Ende April/ Anfang Mai gibt es nur ein Ziel von Tokio, das man nicht verpassen sollte: den Berg Hinatayama  日向山 und die pinken Moosfelder in Chichibu. Der Berg ist weniger berühmt, dafür sind seine pinken Moosfelder um so bekannter. Die Wanderung startet am Bahnhof Ashigakubo 芦ヶ久保駅 und führt uns durch den Park  Nousonkouen農村公園 zum Berg Hinatayama. Hier erhalten wir schöne Aussichten auf das Tal und den Berg Bukko-san. Bergab geht es über einige Treppen und an einem Wildschwein-Gehege vorbei, bis wir auf den Pilgerweg Chichibu und einige Kulturgüter stoßen. Am Bahnhof Yokoze 横瀬駅 kehren wir im Onsen Bukko ein. Danach spazieren wir zum Park Hitsujiyama und wandern durch pinke Moosfelder. Schließlich beten wir am Schrein Chichibu-jinja, bevor wir uns zum Bahnhof Seibu Chichibu begeben.

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Da die Woche darauf der Fujisan auf dem Plan stand, suchten wir im Internet nach Bergen, die einen ähnliche Schwierigkeit hatten. Der berühmteste ist wohl der 1737 m Berg Takanosu 鷹ノ巣山, der zu den drei höchsten Gipfeln der Präfektur Tokio gehört. Viele Japaner besteigen ihn im Juli, um für den Fujisan Aufstieg im August zu trainieren. Der steile und lange Wanderweg ist ähnlich anstrengend und erfordert viel Disziplin. Endlich oben angekommen, erhalten wir schöne Aussichten auf grüne Bergkuppen und Seelandschaften. Von dort geht es weiter über breite Wege zum Berg Muiishiyama 六ッ石山. Dort begrüßen uns mehrere Ameisenstraßen, die eine Rast unmöglich machen. Danach stoßen wir auf zwei schöne Schreine und einen See mit Staudamm. Erschöpft erreichen wir die Bushaltestelle Mizune 水根.  Mit dem Bus geht es dann zum Bahnhof Okutama 奥多摩駅, um uns dort in der heißen Quelle zu erholen.

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Dieses mal erkunden wir die Höhle der Prinzessin Fushime am Berg Tomisan 富山. Die Prinzessin ist berühmt, weil sie einen Hund geheiratet hat, der ihr den Kopf ihres Feindes brachte. Die Wanderung startet am Bahnhof Iwai 岩井駅 und führt uns direkt zu den Statuen der Prinzessin und dem Hund, die wir uns etwas genauer anschauen. Dann geht es  vorbei an zwei schönen Tempeln und über Treppen zu einem verlassenen Schrein. Hier stolpern wir über moosbewachsene Statuen und Denkmäler, die uns tief in die japanische Kultur eintauchen lassen. Über einen Kamm geht es weiter zum Berg Tomisan. Von hier erhalten wir eine 360 Grad Aussicht auf die Halbinsel Chiba. In der Ferne können wir sowohl den Fuji als auch die Megastadt Tokio erblicken. Dann geht es hinab zur geheimnisvollen Höhle Fusehime-Rouketsu 伏姫籠穴 und klettern durch die kleine Höhle, deren Bedeutung unbekannt ist. Dann gehen wir zurück zum Bahnhof  Iwai 岩井駅.

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Wandern, Pflaumen, traditionell Boot fahren und in ein Onsen eintauchen? Das geht in Chichibi am Berg Hodosan 宝登山! Die Wanderung startet am Bahnhof Nagatoro 長瀞駅 und führt uns durch typische japanische Zedern-Wälder, bis wir oben auf dem Berg Hodosan 宝登山 stehen. Dort erwartet uns eine schöne Aussicht und blühende Pflaumenbäume. Weiter geht es mit der Seilbahn oder zu Fuß zum Schrein Hodosan-jinja, der eine 1900-jährige Geschichte aufweist.  Hier erfahren wir einiges über die Region, bevor wir zum Bahnhof Nagatoro zurückkehren. Von dort startet eine Bootstour nach richtig alter Tradition! Über reißende Wellen und vorbei an bizarren Felsformationen erkunden wir den Fluss Awakara. Zum Abschluss fahren wir mit dem Auto zum Onsen Kousen Maruyama 丸山鉱泉 und lassen es uns gut gehen.

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Jetzt wollte ich es mal richtig wissen und eine längere Schnee-Wanderung in Japan machen! Einen Tag später wählte ich die Berge Momokurasan 百蔵山 und Ougiyama 扇山 aus, weil von beiden Gipfel der Ausblick auf den Fuji einfach bahnbrechend sein soll. Die Wanderung startet am Bahnhof Saruhashi 猿橋駅 und führt uns auf einer steilen Straße bergauf. Unterwegs entdecken wir mehrere Schreine und Denkmäler, die den Aufstieg nie langweilig werden lässt. Im Zickzack geht es hinauf zum 1003 m Berg Momokurasan 百蔵山. Hier genießen wir die schöne Aussicht auf den Fuji und die Schnee-bedeckten Kanagawa-Bergketten. Weiter geht es über einen Kamm zum 1138 m Berg Ougiyama 扇山. Dort erwartet uns 30 cm Tiefschnee, der uns etwas ausbremst. Dank unserer Grödel/Eisen haben wir jede Menge Spaß dabei. Vom Gipfel vergöttern wir noch einmal den Fuji, bevor wir Richtung Torisawa 鳥沢駅 hinabsteigen. Unterwegs stärken wir uns an einer Wasserstelle, die uns mit leckerem Wasser versorgt. Weiter geht es durch ein Dorf und erreichen nach fast 9 Stunden den Bahnhof Torisawa 鳥沢駅.

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Schnee in Tokio? Das müssen wir unbedingt mit eigenen Augen sehen. Also packten wir spontan die Wanderausrüstung zusammen und begaben uns Richtung Wandergebiet Okutama 奥多摩, das nur eine kurze Zugfahrt vom Zentrum in der Präfektur Tokio liegt.  Mit dem Bus geht es zunächst zur Bushaltestelle Kuratoguchi 倉戸口, die direkt neben dem Okutama Staudamm liegt. Dort erwarten uns die ersten Schneemassen, die den Wanderweg in eine glizernde weiße Fläche verwandelt. Dann passieren wir die heiße Quelle Tsuru-no-Yu Onsen 鶴の湯温泉, deren Betreiber führte einen erbitterten Krieg gegen die Dammbauer.  Weiter oben treffen wir auf den Schrein Onsen-jinja, der mit Bau des Dammes errichtet worden ist. Auf steilen und rutschigen Wegen geht es hinauf zum Berg Kuratoyama 倉戸山. Oben wartet auf uns schöne Aussichten und völlige Einsamkeit, die wir glücklich genießen. Der abenteuerliche Abstieg führt uns durch unberührte Natur und über verwirrende Wegstrecken, bis wird an unserem Ziel der Quelle Onna-no-Yu 女の湯 ankommen, die der Anstoß des Onsen-Krieges ist. Im Anschluss fahren wir mit dem Bus zurück zur heißen Quelle und genießen das warme Bad.

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