Schon bald steht der Herbst vor der Tür und bevor der erste Schnee fällt, wollten wir noch einmal in die Alpen fahren. Dies mal geht es auf eine zweitägige Wanderung in die Präfektur Yamanashi. Am ersten Tag erklimmen wir den Berg Mizugakiyama 瑞牆山 und steigen über Granitblöcke, Felsen und Bäche. Abends übernachten wir in einer Berghütte.  Den nächsten Tag geht es hinauf zum Berg Kinpusan 金峰山, die wird im zweiten Teil beschrieben. ;)

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Jetzt wollte ich es mal richtig wissen und eine längere Schnee-Wanderung in Japan machen! Einen Tag später wählte ich die Berge Momokurasan 百蔵山 und Ougiyama 扇山 aus, weil von beiden Gipfel der Ausblick auf den Fuji einfach bahnbrechend sein soll. Die Wanderung startet am Bahnhof Saruhashi 猿橋駅 und führt uns auf einer steilen Straße bergauf. Unterwegs entdecken wir mehrere Schreine und Denkmäler, die den Aufstieg nie langweilig werden lässt. Im Zickzack geht es hinauf zum 1003 m Berg Momokurasan 百蔵山. Hier genießen wir die schöne Aussicht auf den Fuji und die Schnee-bedeckten Kanagawa-Bergketten. Weiter geht es über einen Kamm zum 1138 m Berg Ougiyama 扇山. Dort erwartet uns 30 cm Tiefschnee, der uns etwas ausbremst. Dank unserer Grödel/Eisen haben wir jede Menge Spaß dabei. Vom Gipfel vergöttern wir noch einmal den Fuji, bevor wir Richtung Torisawa 鳥沢駅 hinabsteigen. Unterwegs stärken wir uns an einer Wasserstelle, die uns mit leckerem Wasser versorgt. Weiter geht es durch ein Dorf und erreichen nach fast 9 Stunden den Bahnhof Torisawa 鳥沢駅.

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Der Berg Nodake 能岳 ist nur einen Katzensprung von Tokio entfernt. Die 10,3 km Wanderung, die von der Bushaltestelle Arai 新井バス停 startet, führt uns durch ein kleines Dorf. Hier ignorieren wir alle Hinweisschilder, bis wir auf die Kreuzung mit dem Schild ➀ Nodake Yaeyama ➀ 能岳 八重山右へ treffen. Dort steigen wir rechts den Weg hinauf und wandern durch Zedern-Wälder. Nach nur einer Stunde stehen wir auf dem 543 m Berg Nodake 能岳. Auf den Bänken ruhen wir uns kurz aus, bevor wir zum Nachbarberg Yaeyama 八重山 begeben. Von einer Aussichtsplattform genießen wir das prächtige Panorama. Dann steigen wir über breite Wege hinab zur Mittelschule Uenohara. Hier biegen wir nach rechts ab und müssen ab hier jedes Schild quasi suchen. Wir gehen durch einen Friedhof und passieren ein Shinto-Tor. Dann stehen wir auf dem Berg Akibayama 秋葉山. Dort gibt es, einen kleinen Schrein zu besichtigen. Weiter geht es über einem Kamm zum Berg Nehonyama 根本山. Auf dem Gipfel finden wir neben Denkmälern auch einen Unterstand. Schließlich steigen wir einen steilen Pfad hinab zur Hauptstraße und kommen nach gut vier Stunden glücklich am Bahnhof Uenohara 上野原駅 an.

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