Zum ersten mal geht es für uns in die Süd-Alpen zum Berg Nyukasayama 入笠山. Dort warten auf uns nicht nur schöne Bergketten, sondern auch das berühmte Marschland Nyukasashitsugen. Die 14,5 km Wanderung startet am Parkplatz Sawanyu und führt uns bergauf zum Marschland. Über Stege geht es zum Gipfel des 1955 m hohen Nyukasayama. Dort erhalten wir eine 360° Panorama Aussicht auf den Fuji, die berühmte Bergkette des Yatsudake, sowie die Süd-, Nord- und Zentralen-Alpen Japans. Nach einer kurzen Pause geht es weiter zum angrenzenden Marschland Oaharashitsugen. Auch hier wandern wir über Stege, bis wir die Schlucht Deisawa デイ沢 erreichen. Dort klettern wir über große Felsen, Brücken und Wasserfälle. Der Rückweg führt uns über eine Feldstraße zurück zum Parkplatz.

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Der Berg Mitosan 三頭山 gehört zu den wenigen Bergen in Tokio, auf dem die Abholzung seit der Edo-Zeit (1603-1868) verboten ist. Schon beim steilen Anstieg fallen uns die vielen uralten Buchen auf, die den Wald zauberhaft erstrahlen lassen. Oben auf dem 1531 m Berg Mitosan angekommen, bietet sich uns traumhafte Ausblicke auf grüne Bergketten und bei gutem Wetter auch auf dem Fuji. Dann steigen wir über den Pass Mushikaritoge zum 33 m hohen Wasserfall Mito-otaki ab, der zu den 100 schönsten Wasserfällen in Japan zählt. Über breite Wege geht es zurück zur Bushaltestelle Tomin-no-mori-iriguchi. Danach lockt das Onsen Ja-no-Yu-Onsen-Takara-So mit einem heißen Bad.

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Da die Woche darauf der Fujisan auf dem Plan stand, suchten wir im Internet nach Bergen, die einen ähnliche Schwierigkeit hatten. Der berühmteste ist wohl der 1737 m Berg Takanosu 鷹ノ巣山, der zu den drei höchsten Gipfeln der Präfektur Tokio gehört. Viele Japaner besteigen ihn im Juli, um für den Fujisan Aufstieg im August zu trainieren. Der steile und lange Wanderweg ist ähnlich anstrengend und erfordert viel Disziplin. Endlich oben angekommen, erhalten wir schöne Aussichten auf grüne Bergkuppen und Seelandschaften. Von dort geht es weiter über breite Wege zum Berg Muiishiyama 六ッ石山. Dort begrüßen uns mehrere Ameisenstraßen, die eine Rast unmöglich machen. Danach stoßen wir auf zwei schöne Schreine und einen See mit Staudamm. Erschöpft erreichen wir die Bushaltestelle Mizune 水根.  Mit dem Bus geht es dann zum Bahnhof Okutama 奥多摩駅, um uns dort in der heißen Quelle zu erholen.

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Der Berg Takigoyama 滝子山 gehört zu dem südlichen Gebirgszug des Daibosatsurei 大菩薩嶺 und liegt in der Präfektur Yamanashi. Die 15,8 km Wanderung startet vom gut erreichbaren Bahnhof Sasago 笹子駅 und führt durch die farbenfrohe Schlucht Sumisawa すみ沢. Dort folgen wir einen kleinen Bach bergauf, der uns immer wieder mit schönen Wasserfällen verzaubert. Während unseres Aufstiegs überqueren wir oft das Gewässer auf kleinen Brücken, so dass uns das stetige Rauschen des Wassers stätig begleitet. Endlich auf einen Kamm ankommen, geht es steil zum Gipfel des Takigoyamas hinauf. Von 1620 m Höhe erhalten wir schöne Aussichten auf den Fuji und grüne Bergkuppen der Yamanashi Präfektur. Der lange Abstieg ist steil und führt uns durch bunte Zedern- und Birken-Wälder, bis wir den Bahnhof Hatsukari 初狩駅 erreichen.

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Dieses mal geht es in die japanischen Alpen zum Wandern: Kamikochi 上高地 ist ein berühmtes Wandergebiet in den Nordalpen Naganos, welches auf 1500 m über dem Meeresspiegel liegt. Zusätzlich erheben sich Bergketten um weitere 1500 m  und erzeugen damit einen traumhaften Hintergrund vor dem Fluss Azusa-gawa 梓川. Die 13,4 km Wanderung startet an der Bushaltestelle Taisho-ike 大正池バス停 und führt über Stege durch Marschland zur berühmten Kappa-bashi Brücke 河童橋. Dann geht es auf Entdeckungstour im wunderschönen Schrein Hotakajinja 穂高神社. Der Rückweg führt über eine spektakulärere Brücke, vorbei am Gästehaus Myojinkan 明神館 und zum Kamikochi Zeltplatz. Schließlich geht es auf der anderen Flussseite zum Kamikochi Bus-Terminal 上高地バスターミナル zurück.

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Meshimoriyama Wanderung

Der Berg Meshimoriyama 飯盛山 ist berühmt für seine Aussichten auf die Bergketten des Yatsugadake 八ヶ岳, den Fuji und die Südalpen 南アルプス Japans, die sich an der Grenze der Präfekturen Nagano, Yamanashi und Shizuoka erstrecken. Die 10,6 km Tageswanderung startet am Bahnhof Nobeyama 野辺山駅 und führt gemächlich zum Berg Hirasawayama 平沢山 hinauf. Weiter geht es durch Azaleen-Tunnel und über steinige Pfade, bis man den 1643 m Gipfel des Berges Meshimoriyama 飯盛山 erreicht. Von dort erhält man schöne Ausblicke auf das Tal und die Südalpen. Der Abstieg erfolgt über breite Wanderwege, durch Wälder und Dörfer. Nach insgesamt vier Stunden erblickt man den Zielbahnhof Kiyosato 清里駅.

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