Nachdem ich atemberaubende Fotos von dem  Berg-Tempel Yamadera 山寺 gesehen hatte, reisten mein Begleiter und ich von Sendai nach Yamagata, um diese Landschaft mit unseren eigenen Augen zu sehen. Die bizarren Felsformationen und die vielen kleinen Tempel-Gebäude inspirierten selbst den berühmten Haiku-Dichter Basho, deren Statue uns direkt am Eingang begrüßt. Danach geht es über 1000 Stufen Stück für Stück bergauf. Wir passieren Steindenkmäler, Tempel-Gebäude und Mausoleen. Oben angekommen, staunen wir nicht schlecht über die fantastische Aussicht von der Plattform Godaido 五大堂. Hier vergessen wir alle Sorgen und genießen den Anblick. Wir steigen die gleichen Stufen wieder hinab und besuchen zum Abschluss noch das berühmte Soba-Restaurant Mitoya 美登屋, das seine Buchweizennudeln noch per Hand herstellt.

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Über den uralten Kamakura Ten-en Wanderweg gehst du auf Entdeckungsreise und besuchst dabei japanische Gärten, traditionsreiche Tempel und Schreine. Die gut erhaltenen Kulturgüter stammen aus der Zeit  von 1185 bis 1333, in der Kamakura 鎌倉 Regierungssitz Japans war. Die Wanderung beginnt am Bahnhof Kamakura 鎌倉駅, etwa eine Zugstunde entfernt von Tokio, und verläuft auf Straßen und Pfaden mit leichten Steigungen und Gefällen. Neben den Shinto-Schreinen Tsurugaoka Hachimangū 鶴岡八幡宮 und Kamakura-gū 鎌倉宮 erkunden wir auch die buddhistischen Tempel Kenchoji 建長寺 und Engakuji 円覚寺. Wir werden nicht nur mit herrlichen Landschaften und Sehenswürdigkeiten belohnt, sondern erhalten auch einen tiefen Einblick in die japanische Kultur. Zwar ist der Weg in Japanisch ausgeschildert, aber wir finden auch genügend Übersetzungen, die uns weiterhelfen. Nach ca. 10,9 km erreichen wir das Ziel, den Bahnhof Kita-Kamakura 北鎌倉駅.  Wenn noch Zeit bleibt, kannst du noch die Kamakura Daibutsu Wanderung anschließen.

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Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden, lohnt sich ein Besuch in einer heißen Quelle (Onsen). Warum also nicht Onsen mit Wandern kombinieren? Über Facebook fand ich die Gruppe “Hiking, Climbing and Camping in Japan”. Der dortige Administrator, Dave, schlug eine Wanderung kombiniert mit Onsens auf der Halbinsel Shizuoka 静岡 vor. Spontan sagte ich zu, da die Halbinsel auch nur wenige Stunden von Tokio entfernt liegt. Zunächst fuhren wir zum berühmten Wasserfall Joren-no-Taki 浄蓮の滝, der von dem Berg Amagi 天城山 herunterfließt. Direkt neben dem Wasserfall kosteten wir auch die regionale Spezialität: Wasabi Softeis わさび. Danach machten wir uns auf den Weg zu den sieben Wasserfällen Kawazu Nanadaru 河津七滝, die wir auf Hängebrücken und Stegen erkundeten. Im Anschluss entspannten wir im berühmten Onsen Odaru 大滝温泉, das direkt neben einem großen Wasserfall liegt. Am Nachmittag schauten wir uns die wilde Küsten-Landschaften der Insel Ebisu Jima 恵比須島 an. Bevor es zurück nach Tokio ging, ließen wir den Abend am Strandbad Onsen Kurone 黒根岩風呂 ausklingen.

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Der Berg Takatoriyama 鷹取山 liegt in der Präfektur Kanagawa zwischen den Städten Yokosuka und Zushi. Früher wurde er Shonanmyogi 湘南妙儀 genannt. Die 6,1 km Wanderung beginnt in einem kleinen Dorf am Bahnhof Jinmuji. Von dort geht es direkt in den Wald zu mehreren Steinbrüchen, abenteuerliche Straßen und zum Tempel Jinmuji. Über niemals langweilig werdende Pfade spaziert man danach zum 139 m hohen Berg Takatoriyama 鷹取山. Von seiner Aussichtsplattform überblickt man weit über große Teile der Bucht Tokio. Schließlich geht es vorbei an weiteren Kletterfelsen und einem großen Stein-Buddha zum Bahnhof Oppama.

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Der Berg Hiwada 日和田山 liegt neben der Stadt Hanno im Westen der japanischen Präfektur Saitama. Die 11 km Wanderung startet am Bahnhof Koma, führt zum Berg Hiwada und bietet schöne Ausblicke auf das Tal. Im Anschluss geht es zum Kinchakuda Park 巾着田 durch abertausend rote Lilien, die ihre Knospen Mitte September öffnen. DAS Ereignis in der Region zieht viele Besucher an und ist einmalig in der Kanto Ebene. Der Weg führt danach über Brücken und durch Zedern-Wäldern zu einem Dorf. Schließlich wird nach 3,5 Stunden das Ziel, den Bahnhof Hanno, erreicht.

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Die Berge Tenran 天覧山(195 m) und Tonosu 多峯主山 (271 m) liegen neben der Stadt Hanno im Westen der japanischen Präfektur Saitama und nur eine Stunde Zugfahrt von Tokio entfernt. Neben den Bergen und einem Tempel gibt es auch den Fluss Iruma 入間川 auf dem Wanderweg Sankyo-ni-Rekishi-wo-tasuneru 山峡に歴史を訪ねるコース zu entdecken. Die 8,7 km Strecke ist gut befestigt und ausreichend ausgeschildert. Zum Abschluss lockt ein Picknick- oder Grillabend an einem belebten Flussufer. Im Frühling April/Mai lohnt sich die Route für ihre blühenden Azaleen Büschen und im Herbst Oktober/November für ihre rote Laubfärbung.

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