WanderWeib-Forum
Hilfe bei grober Planung
Zitat von Anne am 18. März 2026, 12:36 UhrHallo Tessa,
vorab: was für eine wundervolle Seite! Ich habe mich gestern hier stundenlang belesen können!
Wir reisen vom 07.-26.08. als Familie nach Japan (alles Erwachsene). Wir starten/landen in Hirsohima, unser Rückflug geht ab Tokio. Ich verzweifel ein klein wenig an unserer Planung und hoffe hier auf den ein oder anderen groben Tipp.
Momentan ist angedacht
08.–13.08. Hiroshima (6 Nächte)
14.–15.08. Osaka (2 Nächte)
16.–17.08. Kyoto (2 Nächte)
18.08. Hakone (Fuji-Region, 1 Nacht)
19.–25.08. Tokio (6 Nächte)
Meine Sorge ist, dass uns der Aufenthalt in Hirsohima zu lang sein könnte? Oder dass wir bei dieser Planung unterwegs zu viel verpassen?
Tagesausflüge für Hiroshima/Tokio sind in Planung, langweilig wird es also nicht.
Trotzdem glaube ich, dass mir etwas fehlt wie "das sind die 10 Spots, die man in Japan gesehen haben muss", an denen ich dann meine Reise verfeinern kann.
Daher bin ich für Tipps oder Anregungen dankbar.
Liebe Grüße aus Köln
Anne
Hallo Tessa,
vorab: was für eine wundervolle Seite! Ich habe mich gestern hier stundenlang belesen können!
Wir reisen vom 07.-26.08. als Familie nach Japan (alles Erwachsene). Wir starten/landen in Hirsohima, unser Rückflug geht ab Tokio. Ich verzweifel ein klein wenig an unserer Planung und hoffe hier auf den ein oder anderen groben Tipp.
Momentan ist angedacht
08.–13.08. Hiroshima (6 Nächte)
14.–15.08. Osaka (2 Nächte)
16.–17.08. Kyoto (2 Nächte)
18.08. Hakone (Fuji-Region, 1 Nacht)
19.–25.08. Tokio (6 Nächte)
Meine Sorge ist, dass uns der Aufenthalt in Hirsohima zu lang sein könnte? Oder dass wir bei dieser Planung unterwegs zu viel verpassen?
Tagesausflüge für Hiroshima/Tokio sind in Planung, langweilig wird es also nicht.
Trotzdem glaube ich, dass mir etwas fehlt wie "das sind die 10 Spots, die man in Japan gesehen haben muss", an denen ich dann meine Reise verfeinern kann.
Daher bin ich für Tipps oder Anregungen dankbar.
Liebe Grüße aus Köln
Anne
Zitat von Joerg am 19. März 2026, 21:01 UhrHallo Anne,
Hiroshima ist schon schön, und historisch und Miyajima um die Ecke kann man sich auch mal anschauen, aber ob man sechs Tage braucht? Da würde ich durchaus Potential sehen etwas Zeit einzusparen. Es sei denn man wagt einen Ausflug (zwei Tage) nach Westen ins schöne Yamaguchi. Das wird aber ohne Japan Rail Pass irgendwann auch eine Geldfrage. Ich kann das empfehlen, weil es einfach ruhig und (noch) nicht touristisch ist, mit einer Übernachtung in Yuda-Onsen, um dort eine heiße Quelle zu genießen, bevor man am nächsten Tag irgendwann weiterreist.
Osaka und Kyoto würde ich nicht getrennt machen. Die sind nur 30 Minuten mit dme Zug voneinander entfernt, Ich würde schauen, wo es in Banhhofsnähe das schönere/günstigere Hotel gibt und die jeweils andere Stadt mit dem Zug besuchen. Dann muss man weniger oft umziehen, Check-in und Check-out, das kostet ja auch Zeit.
Auf dem Weg von Osaka/Kyoto nach Hakone könnte man nach Gifu abbiegen, dort gibt es die "betenden-Hände-Häuser" also Hida-Furukawa oder Takayama bieten sich an, um dort eine Nacht zu bleiben. Ist nochmal eine andere Atmosphäre als Hakone.
Und wenn man in Tokio Zeit hat, kann man mal nach Kamakura raus fahren, nach Nikko, nach Yokohama, und in Tokio selbst gibt es unzählig vieles zu sehen.
Die wichtigere Frage ist doch eher, was für ein Reisetyp bist du? Was willst du in Japan gerne erleben? Bist du auf der Suche nach Natur/Kultur/Essen? Möchtest du Sightseeing machen oder Workshops? Kommt ein Freizeitpark in Frage? Willst du auf einen Berg steigen? Im Meer schwimmen gehen? In Onsen oder Sentos? Davon hängt das alles ein bisschen ab, was auf die "10 Spots" Liste kommt.
Viele Grüße
Joerg
Hallo Anne,
Hiroshima ist schon schön, und historisch und Miyajima um die Ecke kann man sich auch mal anschauen, aber ob man sechs Tage braucht? Da würde ich durchaus Potential sehen etwas Zeit einzusparen. Es sei denn man wagt einen Ausflug (zwei Tage) nach Westen ins schöne Yamaguchi. Das wird aber ohne Japan Rail Pass irgendwann auch eine Geldfrage. Ich kann das empfehlen, weil es einfach ruhig und (noch) nicht touristisch ist, mit einer Übernachtung in Yuda-Onsen, um dort eine heiße Quelle zu genießen, bevor man am nächsten Tag irgendwann weiterreist.
Osaka und Kyoto würde ich nicht getrennt machen. Die sind nur 30 Minuten mit dme Zug voneinander entfernt, Ich würde schauen, wo es in Banhhofsnähe das schönere/günstigere Hotel gibt und die jeweils andere Stadt mit dem Zug besuchen. Dann muss man weniger oft umziehen, Check-in und Check-out, das kostet ja auch Zeit.
Auf dem Weg von Osaka/Kyoto nach Hakone könnte man nach Gifu abbiegen, dort gibt es die "betenden-Hände-Häuser" also Hida-Furukawa oder Takayama bieten sich an, um dort eine Nacht zu bleiben. Ist nochmal eine andere Atmosphäre als Hakone.
Und wenn man in Tokio Zeit hat, kann man mal nach Kamakura raus fahren, nach Nikko, nach Yokohama, und in Tokio selbst gibt es unzählig vieles zu sehen.
Die wichtigere Frage ist doch eher, was für ein Reisetyp bist du? Was willst du in Japan gerne erleben? Bist du auf der Suche nach Natur/Kultur/Essen? Möchtest du Sightseeing machen oder Workshops? Kommt ein Freizeitpark in Frage? Willst du auf einen Berg steigen? Im Meer schwimmen gehen? In Onsen oder Sentos? Davon hängt das alles ein bisschen ab, was auf die "10 Spots" Liste kommt.
Viele Grüße
Joerg
Zitat von Tessa am 7. April 2026, 14:17 UhrHallo Anne 😊
vielen lieben Dank für dein Feedback!
Ganz kurz gesagt:
- Hiroshima ist zu lang (2–3 Nächte reichen)
- Kyoto ist viel zu kurz (mind. 3–4 Nächte einplanen!)Der Rest deiner Route passt gut 👍
Wichtig ist außerdem die Lage der Hotels, das macht in Japan einen riesigen Unterschied:
https://wanderweib.de/hoteltipps/Wie viel Personen seid ihr denn?
Viele Grüße aus Tokio
Tessa 🌸
Hallo Anne 😊
vielen lieben Dank für dein Feedback!
Ganz kurz gesagt:
- Hiroshima ist zu lang (2–3 Nächte reichen)
- Kyoto ist viel zu kurz (mind. 3–4 Nächte einplanen!)
Der Rest deiner Route passt gut 👍
Wichtig ist außerdem die Lage der Hotels, das macht in Japan einen riesigen Unterschied:
https://wanderweib.de/hoteltipps/
Wie viel Personen seid ihr denn?
Viele Grüße aus Tokio
Tessa 🌸
Zitat von goggele am 8. April 2026, 0:54 UhrWenn man nicht immer mit Koffer durch die Gegend reisen will, würde ich sogar vorschlagen in Osaka/Kyoto einen längeren Aufenthalt in einem Hotel zu buchen und von dort aus dann alles zu planen, was man in der Gegend machen will.
Dort ein Hotel in der Nähe des Bahnhofs Osaka/Shin-Osaka nehmen, das entspannt die Situation sehr. Oder zumindest in der unmittelbaren Nähe einer Haltestation einer Metro.
Meiner Meinung nach sind zwei Nächte in Hiroshima ausreichend, die Stadt ist überschaubar und die Sehenswürdigkeiten können in zwei Tagen locker begutachtet werden.
Wenn man nicht immer mit Koffer durch die Gegend reisen will, würde ich sogar vorschlagen in Osaka/Kyoto einen längeren Aufenthalt in einem Hotel zu buchen und von dort aus dann alles zu planen, was man in der Gegend machen will.
Dort ein Hotel in der Nähe des Bahnhofs Osaka/Shin-Osaka nehmen, das entspannt die Situation sehr. Oder zumindest in der unmittelbaren Nähe einer Haltestation einer Metro.
Meiner Meinung nach sind zwei Nächte in Hiroshima ausreichend, die Stadt ist überschaubar und die Sehenswürdigkeiten können in zwei Tagen locker begutachtet werden.
Zitat von Anne am 16. Mai 2026, 13:16 UhrHallo Tessa, hallo Joerg - und auch die anderen, die mir geantwortet haben!
Mittlerweile sind wir ein bisschen weiter in unserer Planung. Da hat die ein oder andere Anregung sehr geholfen. Trotzdem fühle ich mich immer noch etwas überfordert, ich bin unsicher, ob es an diesem gefühlt völlig anderen Land liegt, dessen Sprache ich nicht beherrsche, an der "Größe" des Landes oder daran, dass ich aufgrund der zahlreichen Orte und Sehenswürdigkeiten jetzt schon weiß, dass wir natürlich niemals alles sehen können.
Aktuell ist unser Plan so:
- 08.-12.08. Hirsohima (4 Nächte)
- hier habe ich 1 Nacht mehr als empfohlen reingepackt, da wir an dem Anreisetag erst nachmittags ankommen und die 1. Nacht somit verpufft aufgrund Jetlag und Co.
- Tag 1 und 2 sind angedacht mit Friedensdenkmal, Hiroshima Castle, Shukkei-En + Insel Miyajima
- Tag 3 bleibt dann für die Stadt im Allgemeinen, Shoppen, Rumsitzen und das japanische Leben aufsaugen
- oder lohnt die Stadt dafür nicht und wir hängen an Kyoto noch 1 Nacht vorne dran?:
- 12.-18.08. Kyoto (6 Nächte)
- Danke Euch für den Rat hier mehr Zeit einzuplanen.
- die Tage sind inhaltlich noch nicht geplant. Natürlich Kyoto selber, Osaka, Nara, etc.pp.
.......
- 21.-26.08. Tokyo (5 Nächte)
- Stadt und Umland erkunden, mehr steht noch nicht
Momentan überlegen wir die 3 dazwischen liegenden Nächte spontan zu entscheiden. Ursprünglich war Kanazawa fest angedacht - eben habe ich Eure tollen Beiträge dazu nochmal gelesen und mich schwer verliebt. Würde auch passen, da Ihr hier empfehlt mindestens 2 Nächte zu verweilen.
Alternativ könnten Nächte näher am Fuji angedacht sein. Hier weiß ich noch überhaupt nicht, ob ein möglichst nahes Herankommen an den Fuji nicht auch als Tagstrip aus Tokyo machbar ist.
Oder wir steigen irgendwo spontan aus dem Zug und bleiben dort. Der Haken könnte sein, dass wir dann das Gepäck dabei haben. Ich versuche noch zu planen, dass zumindest von Hiroshima aus das Gepäck nach Kyoto transportiert wird.
Am Anfang unserer Planung habe ich gedacht, ich bekomme die knapp 19 Tage nie gefüllt. Jetzt frage ich mich eher, ob wir überhaupt genug sehen.
Vielleicht habt Ihr noch Ideen, Anregungen oder so. Gerne dürft Ihr unsere Planung auch kommentieren.
Wir sind übrigens 4 Personen (wir Eltern + 2 Kinder - 21 und 19 Jahre alt, also schon groß :-))
Liebe Grüße
Anne
P.S.: Hotels sind stornierbar für Hiroshima, Kyoto und Tokyo gebucht - dank Eurer tollen Hoteltipps! Danke an dieser Stelle nochmal (!) für diese wundervoll zusammen gestellte Reise!
Hallo Tessa, hallo Joerg - und auch die anderen, die mir geantwortet haben!
Mittlerweile sind wir ein bisschen weiter in unserer Planung. Da hat die ein oder andere Anregung sehr geholfen. Trotzdem fühle ich mich immer noch etwas überfordert, ich bin unsicher, ob es an diesem gefühlt völlig anderen Land liegt, dessen Sprache ich nicht beherrsche, an der "Größe" des Landes oder daran, dass ich aufgrund der zahlreichen Orte und Sehenswürdigkeiten jetzt schon weiß, dass wir natürlich niemals alles sehen können.
Aktuell ist unser Plan so:
- 08.-12.08. Hirsohima (4 Nächte)
- hier habe ich 1 Nacht mehr als empfohlen reingepackt, da wir an dem Anreisetag erst nachmittags ankommen und die 1. Nacht somit verpufft aufgrund Jetlag und Co.
- Tag 1 und 2 sind angedacht mit Friedensdenkmal, Hiroshima Castle, Shukkei-En + Insel Miyajima
- Tag 3 bleibt dann für die Stadt im Allgemeinen, Shoppen, Rumsitzen und das japanische Leben aufsaugen
- oder lohnt die Stadt dafür nicht und wir hängen an Kyoto noch 1 Nacht vorne dran?:
- 12.-18.08. Kyoto (6 Nächte)
- Danke Euch für den Rat hier mehr Zeit einzuplanen.
- die Tage sind inhaltlich noch nicht geplant. Natürlich Kyoto selber, Osaka, Nara, etc.pp.
.......
- 21.-26.08. Tokyo (5 Nächte)
- Stadt und Umland erkunden, mehr steht noch nicht
Momentan überlegen wir die 3 dazwischen liegenden Nächte spontan zu entscheiden. Ursprünglich war Kanazawa fest angedacht - eben habe ich Eure tollen Beiträge dazu nochmal gelesen und mich schwer verliebt. Würde auch passen, da Ihr hier empfehlt mindestens 2 Nächte zu verweilen.
Alternativ könnten Nächte näher am Fuji angedacht sein. Hier weiß ich noch überhaupt nicht, ob ein möglichst nahes Herankommen an den Fuji nicht auch als Tagstrip aus Tokyo machbar ist.
Oder wir steigen irgendwo spontan aus dem Zug und bleiben dort. Der Haken könnte sein, dass wir dann das Gepäck dabei haben. Ich versuche noch zu planen, dass zumindest von Hiroshima aus das Gepäck nach Kyoto transportiert wird.
Am Anfang unserer Planung habe ich gedacht, ich bekomme die knapp 19 Tage nie gefüllt. Jetzt frage ich mich eher, ob wir überhaupt genug sehen.
Vielleicht habt Ihr noch Ideen, Anregungen oder so. Gerne dürft Ihr unsere Planung auch kommentieren.
Wir sind übrigens 4 Personen (wir Eltern + 2 Kinder - 21 und 19 Jahre alt, also schon groß :-))
Liebe Grüße
Anne
P.S.: Hotels sind stornierbar für Hiroshima, Kyoto und Tokyo gebucht - dank Eurer tollen Hoteltipps! Danke an dieser Stelle nochmal (!) für diese wundervoll zusammen gestellte Reise!
Zitat von Joerg am 16. Mai 2026, 16:47 UhrHallo Anne,
ich würde sagen, man muss sich sogar davon frei amchen, alles sehen zu wollen. Das wird nicht klappen. Selbst möglichst viel zu sehen, darüber sollte man vielleicht nochmal nachdenken. Irgendewann ist man ja auch nicht mehr aufnahmefähig und was hilft es einem den 12ten Tempel an einem Tag besucht zu haben, wenn man sich hinterher an 10 davon kaum noch erinnern kann?
Ich würd ees vielleicht anders angehen, nur ein Vorschlag, für Kyoto sucht ihr euch eure "muss-man-gesehen-haben" Orte raus. Und zwei oder drei Alternativen in der Nähe. Geht an eure Ort, genießt es, verweilt, saugt das in euch auf. Und wenn ihr entweder schon nach kurzer Zeit das Gefühl habt, schön war's, aber schöner wird's nicht, dann geht ihr zu euren Alternativen, oder ihr merkt schnell, das klang toll, das sah im Internet gut aus, aber das ist gar nicht unsers, dann auch ab zu den Alternativen. Denn das ist das schöne an Japan, es gibt so viel, euch wird nicht nicht langweilig. Und wenn man an sich selbst nicht den Anspruch stellt, alles sehen zu müssen, dann kann man sich entspannt auf die Dinge vor Ort einlassen und wenn es noch passt, macht man noch etwas mehr und wenn nicht, ist es auch gut. Wichtig ist doch, dass ihr eine gute Zeit habt. Also kein Stress.
Kanazawa ist sehr schön, das kann man gut machen als Zwischenstation. Näher an den Fuji... ist die Frage, was ihr wollt. Nirgends kann man den Fuji so schlecht sehen wie an seinem Fuße. Es ist ein Berg, Berge wirken vor allem aus etwas Entfernung sehr gut. Es sei denn, man will nach oben, dann sollte man näher ran. Wenn es um das ikonische Bild geht, also so eien Postkartenansicht vom Fuji, ist man vielleicht besser dran, wenn man das in den 5 Tagen Tokyo versucht, dann hat man 5 Tage, dass das Wetter dafür gut ist. Wenn ihr hinfahrt und an dem Tag ist es blöd und wolkig, nicht so toll. Wenn ihr in Tokyo flexibel seid, dann könnt ihr an einemd er fünf Tage, an denen das Wetter gut ist, das noch als Tagesausflug machen. Aber ist wirklich die Frage, was man will. Wenn es um die tolle Natur in der Gegend um dne Fuji geht, dann natürlich hinfahren, wandern, genießen.
Und was ich ja jedem hier quasi immer empgehle, schaut euch nach Workshops um, in den Städten, in denen ihr seid. Ich habe meien eigenen Essstäbchen hergestellt, mit denen esse ich heute noch, ich habe traditionelle Süßigkeiten für die Teezeremonie hergestellt (und gegessen... sind aber sehr süß), ich war einen Vormittag mit einer Gruppe an einer Taiko-Trommel und das hat echt viel Spaß gemacht, usw. uw. Gerade als Familie kann man da tolle Sachen amchen, die man als Erinnerung mitnimmt.
Hallo Anne,
ich würde sagen, man muss sich sogar davon frei amchen, alles sehen zu wollen. Das wird nicht klappen. Selbst möglichst viel zu sehen, darüber sollte man vielleicht nochmal nachdenken. Irgendewann ist man ja auch nicht mehr aufnahmefähig und was hilft es einem den 12ten Tempel an einem Tag besucht zu haben, wenn man sich hinterher an 10 davon kaum noch erinnern kann?
Ich würd ees vielleicht anders angehen, nur ein Vorschlag, für Kyoto sucht ihr euch eure "muss-man-gesehen-haben" Orte raus. Und zwei oder drei Alternativen in der Nähe. Geht an eure Ort, genießt es, verweilt, saugt das in euch auf. Und wenn ihr entweder schon nach kurzer Zeit das Gefühl habt, schön war's, aber schöner wird's nicht, dann geht ihr zu euren Alternativen, oder ihr merkt schnell, das klang toll, das sah im Internet gut aus, aber das ist gar nicht unsers, dann auch ab zu den Alternativen. Denn das ist das schöne an Japan, es gibt so viel, euch wird nicht nicht langweilig. Und wenn man an sich selbst nicht den Anspruch stellt, alles sehen zu müssen, dann kann man sich entspannt auf die Dinge vor Ort einlassen und wenn es noch passt, macht man noch etwas mehr und wenn nicht, ist es auch gut. Wichtig ist doch, dass ihr eine gute Zeit habt. Also kein Stress.
Kanazawa ist sehr schön, das kann man gut machen als Zwischenstation. Näher an den Fuji... ist die Frage, was ihr wollt. Nirgends kann man den Fuji so schlecht sehen wie an seinem Fuße. Es ist ein Berg, Berge wirken vor allem aus etwas Entfernung sehr gut. Es sei denn, man will nach oben, dann sollte man näher ran. Wenn es um das ikonische Bild geht, also so eien Postkartenansicht vom Fuji, ist man vielleicht besser dran, wenn man das in den 5 Tagen Tokyo versucht, dann hat man 5 Tage, dass das Wetter dafür gut ist. Wenn ihr hinfahrt und an dem Tag ist es blöd und wolkig, nicht so toll. Wenn ihr in Tokyo flexibel seid, dann könnt ihr an einemd er fünf Tage, an denen das Wetter gut ist, das noch als Tagesausflug machen. Aber ist wirklich die Frage, was man will. Wenn es um die tolle Natur in der Gegend um dne Fuji geht, dann natürlich hinfahren, wandern, genießen.
Und was ich ja jedem hier quasi immer empgehle, schaut euch nach Workshops um, in den Städten, in denen ihr seid. Ich habe meien eigenen Essstäbchen hergestellt, mit denen esse ich heute noch, ich habe traditionelle Süßigkeiten für die Teezeremonie hergestellt (und gegessen... sind aber sehr süß), ich war einen Vormittag mit einer Gruppe an einer Taiko-Trommel und das hat echt viel Spaß gemacht, usw. uw. Gerade als Familie kann man da tolle Sachen amchen, die man als Erinnerung mitnimmt.