Möchtest du wissen, welche Sehenswürdigkeiten Tokio zu bieten hat? Wolltest du schon immer mal sehen, wie eine 26 Millionen Stadt von oben aussieht (#1)? Hast du dich schon gefragt, wo Totoro lebt (#31)? Wie wäre es mit einem Besuch eines Samurai Museums (#36) oder einer Kanu-Tour (#5)? Oder wie wäre es, wenn du dein Abendessen selbst angelst (#56)? Dieser Artikel klärt die Frage, was man in Tokio gesehen haben muss. Die Tokio Sehenswürdigkeiten-Tipps sind übersichtlich nach Sehenswürdigkeiten, Park & Natur, Museen, Essen & Trinken, Nachtleben, Einkaufen, Sport & Unterhaltung und Entspannung sortiert!

Update: Kanu-Tour (#5), Samurai-Museum (#36) & Origami Museum (#41)

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Wenn du irgendwem in Tokio erzählst, du wanderst, ist die nächste Frage immer: Hast du schon den Berg Takao 高尾山 bestiegen?  Die Berg-Takao-Wanderung ist der Klassiker für Tokioter, da dieser nahe an der Megastadt liegt. Er führt an schönen Schreinen, alten Tempeln und riesigen Statuen vorbei. Bei klarer Sicht erhält man weite Ausblicke über Tokio und auch zum Fuji. Für die älteren Generationen und Familien gibt es sogar einen Sessellift und eine Seilbahn.  Die Besteigung ist sehr einfach und gut ausgeschildert.

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Wolltest du schon immer mal Kamakura ganz individuell erkunden? Dann schau dir diese leichte Wanderung durch Kamakura an. Die Tour führt dich an alten Tempeln, Schreinen und wunderschönen Gärten vorbei. Die Wanderung startet am Bahnhof Kita-Kamakura und führt dich zunächst auf den niedrigen Berg Rokkokukensan 六国見山. Von dort spazierst du weiter zum Tempel Meigetsuin und zum berühmten Schrein Tsurugaoka-Hachimangu, um neben dem Buddhismus auch die Shinto-Kult kennen zu lernen. Über große Steintreppen stolperst du zum ältesten Tempel Kamakuras, den Sugimotodera. Zum Abschluss geht es über kleine Hügel zum Tempel Ankokuron-ji.  Hier bewunderst du den blühenden Garten, bevor du zum Kamakura Bahnhof zurückkehrst.

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Der Berg Mitosan 三頭山 gehört zu den wenigen Bergen in Tokio, auf dem die Abholzung seit der Edo-Zeit (1603-1868) verboten ist. Schon beim steilen Anstieg fallen uns die vielen uralten Buchen auf, die den Wald zauberhaft erstrahlen lassen. Oben auf dem 1531 m Berg Mitosan angekommen, bietet sich uns traumhafte Ausblicke auf grüne Bergketten und bei gutem Wetter auch auf dem Fuji. Dann steigen wir über den Pass Mushikaritoge zum 33 m hohen Wasserfall Mito-otaki ab, der zu den 100 schönsten Wasserfällen in Japan zählt. Über breite Wege geht es zurück zur Bushaltestelle Tomin-no-mori-iriguchi. Danach lockt das Onsen Ja-no-Yu-Onsen-Takara-So mit einem heißen Bad.

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Da die Woche darauf der Fujisan auf dem Plan stand, suchten wir im Internet nach Bergen, die einen ähnliche Schwierigkeit hatten. Der berühmteste ist wohl der 1737 m Berg Takanosu 鷹ノ巣山, der zu den drei höchsten Gipfeln der Präfektur Tokio gehört. Viele Japaner besteigen ihn im Juli, um für den Fujisan Aufstieg im August zu trainieren. Der steile und lange Wanderweg ist ähnlich anstrengend und erfordert viel Disziplin. Endlich oben angekommen, erhalten wir schöne Aussichten auf grüne Bergkuppen und Seelandschaften. Von dort geht es weiter über breite Wege zum Berg Muiishiyama 六ッ石山. Dort begrüßen uns mehrere Ameisenstraßen, die eine Rast unmöglich machen. Danach stoßen wir auf zwei schöne Schreine und einen See mit Staudamm. Erschöpft erreichen wir die Bushaltestelle Mizune 水根.  Mit dem Bus geht es dann zum Bahnhof Okutama 奥多摩駅, um uns dort in der heißen Quelle zu erholen.

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Schnee in Tokio? Das müssen wir unbedingt mit eigenen Augen sehen. Also packten wir spontan die Wanderausrüstung zusammen und begaben uns Richtung Wandergebiet Okutama 奥多摩, das nur eine kurze Zugfahrt vom Zentrum in der Präfektur Tokio liegt.  Mit dem Bus geht es zunächst zur Bushaltestelle Kuratoguchi 倉戸口, die direkt neben dem Okutama Staudamm liegt. Dort erwarten uns die ersten Schneemassen, die den Wanderweg in eine glizernde weiße Fläche verwandelt. Dann passieren wir die heiße Quelle Tsuru-no-Yu Onsen 鶴の湯温泉, deren Betreiber führte einen erbitterten Krieg gegen die Dammbauer.  Weiter oben treffen wir auf den Schrein Onsen-jinja, der mit Bau des Dammes errichtet worden ist. Auf steilen und rutschigen Wegen geht es hinauf zum Berg Kuratoyama 倉戸山. Oben wartet auf uns schöne Aussichten und völlige Einsamkeit, die wir glücklich genießen. Der abenteuerliche Abstieg führt uns durch unberührte Natur und über verwirrende Wegstrecken, bis wird an unserem Ziel der Quelle Onna-no-Yu 女の湯 ankommen, die der Anstoß des Onsen-Krieges ist. Im Anschluss fahren wir mit dem Bus zurück zur heißen Quelle und genießen das warme Bad.

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