Du möchtest unbedingt auf den höchsten Berg Japans, den Fuji 富士山, steigen? Ohne endlos im Internet nach Erfahrungsberichten zu suchen? Die Besteigung eines 3776 m hohen Vulkans solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wann kannst du den Fuji besteigen? Wie viel kostet die Besteigung? Welche Wanderwege gibt es? Wie kommst du zu den Wanderwegen? Wo kannst du das Wetter überprüfen? Was für eine Ausrüstung ist nötig? Welche Risiken erwarten dich? Alles Fragen, die du gerne im Vorfeld beantwortet haben möchtest? Zur Vorbereitung habe ich dir die wichtigen Punkte hier aufgeschrieben.

Update: Der Fuji ist eröffnet! Bis Anfang September kannst du den Fuji jetzt besteigen! + Brauchst du für den Mount Fuji eine Eintrittskarte?

Mein Erfahrungsbericht, den zweiten Teil, kannst du hier lesen.

Schauen wir uns die Besteigung im Detail an!

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Um mal wieder für den höchsten Berg Japans, den Berg Fuji, zu trainieren, besuchten meine Begleiterin und ich den Berg  Tonodake 塔ノ岳, der ab Tokio gut erreichbar ist. Genau wie der Fujisan besitzt der Berg Tonodake nämlich einen steilen Aufstieg mit vielen Treppen. Auf dem 1491 m Gipfel, erhalten wir eine 360 Grad Aussicht über grüne Bergketten und, wenn das Wetter mit spielt, auch auf den Fuji. Der Abstieg führt uns an geschlossenen Berghütten vorbei zur Bushaltestelle Okura.

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Da die Woche darauf der Fujisan auf dem Plan stand, suchten wir im Internet nach Bergen, die einen ähnliche Schwierigkeit hatten. Der berühmteste ist wohl der 1737 m Berg Takanosu 鷹ノ巣山, der zu den drei höchsten Gipfeln der Präfektur Tokio gehört. Viele Japaner besteigen ihn im Juli, um für den Fujisan Aufstieg im August zu trainieren. Der steile und lange Wanderweg ist ähnlich anstrengend und erfordert viel Disziplin. Endlich oben angekommen, erhalten wir schöne Aussichten auf grüne Bergkuppen und Seelandschaften. Von dort geht es weiter über breite Wege zum Berg Muiishiyama 六ッ石山. Dort begrüßen uns mehrere Ameisenstraßen, die eine Rast unmöglich machen. Danach stoßen wir auf zwei schöne Schreine und einen See mit Staudamm. Erschöpft erreichen wir die Bushaltestelle Mizune 水根.  Mit dem Bus geht es dann zum Bahnhof Okutama 奥多摩駅, um uns dort in der heißen Quelle zu erholen.

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Der 3776,24 m Fuji 富士山, oder auch Fujisan bzw. Fujiyama, ist der höchste Berg Japans. Er befindet sich in der Nähe von Tokio auf der Grenze zwischen den Präfekturen Shizuoka und Yamanashi. Wie viele Berge in Japan gilt auch der Fuji als heilig und wird seit mehr als 1000 Jahren als Sitz der Götter verehrt. Diesen geheimnisvollen Berg wollte ich schon immer besteigen. In diesem Artikel stelle ich euch meinen Erfahrungsbericht zur Besteigung des Fujisans vor. Ich wählte den Yoshida Wanderweg 吉田ルート aus, der einen 7.5 km Aufstiegs- und 6,5 km Abstiegsweg besitzt. Insgesamt plante ich drei Tage ein: am ersten zur 3100 m Hütte, am zweiten zum Gipfel und am dritten den Abstieg. Vom Fuji wollte ich auch unbedingt den Sonnenaufgang sehen, da er als besondere spirituelle Erfahrung gilt. Und zum Abschluss plante ich noch einen Besuch in einer heißen Quelle (Onsen) ein. Teil 1 der Fuji Besteigung – Die Vorbereitung findet ihr hier.

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Der 877 m hohe Berg Tsubukasan 筑波山 liegt neben der gleichnamigen Stadt Tsukuba 筑波 nördlich von Tokio. Er hat zwei Gipfel: den Nyotai-san 女体山 und den Nantai-san 男体山. Der Tsubukasan 筑波山 gehört zu den 100 berühmtesten Bergen Japans. Im Gegensatz zu den meisten Bergen Japans ist der Tsukubasan 筑波山 nicht vulkanischen Ursprungs, sondern setzt sich aus Granit- und Gabbrogestein zusammen. Die 6,2 km lange Wanderung startet steil und verläuft parallel zu einer Seilbahn. Oben wird man von einer malerischen Aussicht auf die Kanto-Ebene belohnt. Bergab geht es vorbei an heiligen Felsen und durch Zedern, bis man zum Ausgangspunkt zurückkommt. Abschließend lockt das Onsen Tsukuba-yu 筑波山温泉 つくば湯 mit einem heißen Bad.

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