Schon bald steht der Herbst vor der Tür und bevor der erste Schnee fällt, wollten wir noch einmal in die Alpen fahren. Dies mal geht es auf eine zweitägige Wanderung in die Präfektur Yamanashi. Am ersten Tag erklimmen wir den Berg Mizugakiyama 瑞牆山 und steigen über Granitblöcke, Felsen und Bäche. Abends übernachten wir in einer Berghütte.  Den nächsten Tag geht es hinauf zum Berg Kinpusan 金峰山, die wird im zweiten Teil beschrieben. 😉

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Der Berg Daibosatsurei 大菩薩嶺 ist der höchste Punkt im Gebirgszug Okuchichibu und liegt in der Präfektur Yamanashi. Er gehört zu den 100 berühmtesten Bergen Japans und eignet sich hervorragend als Tagesausflug von Tokio, um zum Beispiel die Aussichten auf den Fuji und die Südalpen zu genießen. Unsere 8,9 km Wanderung startet an der Bushaltestelle Kaminikkawadoge 上日川峠バス停 und führt steil bergauf, an der Berghütte Fukuchanso 福ちゃん荘 vorbei, bis wir am Felsen Kaminariiwa 雷岩 ankommen. Der Ausblick lasst uns einen Moment verweilen, bevor wir den Gipfel Daibosatsurei 大菩薩嶺 erklimmen. Dort gibt es leider keine Aussichten, so dass wir schnell zurück zum Felsen Kaminariiwa 雷岩 wandern. Im Anschluss geht es über den Kamm zum Myoken-no-Atama 妙見ノ頭. Dort erhalten wir dieses Mal auch einen Blick auf das Okutama Bergland. Weiter geht es zum Pass Daibosatsutoge 大菩薩峠.  Schließlich passieren wir die Berghütte Kaizanso 介山荘 und wandern bergab über eine Schotterstraße, bis wir wieder an der Bushaltestelle ankommen.

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Der 2,956 m Berg Kiso Komagatake 木曽駒ヶ岳, oder auch Kisokoma 木曽駒, ist der höchste Berg des Kiso Gebirges. Er befindet sich in der Präfektur Nagano 長野県 der Chubu Ebene 中部 und gehört zu den 100 berühmtesten Bergen Japans. Die Komagatake Seilbahn 駒ケ岳ロープウエイ bringt Wanderer vom Fuße des Berges zu einer 2,650 m hohen kesselförmigen Eintiefung unterhalb des Gipfels. Danach führt ein steiler Weg zum Gipfel Kiso-Komagatake 木曽駒ヶ岳. Von dort kann der Wanderer die traumhaften Zentralen Alpen überblicken, die ein bisschen Schweizer Bergen ähneln. Deswegen nennen die Einheimischen die Berge auch die japanische Schweiz. Zur Seilbahn geht es zurück über große Felsbrocken und steile Wege. Zum Abschluss lockt das Onsen Komakusa-no-Yu こまくさの湯 mit einem heißen Bad.

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Der 3776,24 m Fuji 富士山, oder auch Fujisan bzw. Fujiyama, ist der höchste Berg Japans. Er befindet sich in der Nähe von Tokio auf der Grenze zwischen den Präfekturen Shizuoka und Yamanashi. Wie viele Berge in Japan gilt auch der Fuji als heilig und wird seit mehr als 1000 Jahren als Sitz der Götter verehrt. Diesen geheimnisvollen Berg wollte ich schon immer besteigen. In diesem Artikel stelle ich euch meinen Erfahrungsbericht zur Besteigung des Fujisans vor. Ich wählte den Yoshida Wanderweg 吉田ルート aus, der einen 7.5 km Aufstiegs- und 6,5 km Abstiegsweg besitzt. Insgesamt plante ich drei Tage ein: am ersten zur 3100 m Hütte, am zweiten zum Gipfel und am dritten den Abstieg. Vom Fuji wollte ich auch unbedingt den Sonnenaufgang sehen, da er als besondere spirituelle Erfahrung gilt. Und zum Abschluss plante ich noch einen Besuch in einer heißen Quelle (Onsen) ein. Teil 1 der Fuji Besteigung – Die Vorbereitung findet ihr hier.

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