Japan heißt Berge, Berge und nochmals Berge. Insgesamt 80 % der Inselketten bestehen aus Berge. Der Rest besteht aus zugebauten Flächen oder Reisfeldern. Man muss sich nur die Topologie Japans anschauen, um ein ungefähre Vorstellung von der Anzahl zu erhalten. Jedes Wochenende besteige ich einen anderen Berg und bin jedes Mal über die Vielseitigkeit der Landschaften überrascht. Dieses Mal wählte ich den nördlichen 1225 m hohen Hausberg Honnitayama 本仁田山 der Stadt Okutama 奥多摩 aus. Die Wanderung startet am Bahnhof Hato-no-su 鳩ノ巣駅, führt vorbei an einem kleinen Schrein gemächlich den 1111 m hohen Berg Kobutakayama 瘤高山 hinauf und über einen Kamm zum Berg Honnitayama 本仁田山. Der Abstieg erfolgt über steile Wege (<36°), bis ein kleines Dorf erreicht wird. Die restlichen 200 Meter spaziert man gemütlich über eine Teerstraße den Berg herunter. Ein Stück hinter dem Bahnhof rundet ein Besuch im Onsen Moegi-no-Yu もえぎの湯 die Wanderung ab.

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Das Tanzawa-Oyama 丹沢大山 Gebiet weist beeindruckende Berg- und Naturlandschaften auf, die man in kurzer Zeit von Tokio erreichen kann. Besonders bekannt ist die Gegend für ihre zahlreichen Wanderwege, die durch spektakulärere Aussichten von den Bergen, das satte Grün im Frühling und die rote Blätterfärbung der japanischen Ahornbäume im Herbst überzeugen. Von dem Bahnhof Isehara 伊勢原駅 aus kann man bei der abwechslungsreichen Tagestour (12,6 km) gleich mehrere Sehenswürdigkeiten entdecken: Den 1252 m hohen Berg Oyama 大山, eine Seilbahn, den Schrein Oyama Afuri 大山阿不利神社, mehrere Wasserfälle und das Onsen Kotakuji 広沢寺温泉. Die Abstiegsstrecke kann man in keinem Wanderführer finden und ist damit ziemlich einsam, aber gut ausgeschildert.

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Das Land der aufgehenden Sonne gilt auch als Land der zahlreichen Berge. Allerdings gibt es das Bergsteigen in Japan noch nicht so lange. Der erste japanische Bergsteiger war der Mönch Banryu in 1823, der den Berg Kasagatake (2989 m) bestieg. Nachdem er den Berg erfolgreich bewältigt hatte, bestieg er die höchsten und gefährlichsten Berge Japans. Erst in der Meiji-Periode (1868 – 1912) wurde das Bergsteigen durch Europäer bekannter. Von diesem Zeitpunkt an Begann der Ansturm durch die breite Bevölkerung auf die Berge. Eine der bekannteren Wanderungen führt über den 890 m hohen Berg Sengenrei 浅間嶺 und der 920 m hohen Spitze Kazumabunki 数馬分岐. Der Startbahnhof Musashiitsukaichi 武蔵五日市駅 kann innerhalb von einer Stunde von Tokio erreicht werden. Die Tour präsentiert Panorama-Aussichten auf die japanischen Alpen samt Fuji. Zunächst wandert man zum Wasserfall Hosawa-no-taki 法沢の滝 auf gut ausgebauten Natur-Wegen, um dann den steilen Berg Sengenrei 浅間嶺 zu bestiegen. Im Anschluss verläuft der Weg gemächlich über einen Kammrücken zur Spitze Kazumabunki 数馬分岐. Der Abstieg erfolgt über zahlreiche Stufen und einer bequemen Teerstraße. Am Ende der Wanderung lockt ein heißes Bad mit heilsamen Mineralien im Kazuma-no-yu Onsen 数馬の湯温泉.

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Kirschblüten und Wandern in Japan kombinieren? Gibt es auf den Bergen Hakusan 白山 und Sakurayama 桜山! Die Wanderung gehört zu den schönsten Kirschblüten-Touren in ganz Japan. Die 8.2 km Wanderung startet an der Haltestelle Nanasawa-byoin-iriguchi 七沢病院入口. Von hier geht es auf gut ausgebauten Pfaden durch die japanische Natur. An einigen Stellen erhalten wir schöne Ausblicke auf die Bucht und grüne Bergketten. Unterwegs erfahren wir einiges an japanischer Geschichte und erleben dabei eine einzigartige Natur auf stetig ab- und ansteigend Wanderwegen. Über zwei Berge Hakusan 白山 und Sakurayama 桜山 und durch einen Park erreichen wir den Tempel Hasedera 長谷寺. Hier erwartet uns ein Meer an Kirschbäumen, die gerade in voller Pracht blühen. Danach steigen wir eine  lange Treppe hinab und besuchen die heiße Quelle Furusato-no-Yado (Iyama-Onsen) ふるさとの宿 飯山温泉.

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Japans unverwechselbare Natur bietet viele Möglichkeiten den Outdoorurlaub aktiv zu gestalten. Die vier japanischen Hauptinsel bestehen zu 80% aus Hügeln und Bergketten, teilweise über 3000m Höhe. Eine der kleineren Touren ist die Oumekyuryo Tour 青梅丘陵ハイキングコース mit nur 494 Höhenmetern, diese startet am gut von Tokio erreichbaren Bahnhof Ome 青梅駅. Von hier aus geht es auf einem breiten Wanderweg stetig ansteigend zum Rastplatz Yaguradai 矢倉台 und weiter nordwärts, auf schmalen Pfaden ab- und ansteigend zum 454,5 m hohen Berg Sanbo 三方山 und zum 418 m hohen Berg Monomi 物見山. Weiter zur Spitze Nagotoge名郷峠 und am Kamm entlang nach Nordwesten vorbei an der uralte japanischen Burg-Ruinenstätte Karakaijyoseki辛垣城跡 auf dem 450 m hohen Berg Karakai 辛垣山. Nach dem 494 m hohen Berg Raiden 雷電山 und die Spitze Enokitoge 榎峠 erfolgt der steile 20 Minuten Abstieg zum Bahnhof Ikusabata 軍畑駅. Anschließend fährt man zum Bahnhof Kabe 河辺駅, um sich in dem Ume-no-Onsen Bad 梅の温泉 zu entspannen.

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Die kleine 4 Gipfel-Rundtour umfasst die vier ersten Erhebungen (Oobara 大洞山 – 536 m, Nakazawa 中沢山 – 494 m, Taikoji 泰光寺山 – 475 m, Kusado 草戸山 – 365 m) im Wander-Paradies Süd-Takaosanryo 南高尾山稜 mit verschiedenen Abschnitten grandioser Aussicht auf Tokio und Umgebung. Eine traumhafte Bergflora mit japanischer Zeder – Sicheltanne 杉 スギ, kleinen Bambus-Gewächsen 熊笹 クマザサ und vielem mehr beeindruckt jeden Naturfreund. Ihren Start nimmt die einzigartige Gipfel-Rundtour mit einer Zugfahrt zum Takaosanguchi Bahnhof 高尾山口駅 sowie einer Busfahrt zur Oodarumi Haltestelle 大垂水バス停. Der Wanderweg Kanto-Fureai-no-Michi関東ふれあいの道 ist durchgehend ausgeschildert und nimmt kontinuierlich an Schwierigkeit zu. Auf dem Rückweg kann man in einem schönen warmen Bad Furoppy Onsen ふろッぴィ温泉 entspannen.

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