Nachdem ich atemberaubende Fotos von dem  Berg-Tempel Yamadera 山寺 gesehen hatte, reisten mein Begleiter und ich von Sendai nach Yamagata, um diese Landschaft mit unseren eigenen Augen zu sehen. Die bizarren Felsformationen und die vielen kleinen Tempel-Gebäude inspirierten selbst den berühmten Haiku-Dichter Basho, deren Statue uns direkt am Eingang begrüßt. Danach geht es über 1000 Stufen Stück für Stück bergauf. Wir passieren Steindenkmäler, Tempel-Gebäude und Mausoleen. Oben angekommen, staunen wir nicht schlecht über die fantastische Aussicht von der Plattform Godaido 五大堂. Hier vergessen wir alle Sorgen und genießen den Anblick. Wir steigen die gleichen Stufen wieder hinab und besuchen zum Abschluss noch das berühmte Soba-Restaurant Mitoya 美登屋, das seine Buchweizennudeln noch per Hand herstellt.

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Nachdem ich mich letzte Woche intensiv mit Matcha beschäftigt hatte, wollten wir uns dieses mal richtige Tee-Felder ansehen. Also machten wir uns auf zum Berg Shidangoyama シダンゴ山, der berühmt für seine Tee-Felder ist. Die Wanderung startet an der Bushaltestelle Yadorigi 寄. Von hier geht es mitten durch Tee-Felder bergauf, bis wir auf ein Tor treffen, das Wildschweine und Hirsche von den Tee-Feldern abhält. Danach führt der Pfad auf Waldwegen durch einen Zedern-Wald. Nach gut einer Stunde stehen wir auf dem 758 m Berg Shidangoyama シダンゴ山 und genießen die tolle Aussicht. In der Ferne können wir neben dem Fuji auch die Küste Sagami, die Tanzawa Berge und die Halbinsel Shizuoka bestaunen. Weiter geht es über über einen Kamm zum Berg Miyajiyama 宮地山. Hier halten wir eine kurze Pause ab, bevor wir zurück durch Tee-Felder zur Bushaltestelle gehen. Im Anschluss fahren wir mit dem Zug zum Onsen Sazanka さざんか温泉 und erholen uns in einer heißen Quelle.

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Der Berg Nodake 能岳 ist nur einen Katzensprung von Tokio entfernt. Die 10,3 km Wanderung, die von der Bushaltestelle Arai 新井バス停 startet, führt uns durch ein kleines Dorf. Hier ignorieren wir alle Hinweisschilder, bis wir auf die Kreuzung mit dem Schild ➀ Nodake Yaeyama ➀ 能岳 八重山右へ treffen. Dort steigen wir rechts den Weg hinauf und wandern durch Zedern-Wälder. Nach nur einer Stunde stehen wir auf dem 543 m Berg Nodake 能岳. Auf den Bänken ruhen wir uns kurz aus, bevor wir zum Nachbarberg Yaeyama 八重山 begeben. Von einer Aussichtsplattform genießen wir das prächtige Panorama. Dann steigen wir über breite Wege hinab zur Mittelschule Uenohara. Hier biegen wir nach rechts ab und müssen ab hier jedes Schild quasi suchen. Wir gehen durch einen Friedhof und passieren ein Shinto-Tor. Dann stehen wir auf dem Berg Akibayama 秋葉山. Dort gibt es, einen kleinen Schrein zu besichtigen. Weiter geht es über einem Kamm zum Berg Nehonyama 根本山. Auf dem Gipfel finden wir neben Denkmälern auch einen Unterstand. Schließlich steigen wir einen steilen Pfad hinab zur Hauptstraße und kommen nach gut vier Stunden glücklich am Bahnhof Uenohara 上野原駅 an.

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Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden, lohnt sich ein Besuch in einer heißen Quelle (Onsen). Warum also nicht Onsen mit Wandern kombinieren? Über Facebook fand ich die Gruppe “Hiking, Climbing and Camping in Japan”. Der dortige Administrator, Dave, schlug eine Wanderung kombiniert mit Onsens auf der Halbinsel Shizuoka 静岡 vor. Spontan sagte ich zu, da die Halbinsel auch nur wenige Stunden von Tokio entfernt liegt. Zunächst fuhren wir zum berühmten Wasserfall Joren-no-Taki 浄蓮の滝, der von dem Berg Amagi 天城山 herunterfließt. Direkt neben dem Wasserfall kosteten wir auch die regionale Spezialität: Wasabi Softeis わさび. Danach machten wir uns auf den Weg zu den sieben Wasserfällen Kawazu Nanadaru 河津七滝, die wir auf Hängebrücken und Stegen erkundeten. Im Anschluss entspannten wir im berühmten Onsen Odaru 大滝温泉, das direkt neben einem großen Wasserfall liegt. Am Nachmittag schauten wir uns die wilde Küsten-Landschaften der Insel Ebisu Jima 恵比須島 an. Bevor es zurück nach Tokio ging, ließen wir den Abend am Strandbad Onsen Kurone 黒根岩風呂 ausklingen.

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Der Berg Takatoriyama 鷹取山 liegt in der Präfektur Kanagawa zwischen den Städten Yokosuka und Zushi. Früher wurde er Shonanmyogi 湘南妙儀 genannt. Die 6,1 km Wanderung beginnt in einem kleinen Dorf am Bahnhof Jinmuji. Von dort geht es direkt in den Wald zu mehreren Steinbrüchen, abenteuerliche Straßen und zum Tempel Jinmuji. Über niemals langweilig werdende Pfade spaziert man danach zum 139 m hohen Berg Takatoriyama 鷹取山. Von seiner Aussichtsplattform überblickt man weit über große Teile der Bucht Tokio. Schließlich geht es vorbei an weiteren Kletterfelsen und einem großen Stein-Buddha zum Bahnhof Oppama.

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Der Berg Sekirosan 石老山 liegt in der Präfektur Kanagawa 神奈川県 ganz in der Nähe von Tokio. Die Wanderung startet an der Bushaltestelle Sekirosan-Iriguchi und führt gemächlich den Berg hinauf, bis der Tempel Kenkyoji 顕鏡寺 erreicht wird. Dort lernt man einiges über seine Geschichte, bevor es weiter zum Gipfel geht. Auf breiten Wegen lernt man echte Einsamkeit kennen, da diese Strecke kaum bekannt ist. An klaren Tagen kann man vom 694,3 m Gipfel den Fuji und einige grüne Bergketten bewundern. Danach geht es auf einer alternativ Route bergab.

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