant nur realistisch:
Shirakawa-go: 2–3 Stunden reichen für Dorf + Aussichtspunkt, wenn ihr zügig seid
Parken und Laufwege kosten Zeit (vor allem zur Saison)
Kanazawa mit Abgabe des Mietwagens ist clever
Das nimmt euch danach viel Stress raus. Toyota bietet das One-Way-System offiziell an; ob und wie hoch die Drop-off-Fee ist, hängt von Strecke/Shop ab, das habt ihr richtig einkalkuliert.Kanazawa → Hiroshima an einem Tag: machbar, aber lang
Das ist ein echter Reisetag. Wenn ihr unbedingt Hiroshima wollt (und das lohnt sich), würde ich an Tag 8 nicht noch „Kyoto oder Osaka“ dazwischen denken, sondern einfach durchziehen, einchecken, fertig.Hiroshima 2 Nächte mit Miyajima am Tag 9 ist ideal
Früh raus, vormittags Miyajima, nachmittags zurück – passt genau.Kyoto 3 Nächte ist okay, aber knapp zur Sakura-Zeit
Ihr werdet einiges nur „streifen“ können. Für euch ist das okay, aber ich würde Nara wirklich nur machen, wenn ihr am Kyoto-Tag nicht völlig erschlagen seid. Alternativ ist ein halber Tag einfach nur Kyoto-Spaziergang oft die bessere Wahl.Tokio am Anfang und am Ende ist super
Shinjuku zum Start und Asakusa/Ueno zum Ende ist ein schöner Kontrast. Für Sakura 2026 ist außerdem gut zu wissen: Viele Prognosen gehen davon aus, dass Tokio eher früh dran ist (Ende März Peak möglich).Was ich insgesamt sagen würde
Nein, ihr habt nicht „sie noch alle“. Das ist eine sehr gut kuratierte Route mit Fokus auf Natur/Alpen + klassische Highlights, ohne Osaka/Nagoya/Himeji noch reinzuquetschen. Genau dadurch wird sie trotz Sakura-Zeit machbar.Mein einziger „Pflicht“-Tipp: baut euch gedanklich einen Puffer ein, indem ihr Tag 4 entschärft. Wenn ihr das macht, ist die Route richtig rund und ggf. spielt das Wetter nicht mit oder eine Straße ist gesperrt. ;)
Noch ein paar generelle Tipps:
- Internet vorher besorgen. Vor Ort teurer. ;) Hier gibt es jede Menge Rabattcodes und Rabattlinks (billiger als direkt): https://wanderweib.de/internet/
- Hotels so früh wie möglich buchen (mit Storno-Option!!), dann günstiger. Wo genau erfährst du hier: https://wanderweib.de/hoteltipps/
- Stressfreier Reisen: Zugtickets vorher hier holen: https://wanderweib.de/tipps-shinkansen-fahren-japan/#Shinkansen-Fahrkarte_kaufen
Hab ich dir geholfen? Dann unterstütze WanderWeib doch mit einer Paypal-Spende.
Viele Grüße aus Tokio
Tessa 🌸
Hallo Alex,
sehr starke Planung. Das ist genau die richtige Denke. Für 24. März bis 8. April ist das sportlich, aber für euch als Aktivreisende absolut machbar.
Ein paar Punkte würde ich trotzdem anpassen bzw. im Kopf behalten:
Die größte Baustelle ist euer Tag 4
Hakone → Kawaguchiko → Matsumoto (Burg) → optional Hida Furukawa → Takayama ist in der Theorie möglich, in der Praxis aber der Tag, der am ehesten kippt (Stau, Stopps, Parkplatzsuche, Wetter, Kirschblütenverkehr). Das wird schnell ein „nur im Auto sitzen“-Tag.
Meine Empfehlung:
-
Entweder Hakone & Kawaguchiko oder Matsumoto oder Takayama/Hida an diesem Tag, nicht alles
-
Wenn euch die Burg wichtig ist: dann lieber eine Nacht Matsumoto und am nächsten Tag weiter
-
Wenn euch Takayama wichtiger ist: Matsumoto streichen und direkt Richtung Hida-Furukawa/Takayama fahren
Takayama 2 Nächte passt gut
Takayama ist klein, aber genau richtig als Basis. Zwei Nächte reichen, damit es nicht nur ein Durchlauf wird.
Shirakawa-go/Gokayama auf dem Weg nach Kanazawa ist perfekt
Das ist genau die richtige Strecke für den Mietwagen. Plant nur realistisch:
-
Shirakawa-go: 2–3 Stunden reichen für Dorf + Aussichtspunkt, wenn ihr zügig seid
-
Parken und Laufwege kosten Zeit (vor allem zur Saison)
Kanazawa mit Abgabe des Mietwagens ist clever
Das nimmt euch danach viel Stress raus. Toyota bietet das One-Way-System offiziell an; ob und wie hoch die Drop-off-Fee ist, hängt von Strecke/Shop ab, das habt ihr richtig einkalkuliert.
Kanazawa → Hiroshima an einem Tag: machbar, aber lang
Das ist ein echter Reisetag. Wenn ihr unbedingt Hiroshima wollt (und das lohnt sich), würde ich an Tag 8 nicht noch „Kyoto oder Osaka“ dazwischen denken, sondern einfach durchziehen, einchecken, fertig.
Hiroshima 2 Nächte mit Miyajima am Tag 9 ist ideal
Früh raus, vormittags Miyajima, nachmittags zurück – passt genau.
Kyoto 3 Nächte ist okay, aber knapp zur Sakura-Zeit
Ihr werdet einiges nur „streifen“ können. Für euch ist das okay, aber ich würde Nara wirklich nur machen, wenn ihr am Kyoto-Tag nicht völlig erschlagen seid. Alternativ ist ein halber Tag einfach nur Kyoto-Spaziergang oft die bessere Wahl.
Tokio am Anfang und am Ende ist super
Shinjuku zum Start und Asakusa/Ueno zum Ende ist ein schöner Kontrast. Für Sakura 2026 ist außerdem gut zu wissen: Viele Prognosen gehen davon aus, dass Tokio eher früh dran ist (Ende März Peak möglich).
Was ich insgesamt sagen würde
Nein, ihr habt nicht „sie noch alle“. Das ist eine sehr gut kuratierte Route mit Fokus auf Natur/Alpen + klassische Highlights, ohne Osaka/Nagoya/Himeji noch reinzuquetschen. Genau dadurch wird sie trotz Sakura-Zeit machbar.
Mein einziger „Pflicht“-Tipp: baut euch gedanklich einen Puffer ein, indem ihr Tag 4 entschärft. Wenn ihr das macht, ist die Route richtig rund und ggf. spielt das Wetter nicht mit oder eine Straße ist gesperrt. ;)
Noch ein paar generelle Tipps:
- Internet vorher besorgen. Vor Ort teurer. ;) Hier gibt es jede Menge Rabattcodes und Rabattlinks (billiger als direkt): https://wanderweib.de/internet/
- Hotels so früh wie möglich buchen (mit Storno-Option!!), dann günstiger. Wo genau erfährst du hier: https://wanderweib.de/hoteltipps/
- Stressfreier Reisen: Zugtickets vorher hier holen: https://wanderweib.de/tipps-shinkansen-fahren-japan/#Shinkansen-Fahrkarte_kaufen
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Viele Grüße aus Tokio
Tessa 🌸
Zitat von Alex1975 am 17. Januar 2026, 9:39 UhrHerzlichen Dank für das ausführliche Feedback. In Summe gibt mir das eine echte Sicherheit, nicht unrealistisch zu planen und steigert die Vorfreude jetzt umso mehr. Vielen Dank auch für die Einschätzung des brutalen Tag 4. Ich habe mir nunmehr einen Puffer eingebaut und eine Übernachtung in Matsumoto mit Storno hinzugefügt. Wobei ich hier auch ans Weglassen denke, einzig eine der original Burgen zu sehen ist der Gedanke bei Matsumoto. Danke auch an "oma" und Jörg für die Antworten und Einschätzungen.
Herzliche Grüße nach Tokio! We´ll be coming :-)
Alex
Herzlichen Dank für das ausführliche Feedback. In Summe gibt mir das eine echte Sicherheit, nicht unrealistisch zu planen und steigert die Vorfreude jetzt umso mehr. Vielen Dank auch für die Einschätzung des brutalen Tag 4. Ich habe mir nunmehr einen Puffer eingebaut und eine Übernachtung in Matsumoto mit Storno hinzugefügt. Wobei ich hier auch ans Weglassen denke, einzig eine der original Burgen zu sehen ist der Gedanke bei Matsumoto. Danke auch an "oma" und Jörg für die Antworten und Einschätzungen.
Herzliche Grüße nach Tokio! We´ll be coming :-)
Alex
Zitat von Alex1975 am 10. April 2026, 9:37 UhrLiebe Tessa, lieber Jörg,
ich möchte nicht versäumen, Euch ein kleines Feedback zu unserer Reise zu geben, die wir nach Euren Feedbacks nahezu genau wie geplant gemacht haben.
An den 4 Tagen Tokio haben wir inkl. toller Foodtour in Shinjuku das untergebracht, was wir uns vorgenommen haben. Als kleine Anregung für Planende empfanden wir hier die Wahl unseres zweiten Quatieres (wir hatten 2 Nächte Tokio zu Beginn und 3 am Ende) am Bahnhof Akabene - herausragend im Sinne von Eintauchen in den Alltag der Japaner. Um den Bahnhof herum gibt es ein ganz tolles Viertel mit vielen Izakayas, in denen wir nur auf Locals trafen und bei einem Bierchen oder Highball schnell Kontakt geknüpft wurde. Da die Bahnanbindung zudem klasse ist und die Hotels (inkl. Onsen natürlich) sehr erschwinglich sind, kann ich das nur weiter empfehlen.
Die Nacht in der Nähe von Hakone fernab der Hauptspots mit Natur-Onsen war auf jeden Fall ein Erlebnis, eine Nacht hat hierfür jedoch auch gereicht. Wir hatten zudem mega Glück, früh morgens bei Weiterfahrt sowohl vom Ashi-See, wie auch auf dem Otome-Pass den Fuji bei strahelender Sonne und ganz für uns alleine zu sehen. Die Fahrt danach zum Oishipark hätten wir uns sogar sparen können, zudem sich dort die Menschenmassen einfanden. Hier hat es sich also auf jeden Fall gelohnt, in Tokio einen Mietwagen für die kommenden Tage zu nehmen. Auch hierzu das Fazit: Tolles Handling und Service mit Toyota-Rent Japan, außer Stau vollkommen problemlos durch Tokio gekommen (trotz Wochentag und Rush-Hour) und die kommenden Tage in der Fünf-Seen-Gegend und den japanischen Alpen hat sich die Wahl Mietwagen mehr als bezahlt gemacht. Hier wären wir mit dem Zug ewig unterwegs bzw gar nicht überall hingekommen.
Unser reiner Fahrtag, vor dem wir Respekt hatten, war im Nachgang einer der besten! Wir hatten uns nach euren Tipps gegen Matsumoto und für die Fahrt durch das Kisotal inkl. Tsumago entschieden. Mega Strecke, tolle Eindrücke und für eine kleine Wanderung auf der Nakasendo Richtung Magome hat es auch locker gereicht! Wir haben unser Tagesziel Takayama inkl. vieler Stopps wirklich ohne Stress gegen 18h erreicht. Autofahren ist dort also im Ergebnis einfach und für uns war es stressfreier als ein Tag in der Rhein-Main-Gegend :-) Der Mietwagen ist nicht günstig (ca 450/5 Tage, aber inkl. Einwegmiete), aber die Spritkosten haben uns dann warm ums Herz werden lassen hahaha. Die 2 Tage Takayama waren inkl. einer gehaltvollen Sake-Verkostung, eines tollen Hotels mit Onsen sehr entspannend. Ein weiteres Highlight war hier ein Abendessen bei Ajikura (Yakinuku) mit einer Auswahl an unfassbar guten Hida-Rindsets. Einfach köstlich!
Danach sind wir nach Kanazawa gefahren - ebenfalls schöne Strecke - und haben bei tollem Wetter Shirakawa-Go (sehr überlaufen, aber trotzdem toll), Ainokura (absolute Empfehlung!!! Idylle pur, wenig los, schönen Workshop Papierherstellung gemacht) und Suganuma (kann man skippen wenn man in 1 und 2 war) besucht.
In Kanazawa hatten wir ebenfalls 2 wunderbare und sehr entspannte Tage! Hier haben wir die Klassiker wie Kenrukoen, Castle und Co gemacht sowie an einer Teezeremonie teilgenommen. Kanazawa würden im Nachgang als Klein-Kyoto bezeichnen, aber eben wesentlich entspannter. Ein Blattgoldeis konnten wir uns hier auch nicht verkneifen, hihi. Geschmackstest: Irgendwie gar keiner ....:-)
Beides - Takayama wie Kanazawa sowie das Kisotal und die alten Poststädte kann ich nur wärmstens empfehlen. Wir waren jedenfall mehr als froh dies in unser Programm mit aufgenommen zu haben! Am Ende wirklich ganz weit vorne auf unserer Hitliste! Ohne dies wäre unser Gesamtbild defintiv anders gewesen.
Danach ging es nach Abgabe des Mietwagen nach Hiroshima und an Tag 1 nach Miyajima, das wir sowohl mit Peak Sakura und Ebbe wie Flut erleben DURFTEN! Was soll ich sagen, man muss es erlebt haben. Natürlich war hier viel mehr los und nach den doch sehr sehr ruhigen Tagen in den Alpen und Kanazawa mussten wir uns ein bisschen an die vielen Menschen gewöhnen :-) An Tag 2 hieß es dann Eintauchen in die Geschichte Hiroshimas....das Friedensmuseum ist hier ein MUSS. Die Stadt an sich empfanden wir als eher entspannt und das abendliche Okonomiyaki im Okonominura war ebenso köstlich wie alles andere was wir in Japan verkostet haben!
Nun ging es für 3 Nächte nach Kyoto. Ich denke hierzu muss man nicht allzu viel sagen. Es ist einfach ein Must-See und uns war klar, dass es zum Sakura-Peak, den wir auch hier exakt getroffen hatten, voll wird. Und so war es auch. Aber wir wollten nunmal Kirschblüte volle Kanne, und das eine geht nicht ohne das andere. Trotzdem fanden wir auch hier ruhige Orte, denn nicht jeder läuft wie wir den gesamten Panaramaweg ab oder Fushimi-Inari bis zum Gipfel. Ganz toll fanden wir den Maruyama Park, in dem die Kirschblüte nochmal ein ganz anderes Level hat. Magische Momente. Ich will nicht falsch verstanden werden, aber wir waren nach diesen Tagen nochmal mehr froh, den 5 Tages-Abstecher nach Hakone, Takayama und Kanazawa sowie die Spots auf dem Weg gemacht zu haben. An den Kyototagen haben wir uns dann auch für einen Schlecht-Wetter-Abstecher nach Osaka zum Fußball (Groundhopping bei Gamba Osaka) und am Abreisetag zu einem halben Tag Nara entschieden. Hierzu meine PERSÖNLICHE Meinung: Wir waren auch hier froh, dass wir Osaka geskippt hatten. Die Städte,, die wir besuchten reichten uns. Also haben wir uns hier auf Fußball und eine Runde Dotonbori-Foodspots entschieden. Für Nara hat und ein halber Tag ebenso voll gereicht.
Fazit: Japan war unser 60. Land in der Bucket-List und steht ganz weit vorne. Aber man sollte nicht nur die Spots ansteuern, die am Ende jeder macht, sondern auch schauen, dass man etwas abseits der Tourispots erlebt. Ich habe hier nur meine groben Erlebnisse geschildert. An allen Orten habe wir uns auch einfach mal in die Bahn oder das Auto gesetzt und sind irgendwo ausgestiegen und rum gelaufen, haben uns irgendwo was zu Essen geholt und einfach Eindrücke aufgesaugt. Insgeamt war es eine ganz tolle Erfahrung in einer für uns bis dato fremden Kultur, die wir aber mehr als schätzen gelernt haben. Der Respekt, Freudlichkeit, Serviegedanke war für uns ein wunderbare Erfahrung, die es so leider bei weitem nicht überall in der Welt gibt. Ich habe zudem unfassbaren Respekt vor der Einstellung der Japaner, gerade in den Kneipengesprächen bekamen wir Eindrücke zu Themen wie Arbeistzeiten, Pflichtbewusstsein, Dienst für die Gemeinschaft etc.
Übernachtet haben wir im Übrigen 3x "im japanischen Stil", sonst in guten Mittelklassehotels (Schnitt ca 80 Euro/Nacht). MIt dem Auto sind wir knapp 1000km gefahren, den Shinkansen haben wir 4x benutzt. Unsere Lieblingsmedlodie ist die der Yamanote-Line, Arrigato goizamas(u) haben wir ca 1345x Mal gesagt, Sumimasen mind halb so oft :-)
Wir waren ca. 56 Mal in einem Convenience-Store, haben im Schnitt ca. 20 000 Schritte pro Tag gemacht, unzählige Sake-Sorten probiert (ist irgendwie nicht meins) und wurden zu mehr als einem Highball eingeladen :-)
Was wir vermissen werden? Unfassbar tolles Essen, Snacks, Streetfood, 7eleven - Food, die Toiletten (!!!), ruhige Bahnfahten trotz Rush-Hour, mega respektvolle Menschen und die Symbiose von Fortschritt, Effizienz, Kultur, Geschichte, Religion, verrückten Orten (zB Akihabara, Shinjuku-Bereichen) und die vielen kleinen Dinge die man weniger nur gesehen, sondern erlebt haben sollte.
DANKE JAPAN, bleib wir du und deine Menschen sind!
Liebe Tessa, lieber Jörg,
ich möchte nicht versäumen, Euch ein kleines Feedback zu unserer Reise zu geben, die wir nach Euren Feedbacks nahezu genau wie geplant gemacht haben.
An den 4 Tagen Tokio haben wir inkl. toller Foodtour in Shinjuku das untergebracht, was wir uns vorgenommen haben. Als kleine Anregung für Planende empfanden wir hier die Wahl unseres zweiten Quatieres (wir hatten 2 Nächte Tokio zu Beginn und 3 am Ende) am Bahnhof Akabene - herausragend im Sinne von Eintauchen in den Alltag der Japaner. Um den Bahnhof herum gibt es ein ganz tolles Viertel mit vielen Izakayas, in denen wir nur auf Locals trafen und bei einem Bierchen oder Highball schnell Kontakt geknüpft wurde. Da die Bahnanbindung zudem klasse ist und die Hotels (inkl. Onsen natürlich) sehr erschwinglich sind, kann ich das nur weiter empfehlen.
Die Nacht in der Nähe von Hakone fernab der Hauptspots mit Natur-Onsen war auf jeden Fall ein Erlebnis, eine Nacht hat hierfür jedoch auch gereicht. Wir hatten zudem mega Glück, früh morgens bei Weiterfahrt sowohl vom Ashi-See, wie auch auf dem Otome-Pass den Fuji bei strahelender Sonne und ganz für uns alleine zu sehen. Die Fahrt danach zum Oishipark hätten wir uns sogar sparen können, zudem sich dort die Menschenmassen einfanden. Hier hat es sich also auf jeden Fall gelohnt, in Tokio einen Mietwagen für die kommenden Tage zu nehmen. Auch hierzu das Fazit: Tolles Handling und Service mit Toyota-Rent Japan, außer Stau vollkommen problemlos durch Tokio gekommen (trotz Wochentag und Rush-Hour) und die kommenden Tage in der Fünf-Seen-Gegend und den japanischen Alpen hat sich die Wahl Mietwagen mehr als bezahlt gemacht. Hier wären wir mit dem Zug ewig unterwegs bzw gar nicht überall hingekommen.
Unser reiner Fahrtag, vor dem wir Respekt hatten, war im Nachgang einer der besten! Wir hatten uns nach euren Tipps gegen Matsumoto und für die Fahrt durch das Kisotal inkl. Tsumago entschieden. Mega Strecke, tolle Eindrücke und für eine kleine Wanderung auf der Nakasendo Richtung Magome hat es auch locker gereicht! Wir haben unser Tagesziel Takayama inkl. vieler Stopps wirklich ohne Stress gegen 18h erreicht. Autofahren ist dort also im Ergebnis einfach und für uns war es stressfreier als ein Tag in der Rhein-Main-Gegend :-) Der Mietwagen ist nicht günstig (ca 450/5 Tage, aber inkl. Einwegmiete), aber die Spritkosten haben uns dann warm ums Herz werden lassen hahaha. Die 2 Tage Takayama waren inkl. einer gehaltvollen Sake-Verkostung, eines tollen Hotels mit Onsen sehr entspannend. Ein weiteres Highlight war hier ein Abendessen bei Ajikura (Yakinuku) mit einer Auswahl an unfassbar guten Hida-Rindsets. Einfach köstlich!
Danach sind wir nach Kanazawa gefahren - ebenfalls schöne Strecke - und haben bei tollem Wetter Shirakawa-Go (sehr überlaufen, aber trotzdem toll), Ainokura (absolute Empfehlung!!! Idylle pur, wenig los, schönen Workshop Papierherstellung gemacht) und Suganuma (kann man skippen wenn man in 1 und 2 war) besucht.
In Kanazawa hatten wir ebenfalls 2 wunderbare und sehr entspannte Tage! Hier haben wir die Klassiker wie Kenrukoen, Castle und Co gemacht sowie an einer Teezeremonie teilgenommen. Kanazawa würden im Nachgang als Klein-Kyoto bezeichnen, aber eben wesentlich entspannter. Ein Blattgoldeis konnten wir uns hier auch nicht verkneifen, hihi. Geschmackstest: Irgendwie gar keiner ....:-)
Beides - Takayama wie Kanazawa sowie das Kisotal und die alten Poststädte kann ich nur wärmstens empfehlen. Wir waren jedenfall mehr als froh dies in unser Programm mit aufgenommen zu haben! Am Ende wirklich ganz weit vorne auf unserer Hitliste! Ohne dies wäre unser Gesamtbild defintiv anders gewesen.
Danach ging es nach Abgabe des Mietwagen nach Hiroshima und an Tag 1 nach Miyajima, das wir sowohl mit Peak Sakura und Ebbe wie Flut erleben DURFTEN! Was soll ich sagen, man muss es erlebt haben. Natürlich war hier viel mehr los und nach den doch sehr sehr ruhigen Tagen in den Alpen und Kanazawa mussten wir uns ein bisschen an die vielen Menschen gewöhnen :-) An Tag 2 hieß es dann Eintauchen in die Geschichte Hiroshimas....das Friedensmuseum ist hier ein MUSS. Die Stadt an sich empfanden wir als eher entspannt und das abendliche Okonomiyaki im Okonominura war ebenso köstlich wie alles andere was wir in Japan verkostet haben!
Nun ging es für 3 Nächte nach Kyoto. Ich denke hierzu muss man nicht allzu viel sagen. Es ist einfach ein Must-See und uns war klar, dass es zum Sakura-Peak, den wir auch hier exakt getroffen hatten, voll wird. Und so war es auch. Aber wir wollten nunmal Kirschblüte volle Kanne, und das eine geht nicht ohne das andere. Trotzdem fanden wir auch hier ruhige Orte, denn nicht jeder läuft wie wir den gesamten Panaramaweg ab oder Fushimi-Inari bis zum Gipfel. Ganz toll fanden wir den Maruyama Park, in dem die Kirschblüte nochmal ein ganz anderes Level hat. Magische Momente. Ich will nicht falsch verstanden werden, aber wir waren nach diesen Tagen nochmal mehr froh, den 5 Tages-Abstecher nach Hakone, Takayama und Kanazawa sowie die Spots auf dem Weg gemacht zu haben. An den Kyototagen haben wir uns dann auch für einen Schlecht-Wetter-Abstecher nach Osaka zum Fußball (Groundhopping bei Gamba Osaka) und am Abreisetag zu einem halben Tag Nara entschieden. Hierzu meine PERSÖNLICHE Meinung: Wir waren auch hier froh, dass wir Osaka geskippt hatten. Die Städte,, die wir besuchten reichten uns. Also haben wir uns hier auf Fußball und eine Runde Dotonbori-Foodspots entschieden. Für Nara hat und ein halber Tag ebenso voll gereicht.
Fazit: Japan war unser 60. Land in der Bucket-List und steht ganz weit vorne. Aber man sollte nicht nur die Spots ansteuern, die am Ende jeder macht, sondern auch schauen, dass man etwas abseits der Tourispots erlebt. Ich habe hier nur meine groben Erlebnisse geschildert. An allen Orten habe wir uns auch einfach mal in die Bahn oder das Auto gesetzt und sind irgendwo ausgestiegen und rum gelaufen, haben uns irgendwo was zu Essen geholt und einfach Eindrücke aufgesaugt. Insgeamt war es eine ganz tolle Erfahrung in einer für uns bis dato fremden Kultur, die wir aber mehr als schätzen gelernt haben. Der Respekt, Freudlichkeit, Serviegedanke war für uns ein wunderbare Erfahrung, die es so leider bei weitem nicht überall in der Welt gibt. Ich habe zudem unfassbaren Respekt vor der Einstellung der Japaner, gerade in den Kneipengesprächen bekamen wir Eindrücke zu Themen wie Arbeistzeiten, Pflichtbewusstsein, Dienst für die Gemeinschaft etc.
Übernachtet haben wir im Übrigen 3x "im japanischen Stil", sonst in guten Mittelklassehotels (Schnitt ca 80 Euro/Nacht). MIt dem Auto sind wir knapp 1000km gefahren, den Shinkansen haben wir 4x benutzt. Unsere Lieblingsmedlodie ist die der Yamanote-Line, Arrigato goizamas(u) haben wir ca 1345x Mal gesagt, Sumimasen mind halb so oft :-)
Wir waren ca. 56 Mal in einem Convenience-Store, haben im Schnitt ca. 20 000 Schritte pro Tag gemacht, unzählige Sake-Sorten probiert (ist irgendwie nicht meins) und wurden zu mehr als einem Highball eingeladen :-)
Was wir vermissen werden? Unfassbar tolles Essen, Snacks, Streetfood, 7eleven - Food, die Toiletten (!!!), ruhige Bahnfahten trotz Rush-Hour, mega respektvolle Menschen und die Symbiose von Fortschritt, Effizienz, Kultur, Geschichte, Religion, verrückten Orten (zB Akihabara, Shinjuku-Bereichen) und die vielen kleinen Dinge die man weniger nur gesehen, sondern erlebt haben sollte.
DANKE JAPAN, bleib wir du und deine Menschen sind!
Zitat von Joerg am 10. April 2026, 22:38 UhrHey Alex!
Danke für deinen tollen und umfassenden Bericht. Klingt super schön. Wir helfen hier allen immer gerne weiter, ist aber auch für uns schön, wenn wir hin und wieder mal hören, wie es denn dann wirklich war vor Ort. Also nochmals Danke und vorsicht, wer den Fuji gesehen hat, kommt wieder, so sagt man ;-)
Hey Alex!
Danke für deinen tollen und umfassenden Bericht. Klingt super schön. Wir helfen hier allen immer gerne weiter, ist aber auch für uns schön, wenn wir hin und wieder mal hören, wie es denn dann wirklich war vor Ort. Also nochmals Danke und vorsicht, wer den Fuji gesehen hat, kommt wieder, so sagt man ;-)