Der Berg Gozenyama 御前山 liegt im Wanderparadies Okutama 奥多摩 in der Präfektur Tokio. Er ist bekannt dafür, dass dort im April der japanische Hundszahn Katakuri カタクリ (Liliengewächs) und im Herbst viele Pilzarten wachsen. Die 13,2 km Wanderung startet an der Haltestelle Okutamako 奥多摩湖, läuft über den Ogouchi Damm 小河内ダム und führt hinauf zum ersten Gipfel Soudakesan 惣岳山. Von einer Lichtung erhalten wir schöne Ausblicke auf den Okutama Stausee. Während des steilen Anstieges entdecken wir knorrige alte Kerb-Buchen, Hundszähne oder Pilze. Vom 1405 m Berg Gozenyama 御前山 gibt es zwar keine Aussicht, dafür gilt er als besonders einsam und erholend. Der Abstieg führt über Waldpfade und durch ein stilles Dorf, bis wir schließlich die Bushaltestelle Sakaibashi 境橋 erreichen. Im Anschluss lockt das Onsen Moegi-no-Yu もえぎの湯 mit einem heißen Bad.

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Die Berge Komagatake 駒ケ岳 und Kamiyama 神山 liegen im gebirgigen Vorland vom Fuji inmitten des Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark und nur knapp 100 km von Tokio entfernt. Der Nationalpark ist berühmt für seine zahlreichen Wanderwege und den Ashi-See, der von Bergen und Vulkanen umschlossen wird. Direkt am See startet die Wanderung am Bahnhof Togendai und führt über kleine Straßen zur Seilbahn Hakone Komagatake. Nach der kurzen Fahrt in der Seilbahn gibt es, schöne Ausblicke auf das Tal und den Fuji zu entdecken. Im Anschluss führt die Wanderung zur Spitze des 1339 m Berges Komagatake und zum Nachbarberg Kamiyama. Der Abstieg erfolgt über zahlreiche Felsbrocken und Wurzeln, bis man das berühmte Tal Owakudani 大涌谷 erreicht.

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Der 929 m Berg Hinode 日の出山 liegt im Großraum Tokio 東京部 in dem Wanderparadis Okutama 奥多摩.  Viele Wanderer besteigen ihn, um zum Nachbarberg Berg  Mitake 御岳山 zukommen, da dieser mit 22° Steigung recht steil ist. Die 10,6 km Wanderung startet am Bahnhof Hinatawada 日向和田駅 und verläuft über zahlreiche Wurzeln stetig bergauf. Vom Gipfel des Berges Hinode 日の出山 erhält der Wanderer schöne Ausblicke auf die Tokio Skyline und grüne Bergketten. Weiter geht es zum Nachbarberg Mitake 御岳山. Dort besucht man den Shinto Schrein Musashi Mitake Jinja 武蔵御嶽神社.  Der Abstieg erfolgt mit einer Seilbahn und Bussen, bis man am Mitake Bahnhof 御嶽駅 ankommt.

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Japan heißt Berge, Berge und nochmals Berge. Insgesamt 80 % der Inselketten bestehen aus Berge. Der Rest besteht aus zugebauten Flächen oder Reisfeldern. Man muss sich nur die Topologie Japans anschauen, um ein ungefähre Vorstellung von der Anzahl zu erhalten. Jedes Wochenende besteige ich einen anderen Berg und bin jedes Mal über die Vielseitigkeit der Landschaften überrascht. Dieses Mal wählte ich den nördlichen 1225 m hohen Hausberg Honnitayama 本仁田山 der Stadt Okutama 奥多摩 aus. Die Wanderung startet am Bahnhof Hato-no-su 鳩ノ巣駅, führt vorbei an einem kleinen Schrein gemächlich den 1111 m hohen Berg Kobutakayama 瘤高山 hinauf und über einen Kamm zum Berg Honnitayama 本仁田山. Der Abstieg erfolgt über steile Wege (<36°), bis ein kleines Dorf erreicht wird. Die restlichen 200 Meter spaziert man gemütlich über eine Teerstraße den Berg herunter. Ein Stück hinter dem Bahnhof rundet ein Besuch im Onsen Moegi-no-Yu もえぎの湯 die Wanderung ab.

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Das Land der aufgehenden Sonne gilt auch als Land der zahlreichen Berge. Allerdings gibt es das Bergsteigen in Japan noch nicht so lange. Der erste japanische Bergsteiger war der Mönch Banryu in 1823, der den Berg Kasagatake (2989 m) bestieg. Nachdem er den Berg erfolgreich bewältigt hatte, bestieg er die höchsten und gefährlichsten Berge Japans. Erst in der Meiji-Periode (1868 – 1912) wurde das Bergsteigen durch Europäer bekannter. Von diesem Zeitpunkt an Begann der Ansturm durch die breite Bevölkerung auf die Berge. Eine der bekannteren Wanderungen führt über den 890 m hohen Berg Sengenrei 浅間嶺 und der 920 m hohen Spitze Kazumabunki 数馬分岐. Der Startbahnhof Musashiitsukaichi 武蔵五日市駅 kann innerhalb von einer Stunde von Tokio erreicht werden. Die Tour präsentiert Panorama-Aussichten auf die japanischen Alpen samt Fuji. Zunächst wandert man zum Wasserfall Hosawa-no-taki 法沢の滝 auf gut ausgebauten Natur-Wegen, um dann den steilen Berg Sengenrei 浅間嶺 zu bestiegen. Im Anschluss verläuft der Weg gemächlich über einen Kammrücken zur Spitze Kazumabunki 数馬分岐. Der Abstieg erfolgt über zahlreiche Stufen und einer bequemen Teerstraße. Am Ende der Wanderung lockt ein heißes Bad mit heilsamen Mineralien im Kazuma-no-yu Onsen 数馬の湯温泉.

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Die kleine 4 Gipfel-Rundtour umfasst die vier ersten Erhebungen (Oobara 大洞山 – 536 m, Nakazawa 中沢山 – 494 m, Taikoji 泰光寺山 – 475 m, Kusado 草戸山 – 365 m) im Wander-Paradies Süd-Takaosanryo 南高尾山稜 mit verschiedenen Abschnitten grandioser Aussicht auf Tokio und Umgebung. Eine traumhafte Bergflora mit japanischer Zeder – Sicheltanne 杉 スギ, kleinen Bambus-Gewächsen 熊笹 クマザサ und vielem mehr beeindruckt jeden Naturfreund. Ihren Start nimmt die einzigartige Gipfel-Rundtour mit einer Zugfahrt zum Takaosanguchi Bahnhof 高尾山口駅 sowie einer Busfahrt zur Oodarumi Haltestelle 大垂水バス停. Der Wanderweg Kanto-Fureai-no-Michi関東ふれあいの道 ist durchgehend ausgeschildert und nimmt kontinuierlich an Schwierigkeit zu. Auf dem Rückweg kann man in einem schönen warmen Bad Furoppy Onsen ふろッぴィ温泉 entspannen.

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