Passend zu Weihnachten zieht es uns in die zu geschneite Natur neben der Nikka Whisky Sendai Distillery, die nur einen Katzensprung von Sendai entfernt liegt. Dort können wir uns die Produktion ansehen und kostenlos Whiskey probieren. Im Anschluss spazieren wir im Tiefschnee durch einen von Affen bevölkerten Wald zum Wasserfall Akiu-Otaki, der sich neben dem schönen Tempel Akiuotaki-Fudoson befindet. Zum Abschluss entspannen wir uns in einer heißen Quelle und genießen einen leckeren Miso-Burger.

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Schon viel hatten wir über den Berg Nabewariyama 鍋割山 gehört, der stark an den Film Mononoke Hime erinnert. Ende April wagten wir uns an den Versuch, diesen Berg zu besteigen.  Die 18,7 km Wanderung startet an der Bushaltestelle Ookura und führt uns über Forstwege und schöne Flüsse bergauf. Oben am Berg Nabewariyama angekommen, genießen wir neben der Aussicht die berühmte Nabe-Yaki-Udon Suppe, die sehr lecker schmeckt. Im Anschluss wandern wir durch knorrige Wälder auf einem Kamm und steigen dann ab. Nach gut einer Stunde erreichen wir einen Forstweg und gehen gemütlich zurück zur Bushaltestelle.

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Jetzt wollte ich es mal richtig wissen und eine längere Schnee-Wanderung in Japan machen! Einen Tag später wählte ich die Berge Momokurasan 百蔵山 und Ougiyama 扇山 aus, weil von beiden Gipfel der Ausblick auf den Fuji einfach bahnbrechend sein soll. Die Wanderung startet am Bahnhof Saruhashi 猿橋駅 und führt uns auf einer steilen Straße bergauf. Unterwegs entdecken wir mehrere Schreine und Denkmäler, die den Aufstieg nie langweilig werden lässt. Im Zickzack geht es hinauf zum 1003 m Berg Momokurasan 百蔵山. Hier genießen wir die schöne Aussicht auf den Fuji und die Schnee-bedeckten Kanagawa-Bergketten. Weiter geht es über einen Kamm zum 1138 m Berg Ougiyama 扇山. Dort erwartet uns 30 cm Tiefschnee, der uns etwas ausbremst. Dank unserer Grödel/Eisen haben wir jede Menge Spaß dabei. Vom Gipfel vergöttern wir noch einmal den Fuji, bevor wir Richtung Torisawa 鳥沢駅 hinabsteigen. Unterwegs stärken wir uns an einer Wasserstelle, die uns mit leckerem Wasser versorgt. Weiter geht es durch ein Dorf und erreichen nach fast 9 Stunden den Bahnhof Torisawa 鳥沢駅.

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Der Berg Takigoyama 滝子山 gehört zu dem südlichen Gebirgszug des Daibosatsurei 大菩薩嶺 und liegt in der Präfektur Yamanashi. Die 15,8 km Wanderung startet vom gut erreichbaren Bahnhof Sasago 笹子駅 und führt durch die farbenfrohe Schlucht Sumisawa すみ沢. Dort folgen wir einen kleinen Bach bergauf, der uns immer wieder mit schönen Wasserfällen verzaubert. Während unseres Aufstiegs überqueren wir oft das Gewässer auf kleinen Brücken, so dass uns das stetige Rauschen des Wassers stätig begleitet. Endlich auf einen Kamm ankommen, geht es steil zum Gipfel des Takigoyamas hinauf. Von 1620 m Höhe erhalten wir schöne Aussichten auf den Fuji und grüne Bergkuppen der Yamanashi Präfektur. Der lange Abstieg ist steil und führt uns durch bunte Zedern- und Birken-Wälder, bis wir den Bahnhof Hatsukari 初狩駅 erreichen.

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Berg Kawanoriyama 川苔山 liegt inmitten des Okutama Berglandes 奥多摩, dessen Berge zählen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Präfektur Tokio. Durch Okutama 奥多摩 fließt der Fluss Tama-gawa 多摩川, von dem sich auch der Name herleitet. Die 16,9 km Tageswanderung startet auf 455 m Höhe an der Bushaltestelle Kawanoribashi 川乗橋バス停 und führt über eine verlassene Straße zum Wasserfall Hyakuhiro-no-Taki 百尋の滝. Von dort geht es über steile Passagen zum 1363 m hohen Berg Kawanoriyama 川苔山. Nach einer kurzen Rast führt der sanft abfallende Weg zum Bahnhof Hatonosu 鳩ノ巣駅 herunter. Abgerundet wird die Tour mit einem Besuch im Onsen Ume-no-Onsen 梅の温泉 und einem Abendessen im Ramen Restaurant Chikinto チキント ラーメン.

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Am 969 m hohen Berg Bonomine 棒ノ嶺, oder auch Bonooreyama 棒ノ折山 genannt, startet eine mittel-schwere Wanderung. Den Gipfel besteigt man über die Schlucht Shiratanisawa 白谷沢, welche berühmt für seine Steinformationen und Wasserfälle ist. Man folgt einem Bachverlauf, klettert über Felsen und springt von Stein zu Stein den Berg hinauf. Auf der Spitze des Berges Bonomine 棒ノ嶺 erhält man eine schöne Aussicht auf Bergketten. Der Abstieg erfolgt über viele Wurzeln, bis man das Onsen Sawarabi-no-Yu さわらびの湯 erreicht.

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